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Geschrieben von woodstock am 01.11.2019 um 08:22:

Gespenster-Krimi 2.0 Nr. 29: Das Bild




Müde schleppte sich Schriftsteller Henry Martin in sein Arbeitszimmer. Wieder einmal hatte er unruhig geschlafen und sich ständig hin und her gewälzt. Er wollte sich gerade an seine alte Schreibmaschine setzen, da hörte er es: ein dumpfes Poltern, so als hätte eine Katze etwas vom Schrank gestoßen. Das Problem war nur, dass er keine Katze hatte ...
Irritiert verließ Henry sein Schreibzimmer. Im Flur war alles wie immer, und auch in der Küche fiel ihm nichts auf. War es gar nicht bei ihm in der Wohnung gewesen?
Den Gedanken verwarf er sofort wieder, als er das Schlafzimmer betrat. Auf dem Boden lag ein Buch, ein alter Schinken von Edgar Allan Poe – ein Buch, das er seit Monaten nicht mehr in der Hand gehabt hatte. Es hatte fest eingezwängt zwischen den anderen Büchern im Regal gestanden ...

Autor: Sören Prescher

Erscheint am 19.11.2019

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Ein Meister ist nicht derjenige, der etwas lehrt, sondern jemand, der seinen Schler dazu anregt, sein Bestes zu geben, um ein Wissen zu entdecken, das er bereits in seiner Seele trgt.
Wenn es in einer Ehe keine Meinungsverschiedenheit gibt, dann ist einer ein Trottel
Den Tagen mehr Leben geben nicht dem Leben mehr Tage


Geschrieben von Wolf55 am 19.11.2019 um 01:14:

Zitat Britta Künkel:
"Wir versichern euch, dass alle BASTEI-Manuskripte von ausgebildeten Lektoren gründlich geprüft und bearbeitet werden …"

Sorry, beim Lesen des vorliegenden Romans gewann ich wieder einen anderen Eindruck:

Seite 26, unten links, Johannes: "Ich glaube, am besten erzählen wir dir die ganze Geschichte erzählen …"
Nur eines von mehreren Beispielen, die ich stattdessen bringen könnte. So auf Seite 39 gleich zwei solcher. Abgesehen davon fehlen etliche Wörter, davon auffällig oft ein "er" oder alternativ "Henry", als ob der Autor sich noch offen halten wollte, für welches er sich entscheiden wollte und es dann vergaß. Hat dann auch keine(r) gemerkt.
Etliche Buchstaben am Wortende fehlen oder sind zu viel. Satzzeichen wie ,; sah ich indes noch niemals zuvor hintereinander.

Der Roman folgt stringent einer Idee und verfolgt diese konsequent bis zum Ende. Man könnte meinen, dies sei zu wenig, aber durch wenige mitspielende Protagonisten läuft der Autor nicht Gefahr, mit endlosen, sich wiederholenden Personenbeschreibungen zu langweilen, sondern hält und steigert durch Handlung die Spannung bis zum Schluss.
Selbst irrationale Handlungen des "Helden" Henry nimmt man ihm einfach ab - vielleicht erkennt man sich das eine oder andere Mal wieder?
Keine spektakuläre, aber eine warmherzige, nur allzu menschliche Geschichte - mir hat sie "gut" gefallen und deshalb stimme ich auch so ab.

Cover: Passt nicht wirklich, denn im Roman geht es um das Bild eines Jungen.


Geschrieben von Wolf55 am 20.11.2019 um 09:24:

Das Gesicht der schreienden/erschrockenen Frau sah man übrigens schon auf dem Titelbild von GK 2.0 Band # 5 - "Das Dämonengrab".

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