logo
-- www.johnsinclair-forum.de -- www.gruselroman-forum.de --
Das Forum zu John Sinclair, Gespenster-Krimi, Vampira, Hörspielen und vielem mehr !
Willkommen !
Falls Sie auf der Suche nach einem Forum rund um klassische und aktuelle Romanhefte sind, sollten Sie sich hier registrieren. Hier finden Sie ebenfalls Rubriken für Hörspiele und weitere Foren. Die Nutzung des Forums ist kostenlos.

John-Sinclair-Forum ::: Gruselroman-Forum » Suche » Suchergebnis » Hallo Gast [anmelden|registrieren]
Zeige Themen 1 bis 20 von 9692 Treffern Seiten (485): [1] 2 3 nächste » ... letzte »
Autor Beitrag
Thema: Dorian Hunter - DĂ€monenkiller Nr. 55 - Das Geheimnis der Mumie
Das Gleichgewicht

Antworten: 6
Hits: 1576

Heute, 16:16 Forum: 3. Auflage bei Bastei

Ich mag orientalische Geschichten und ich mag Neal Davenport. Da kann doch eigentlich nichts schiefgehen, oder? Leider ist schon der Einstieg ernĂŒchternd. Statt in einem gerade frisch entdeckten Grab einem Mumienfluch zu erliegen, erwischt es Christine in einem gut besuchten Touristentempel. Die sind normalerweise leer gerĂ€umt und schon völlig erforscht. Bereiche, die man nicht betreten darf, sind direkt abgesperrt oder werden bewacht. Trotzdem verschleppen sie unbemerkt drei rot gekleidete MĂ€nner durch einen Geheimgang in die Tiefe des Tempels. Sie soll Nefer-Amun geopfert werden, in einer Grabkammer. Der Hohepriester spricht zum GlĂŒck „gut verstĂ€ndliches Deutsch“, na klar.

Coco trifft sich in Ägypten mit einem gewissen Dr. Fatima. Nicht nur stehen alle Frauen total auf Dorian. Es stehen auch alle MĂ€nner auf Coco. Coco Zamis war ein MĂ€dchen, das den Blutdruck der meisten MĂ€nner gewaltig in die Höhe trieb; Dr. Fatima machte da keine Ausnahme. Interessant, wie jedes mal auch ihre ĂŒppigen Busen erwĂ€hnt werden mĂŒssen. Ein Soloabenteuer nur mit der Hexe? Das wĂ€re toll. Dann kann Davenport mal zeigen, ob sie wirklich die starke emanzipierte Frau ist, die sie angeblich sein soll. Über die Mystery Press ist man an VermisstenfĂ€lle gekommen und die will Coco nun ĂŒberprĂŒfen. Mhh, mich wĂŒrde echt interessieren, wie die Schwarze Familie in Ägypten tickt. Wir hatten schon Lateinamerika oder Polynesien, den arabischen Kulturkreis aber glaube ich noch nicht.

Außerdem ist der Kult des Nefer-Amun fĂŒr sie interessant. Per Hypnose erschleicht sie sich eine Genehmigung, um bei den Forschern herumzuschnĂŒffeln und trifft die Leiterin Susan Baxter. NatĂŒrlich hat man hier ein dunkles Geheimnis, das man ihr verschweigt. Susan versucht selbst, mehr ĂŒber Nefer-Amun herauszufinden und Coco heftet sich ihr einfach heimlich an die Fersen. Viel Geduld haben braucht sie nicht. Direkt in der allerersten Nacht bekommt Susan Ärger und wird von einem Zombie angegriffen. Coco muss sich mit ein paar MĂ€nnern herumschlagen, was fĂŒr sie aber kein Problem ist. Ihre HexenkrĂ€fte hat sie jetzt alle wieder. Sie hypnotisiert die Kerle einfach und befragt sie, damit sie ihr die nĂ€chste Spur liefern können. Es geht um eine goldene Statue, die irgendwo hin gebracht wird. Die Kerle fĂŒhren sie brav dorthin.

Die Familie Fonad hat sich also die Statue geschnappt. Nur damit der Vater anmerkt, dass sie verflucht ist und man sie sofort wieder loswerden muss? Was wĂ€re jetzt so schlimm daran gewesen, wenn Susan die Statue kauft, dann hĂ€tte sich doch das Problem erledigt? Der Zombie hat Susan nicht weiter verfolgt, sondern taucht jetzt bei den Fonads auf und bricht an der TĂŒr tot zusammen. Schließlich erscheint hier auch Coco, hypnotisiert den Rest der Familie und erfĂ€hrt noch mehr. Das alles ergab fĂŒr Coco ein klares Bild. Hier war Magie im Spiel. Toll, so weit war ich auch. Ansonsten ist das fĂŒr mich bis jetzt alles sehr verwirrend.

Coco ist wie gesagt auf den Fall gekommen, weil es Sullivan durch Zeitungsartikel ĂŒber die Mystery Press erfahren hat. Susan Baxter soll eine der Verschwundenen sein. War sie dann aber doch nicht, wie sich herausgestellt hat. Jetzt ist sie es. Ok, es kann auch sein, dass sie dem Zombie entkommen und ins Lager zurĂŒckgekehrt ist. Kann Coco nicht wissen. Egal. Jedenfalls, die Meldung stammte von ihm; da war sie ziemlich sicher. Phillip hatte gewollt, dass sie sich um diesen Fall kĂŒmmerte. Orakelphillip hat also in die Zukunft geblickt, als Susan noch gar nicht verschwunden war. DafĂŒr braucht es aber keine Mystery Press. Außerdem bezweifle ich, dass Phillip unter fremden Namen und ohne dass jemand in der Villa das mitbekommen hat, einen Zeitungsartikel geschrieben und in einer Zeitung veröffentlichen lassen hat, nur damit Sullivan ihn sieht. Das macht absolut keinen Sinn, aber man muss ja diese dĂ€mliche Mystery Press einbeziehen.

Puh, erstmal den Kopf klĂ€ren. Im Lager stellt sich dann heraus, dass Susan tatsĂ€chlich verschwunden ist. Ok. Coco vermutet, dass Nefer-Amun ein sogenannter Adept ist. Ein Magiekundiger, der als Mumie in Trance die Zeiten ĂŒberdauerte. Und jetzt wieder aktiv geworden ist, weswegen auch Frauen verschwinden und Grabbeigaben wieder auftauchen. In der Nacht greifen die Kultisten das Lager an, um die dort aufbewahrten Grabbeigaben zu stehlen. Ein Schuss, ein Schrei, KampfgerĂ€usche. Da ist Coco natĂŒrlich dabei. Das hĂ€tte man auch heimlicher angehen können. Einen davon kann sie bewusstlos schlagen. „Ein AnhĂ€nger des Nefer-Amun-Kults ist uns in die HĂ€nde gefallen.“ Dieser hier lĂ€sst sich aber nicht hypnotisieren und er tötet sich selbst mit einem Brieföffner, bevor man ihn anderweitig befragen kann.

Was ist jetzt eigentlich mit Susan Baxter? Sie ist dem Zombie entkommen aber die Kultisten haben sie geschnappt. Jetzt soll sie als Opfer fĂŒr Nefer-Amun lebendig einbalsamiert werden, man kennt es.

