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Thema: Band 2013: Land der bösen Trolle
Orgow

Antworten: 18
Hits: 2446

13.02.2017 08:45 Forum: JS2001-2100

Eigentlich wollte ich mich mit Kommentaren zu den aktuellen John Sinclair Romanen etwas zurück halten, doch bei diesem Roman muss ich auch mal wieder meinen Senf dazugeben. Und das hat einen bestimmten Grund. Ich glaube nämlich nicht, dass dieser Roman in seiner ursprünglichen geschriebenen Form erschienen ist. Hauptindiz ist für mich die Benutzung des Charakters Brooke Adams. Nicht dass ich nicht glaube das JD auch Charaktere von Fremdautoren benutzt, aber der Roman enthält der artig viele grammatikalische Fehler, dass ich nur zu den Entschluss kommen kann, dass JD diesen Roman ursprünglich mit Bill Connolly geschrieben hat. Ich glaube dass nach den Ereignissen um Band 2000 dann Bill durch Brooke Adams ersetzt wurde. Entweder durch das Lektorat oder durch einen der neuen Autoren. Denn nur so kann ich mir erklären warum zig mal sie und er verwechselt werden und warum mal sein statt seine usw. verwendet wurde. Auch kommt es hier in den Roman so rüber als ob John und Brooke dicke Freude wären. Dabei hatte er erst zweimal mit Brooke Adams zu tun. Auch manche Begriffe und Dialoge in diesem Roman wirken überarbeitet. So hatte ich stellenweise den Eindruck, dass die Dialoge nicht von JD stammen, da sie sich im Gegensatz zu den letzten Romanen doch richtig flüssig lesen ließen. Dann gibt es aber wieder Passagen in dem Roman wo man eindeutig JD’S Schreibeweise erkennt, wie zum Beispiel den Satz „So muss man das sehen“ oder „die andere Seite“ usw. Das kuriose daran ist aber dass durch die Überarbeitung der Roman tatsächlich lesbar wird, sieht man mal von den sie und er Verwechslungen ab, die einen dann doch stören. Die Grundidee ist nämlich nicht schlecht und auch die Umsetzung ist diesmal recht gut gelungen. Aber auch hier bin ich mir nicht sicher, ob das ein Verdienst von JD ist. Dem Roman selber gebe ich ein gute mittlere Bewertung. Doch was mich an dem ganzen so erschreckt ist, wenn meine Theorie stimmt, dann war das Ausscheiden von Sheila, Johnny und vorerst auch Bill so mit JD nicht abgesprochen. Sonst hätte er ja keinen Roman erfasst in dem eigentlich Bill die Hauptrolle spielen sollte. Es kann natürlich auch sein, dass dieser Roman der Redaktion schon länger vorlag, also vor den Ereignissen in Band 2000 und er nun doch verwendet wurde. Aber eben nicht in der ursprünglichen Form.

Thema: Band 1996: Bluternte
Orgow

Antworten: 9
Hits: 1532

17.10.2016 08:18 Forum: JS1901-2000

Eigentlich waren Vampirgeschichten immer eine Stärke von Jason Dark, aber was einem hier geboten wird ist schon grausam. Wenn man vorher drei Roman von den neuen Autoren gelesen hat und dann diesen von Jason Dark liest merkt man deutlich wie schlecht der Schreibstil von Jason Dark geworden ist. Hier kommen wieder einige Sachen zusammen die den Roman zu einen Ärgernis werden lassen. Zum einen ist die Story von vorne bis hinten nicht durch dacht und zum anderen ist der Roman stilistisch eine Katastrophe. Die Dialoge sind dermaßen schlecht und gestelzt, dass man sich nur die Haare raufen kann. Hinzu kommt , dass sie nicht nur sprachlich schlecht sind sondern sich im Kern immer wiederholen. Auch die Story nimmt wieder einen für Dark typischen Verlauf. So beginnt die Geschichte eigentlich noch annehmbar mit dem Zusammentreffen von John und den Pfarrer wenn gleich hier schon die Dialoge grenzwertig sind. Doch richtig krude wird es dann in der Kirche mit der Nackten an der Decke. John setzt hier das Kreuz ein (was natürlich im späteren Verlauf des Roman schon wieder vergessen ist.) um die angeblich Tote von der Deck zu holen. Dann wird dumm gequatscht und die lebendige Tote einfach von John mit genommen. Plötzlich taucht ein Sensenmann auf und legt den Pfarrer um und bedroht John. Damit hat Jason schon mal folgendes erreicht, das Titelbild ist erfolgreich in dem Roman untergebracht ( Nackte und Sensenmann). Der Sensenmann, Blutsammler der zwischendurch auch Meister genannt wird verkommt dann im Laufe des Romans zu einen kleinen armen Würstchen, dass von Justine ausgenutzt wird und von John und Suko mal eben mit Silberkugeln um die Ecke gebracht wird. Warum die Nackte in Johns Auto Feuer im Rachen hat bleibt ein Rätsel des Autors und wird dann mit keiner Silbe mehr erwähnt. Auch die Einbindung von Justine rettet die Story nicht mehr. Im Gegenteil in meinen Augen werden Romane mit Justine immer mehr zum Ärgernis. Da taucht Justine auf und legt John offen, dass gerade ihre Vampire dabei sind Suko auf eine Insel zu bringen um ihm Blut abzuzapfen und was macht John. Nichts. Anstatt gegen Justine vorzugehen handelt er nach dem Motto na toll dann als uns mal eine schöne Bootsfahrt machen und nachsehen ob es auch wirklich klappt. Auch der Rettungsversuch von Jason hier im nachhinein zu erklären wie Justine aus Mandargoros Fängen entkommen ist kommt hier ein bisschen spät. Ein weiteres Ärgernis ist die Darstellung der Umgebung, die sonst eigentlich eine Stärke von JD ist. Was mich hier besondert genervt hat ist, dass sich der Autor nicht entscheiden konnte ob es nun um einen See ist oder ein Teich (Löschteich) handelt. Dass wurde im Roman gefühlt 20 mal thematisiert und am Ende was ist jetzt immer noch nicht ob es ein See oder ein Teich ist. Obwohlm ich sagen muss das es mich auch nicht wirklich interessiert. Auf Grund der ganzen Ärgernisse bekommt dieser Roman von mir ein sehr schlecht und ob der Qualität der letzten Sinclairromane von Jason habe ich schon die schlimmsten Befürchtungen für Band 2000.

