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Geschrieben von Olivaro am 11.11.2018 um 13:32:

Gaslicht-Taschenbuch Bd. 43: Die seltsame Hochzeit von Marilyn Ross



Eigentlich hätte Iris Mills überglücklich sein müssen. Sie hatte den gut aussehenden reichen Mann ihrer Träume kennengelernt und er hat sie gebeten, seine Frau zu werden. Aber als die die alte Kapelle betrat, wo ihre Hochzeit stattfinden sollte, wurde Iris von kalter Angst erfaßt. Warum war dieser heilige Ort voller Staub und Spinnweben? Warum warf ihr der Prieser verstohlene Blicke zu? Warum waren die Gäste so schrecklich verunstaltet? Und warum benahm sich er Bräutigam so seltsam? Und in namenlosem Entsetzen erkannte Irsi, daß eine satanische Macht sie umarmen wollte ...


Die seltsame Hochzeit

Verfasst von Marilyn Ross (= William Edward Daniel Ross)

Originaltitel: Phantom Wedding, 1976

Aus dem Amerikanischen übersetzt von Eva Malsch

161 Seiten

Erschienen im Januar 1980

Gaslicht-Taschenbuch Bd. 43

Erich Pabel Verlag

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He stood in the cold, listening to the rain hiss faintly on the fallen leaves, wishing he could stand there forever, that time would cease its motion and this moment would never pass. (Darrell Schweitzer, Clocks)


Geschrieben von Olivaro am 09.12.2018 um 12:42:

Bis zur Seite 50 war das ein sehr schauriges Leseerlebnis, und es hat den Anschein, als hätte die Trauerfeier von Iris nur aus Toten bestanden - inklusive des Bräutigams Nick. Auch nachdem sich herausgestellt hat, dass hinter dem bösen Plan noch bösere Menschen stecken, fragt man sich gespannt, wie der Roman zuende gebracht werden würde. Der Schluss jedoch ist ein solch konsturierte, auf unsicheren Wenns und Abers basierende und konfus-umständliche Täterüberführung, dass man nur bedauern kann, daß das Potential der Grundidee so sinnlos verworfen worden ist.

Und was macht die Heldin der Geschichte, auf deren Kosten dies alles passiert ist? Richtig, das alberne Ding "wußte, dass sie wütend sein sollte, aber sie konnte es nicht. Aufschluchzend warf sie sich in seine Arme". Augen rollen

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He stood in the cold, listening to the rain hiss faintly on the fallen leaves, wishing he could stand there forever, that time would cease its motion and this moment would never pass. (Darrell Schweitzer, Clocks)

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