Coco trifft sich am nĂ€chsten Tag mit den Leuten, die sie hypnotisiert hat. Wieso hilft ihr Jussuf noch? Kann sie den so lange unter Hypnose halten, bei der großen Entfernung? Sogar wĂ€hrend sie schlĂ€ft? Oder ist er einfach doof? Wenn mich jemand hypnotisiert, damit ich meine Geheimnisse ausquatschen, wĂ€re ich aber danach mĂ€chtig sauer auf die Person. Es geht zum Boss der GrabrĂ€uber, die Artefakte von Nefer-Amun erlangt haben. Die mĂŒssen ja wissen, wo sein Grab ist. Und wieder das Hypnosespielchen, um die nĂ€chste Spur der Schnitzeljagd erzĂ€hlt zu bekommen. Der Eingang zum Grab ist zwar magisch verborgen, aber wegen ihren HexenkrĂ€ften sieht Coco als einzige die Felsspalte. So einfach geht das. Dann ist der Forscher Kassim, den Coco als RĂŒckendeckung mitgenommen hat, plötzlich unter einem fremden Bann. Und einer ihrer Kontaktleute taucht ĂŒberraschend auf, weil ihn irgendeine Kraft hierher gezogen hat. Coco ist misstrauisch und will die Erkundung des Höhlensystems abbrechen, als die Erde bebt und ein Teil des Schachts hinter ihnen einstĂŒrzt. “Der Schacht ist verschĂŒttet“, sagte Abd-el-Baran. „Wir mĂŒssen weiter.“ Was fĂŒr ein Pech. Sie gelangen in einen Raum, in dem bis an die Decke Mumien gelagert sind. Dort warten vier Kultisten auf die Gruppe. Coco lĂ€sst sich einfach in ihren raschen Zeitablauf fallen und rennt weiter, bis sie schließlich Susan Baxter findet, die noch lebt. Doch “Ich habe keine Zeit, Sie zu befreien, Susan“, sagte Coco rasch. „Ich muss aus dem Höhlenlabyrinth verschwinden. Aber ich komme zurĂŒck“ Bösartige Gedanken drĂ€ngen hier auf sie ein und die Hexe muss fliehen, solange sie noch kann. Dabei wird sie vom Hohepriester abgepasst, der so toll Deutsch spricht und sie wird ĂŒberwĂ€ltigt. Der Rest ihrer Gruppe wurde entweder getötet oder gefangen genommen. Das sieht gar nicht gut aus. Coco wird gebannt zu Susan in die Opferkammer gebracht. So wie alle MĂ€dchen und jungen Frauen vor ihr, die Nefer-Amun geopfert worden waren, vernahm sie die Botschaft des Amun-Priesters, der vor mehr als dreitausend Jahren gelebt hatte. Also erfahren Coco und der Leser den Rest der Geschichte. Mehrere Seiten Geschichtsstunde um Echnaton und die Aton-Verehrung. Kurz gesagt, Nefer-Amun ist tatsĂ€chlich ein Adept. Nach seiner Mumifizierung hat er mit seinem Astralkörper einen Geheimbund um sich geschart und seine dunkle Magie auf die Grabbeigaben ĂŒbergehen lassen. So ĂŒberdauerte er die Jahrhunderte und griff mit seinen Kultisten immer wieder in die Geschichte ein, wenn es nötig war. “Nur eines kann mich vernichten. Nur eines. Aber dazu wird es nie kommen.“ Ach, ich bin mir ziemlich sicher, dass Coco es innerhalb der nĂ€chsten Seiten irgendwie herausfindet. Nefer-Amun muss nĂ€mlich kĂŒrzlich irgendetwas enorm geschwĂ€cht haben. Es gelang GrabrĂ€ubern, unbehelligt einige Artefakte von hier zu stehlen und er musste Frauen entfĂŒhren lassen, um wieder zu erstarken. Er brauchte noch immer Menschenopfer. Das bedeutete, dass er seine Macht nicht zurĂŒckgewonnen hatte. Und vielleicht war das ihre Chance.

Coco ĂŒbernimmt einen der gefangenen MĂ€nner der GrabrĂ€ubertruppe. Erst lĂ€sst er ihn Zauberformeln rezidieren und dann den Weg zum Sarkophag von Nefer-Amun aufbrechen. Keine Ahnung, warum die Leute nicht von Kultisten bewacht werden oder wie Coco die Beeinflussung gelingt. Genau so wenig wird der Sarkophag geschĂŒtzt, durch Kultisten oder Magie. Die Mumie erwacht, um die Eindringlinge zu bestrafen. Mit dem Erwachen der Mumie sollte Hu-Amun einen Teil seiner magischen FĂ€higkeiten verlieren,und vielleicht konnte sie sich dann wieder bewegen. TatsĂ€chlich. Nefer-Amun entzieht seinen Priestern ihre KrĂ€fte, um seine Mumiengestalt zu stĂ€rken. Ok, und vielleicht schwĂ€cht sie auch die Bannmagie an Coco und Susan. Die Hexe ist jetzt frei. Aber das heißt auch, dass Coco einem unglaublich mĂ€chtigen Gegner gegenĂŒbersteht, wenn er all das magische Potential in sich aufgesogen hat. Nefer-Amun macht aber erstmal gar nichts. Die Mumie rĂŒhrte sich noch immer nicht. Man flieht. Die Mumie wird auch endlich aktiv und verfolgt die Gruppe. Nur noch wenige Meter trennten sie von Coco. Jetzt hat Neal Davenport das Abenteuer in eine ziemliche Sackgasse geschrieben. Wie löst man das? Wie leider meistens durch eine Deus Ex Machina. Eine Gestalt taucht unvermittelt im Grabmal auf. Echnaton. Irgendeine Illusion oder ist es der echte? Wie ist das möglich? Coco kann es sich auch nicht erklĂ€ren. Er lockt Nefer-Amun von der Gruppe weg und als die Mumie an einer der SĂ€ulen vorbeilaufen wollte, kippte die SĂ€ule um und begrub die Mumie unter sich. Toller Heftromanzufall. Wer meine Rezis liest weiß auch, wer beim DK fĂŒr Deus Ex Machina Lösungen zustĂ€ndig ist. Phillip hatte sich wieder eingemischt. FĂŒr Coco stand fest, dass Phillip die rĂ€tselhafte Erscheinung gewesen war. Der Junge hat in die Zukunft gesehen und Coco auf den Fall aufmerksam gemacht, bevor Susan wirklich entfĂŒhrt wurde. Und dann hat er irgendwie eine Echnaton-Projektion im perfekten Augenblick erscheinen lassen. Vielleicht hat er auch von London aus in der passenden Sekunde in einem Ă€gyptischen Grabmal eine SĂ€ule umstĂŒrzen lassen. Echt jetzt, hoffentlich stirbt er oder verliert seine KrĂ€fte. Wieso sich auf ein spannendes Abenteuer oder eine brenzlige Situation fĂŒr die Helden freuen und mitfiebern, wenn die Autoren notfalls schamlos das Orakel auspacken und alle Probleme beseitigen lassen?

Naja, direkt beseitigt nicht. Als man nochmal nachschaut ist die Mumie verschwunden und dann taucht sie im Lager auf, um sich ihre Grabbeigaben zurĂŒckzuholen. Sie könnte jetzt alle hier killen, aber das macht sie nicht. Sie betrat eines der unzĂ€hligen kleinen SeitentĂ€ler und war plötzlich verschwunden. Coco hat so ein GefĂŒhl, dass sie wieder von ihr hören wird.


Schade, ich hatte mir mehr erwartet. Cocos KrĂ€fte sind zu stark, man mĂŒsste ihre Hypnose echt mehr beschrĂ€nken. Die Mystery Press ergibt immer noch keinen Sinn. Und Phillip, der hat mir das Abenteuer endgĂŒltig versaut.

Die Mumie erwacht nicht am Anfang, sondern erst zum Schluss. Dadurch geht viel Gruselaction flöten, weil Coco sich erstmal mit verschiedenen Leuten trifft. Forschern, HĂ€ndlern, GrabrĂ€ubern. Dann wird hier und da hypnotisiert, um an Infos zu kommen. Dazwischen greifen Kultisten an. Eher ein Abenteuerkrimi mit Mysterytouch und kein Monstergrusel. Zum GlĂŒck ist da noch Neal Davenports nette Schreibe.

großes Grinsen großes Grinsen großes Grinsen großes Grinsen großes Grinsen Baff Baff Baff Baff Baff (5 von 10 Freaks)


PS. Ich vermisse die Übergreifende Handlung und merke jetzt, wie viel sie ausgemacht hat. Bei abgeschlossenen Einzelabenteuern muss man sich viel mehr ins Zeug legen. Der Fokus liegt alleinig auf dem Heft, es gibt keine Zusatzpunkte durch eine interessante allgemeine Entwicklung der Reihe.