Thema: Band 1995: Dämon der Schwerter
Orgow

Antworten: 20
Hits: 2388

17.10.2016 07:39 Forum: JS1901-2000

Dieser Roman konnte mich überhaupt nicht überzeugen. Die ganze Story konnte mich nicht richtig in ihren Bann ziehen. Zum einen wegen der Logik und zum anderen wegen der Darstellung der Charaktere. Das größte Manko dieses Romans ist, dass ich nie wirklich den Eindruck hatte einen Sinclairroman zulesen. Es fehlte hier irgendwie die gewohnte Darstellung der Charaktere. Suko, John und Sir James kamen mir total fremd vor und für mich steht und fällt allesmit diesem sogenannten Sinclairfeeling. Zum kommt hier noch hinzu, dass die Story auch nicht wirklich zu überzeugen weiß. Ein Dämon der durch Wände gehen kann und dem aktiviertem Kreuz wiederstehen kann ist mehr doch suspekt. Zumal er ja wohl nicht durch den Mönch immunisiert war. Wenn man dann noch die Erstehungsgeschichte des Dämons hinzu nimmt kann ich mir wirklich nicht vorstellen dass dabei ein Dämon heraus kommt der stärker als Asmodis ist. Was die Schreibweise angeht so ist der Roman deutlich besser als dass was JD aufs Papier bringt, doch leider rettet dass diesen Roman in meinen Augen nicht. Deshalb gibt es von mir ein schlecht.

Thema: Band 1994: Ich, der Exorzist
Orgow

Antworten: 16
Hits: 2988

17.10.2016 07:27 Forum: JS1901-2000

Auch dieser Roman von Ian Rolf Hill konnte mich überzeugen. Besonders positiv fand ich eigentlich hier wie sich die Geschichte entwickelt hat. Es gab zwar auch die eine oder andere Stelle die sich etwas gezogen hat aber insgesamt schafft es der Autor wieder eine tolle Atmosphäre zu kreieren. Was immer wieder auf fällt ist, dass gerade Ian Rolf Hill die Charaktere so darstellt wie man es als Sinclairleser gewohnt ist. Die Idee Beelzebub mal wieder einzubinden fand ich wirklich gut. Ich hätte dem Roman auch locker ein sehr gut gegeben wenn mich nicht das Ende gestört hätte. Eigentlich war es bis dahin ein sehr guter Einzelroman doch leider muss Ian Rolf Hill dann am Ende wieder die große Keule rausholen. Die Szene am Ende als Asmodis und Bathomet Beelzebub verhöhnen hat für mich den Gesamteindruck etwas zerstört. In meinen Augen hätte man sich dass sparen können. Deshalb vergebe ich auch kein sehr gut sondern nur ein gut

Thema: Band 1993: Hetzjagd der Harpyie
Orgow

Antworten: 9
Hits: 2000

17.10.2016 07:15 Forum: JS1901-2000

Insgesamt gesehen hat mir dieser Roman gut gefallen. Man merkt hier tatsächlich, dass sich der Autor vorher überlegt hat wie die Geschichte verlaufen soll. Dieser Fahrplan wird dann auch entsprechend umgesetzt. Doch leider habe ich auch einen Kritikpunkt den ich schon öfter bei diesem Autor angebracht habe. Es ist zwar schön wenn ein Roman Aktion enthält, aber wenn diese Aktion den ganzen Roman bestimmt dann wird es auf die Dauer auch etwas öde. Hier in diesem Roman verging ja nicht eine Seite in der nicht geschossen oder gestorben wurde, dass war mir dann persönlich schon ein bisschen zuviel des Guten. Und genau deshalb ziehe ich bei meiner Bewertung ein paar Punkte ab, so dass am Ende ein gut überbleibt.

