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Geschrieben von Olivaro am 02.11.2014 um 23:11:

Bibliothek des Hauses Usher Bd. 16: Auf Cthulhus Spur von August Derleth



Auf Cthulhus Spur

Phantastischer Roman

von August Derleth

Originaltitel: The Trail of Cthulhu, 1962

Aus dem Amerikanischen von Rudolf Hermstein

Titelillustration von Hans Ulrich & Ute Osterwalder

240 Seiten

Bibliothek des Hauses Usher Bd. 16

Erschienen 1972 im Insel Verlag


Inhalt:

I. Das Haus an der Curwen Street oder Das Manuskript des Andrew Phelan

II. Der Beobachter am Himmel oder Die Entrckung des Abel Keane

III. Die Schlucht bei Salapunco oder Das Testament des Claiborne Boyd

IV. Der Bewahrer der Schlssel oder Der Bericht des Nayland Colum

V. Die schwarze Insel oder Die Erzhlung des Horvath Blayne



Der Druckvermerk weist den Roman flschlicherweise als bersetzung aus dem Franzsischen in einer bertragung von Willy Thaler aus - eine Angabe, die erst auf den nchsten Band (Jean Ray: Die Gasse der Finsternis) der Reihe zutreffen sollte . Die einzelnen Kapitel des Romans Auf Cthulhus Spur erschienen ursprnglich als Einzelerzhlungen in den Jahren 1944-52 im Magazin Weird Tales.

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He stood in the cold, listening to the rain hiss faintly on the fallen leaves, wishing he could stand there forever, that time would cease its motion and this moment would never pass. (Darrell Schweitzer, Clocks)


Geschrieben von Olivaro am 01.02.2020 um 13:23:

Da werden die Verantwortlichen im Insel Verlag vermutlich etwas die Nase gerümpft haben über diesen Band, und tatsächlich ist der vorliegende Roman in Einzelerzählungen der mit Abstand trivialste Stoff innerhalb der "Bibliothek des Hauses Usher". Derleth konnte sich in keiner Beziehung seinem literarischen Vorbild annähern, und wo Lovecraft mit feiner Rasierklinge über den Rücken seiner Leser zog, hat sie Derleth mit einem Holzprügel gestoßen. Es reicht einfach nicht, ein paar Elemente Lovecrafts zu verwenden, diverse "Iäh!s" zu zitieren und bestimmte Namen und Schriften zu platzieren. Dass der Roman dann doch einigermaßen lesbar geworden ist, ist ausschließlich der Übersetzungskunst von Rudolf Hermstein zu verdanken. Wäre das Werk an anderer Stelle veröffentlicht worden, hätte nicht diese große Diskrepanz zu den anderen 25 Bänden der BdHU bestanden, sie fast ausschließlich von hoher Qualität geprägt war. Dieser Roman hätte vermutlich Cthulhu selbst gelangweilt...


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He stood in the cold, listening to the rain hiss faintly on the fallen leaves, wishing he could stand there forever, that time would cease its motion and this moment would never pass. (Darrell Schweitzer, Clocks)

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