Thema: vergessene Gegner
Das Gleichgewicht

Antworten: 32
Hits: 9119

Heute, 16:07 Forum: Frage und Antwort

Als Gegner wĂŒrde ich ihn aber halt auch nicht sehen. Augenzwinkern

Karina...naja....die ist auch so ein Zwischending. Je nachdem, ob sie gerade von sich aus agiert oder fĂŒr ihren neuen Chef was machen muss.

Thema: John Sinclair-Romantitel-Vorschau
Das Gleichgewicht

Antworten: 1005
Hits: 401746

18.01.2021 21:54 Forum: Sonstiges

Zitat:
Original von DĂ€monengeist
Atlantis ist aber vor 10.000 Jahren untergegangen. Augenzwinkern



Wenn sie also ĂŒber eines der Vergangenheits-Dimensionsportale kommen, wo mĂŒssen sie sich registrieren? Gibt es dafĂŒr eine Anlaufstelle? Bei Maddox den Passierschein A666 abholen?

Fragen, die nur eine weitere Comedy beantworten könnte.

Thema: John Sinclair-Romantitel-Vorschau
Das Gleichgewicht

Antworten: 1005
Hits: 401746

18.01.2021 19:22 Forum: Sonstiges

Ich denke mal, die Atlantis-Frösche mĂŒssen auch FFP2-Masken tragen, wenn sie mit dem Bus nach London tuckern, um den GeisterjĂ€ger zu erledigen. großes Grinsen

Thema: vergessene Gegner
Das Gleichgewicht

Antworten: 32
Hits: 9119

18.01.2021 19:21 Forum: Frage und Antwort

Zitat:
Original von Sinclair
Mongush der Schamane gehört auch noch zu den aktuellen Gegnern.


Wieso ist der ein Gegner? Der hat sicher eigene Ziele, aber direkt feindlich gesinnt ist er nicht.

Thema: Torn Romanhefte Covercharts Voting Nr. 1 - 16
Das Gleichgewicht

Antworten: 26
Hits: 361

17.01.2021 22:44 Forum: Torn

Das macht die Sache schon sinnvoller und ich bin mir sicher, das Laserschwert wird auch vernĂŒnftig erklĂ€rt. Trotzdem gewöhnungsbedĂŒrftig. Aber am Ende lese ich ja 64 Seiten Text, das ist mir viel wichtiger als irgendein Titelbild.

Thema: vergessene Gegner
Das Gleichgewicht

Antworten: 32
Hits: 9119

17.01.2021 22:41 Forum: Frage und Antwort

Hey, die Titellisten sind echt aufschlussreich, weil da doch durchaus neuere Romane drin sind. Daumen_hoch


Bist halt eines der großen Sinclairlexika. großes Grinsen

Thema: vergessene Gegner
Das Gleichgewicht

Antworten: 32
Hits: 9119

17.01.2021 14:35 Forum: Frage und Antwort

Mal schauen, wen ich in meiner Wiki außerdem noch als Gegner habe, die in den neueren Romanen auftreten.

Anahid
Carnegra
Justine Cavallo
Ty Frazier
Jennifer Gould
Ian McCoy
Pandora
Iovan Raduc
Rog

Beim Bestrafer ist nicht sicher, ob er seinen RĂŒckzug ĂŒberlebt hat, so wie ich das gelesen habe.
Und Raduc lasse ich erstmal drin, ich will noch nicht akzeptieren, dass er wirklich tot ist.


Assunga....ich denk mir immer, falls ich mal einen Roman (bzw. mehrere) fĂŒr die Serie schreibe, wĂŒrde ich den Krieg zwischen Hexen und Vampiren mit Assunga wieder aufleben lassen. Das war so eine tolle Idee von Dark und die Vampirhexe mit ihrem Teleportmantel ein ausgefallener Character. großes Grinsen

Thema: Torn Romanhefte Covercharts Voting Nr. 1 - 16
Das Gleichgewicht

Antworten: 26
Hits: 361

17.01.2021 14:26 Forum: Torn

Ah, Dinos. NatĂŒrlich hat das Cover gewonnen. Weil....Dino. großes Grinsen

Zu der Torn-Diskussion. Ich sehe das als Außenstehender und Nicht-Comicfan genau so. Torns Gestalt und sein KostĂŒm sind schon sehr eigen, das muss man mögen. Erinnert mich an die um jeden Preis auffĂ€llige Kunstfigur irgendeines Wrestlers aus den 90ern. Und damit konnte ich auch nie was anfangen.

Thema: Torn Romanhefte Covercharts Voting Nr. 17 - 33
Das Gleichgewicht

Antworten: 8
Hits: 70

17.01.2021 14:23 Forum: Torn

1) 30. Heer der Finsternis
2) 33. Zirkus des Grauens
3) 21. Kampf um das DĂ€monichron
4) 29. Die Affenwelt
5) 32. Der Inquisitor

Thema: Handlungsort von John Sinclair
Das Gleichgewicht

Antworten: 1586
Hits: 616334

16.01.2021 17:22 Forum: Frage und Antwort

JS 2218 - Im Bann der Hexe
London

Thema: Band 2218: Im Bann der Hexe
Das Gleichgewicht

Antworten: 8
Hits: 775

16.01.2021 17:01 Forum: JS2201-2300

Eine in einen Raum eingemauerte Hexe mit hypnotischer Stimme. Ein PĂ€rchen, das gern Lost Places erkundet. Und eine praktisch herumliegende Spitzhacke. Das sind die Zutaten fĂŒr den Roman von Thomas Williams. Sogleich geht die Hexe auf Rachetour und entzieht der ersten Familie ihre Lebenskraft. ZurĂŒck bleiben keine ausgetrockneten Mumien, sondern nur ein Aschehaufen mit Knochen darin.

Als man die Hinterlassenschaften findet, werden natĂŒrlich John und Suko eingeschaltet. Die im Haus der Toten direkt ein auffĂ€lliges Gruppenfoto finden. Schließlich konnte es ein Schuss ins Blaue sein. Ach, das ist es bei JS doch nie. Solche Zufallsfunde ohne Relevanz aber mit BauchgefĂŒhl entpuppen sich immer als wichtiger Hinweis. Außerdem kennt Reporterfreund Bill die wohlhabende Familie und hat zufĂ€llig einen weiteren Hinweis parat. “Es wurde kaum publik gemacht, doch Sebastian hat sich fĂŒr alte BĂŒcher ĂŒber okkulte Themen interessiert.“ Johns BauchgefĂŒhl sagt ihm, dass das wieder ein brenzliger Fall fĂŒr sie werden wird.

Als nĂ€chstes erwischt es Alan, leider ohne Nachname. Die Hexe beeinflusst seine Freundin, damit sie auf ihn einsticht. Und sie selbst ist auch anwesend, um einen weiteren Name von ihrer Liste zu streichen. Alan verpasst ihr mit einem Revolver ein Loch in der Stirn. Dadurch wird seine Freundin kurz aus dem Bann entlassen, doch ihr gelingt die Flucht nicht. Schnell hat die Hexe sie wieder unter Kontrolle. Sie ersticht ihren Freund und dient danach als Energiespender fĂŒr die Hexe.

John und Suko statten indes dem okkulten Buchladen einen Besuch ab, den Sebastian Welsh zusammen mit seinem Freund Alexander Wise fĂŒhrte. Wise verplappert sich bei der Befragung. Die GeisterjĂ€ger erwĂ€hnen nur, dass die Welshs verstorben sind, nicht dass man sie ermordet hat. Kaum dass die Ermittler verschwunden sind, setzt er sich in seinem Wagen ab. Ich startete den Motor und nahm die Verfolgung auf. Das lĂ€uft ja wie geschmiert. Wise ahnt wohl etwas und fĂ€hrt schnurstracks zum alten Haus, wo sie damals die Hexe eingesperrt haben.