Thema: Band 1992: Armee der Werwölfe
Orgow

Antworten: 23
Hits: 5438

20.09.2016 07:55 Forum: JS1901-2000

Dieser Roman hat mich auf ganzer Linie überzeugt. Die Story um die Werwolffehde zwischen Fenris und Lykaon wird hier gut weiter geführt. Toll war die Einbindung der Werwolfjägerin Aleksandra. Aber auch die Zusammenführung der bisherigen Ergebnisse ist gut gelungen. So erhält man nun die Antwort darauf warum die Werwölfe aus dem Zweiteiler um den Stamm der Berserker alle gleich aussahen und was im Koffer war den Lykaon von Matthias erhalten hat. Auch die Einbindung der letzten Harpyie ist gut gelungen. Die Kritik, dass hier am Ende wieder zu viele Gegner auf einmal aufgetaucht sind, kann ich nicht teilen. Im Gegenteil, dass Asmodis auftaucht und Corinfelia vernichtet kam für mich völlig unerwartet, passte aber in den Verlauf der bisherigren Ereignisse gut rein. Auch die Behauptung, dass John absichtlich in die Klonfabrik gelockt wurde stört mich nicht weiter. Auch hier bin ich der Auffassung, dass dies eine gezielte Aktion des Mönchs war. Denn bisher weis man ja immer noch nicht genau welches Ziel er eigentlich verfolgt. Das es der Tod von John ist glaube ich eher weniger. Ich denke die Ziele liegen ganz wo anders. Es scheint ja auch nicht wichtig zu sein, wer zu den dunklen Eminenzen gehört hier schein wohl eher die Anzahl eine Rolle zu spielen.

Mich hat der Roman wirklich Top unterhalten. Wobei mir beide Schreibstile sowohl von Michael Breuer als auch von Ian Rolf Hill gleich gut gefallen haben. Wenn gleich ich auch nicht hundertprozentig sagen kann welche Stellen von wem sind, so stelle ich mal folgende Vermutung an:

Der Anfang der Story stammt von Michael Breuer. Ian Rolf Hill hat dann den Part mit der Ankunft in der Mongolei geschrieben. Bei den Szenen in der Klonfabrik haben dann beide ihre Parts hinzugesteuert.

Wie gesagt mich hat der Roman total überzeugt und bekommt deshalb von mir auch ein Top.

Thema: Band 1991: Sukos grausame Feindin
Orgow

Antworten: 9
Hits: 1757

20.09.2016 07:27 Forum: JS1901-2000

Nach dem ich die Vorschau dieses Romans gelesen habe, hatte ich eigentlich gehofft, dass diesmal wieder eine Geschichte die mit asiatischer Mythologie zutun hat erscheint. Doch leider wurde ich hier auf ganzer Linie enttäuscht. Auch wenn kurz mal Shaos Verbindung zu Amaterasu erwähnt wird. Stattdessen bekommt man hier eigentlich einen Krimi serviert. Shao wird von einer alten Geliebten Sukos entführt und Suko versucht sie zu finden und zu befreien. Dazu gibt es noch ein bisschen Chinesenmafia und das war’s. Dämonen und Spukgestalten sucht man vergeblich. Das scheint dann Jason Dark am Ende des Roman auch aufzufallen und deshalb entschleißt er sich dazu Amara am Ende entkommen zulassen und sie in Vogelgestalt noch mal bei Suko und Shao auftauchen zulassen. Leider ist die Story ziemlich langweilig und vor allen Dingen hapert es wieder an der Umsetzung. Die Dialoge sind wieder total daneben und auch einige Situationsbeschreibungen sind die reinste Katastrophe. Eigentlich hätte ich mit einer Krimistory sogar leben können wenn sie denn auch spannend und gut erzählt gewesen wäre. Amara dann am Ende entkommen zulassen hat den Roman dann bei mir endgültig durchfallen lassen. Denn eine langweiligere Gegnerin kann man ich nicht vorstellen. Da kann man nur hoffen, dass JD Amara wie üblich vergisst und nicht wieder auftauchen lässt.

Diesmal fällt mir die Entscheidung leicht, der Roman bekommt von mir ein schlecht

Thema: Band 1990: Hexenfeuer
Orgow

Antworten: 13
Hits: 2072

20.09.2016 07:11 Forum: JS1901-2000

Dieser Roman bietet in der Tat nichts Neues und läuft nach dem üblichen Schema F ab. Hexe soll verbrannt werden, wird von Teufel gerettet und geht dann auf Rachetour. Dabei dümplet die Story selber so vor sich hin. Doch der größte Schwachpunkt dieses Romans sind wieder die Dialoge, die doch wieder arg an der Schmerzgrenze sind. Positiv wenn man es überhaupt so nennen will, ist dass es diesmal nicht wieder diese für Dark typischen Wendungen gibt wo John oder ein anderer Charakter Dinge weiß von denen der drei Seiten vorher noch nichts wusste. Alles im allem ist dieser Roman eine 08/15 - Geschichte, die ich aber nicht ganz so kritisch wie meine Vorposter sehe. Ich schwanke bei der Bewertung zwischen einem schwachen mittel und einen schlecht. Letztendlich habe ich mich noch zu einem schwachen Mittel durchgerungen, obwohl der Roman deutlich hinter den Romanen der neuen Autoren zurückbleibt.

Was den Cliffhänger angeht, so halte ich ihn nicht für besonders geschickt. Hier wäre es wahrscheinlich besser gewesen wenn Suko von Anfang an in London geblieben wäre und nach Shao gesucht hätte. So hätte man durchaus einige Szenen in London mit Suko in den Roman einbauen können, was das ganze sicher spannender gemacht hätte.

Thema: Band 1989: Im Reich des Spuks
Orgow

Antworten: 38
Hits: 12664

31.08.2016 07:03 Forum: JS1901-2000

Ich kann mich der allgemeinen Begeisterung für diesen Roman nur anschließen. Der Roman ist absolut Top und schafft es wirklich die Erwartungen im Bezug auf die dunklen Eminenzen nach oben zu schrauben.

Was das Thema Asmodina betrifft, so hoffe ich, dass es bei dem einmaligen Auftritt bleibt. Ich bin nämlich kein Freund davon alte vernichtete Dämonen wieder auferstehen zulassen. Im Prinzip habe ich das auch so verstanden, dass Asmodina nur durch das Amulett Karas Körper übernehmen konnte. Das Amulett und damit Asmodina Geist sind ja im Reich des Spuks verblieben und da sollten sie auch bleiben.

Was ich hingegen interessant fand war, dass John noch mal die Szene miterlebt in der der Geschichtenerzähler Ians Familie getötet hat. Ich denke, dass das noch eine größere Bedeutung hat.

Auch die Idee mit dem vorherigen Herrscher fand ich super. Ich hatte auch kein Problem damit, dass sich die Großen Alten nicht gegen ihn durchsetzen konnten.

Das es sich bei der Waffe um den Bumerang handelt glaube ich auch. Denn welche Waffe sollte sonst so eng mit Asmodina Schicksal verknüpft sein.

Ich glaube auch, dass das Buch der grausamen Träume eine Rolle spielen wird und zwar nicht wegen des Bumerangs sondern wegen der Szenen in Florians Dreiteiler.

Na ja auf jeden Fall bin ich mächtig gespannt wie es weiter geht.

Von mir bekommt der Roman diesmal ein Top weil die Geschichte spannend ist und Lust auf mehr macht. Und was den Schreibstil betrifft, so gibt es wirklich nichts auszusetzen.

Thema: Handlungsort von John Sinclair
Orgow

Antworten: 1334
Hits: 407729

22.08.2016 14:48 Forum: Frage und Antwort

John Sinclair: Band 1988 Schutzengel aus der Hölle
England - London

Thema: Band 1988: Schutzengel aus der Hölle
Orgow

Antworten: 10
Hits: 2035

22.08.2016 14:45 Forum: JS1901-2000

Nach dem letzten JD- Roman, habe mir diesmal echt überlegt, ob mir diesen Roman antun soll. Letztendlich habe ich mich dann doch aufgerafft und den Roman gelesen. Erstaunlicherweise wurde ich am Anfang doch positiv überrascht. Die Story entwickelt sich wirklich gut und spannend. Zwar sind die Dialoge manchmal wieder etwas platt, aber das hält sich diesmal in Grenzen. Die Idee mit dem Schutzengel der eine Gegenleistung für die Rettung verlangt ist nicht schlecht und vor allen Dingen finde ich es positiv, dass es hier direkt gegen das Sinclairteam geht. Bis zur Seite 40 war der Roman auch bei mir darauf und dran eine gute Bewertung zukriegen, weil mich die Story wirklich gut unterhalten hat. Doch leider kommt dann doch wieder der übliche Einbruch. Für mich beginnt das mit den Szenen in Bills Haus. Der Part mit Johnny und seiner Freundin war mir einfach etwas zulang geraten und die Dialoge waren an der Stelle auch nicht gerade ein Hit. Doch dass hätte ich alles noch verzeihen können, doch leider passiert dann wieder genau dass was mich am meisten stört. John weiß plötzlich Informationen, die mit keiner Silbe im Roman erwähnt wurden. Konkret geht es um Gordon Black. Dieser wird daraufangesetzt John zu töten. Bei dem Versuch dieses in die Tat umzusetzen wird nicht John getroffen sondern Tanner. Danach verschwindet Gordon Black ohne eine Spur zu hinterlassen und ohne wieder in Erscheinung zu treten. Als John dann im Haus von Bill ist kennt er aber plötzlich den Namen des Täters. Auch stört mich die Art und Weise wie John mit Bill umgegangen ist. Anstatt ihm zu erzählen, wass gerade im Haus passiert ist, erzählt er irgendein Lügenmärchen. Mir hat sich wirklich nicht erschlossen warum er dass macht. Auch das Ende war nicht so toll. Gut war das Asmodis hinter dem Engel stand und den Auftrag dafür gegeben hat. Doch die Nummer mit Glenda am Ende war auch wieder so ein Ding was mich gestört hat. Denn bisher konnte sie sich Dank des Serums nur wegbeamen. Doch hier schwebt sie plötzlich als eine Art Geistwesen an der Decke und ist dabei noch in der Lage den Engel auf der Stelle zubannen. Dass passte irgendwie überhaupt nicht. Trotz allem ist dieser Roman deutlich besser als die letzten Romane von JD und ohne die von mir angedeuteten Sachen hätte ich hier locker ein gut vergeben, da die Story wirklich unterhält. Doch leider haben mich, die von mir aufgeführten Dinge so gestört, dass ich für den Roman wieder nur ein Mittel vergeben kann.