Die namenlose Hexe hat offenbar irgendein ĂŒbersinnliches Radar, denn sie weiß, dass Alexander Wise gerade in ihrem alten GefĂ€ngnis ist. Und noch mehr. “Da sind zwei MĂ€nner. Sie heißen John Sinclair und Suko. Bis ich wieder im Vollbesitz meiner KrĂ€fte bin, möchte ich ihnen lieber aus dem Weg gehen. Deswegen werdet ihr euch um sie kĂŒmmern.“ Hier hĂ€tte ich mir wie auch an anderen Stellen der Geschichte mehr ErklĂ€rungen gewĂŒnscht. Dass sie meinetwegen einen magischen Alarmzauber um das GebĂ€ude gezogen hat oder irgendwelche Vögel ihr als WĂ€chter dienen. Es muss ja nichts ausgefallenes sein, solcher Klischeekram reicht notfalls auch. Na, vielleicht kommt da noch was. Shane und Magen könnten ihre Gegner jetzt ĂŒberraschen, aber daraus wird natĂŒrlich nichts. Gerade wollten wir uns noch einmal in Bewegung setzen, da knirschte etwas ĂŒber unseren Köpfen. Wir alle sahen zur Zimmerdecke. Das GerĂ€usch wiederholte sich. Mehrmals sogar. Und es kam nĂ€her. Irgendjemand war dort oben, ging durch die Zimmer, als wĂ€re die Person auf der Suche nach jemandem. Megan spielt John zwar etwas vor, aber da das Kreuz ihn netter Weise warnt, ist er auf der Hut. Es bereitete mir Bauchschmerzen, Suko mit Wise alleine zurĂŒckzulassen, aber sollte die Gefahr von dieser Frau ausgehen, musste ich sie von ihnen beiden entfernen. Nur mit Shane hat der GeisterjĂ€ger nicht gerechnet. Megan ringt ihn zu Boden und wĂŒrgt ihn, wĂ€hrend Shane ein Wagenkreuz hochhĂ€lt, um es auf Johns SchĂ€del zu schmettern. Mhh, es gab auch schon Romane, wo die NĂ€he zum Kreuz jemanden automatisch aus einem schwarzmagischen Bann befreit hat. Und wenn Megan ihre HĂ€nde um Johns Hals hat, dĂŒrfte sie nah genug sein. Dieses mal muss John erst sein Hemd aufreißen und das Kreuz entblĂ¶ĂŸen, bevor es seine Wirkung entfaltet. Als sie nach John schlagen will, hat der GlĂŒck. Sie wollte mich schlagen, doch ihre Faust traf mein Kreuz. Das reicht aus irgendeinem Grund immer noch nicht, um sie aus dem Bann zu befreien, doch sie flieht. John kann Suko helfen, der sich mit Shane prĂŒgelt. Und dieses mal gelingt es ihm, das Böse zu vertreiben.

WĂ€hrenddessen will sich die Hexe ungestört um Alexander Wise kĂŒmmern. John versucht sie zwar zu stellen, aber obwohl er das Kreuz direkt in seiner Hand hĂ€lt, dringt ihre Stimme zu ihm durch. Normalweise schĂŒtzte es mich vor den EinflĂŒssen meiner Feinde und das versuchte es auch diesmal. Aber das Kreuz schafft es nicht, und John schießt auf Suko und Wise. Ach komm, als wĂŒrde so eine 0815-Hexe stĂ€rker sein als die schĂŒtzende Magie des Kreuzes. Daran sind schon wesentlich stĂ€rkere Gegner gescheitert.

Suko gelingt es natĂŒrlich im letzten Moment, sich aus der Schusslinie zu bringen. Da ist noch Wise, aber der spricht beruhigend auf John ein, der sich gegen den mentalen Befehl wehrt. Seltsam, der BuchhĂ€ndler weiß nicht nur, dass John den Beiname „Sohn des Lichts“ trĂ€gt, sondern auch wie dessen Eltern heißen. Da John sich gegen die dunkle Magie wehrt, schaut die Hexe Suko an und das reicht, um ihn sofort innerhalb einer Sekunde in ihren Bann zu ziehen. Ist sie jetzt eine Art Hexenmedusa? Suko zögerte nicht, riss seinen Waffenarm in Wises Richtung und drĂŒckte ab. Es ist relativ simpel. Auch Wise gelingt es wie zuvor Suko einfach, dem Schuss auszuweichen. Er reißt sogar noch John mit sich. Die Hexe tritt die RĂŒckzug an und die Anwesenden können wieder klar denken. Die Dame hat Shane und Megan wieder unter ihre Kontrolle bekommen und nimmt sie mit sich.

Alexander Wise rĂŒckt endlich mit der Wahrheit heraus. “Ich war Mitglied einer Gruppe HexenjĂ€ger. Bis vor etwa zwanzig Jahren haben wir in ganz Europa Mörder gejagt, die schwarze Magie benutzte.“ Und als HexenjĂ€ger kennt man natĂŒrlich die Biografie des Sohns des Lichts. Wieso? Tja, zufĂ€llig waren gleich mehrere HexenjĂ€ger beim Yard und haben Johns Einsatzberichte gelesen. NatĂŒrlich, wieso sollten die Akten der Spezialabteilung auch Classified sein? Das HexenjĂ€gerleben ist aber in der Praxis nicht ganz so nett, also haben sie sich schließlich wieder aufgelöst. Die Hexe Malia – endlich bekommt die Gegnerin der Woche einen Name – drehte den Spieß um und wollte die Gruppe bei ihrem Abschlusstreffen töten. Das misslang und die HexenjĂ€ger sperrten sie lebendig ein. Ja klar, alle anderen Hexen haben sie getötet. Aber ausgerechnet die Hexe, die ihre IdentitĂ€ten kennt und ihnen sehr gefĂ€hrlich geworden ist, lassen sie leben. Leute die Erfahrung mit Schwarzer Magie haben, sollten außerdem sehr gut wissen, dass Malia in ihrem GefĂ€ngnis nicht zwangslĂ€ufig verhungern wird. Und wenn sie auf ihrer Liste war, mĂŒssten sie doch auch wissen, dass sie die FĂ€higkeit des magischen Bezirzens hat und nur warten muss, bis sich ihr jemand nĂ€hert. Vielleicht haben sie sogar aus Trotteligkeit die Spitzhacke dort zurĂŒck gelassen? Wer weiß.

“Wollen Sie Ihre alte Truppe zusammentrommeln, um Malia ein unwiderstehliches Festmahl zu servieren? Glauben Sie, dass sie so einfach in die Falle tappen wird?“ Das will er tatsĂ€chlich. Die restlichen JĂ€ger zusammentrommeln und es zu Ende bringen. In ihrem alten Versteck, das Malia schon einmal gestĂŒrmt hat. Grandiose Idee. Aber noch in Ordnung, solange John und Suko ihn begleiten und als Bodyguards agieren. Schade nur, dass Johns Kreuz nicht wie sonst immer vor der Beeinflussung schĂŒtzt.

Der Treffpunkt ist ein Pub mit dem netten Name Jason’s. NatĂŒrlich war John zufĂ€llig schon öfter hier gewesen und hat nie gewusst, was sich in den Hinterzimmern so abspielt. Die HexenjĂ€ger bewaffnen sich, sie haben noch ihre alten geweihten Schwerter. Das hat Stil, gefĂ€llt mir. Aber warum hatte Alexander Wise das nicht dabei, als er nach Malia gesehen hat, sondern ist unbewaffnet dorthin gefahren?

Ok, da sind also noch Trevor und Janet. Den Rest konnte der BuchhĂ€ndler nicht erreichen und hat ihnen eine Nachricht hinterlassen. Und die kommen wohl auch nicht mehr. Dann reagiert Johns Kreuz. Das Kreuz warnte mich vor einer drohenden Gefahr, doch ich wollte mir nichts anmerken lassen. Wird also Zeit fĂŒr's Finale! Die böse Hexe hat Trevor ĂŒbernommen. Wie genau das funktioniert, begreife ich immer noch nicht. Mal ĂŒber Blickkontakt, mal ist der nicht nötig. Auch die Entfernungen Ă€ndern sich immer. HĂ€tte man genauer ausarbeiten können.