Thema: Band 1987: Todesritt der Templer
Orgow

Antworten: 13
Hits: 2724

15.08.2016 12:18 Forum: JS1901-2000

Was soll ich zu diesem Roman sagen. Der Roman ist von vorne bis hinten eine reine Katastrophe. Eigentlich hatte ich nicht gedacht, dass das Niveau der Jason Dark Romane noch weiter sinken könnte, aber dieser Roman beweist das Gegenteil. Die Story die sich Dark hier ausgedacht hat ist nicht nur total langweilig, sondern hat auch der jede Menge Ungereimtheiten. Aber was mich noch mehr entsetzt hat waren die hier geführten Dialoge, die waren dermaßen aufgesetzt und schlecht, dass man sich fragt wie so was veröffentlicht werden kann. Ein Bespiel ist mir besonders im Gedächtnis hängen geblieben. Als Suko am Ende einen Templer mit der Dämonpeitsche vernichtet hat lässt er bei John den glorreichen Satz los: Sie können glühen, aber Sie können auch verglühen. Und das ist nicht die einzige Stilblüte der Art, der Roman wimmelt nur so von derart nichtssagenden Sätze. Schlimm ist diesmal, dass das nicht nur auch die Dialoge betrifft, sondern auch auf Situationsbeschreibungen, die sonst eine Stärke von Dark sind.

Den Inhalt des Roman kann man eigentlich mit drei Sätzen erzählen:
Godwin wird von Zombie - Templern entführt.
John und Suko reisen nach Frankreich und fahren ein bisschen rum.
John und Suko besiegen die Templer und befreien Godwin.

Hätte man vielleicht sogar was raus machen können, doch als wenn die Dialoge und nichtssagenden Stilblüten dann noch nicht genug wären wird die Story noch mit jede Menge Ungereimtheiten versehenen , dass auch dem letzten der Spaß vergeht.

Mal ein paar Beispiel:

- Warum tauchen die Templer genau an der Raststätte auf an der John und Suko sich mir der Informantin treffen.
- Warum wirkt der Zeitstrahl auf alle anderen Zugpassagiere nicht aber auf die Begleitung von Godwin.
- Warum schließen alle Protagonisten wenn Nebel auftaucht, dass die andere Seite Ihre Finger im Spiel haben muss.
- Welches Motiv hatten die Templer.
- Warum sind ist einer der Templer plötzlich ein normaler Mensch, als der Godwin im Brunnen töten soll und kein Zombie-Templer
- Was sollten die ersten drei Seiten mit dem Bahnhofswärter (null Bezug zu den Ereignissen)
- Was sollte die Nummer mir der Überwachung durch die französischen Kollegen.
- Und wenn es sich um Kollegen handelt wie so reden die wie Gangster. Ich glaube wohl kaum, dass sich Polizisten untereinander mit Bullen titulieren.

Für mich ist der Roman ein reines Ärgernis und mir graust es jetzt schon vor den nächsten Sinclairromanen von Dark, insbesondere vor der Nummer 2000. Ich hoffe das, dass nicht daneben geht.

Mit tut es selber weh, dass ich die Romane jedes Mal niedermachen muss, doch es wird durch die Fremdautorenromane immer deutlich, dass Dark nicht mehr ansatzweise das liefern kann was die neuen Autoren liefern.

Dieser Roman kann nur eine Bewertung kriegen und das ist sehr schlecht.

Thema: Handlungsort von John Sinclair
Orgow

Antworten: 1334
Hits: 407729

15.08.2016 11:40 Forum: Frage und Antwort

John Sinclair: Band 1987 Todesrott der Templer
Frankreich - in der Nähe von Chalon

Thema: Band 1986: Was Satan dir verspricht ...
Orgow

Antworten: 18
Hits: 2352

09.08.2016 10:22 Forum: JS1901-2000

Mir hat dieser Roman gut gefallen. Die Geschichte um die Zombies und dem Schulleiter fand ich recht interessant. Wirklich gut gefallen hat mir aber die Ermittlungsarbeit die John und Suko hier erledigt haben, in dem sie Stück für Stück das Puzzle zusammengesetzt haben. Normalerweise sind das ja Passagen die schnell langweilig werden können doch hier war das nicht der Fall. Hier merkt man dann deutlich die Krimierfahrung von Marc Freund. Logikfehler sind mir beim Lesen nicht aufgefallen und das am Ende nicht ganz geklärt wurde was der Schulleiter jetzt war, fand ich auch nicht so schlimm. Positiv war das Auftauchen von Asmodis selber.

Dieser Roman bietet an sich zwar nur ein Monster of the Week, aber auch dass muss innerhalb einer Serie mal sein und wie gesagt ist dass für mich hier gut gelungen. Vom mir bekommt der Roman ein gut mit der Tendenz zum sehr gut.

Thema: Band 1985: Die blinde Vampirin
Orgow

Antworten: 7
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02.08.2016 09:18 Forum: JS1901-2000

Was soll man zu diesem Roman wieder sagen. Eigentlich kann bei einen Vampirroman nicht wirklich viel schief gehen und die Idee die Jason Dark am Anfang des Romans hat ist auch nicht schlecht. Doch leider ist es wie so oft in der letzten Romanen die Grundzutaten stimmen nur in der Umsetzung hapert es. Dabei beginnt der Roman recht vielversprechend. Die Verfolgung und Gefangennahme der Vampirin Cordelia, die Bestrafung durch den Mönch Moses und dann die Rettung durch die Cavallo, dass alles ist wirklich gut gelungen. Auch wie John an den Fall gerät ist noch gut gelöst. Doch dann kommt es wieder zu einen Bruch und es schleichen sich jede Menge Ungereimtheiten ein.

Hier einige Beispiel:

- Als John das erste mal mit den Bekannten von Sir James in dessen Haus spricht, zeigt dieser ihm
im Gartenhäuschen den Kadaver eines Dackels, der Opfer eines Vampirs geworden ist. Später als John dann den Vampir im Garten sucht, ist er ganz überrascht dass im Garten ein Gartenhäuschen steht (man merkt John wird alt Augenzwinkern

- John wird nach Farlingham geschickt weil dort Tiere gefunden wurden, die einem Vampir zum Opfer gefallen sind. So weit so gut. Doch mitten im Roman weiss John ohne das ihm jemand davon erzählt hat das ein Vampir verbrannt werden soll (Anfangsszene).

- Das gravierernste war aber die Nummer mit Cordelia. Anstatt sie gleich beim ersten mal zu töten, fesselt und knebelt John sie. Warum bleibt sein Geheimnis. Doch noch schlimmer ist, als dann Sir James Bekannter die Vampirin wieder befreit ist der Knebel mal eben so verschwunden.

- Auch die Nummer mit den Trockenpflaumenmönchen konnte man vergessen. Tauchen kurz auf (wobei man sich natürlich fragt wie sie das Verlies verlassen konnten) verschwinden dann wieder und zerfallen bei einer normalen Berührung von John zu Staub.

-Leider wird auch der Ansatz mit dem Mönch Moses völlig vergessen. Dieser wird durch Justine zum Vampir gemacht und sollte Cordelia fortan bei Ihrer Blindheit unterstützen. Am Ende ist davon aber nichts mehr übrig. Im Gegenteil der Mönch sitzt in einen Verlies und wird mal eben von John um die Ecke gebracht.

Positiv bei dem Roman kann man hervorheben, dass Jason Dark die Landschaftsbeschreibung und auch einige Szenenbeschreibung sehr gut hin bekommt. Das die Cavallo nur zwei Kurzauftritte hat, stört mich auch nicht.

Der Roman war zum Anfang hin auf einen guten Weg, doch leider ist davon ab Mitte des Romans nichts mehr zu merken. Wenn ich also den ersten Teil und den zweiten Teil des Romans bewertet, so ergibt sich bei mir gerade noch ein mittel aber mit einem ganz dicken Minus davor. Schlecht möchte ich ihn deshalb nicht bewerten, da es auch Passagen gibt die einen unterhalten.

Thema: Handlungsort von John Sinclair
Orgow

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01.08.2016 10:31 Forum: Frage und Antwort

John Sinclair: Band 1985 Die blinde Vampirin

England - Grafschaft Suffok - Framlingham (nahe Ipswich)

Thema: Band 1984: Der Schrecken aus der Tiefe
Orgow

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26.07.2016 08:38 Forum: JS1901-2000