Nun ist Malia damit beschĂ€ftigt, Trevor zu steuern oder so. Shane und Megan hat sie zwar mitgebracht, aber irgendwie verliert sie die Kontrolle ĂŒber sie. Janet und Alexander ĂŒbernimmt sie dann auch noch mal fix. “Ein paar meiner Tricks habe ich euch noch gar nicht gezeigt.“ Die drei HexenjĂ€ger schweben nun, weil die Hexe offenbar auch Leute schweben lassen kann. HĂ€tte ihr frĂŒher viel genutzt, fĂ€llt Thomas Williams aber wohl erst jetzt als tolle Idee ein, die man zum Finale doch mal bringen kann. Puh. Man hĂ€tte es so simpel aber spannend beenden können. Jetzt ist es totales Chaos, welchen Regeln Malias Fremdbeeinflussung folgt und was sie plötzlich noch fĂŒr KrĂ€fte aus dem Hut zaubert. Schade, das macht jetzt keinen Spaß mehr. John muss den Schwerthieben ausweichen, bis er eine Gelegenheit hat, das Kreuz einzusetzen. Malia kommt plötzlich eine Idee. “Vielleicht sollte ich die beiden leben lassen und zu meinen Sklaven machen. Mit ihren Waffen wĂ€ren sie mir bestimmt sehr nĂŒtzlich.“ Ja, warum eigentlich nicht. Bei Suko hat vorher ein kurzer Blick genĂŒgt. Also lĂ€sst sie ihn auf John losgehen. Megan ist zwar schwach, hat aber wieder die Kontrolle ĂŒber ihren Körper und lenkt die Hexe ab. Und auch Shane springt ein und rangelt mit Malia. Suko hat sich inzwischen wieder aus dem Bann befreit. Wie lange soll das Hin und Her noch gehen? WĂ€hrend des Kampfes hat Suko versucht, den Stab des Buddha einzusetzen. Der wurde ihn von einem Schwerthieb aus der Hand gerissen und ist zufĂ€llig genau richtig gelandet. Ganz gleich, wie schwach sie sich fĂŒhlte, Megan wollte aufstehen und ihm helfen. DafĂŒr musste sie sich hochstemmen, aber ihre rechte Hand berĂŒhrte dabei etwas anderes als den Boden. Verwirrt sah sie den Gegenstand an. Der Stab mit den spiralförmigen Linien. Sie wirft den Stab fix in die Richtung von John und Suko. Der GeisterjĂ€ger hat dann GlĂŒck. Beim nĂ€chsten Schritt trat ich auf etwas drauf, blickte verwirrt nach unten und entdeckte den Stab des Buddha. Mir blieb keine Zeit, mich zu fragen, wie er dorthin gekommen war. Also hebt er ihn auf, ruft die magischen Worte, legt auf die Hexe an und wartet 5 Sekunden, um dann abzudrĂŒcken. Doch sie schafft es in sekundenschnelle ihn zu bannen, als das Kreuz in meiner Hand eine Art elektrischen Impuls von sich gab. Das Weiß bekam Risse. Wieder kĂ€mpften sie und das Kreuz um die Kontrolle. Und dieses mal gelingt es, der Roman muss ja enden. John drĂŒckt ab und erwischt die Hexe. Janet, Alexander und Trevor können wieder klar denken. FĂŒr Megan und Shane ist es aber zu spĂ€t. Und Noch wollte ich es Alexander nicht wissen lassen, aber frĂŒher oder spĂ€ter wĂŒrden wir bestimmt noch einmal auf ihn zukommen. Die UmstĂ€nde unseres Kennenlernens mochten schlimm gewesen sein, aber ich glaubte, dass wir beide davon profitieren konnten.



Ich blende das Finale erst einmal aus. Dann kann ich sagen, dass es ein netter Fan-Roman von Thomas Williams ist. Er liest sich eher wie ein JS, als die Drachengeschichte von Marlene Klein. Aber kommt an keiner Stelle an das Niveau von Stefan Carl-McGrath heran. Mhh, mehr weiß ich gar nicht zu schreiben. Die Geschichte ist einfach weder im Stil noch in der ErzĂ€hlung etwas interessantes. Einzig die HexenjĂ€ger haben mir als Idee gefallen. Sowas wĂŒrde Vielfalt in die Serie bringen. Andere unabhĂ€ngige Gruppierungen, die auch gegen das Böse kĂ€mpfen. Das fehlt JS, fĂ€llt mir jetzt auf. Es gibt nur Johns direkte Freunde. Und alle anderen KĂ€mpfer aus Deutschland, Indien oder Russland sind Johns enge Freunde geworden. JS könnte Fraktionen gebrauchen, die ihr Ding durchziehen und nur mit John in Kontakt stehen oder mit denen er sogar aneinander gerĂ€t, wenn sie das gleiche Ziel verfolgen.

Soweit, so gut. Als netter Roman zu einer Kurzgeschichte, die im Fanwettbewerb unter die Top 3 gekommen ist, kann man das durchgehen lassen. Bis zum Finale. Wo die Beeinflussung der Hexe kaum noch Sinn macht und sie plötzlich Leute fliegen lassen kann. Dieses praktische Hin- und Hergewerfe des Stabs an genau den richtigen Stellen und gewisse Heftromandinge nehme ich mal so mit, das möchte ich dem Autor/Fan echt nicht ankreiden.

Zum Schluss noch Kritik an mir selbst. Wieso habe ich Marlena Klein 6 Punkte geben und Stefan Carl-McGrath ebenso? Das kann ich nicht nicht mehr Àndern, aber so lÀsst sich auch dieser Roman schlecht einordnen.

Um einen Vergleich zwischen den „Fanautoren“ zu ziehen wĂ€re das eher:
Marlene Klein: 3,5 Punkte
Stefan Carl-McGrath: 6 Punkte
Thomas Williams: 4,5 Punkte
Und das ist ohne Sympathie-Bonus, den ich Marlene Klein erst gegeben habe. Weil Stefan Carl-McGrath keinen bekommen hat. Das tut mir Leid, ist aber sonst unfair. Um das klar zu stellen, ich wĂŒrde mir selbst sicher auch nur 3-4 Punkte geben, könnte es also nicht besser. großes Grinsen

Also großes Grinsen großes Grinsen großes Grinsen großes Grinsen Baff Baff Baff Baff Baff Baff (4,5 von 10 Kreuzen) und ein MITTEL.



PS. Ich habe mir jetzt noch den Podcast reingezogen, wie die Geschichte ursprĂŒnglich war. „Feuertanz„ ist eine komplett andere Geschichte. Hier wurde also kein Podcasttext nochmal niedergeschrieben wie bei Stefan Carl-McGrath. Schade. Der Feuertanz ist von der Grundidee nĂ€mlich viel interessanter als eine Rachehexe. Davon hĂ€tte ich gern eine erweiterte Version gelesen.

Thema: Band 2222: Monsterfrösche aus Atlantis
Das Gleichgewicht

Antworten: 2
Hits: 182

15.01.2021 22:24 Forum: JS2201-2300

Mir gefÀllts. Wirklich. Erinnert mich an

http://www.gruselroman-forum.de/thread.php?threadid=12949&sid=

Thema: John Sinclair-Romantitel-Vorschau
Das Gleichgewicht

Antworten: 1005
Hits: 401746

15.01.2021 22:20 Forum: Sonstiges

Irgendwie habe ich nie kapiert was mit den Fröschen gemeint war. großes Grinsen

Thema: Liste Hörspiele - Romanhefte
Das Gleichgewicht

Antworten: 6
Hits: 1190

15.01.2021 22:17 Forum: Tony Ballard

Zitat:
Original von lessydragon
Folge 17 - Ich jagte das Rote Skelett

... ist gar nicht mit eingestellt...