Dieser Roman von Florian ist diesmal ein netter Monster of the Week Roman. Hier werden keine großen Zusammenhänge gebildet sondern es geht einfach um ein dämonisches Monster das lange auf seine Rache gewartet hat. Der Roman erinnert ein bisschen an die gute alte Zeit als die Serie noch in den Kinderschuhen steckte. Die Geschichte entwickelt sich recht interessante und endet dann mit dem Endkampf als Höhepunkt. Wie bisher auch schafft es Florian, ein gutes Sinclairfeeling rüber zubringen, insbesondere die kleinen Frotzeleien zwischen den Teammitgliedern sind wieder gut gelungen. Das am Ende des Romans mal nicht das Kreuz als Allheilmittel herhalten muss fand ich auch recht gut. Die Vernichtung des Monster war dann doch mal wieder was anderes. Doch ein paar Kritikpunkte habe ich diesmal auch. Denn bei der Logik haben sich diesmal ein paar Kleinigkeiten eingeschlichen. Zum einen fand ich persönlich das Suko für seinen angeschlagenen Zustand am Ende doch etwas zu agil war. Damit hatte ich so meine Probleme. Und ein Punkt wurde mir nicht hinreichend erklärt und damit meine ich nicht, dass nicht geklärt wird um was für eine Art Monster es sich handelt. Nein als John die Legende über den Händler/Monster erfährt und wie er damals besiegt wurde, da wurde erwähnt, dass er mit silbernen Ketten man Grund eine Grube gefesselt wurde die dann überflutet wurde. Da fragt ich mich natürlich wie konnte er die silbernen Fesseln los werden und den See damit verlassen. Aber das nur am Rande.

Was mir in letzter Zeit noch auffällt ist, dass bei Florians Romanen doch immer öfter brutale Szenen vor kommen. So fand ich die Nummer am See schon etwas na ja. Aber vielleicht liegt, dass daran das es die empfindlichste Stelle eines Mannes ist.

Insgesamt ist das ein Roman der einen gut unterhält und deshalb bekommt er noch mir auch ein gut

Thema: Band 1983: Der Fresser aus dem All
Orgow

Antworten: 14
Hits: 3059

26.07.2016 08:13 Forum: JS1901-2000

Dieser Roman ist wieder ganz im trashigen übertriebenen Stil von Logan Dee. Ich persönlich kann mich mit diesem Stil einfach nicht anfreunden. Wenngleich ich bei diesen Roman sagen muss, dass ich ihn deutlich besser finde als die bisherigen Romane von Logan Dee. Die Geschichte um die Beessenheit durch die Musik und um die Dämonin fand ich eigentlich recht interessant. Auch das Rabisana und der Mönch mit von der Partie waren, war erst mal kein schlechter Ansatz. Die Zutaten für eine interessante und gute Story waren also da. Der Anfang der Geschichte ist dann auch wirklich nicht schlecht und ich hatte tatsächlich die Hoffnung, dass Logan Dee diesmal auf die übertriebenen Dinge verzichtet. Doch leider verfällt er dann wieder in das alte Muster. Die Nummer mit dem Blutregen und der Schafsherde mit Wolfsschnauzen war mir schon wieder zuviel Trash. Auch hat sich mir nicht ganz erschlossen, was der Mönch eigentlich bezwecken wollte. Ich hoffe hier kommt noch eine Klärung durch den angedachten roten Pfaden. Denn ich hatte am Ende des Romans das Gefühl, dass der Mönch eigentlich nicht den Tod von John wollte, sondern gezielt wollte dass die gegen das Kreuz immunisierte Rabisana mit den Kräften des Kreuzes in Berührung kommt. Könnte ja sein dass daran sein Plan besteht. Ansonsten muss ich leider sagen das Rabisana mir schon zu mächtig ist. Hier übertreibt Logan Dee dann wieder in seinem üblichen Still. Immerhin haben wir es hier mit einer Vampirin mit Hexenkräften zutun, die Gestaltwandler und Nekromantin ist und sich zusätzlich auch noch unsichtbar machen kann. Da fragt man sich eigentlich wofür braucht sie überhaupt den Mönch. Was den Mönch und Rabisana betrifft so hatte ich bei dieser Geschichte den Eindruck, dass sie vor den Ereignissen aus dem drei Teiler von Florian spielt. Den nur so kann man die Passagen erklären in den der Mönch das erste mal auf Rabisana trifft. Hier hatte ich nämlich den Eindruck, als ob sie sich nach der Rekrutierung nicht mehr getroffen hätten. Dabei war Rabisana ja im dritten Teil mit von der Partie und die dunkeln Eminenzen haben sich dort ja auch im schwarzen Dom versammelt. Insgesamt sehe ich den Roman aber diesmal nicht so kritisch wie die bisherigen Romane, da er durchaus Passagen hatte die mich unterhalten haben. Wenn ich alles zusammen zähle also die guten Ansätze und meine Kritikpunkte bleibt unter dem Strich ein solider Roman dem ich ein Mittel gebe

Thema: Band 1982: Höhle der Verfluchten (2. Teil)
Orgow

Antworten: 17
Hits: 3041

RE: Band 1982: Höhle der Verfluchten (2. Teil) 18.07.2016 12:33 Forum: JS1901-2000