LG Lessy Daumen_hoch Alt





Hier isser:
http://www.gruselroman-forum.de/thread.php?threadid=19005&sid=

Thema: 17 - Ich jagte das rote Skelett
Das Gleichgewicht

Antworten: 1
Hits: 27

17 - Ich jagte das rote Skelett 15.01.2021 22:15 Forum: Tony Ballard



Schwer und klobig stand der Sarg im Keller. Ein Silbersarg war es, der sogar einen Namen hatte. Man nannte ihn den „Sarg der tausend Tode“, und das hatte seinen guten Grund, denn wer in diesen TotenbehĂ€lter geriet, nahm ein grauenvolles Ende, starb tausend Tode. Es war eine Falle, innen gespickt mit langen, silbernen Stacheln. Metal, der SilberdĂ€mon, hatte ihn zurĂŒckgelassen. Und in dieser Nacht wurde der Sarg der tausend Tode wieder aktiv


Erschienen am 14 MĂ€rz 2013

Thema: Torn Romanhefte Covercharts Voting Nr. 1 - 16
Das Gleichgewicht

Antworten: 26
Hits: 361

15.01.2021 22:13 Forum: Torn

Zitat:
Original von Loxagon
Die Cover waren nie ein Kaufanzeiz, was man leider am Ende ja merkte ...


Ich muss ehrlich sage. Ich hatte bei den Covern tatsÀchlich kurz dem Impuls, doch mal reinzulesen. Historische Epochen kommen bei mir immer gut an, gepaart mit SF.

Sowas wie Dr. Who.

Keine Sorge, ich mach's nicht. Komme ja so kaum hinterhet mit meinen 3 Serien.

Thema: Band 2216: Blutsbande
Das Gleichgewicht

Antworten: 18
Hits: 1153

15.01.2021 22:11 Forum: JS2201-2300

Zitat:
Original von DĂ€monengeist
[quote]Original von Tulimyrsky
Habe ich anfangs zu einem 'Sehr gut' tendiert, musste ich schließlich meine Meinung auf ein 'Top' hochhieven... schließlich gab es (extra nur fĂŒr mich) tanzende, nackte Frauen großes Grinsen großes Grinsen großes Grinsen

NatĂŒrlich, nur fĂŒr dich. Als Ausgleich gibt es bei nĂ€chster Gelegenheit tanzende, nackte MĂ€nner. Augenzwinkern

Endlich die gewĂŒnschte Gleichberechtigung. Dann auch mit sexy Oberkörper auf dem Cover? Buch

Thema: vergessene Gegner
Das Gleichgewicht

Antworten: 32
Hits: 9119

15.01.2021 22:08 Forum: Frage und Antwort

Zitat:
Original von Myxin der Magier
Zitat:
Original von Das Gleichgewicht
Zitat:
Original von DĂ€monengeist
Nachdem Florian einst "Ihr Mann, der Zombie" in einer Rezi verrissen (1 von 5 Kreuzen) und spĂ€ter selbst eine Fortsetzung geschrieben hat, wĂ€re er doch der perfekte Mann fĂŒr den Job - schließlich bekam "Ball der Vampire" (der einzige Auftritt des roten Vampirs) auch nur ein Kreuz von ihm. Augenzwinkern


Hey! Nicht auf die anderen schieben. Welche vergessenen Gegner hast du denn wieder auftauchen lassen? Das wĂ€re jetzt doch mal die Gelegenheit dazu, als Vampirexperte. Kollege Hilleberg ist eh fĂŒr Werwölfe zustĂ€ndig. großes Grinsen


Geht es nach Lieblingen? Ich brĂ€uchte eine Liste vergessener Ghouls! großes Grinsen


Meister, Mr Grimes ist seinem GefÀngnis im Reich der Schatten entkommen und auf die Erde geflohen.

Och, ja. Von mir aus. Der hat eh gestunken. Da habe ich wohl die TĂŒr offen gelassen, Upsi.


Bei dem was die Autorenkollegen abziehen dĂŒrfest du dir das sicher leisten. Buch

Thema: Dorian Hunter - DĂ€monenkiller Nr. 54 - Der Gast aus dem Totenreich
Das Gleichgewicht

Antworten: 11
Hits: 1665

15.01.2021 21:36 Forum: 3. Auflage bei Bastei

Schon die Eröffnungsszene des Romans strotzt vor BauchgefĂŒhlen und unterbewussten Handeln gegen den eigenen Willen. Ist auch egal, irgendwie muss Claudia den Maestro in einem geheimen RĂŒckzugsort aufspĂŒren. Dort entdeckt sie etwas gar grauenvolles und flieht. Stolpert aber leider doof und wird dann hinterrĂŒcks erwĂŒrgt.

Maestro Marco Bertini ist rein zufĂ€llig auch gerade Themen in der Villa des DĂ€monenkillers. Man hat die Leichen zweier MĂ€dchen bei der Bertini-Villa gefunden und sie gehörten einem Hexenkult an. Außerdem ist das nicht der erste Vorfall dieser Art dort. Nicht gerade unauffĂ€llig. Und Bertinis Frau Laura kĂŒndigt sein Comeback an, wozu sie auserwĂ€hlte GĂ€ste eingeladen hat. Dorian versucht ĂŒber Jeff Parker eine Einladung zu bekommen und Phillip verhĂ€lt sich schon wieder seltsam. Der mit hellseherischen FĂ€higkeiten ausgestattete Hermaphrodit hatte wieder seine Orakelfunktion aufgenommen. Wie ĂŒblich bleibt es aber noch ein RĂ€tsel, bis es zum passenden Zeitpunkt enthĂŒllt wird, um den Plot voranzubringen.

So wie Jeff Parkers Sonderrolle es ist, ĂŒber Geld oder Beziehungen weiterzuhelfen. NatĂŒrlich kommt er auch nachtrĂ€glich noch an eine dieser begehrten Einladungen. Die hĂŒbsche junge Caterina hat eine und Dorian darf ihre Begleitung spielen. Außerdem will der DĂ€monenkiller sich schon diese Nacht vorab heimlich in der Villa umsehen und braucht dazu irgendjemand, der sich auf dem GrundstĂŒck auskennt. “Na klar. Ich lasse mal wieder ein wenig meine Beziehungen spielen.“

Solange schlendert Dorian mit seinem Girl der Woche durch Rom. Und erzĂ€hlt ihr direkt, dass er gegen DĂ€monen kĂ€mpft. Die gibt es nĂ€mlich wirklich. “Ich bin ĂŒberzeugt, dass hier schwarze Magie mit im Spiel ist.“ Caterina hĂ€lt ihn natĂŒrlich nicht fĂŒr bekloppt, sondern nimmt das wie völlig selbstverstĂ€ndlich hin. Das sind ja schon Ballard-ZustĂ€nde. Naja, wenigstens kommt es dieses mal nicht zum Fremdgehen mit ihr. Der große, breitschultrige Mann mit dem sichelförmig herabhĂ€ngenden Schnauzbart gefiel ihr; das war schon mehr als Freundschaft. Dorian tat es auch Leid, aber er musste dem Fall Bertini nun einmal den Vorrang geben. Ach so, wegen dem Fall nicht wegen Coco.

Dann trifft er auch schon Sergio, der mal Leitungen in der Bertini-Villa verlegt hat. Los geht’s. FĂŒr den DĂ€monenkiller ist direkt klar. Dorians Verdacht verdichtete sich zur Gewissheit. Hier stimmte etwas nicht. Also einfach mal einbrechen, kann man schon machen. Sergio erwischt es natĂŒrlich, wĂ€hrend er Wache hĂ€lt. Die Villa, der Angreifer, die ganze Szene. Ziemlich klischeehaft aber auch schaurig beschrieben. Das gefĂ€llt mir. In der Villa spielt Dorian erstmal Geige. Davon abgesehen, dass er das natĂŒrlich auch beherrscht, ist es extrem schlau jetzt die Bewohner mit GerĂ€uschen auf sich aufmerksam zu machen. Ein kurzer Überblick, bevor er morgen auf die Veranstaltung geht, ist das nicht mehr. Als Heftromanheld muss man zum GlĂŒck keine Angst haben, erwischt zu werden.

Ein Wimmern fĂŒhrt ihn schließlich in den Keller des GebĂ€udes, wo ein Schwert in einem Felsblock steckt, ein satanisches GemĂ€lde an der Wand hĂ€ngt und Folterinstrumente stehen. Wie gesagt, alles sehr klischeehaft. Deutlicher kann man Dorian nicht zeigen, mit wem er es hier zu tun hat. Das Schwert fesselte ihn, aber er wusste nicht, welche Bedeutung es hatte und wie er es herausbekommen konnte. Da nĂ€hert sich eine Prozession. Der DĂ€monenkiller versteckt sich in einer eisernen Jungfrau und kann sie beobachten. Es sind Frauen, die das Schwert anzubeten scheinen. Wie gesagt, so altmodisch das auch geschrieben ist, unheimlichen Flair hat das Abenteuer bis jetzt. WĂ€hrend eines Singsangs, bei dem der Maestro seine Geige spielt, reißt die AnfĂŒhrerin das Schwert aus dem Stein und kĂŒndigt an. “Caterina, bald bist du unser!“ NatĂŒrlich. Und Dorian hat gerade jetzt ziemliches Pech. Da geschah es. Die TĂŒr der eisernen Jungfrau schwang auf. Dorian verlor die Balance und stolperte in den Raum hinein. Er flieht vor den „Hexenweibern“ und muss sich mit dem Untoten herumschlagen, der schon Sergio getötet hat. Die unheimlichen Weiber hatten sein Gesicht immer noch nicht gesehen. Na, ob das so wahrscheinlich ist? Außerdem, sollte in den Kreisen des Bösen nicht langsam Dorians Aussehen, Kleidungsstil oder Statur bekannt sein? Ich hatte vermutet, dass seine Deckung jetzt aufgeflogen ist, aber man braucht wohl den Besuch am nĂ€chsten Tag noch. Dorian stolpert einen Gang entlang, der irgendwie immer enger und kleiner wird. Ein magischer Effekt des Gegenspiels, das weiterhin ertönt? NatĂŒrlich gelingt ihm am Ende die Flucht und aus irgendeinem Grund folgen die Frauen ihm nicht nach draußen.

Ach, verdammt. Ich schreibe schon wieder viel zu viel. Jedenfalls steht nun die Veranstaltung in der Villa an. Dorian holt erstmal Caterina ab, hoffentlich ist ihr nichts passiert. Doch die hat gerade als er ankommt ihre Wohnung verlassen und fĂ€hrt davon. Nach einer wilden Verfolgungsjagd im Taxi erwischt er sie am Kolosseum. Das ist zwar momentan fĂŒr Besucher gesperrt, aber natĂŒrlich ist an der Absperrung gerade kein Aufpasser und sie kann eintreten. In Trance, aus der Dorian sie befreit. Na, da haben wir schon so eine Sache, die mich stört. Die ganze Nacht und den Vormittag hockt die junge Frau in ihrer Bude und in den Minuten, wo Dorian sie abholen will, gerĂ€t sie in Trance. Damit er ihr noch schön folgen kann. Nach der HĂ€lfte des Romans geht es jetzt in die Villa, zum Abendempfang. Ein guter Ausstiegspunkt fĂŒr meine obligatorische Lesepause. Ich muss ja auch noch die Stichpunkte ausformulieren und Textzitate herauskopieren. Wenn ich nur weniger Schreibseln wĂŒrde, hĂ€tte ich auch mehr Zeit zum Lesen. Naja. Macht beides Spaß.


Also auf in die Villa, die sie getrennt betreten. Auf den Einladungen steht kein Name, wie praktisch. Das hatten wir doch letztens erst bei der Weingutbesichtigung mit dem Vampir, dass es eine total geheime und auserlesene Veranstaltung ist und es trotzdem niemanden interessiert hat, wer dieser fremde Kerl ist, der plötzlich eine Einladung hat. Dorian wird von einem Gnom erwartet, der ihm den Mantel abnimmt. Von mir aus könnten die Geschichten auch gerne ohne den obligatorischen Gnom auskommen. Mhh, der Wiedereinstieg macht nicht so viel Laune. Hoffentlich packt der Roman mich schnell wieder.

Schließlich erscheint der Maestro selbst, um ein StĂŒck fĂŒr die Versammelten zu spielen. Das Gesicht war maskenhaft. Ja, jetzt sah Dorian es genau. Bertini trug eine Gummimaske. NartĂŒrlich. Dann bildet sich auf Caterinas Einladungskarte eine mysteriöse handgeschriebene Botschaft. Sie steht im Bann des Bösen, den Dorian mit einem eigenen Befehl ĂŒberschreibt und sie nach draußen kommandiert. DafĂŒr gerĂ€t der DĂ€monenkiller selbst in den Bann und begibt sich in den Keller, um sich in die eiserne Jungfrau zu legen. Der Talisman rutschte aus dem Hemd, baumelte plötzlich vor Dorians Gesicht. Da wurde er sich seiner Lage bewusst. Ah, der rettende Heftromanzufall mal wieder. Er wird zwar von einer Frau unter Fremdeinfluss angegriffen, doch die stolpert doof in die eiserne Junfrau. Der Deckel klappte zu und entzog die Besessene Dorian Hunters Blicken. Er vernahm noch einen gurgelnden Laut, dann war es still. Blut sickerte unter dem Folterinstrument hervor. Wo andere GeisterjĂ€ger kurz bedauern wĂŒrden, dass die Hölle ein weiteres unschuldiges Opfer auf ihrem Gewissen hat, denkt der DĂ€monenkiller nur an seine Mission. Weg von hier, Caterina in Sicherheit bringen und dann den Bann von ihr nehmen. Das gelingt, aber die Gegenseite mĂŒsste spĂ€testens jetzt eigentlich wissen, was gespielt wird.

Mit Caterina besucht er eine Freundin, die dem Maestro vor einiger Zeit knapp mit dem Leben davon gekommen ist und vielleicht mehr weiß. NatĂŒrlich hat Antonia dabei den Verstand verloren – diese Weibsbilder haben aber auch immer sofort einen Nervenzusammenbruch -, aber sich inzwischen regeneriert. Zum GlĂŒck hatte Dorian bis vor kurzem selbst eine geistesgestörte Frau und weiß wie man mit solchen Leuten redet. Ich spreche zum ersten Mal darĂŒber. Aber irgendwie habe ich großes Vertrauen zu Ihnen, Dorian.

Die Auflösung um die AffĂ€ren des Maestros, den Hexenzirkel seiner Frau und die Ermordung ihres Mannes, hat mich nicht völlig ĂŒberzeugt. Vor allem als zufĂ€llig Antonia bei der ganzen Aktion als heimliche Lauscherin dabei ist. Dorian will die Frau des Maestros zur Rede stellen und Jeff Parker soll wĂ€hrenddessen auf die MĂ€dchen aufpassen. Wenn er nochmal weg muss, dann “Du schließt die MĂ€dchen eben ein.“ Klar, das können sie ja nicht selber und die DĂ€monen haben sicher keine Möglichkeiten, eine abgeschlossene TĂŒr aufzubrechen. Das ist so eine Sache beim DĂ€monenkiller. Die Darstellung der Frauen als hysterisches schwaches Geschlecht, ĂŒber das man als Mann einfach mal so bestimmt. Das betrifft sogar die angeblich so starken weiblichen Hauptfiguren. Ok, Martha Pickford vielleicht nicht, auch wenn sie wie alle Frauen ab und an vor irgendeinem Schock ohnmĂ€chtig wird.