Nach dem guten ersten Teil schafft es JD mit diesem Teil alle guten Ansätze aus Teil zunichte zumachen. Der zweite Teil ist grottenschlecht und hat bei mir nur Fassungslosigkeit ob dieses delittantischen Meisterwerkes hinterlassen. Wenn ich einen Zweiteiler als Leser lese dann ist es doch nicht zuviel verlangt, dass der Autor sich an die Dinge erinnert die er im ersten Teil geschrieben hat. Doch dieser zweite Teil ist ein gutes Beispiel dafür, dass dies nicht unbedingt immer so ist. Ober der Autor hat bewusst gesagt "Ach was stört mich der Quatsch den ich gestern geschrieben habe". Was mich hier wieder mal auf die Palme bringt sind unnötige Logikfehler, das Ignorieren von im Teil 1 angedeuteten Sachen und das Verhalten der Charaktere.

zu den Logikfehler zählen so Sachen wie:

das Suko angeblich mit dem alten Rover zum Empfang gekommen ist. Ist der aber nicht weil er mit den Leibwächtern im Auto gekommen ist.

Suko schlägt Phantoma KO und legt sie in den Rover, dabei wird gesagt dass sie wohl noch einige Zeit bewusstlos ist. Plötzlich sitzt sie aber putzmunter im Fond des Rovers und grinst John an. Der kommt dann auf die glorreiche Idee man könnte Phantoma ja KO schlagen um Schlimmeres zu verhindern.

Phantoma sind die Hände mit Handschellen auf dem Rücken gefesselt trotzdem kann sie ganz gemütlich die Hände hinter den Kopf verschränken. Wohl super gelenkig die Dame.

Dann die Nummer mit Jarvis der rennt raus und dann steht da tatsächlich, dass er glaubt das die anderen Beiden nicht fliehen konnte, obwohl er deren Tod hautnah mitbekommen hat.

Das größte Ärgernis ist aber, dass von der starken Phantoma aus dem ersten Teil nichts mehr übrig bleibt und alles plötzlich wieder anders ist. Von wegen keltische Göttin, die sich in Luft auflösen kann und Kugeln wiedersteht. Auch von dem Herbeirufen der Schatten ist nicht mehr die Rede. Stattdessen ist sie nun ein schwarzmagisch beeinflusster Mensch oder man bekommt zu mindestens den Eindruck dass es so ist. Aber auf Grund der Andeutungen im ersten Teil passt natürlich auch die Festnahme von Phantoma nicht ist Bild. Sie hätte sich ja einfach auflösen können.

Dann die Nummer mit dem Kreuz warum wird Phantoma nicht vernichtet, sondern verliert nur ihre Hörner, Na klar weil John sie noch ein bisschen foltern will.

Und dann die Sache mit Matthias warum zum Teufel holt dieser sich mit Luzifers Unterstützung 8 tumbe Zombies aus der Erde mit denen er die drei gekillten Unterweltbosse ersetzten will. Das macht keinen Sinn. Sinn hätte es gemacht wenn er selber und Phantoma die Posten übernommen hätten.

Aber was noch schlimmer ist, dass Matthias hier auf mich nicht wie der erste Diener Luzifers wirkte sondern wie ein kleiner Schiesser der die Buxe voll. So stelle ich mir bei Leibe keinen 1 Diener Luzifers vor. Zumal Matthias in anderen Roman viel mächtiger war.

Man merkt es an diesen Roman wieder deutlich, dass JD seine besten Tage hinter sicht hat und ich mir immer mehr überlegen muss ob ich seine Romane wirklich noch lesen soll.

Ironie des Schicksals ist dann noch die Leserseite in diesem Roman in dem ein treuer alter Sinclairleser doch tatsächlich sagt, dass er sein Abo gekündigt wegen der neuen Autoren gekündigt hat, weil er mit deren Schreibstil nicht zurecht kommt. Da fragt man sich doch ob manche nicht schon betriebsblind sind.

Für diesen Roman kann es nur eine Bewertung geben und das ist sehr schlecht.

Thema: Band 1981: Fantoma (1. Teil)
Orgow

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18.07.2016 11:55 Forum: JS1901-2000

Dieser erste Teil ist gar nicht so schlecht. Eigentlich hatte ich nicht viel erwartet, doch die Story um Phantoma fand ich jetzt ganz gut. Am Anfang des Romans und in der Mitte des Romans hat sie gute Auftritte, die auf mehr hoffen lassen. Was aber wieder deutlich auffällt, insbesondere dann wenn man direkt davor einen Roman von einem der neuen Autoren gelesen hat sind die gestelzten Dialoge, die den Lesefluss deutlich unterbrechen. Doch darüber kann ich hier noch gerade so hinweg sehen. Der erste Teil endet auch wie es sich gehört mit einem Cliffhänger, so dass man gespannt ist wie es weiter geht. Das Matthias auch mit von der Partie ist macht das ganze noch interessanter, wenn gleich er hier am Ende mit einem läppischen Messer Suko bedroht. JD versucht hier auch Phantoma einen keltischen Background zugeben und man bekommt im ersten Teil den Eindruck das hier ein starker Gegner seinen ersten Auftritt hat.

Alles im allen würde ich dem ersten Teil noch gerade ein gut geben. Mit Mittel wäre der erste Teil in meinen Augen unterbewertet.

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