Bevor ich jetzt anfange den Streitereien zwischen Arschloch-Cohen und der rustikalen HaushĂ€lterin nachzutrauern, geht es weiter im Text. Wo Dorian Laura Bertini stellt. Die als erstes versucht, Dorian zu verfĂŒhren, auf ihre Seite zu wechseln. Er sieht halt geil aus und alle Weiber stehen auf ihn. Laura erzĂ€hlt Dorian bereitwillig alles, auch wie sie ihren Mann wieder zum Leben erweckt hat, damit er weiter leidet. Und dass er Lebenssaft braucht, dafĂŒr die Opfer. So entsteigt er dann einem Teich auf dem GelĂ€nde der Villa und greift Dorian an. Auch wenn er durch schwarze Magie wiederbelebt wurde, schĂŒtzt die ihn wirklich vor der Ă€ußerlichen Verwesung durch das tagelange liegen im Brackwasser? Er trĂ€gt ja auch eine Maske, weil sein Gesicht betroffen ist. Wieso also nicht der ganze Körper? Außerdem passt es zeitlich nicht so ganz, als Sergio von dem Monster angegriffen wurde und bei Dorian in der Villa der Maestro auftauchte, wenn es sich um die selbe Person handelt. So ein Zombie oder Vampir sollte kein Problem sein, aber auch jetzt, wo er nicht mehr undercover unterwegs ist, hat Dorian als Waffe nur ein hölzernes Kruzifix dabei und nichts durchschlagskrĂ€ftigeres. Wieso auch vorbereiten, statt direkt spontan in die Höhle des Löwen zu fahren? Bei seiner Flucht ins Haus findet er die Violine und legt sie auf den Boden. Der Zombie bricht seine Verfolgung natĂŒrlich erstmal ab und spielt ein StĂŒckchen. Völlig logisch, wie bei Wichteln, die Salzkörner zĂ€hlen mĂŒssen oder so. Dorian will seinen Gegner auch unbedingt hier und jetzt besiegen. Sonst könnte er sich in den Teich zurĂŒck ziehen und wie will man ihn dann beikommen? Naja, ich hĂ€tte sofort den Einfall, dass nur ein Priester das Teichwasser weihen muss und das Problem ist gelöst. DK ist immerhin die Serie, wo ein Puppenmann einem Mensch in den Magen kriecht, um einem DĂ€mon darin zu vertreiben.

Dorian wird dann doch in die Enge getrieben. Der DĂ€monenkiller saß in der Falle. Rein zufĂ€llig in einem Zimmer mit verhangenem großen Spiegel in der Mitte des Raumes. Also reißt er das Tuch herunter und zeigt dem Unhold seine wahre Gestalt. Ja ok, das findet Bertini nicht so nett, aber er greift natĂŒrlich weiter an. Ich hatte schon die BefĂŒrchtung, dass es jetzt heulend wegrennt, weil er erkennt, wie hĂ€sslich er als Untoter geworden ist. Das passiert dann leider tatsĂ€chlich, als Dorian ihm im Kampf noch die Maske herunterreißt. Es gibt zwar die ErklĂ€rung, dass Laura ihrem Mann vorgegaukelt hat, er wĂ€re noch hĂŒbsch und deshalb alle Spiegel in der Villa verhangen hat. Aber dass ein Zombie wegen dem Schock direkt die Flucht ergreift? Sind wie hier bei den GebrĂŒdern Grimm? LĂ€uft der jetzt ins Sonnenlicht und vergeht da, wĂ€hrend er irgendwas reimendes flucht? Ok, der Maestro hat sich in seinen Teich zurĂŒckgezogen. Seine Frau ist weg. Aber in der Villa klingelt das Telefon. Jeff Parker ist dran, die MĂ€dchen sind weg. Das ist so eine Szene, wo ich ĂŒber Handys froh bin. Dass Parker in der Villa der Feinde anruft, weil er Dorian sprechen will, macht keinen Sinn, ist aber wohl notwendig fĂŒr die Handlung. Ok, die beiden Frauen wurden von den Hexen geholt. Hat Jeff sie doch nicht eingesperrt, wie besprochen? Zum GlĂŒck hat eine von ihnen noch eine Adresse mit Lippenstift auf eine Fensterscheibe geschrieben.

Dorian schnappt sich den Spiegel und begibt sich dorthin. Sollte Bertini nochmal auftauchen, kann man ihm ja einfach nochmal zeigen, wie abstoßend er aussieht. Bei der Adresse gibt es auch einen Kellerraum und dort steht ebenfalls ein Schwert in einem Steinblock. In einer Art Teufelshochzeit sollen die MĂ€dchen zu den BrĂ€uten des Maestros gemacht werden. Wenn es diese Geschichte schon keinen Schwarzen Sabbat gibt, dann wenigstens sowas Ă€hnliches. “Es ist genau das, was er braucht.“ „Zartes, saftiges Fleisch.“ „Junge Köpfe.“ Sie tasteten sie ab. Die beiden MĂ€dchen wĂ€ren vor Abscheu und Entsetzen am liebsten im Boden versunken. Aber Marco Bertini hat jetzt erkannt, was fĂŒr eine Gestalt er ist und dass seine Frau ihn belogen hat. Deshalb greift er lieber die Hexen an. Die sind natĂŒrlich ĂŒberrumpelt und haben keine Vorkehrungen dafĂŒr getroffen, dass ihr Geschöpf mal durchdrehen könnte. Er trĂ€gt zwar wieder seine Maske, aber die hat es durch seine Verwesung auch zersetzt. Wie auch immer das auf das Gummi ĂŒbergegangen sein soll. Dorian taucht rechtzeitig auf und zeigt dem Zombie noch einmal mit dem Spiegel sein wahres Ich. Totales Chaos. WĂ€hrend die Hexen mit dem Untoten beschĂ€ftigt sind, befreit Dorian die MĂ€dchen. Eine stolperte und verschĂŒttete magische FlĂŒssigkeit aus einem irdenen Krug. JĂ€h zuckten große Flammen hoch. sieht so aus, als wĂŒrde die ganze Satansbrut verbrennen. Sieht soweit ganz gut aus. WĂ€hrend ihrer Flucht wird Antonia dann von den Hexen mit einem Licht gelockt und rennt natĂŒrlich dorthin, Dorian bekommt sie aber rechtzeitig zu fassen. Die Hexen hauen ab und lassen Laura Bertini mit ihrem amoklaufenden Mann allein. Jeff Parker erwartet sie draußen. Er hat irgendwelche Bildreporter aufgetrieben. Ja, richtig. Die MĂ€nner kamen aus ihren Deckungen gestĂŒrzt. Sie benutzten Blitzlichter wegen der schlechten WitterungsverhĂ€ltnisse. Beherzt rannten die Journalisten hin und her und suchten nach immer neuen, besseren Positionen, um die Hexen auf die Filme zu bannen. Und weil die bitterbösen Hexen kamerascheu sind hauen sie ab, statt ihre schreckliche Rache zu ĂŒben. Langsam wird es absurd. Auch so ein Problem, das ich mit dem DK habe. Manchmal wird es ziemlich exotisch. Da wĂ€re es mir lieber gewesen, wenn sie einfach alle verbrennen.



Vielleicht hĂ€tte ich den Roman in einem StĂŒck durchlesen sollen. Die zweite HĂ€lfte hat mir dann weitaus weniger gefallen, wegen gewissen Ideen. Der Spiegel gegen den Untoten, die Fotoreporter gegen die Hexen, der RĂŒckzugsort in einem Teich. Einfach nicht meins. Roy Palmer hat eine nette Schreibe und der Roman ist trotz aller Kritikpunkte stimmungsvoll verfasst. In einem altmodisch-schaurigen Charme, der sogar mir gefallen hat.

Ich frage mich wirklich, ob der Roman ohne Pause besser bei mir weggekommen wÀre. Gestern habe ich nÀmlich noch zwischen Gut oder Sehr gut geschwankt. So ist es ein definitiv GUTer Roman mit

großes Grinsen großes Grinsen großes Grinsen großes Grinsen großes Grinsen großes Grinsen Baff Baff Baff Baff (6 von 10 Freaks)

Zeige Themen 1 bis 20 von 9692 Treffern Seiten (485): [1] 2 3 nächste » ... letzte »
Powered by Burning Board Lite © 2001-2004 WoltLab GmbH
Design based on Red After Dark © by K. Kleinert 2007
Add-ons and WEB2-Style by M. Sachse 2008-2020