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Autor Beitrag
Thema: Band 2079: Die Rasputin-Offensive
Sheila Conolly

Antworten: 13
Hits: 637

16.05.2018 14:02 Forum: JS2001-2100

Ähm ... Na ob man bei nem Kerl wie Rasputin gleich feucht werden muss ... ich weiß ja nicht ... Zunge raus

Okay, Vorwort: auch wenn ich versucht habe, möglichst viel zu umschreiben, damit ich nicht zu viel vorwegnehme, kann es hier Spoiler geben. Wer das alles also lieber selbst noch erlesen will, sollte das vielleicht auch zuerst tun ... gerade bei einem Zweiteiler! Da kommts ja auch'n bisschen auf's Feeling und auf "Vorahnungen" an ... Augenzwinkern smile

Jedenfalls war's für mich ein überraschender Roman ... gewissermaßen ... Augenzwinkern
Hier verhielt es sich nämlich zunächst wie bei japanisch/chinesischen Inhalten: Rasputin zählt für mich ebenfalls nicht zu den Top-Inhalten, die ich sofort verschlingen würde.
Hier wurde ich allerdings, genau wie seinerzeit bei "Drei böse Geister", positiv überrascht.
Mehr noch, denn es gab für mich drei Hauptstränge, die halt zeitweise unterbrochen wurden und bei denen ich jedes Mal gespannt war, wie es da weitergeht.
Der Anfang hat schon eine Bombe platzen lassen, wie es auch im "Vorspann" so schön hieß", aber die Storyline(s) an sich hat (mich) von Anfang bis Ende gefesselt und der Cliffi am Schluss macht es da nicht grad einfacher, auf den nächsten Dienstag zu warten!! Augenzwinkern smile

Dieser erste Teil beinhaltet auch so einiges an Gewaltszenen, die schon irgendwie reinhauen, wenn man da mitfühlt/mitfühlen will.
Genau wie Karina auch, so musste ich mir z.B. ebenfalls andauernd ins Gedächtnis rufen, dass Galina ein Zombie ist. Wie ihr "Onkelchen" Kunasjanow teilweise mit ihr umgeht, ist schon nicht ohne und trotzdem bleibt sie ihm wohlgesonnen (schließlich könnte sie ja auch ganz anders).
Dann gibt es natürlich auch noch Angriffe, Kampfszenen, etc. wobei ich da nicht von "obligatorisch" sprechen könnte. Jede für sich hat irgendwas "neues, anderes" ... ob nun der ins Büro des Oberst stürzende Rasputin-Anhänger, die Geflügelten mit der bombigen Überraschung intus, die Verfolgungsjagd über den Tschebarkul-See (wenn man sich den mal anguckt, kann man John nur zustimmen: sieht absolut toll und idyllisch aus!!) mittels interessanter Vehikel (sehr coole Idee, die Teile!!), die Eingangsszene der Aufzeichnung des Einsatzes oder wie generell mit Karina umgegangen wird.

Mit Karina kann ich auch gleich anfangen, quasi der erste Strang, der mich sofort in seinen Bann zog. Allein wie er eingeleitet wurde, nämlich als Aufnahme, die sich John, Suko und "der Alte" ansahen. Die Stille, von der danach die Rede war, konnte man richtig fühlen.
Auch wissen die Beteiligten zu dem Zeitpunkt ja noch nicht, was der Leser kurz darauf weiß und somit hofft man einfach nur noch, dass John und Suko nicht zu spät kommen ...
Karinas Leiden ist gut nachvollziehbar dargestellt, zu gut manchmal, denn schon bald kann man jeden blauen Fleck, jeden Tropfen Blut und jedes blaue Auge bildlich im Kopfkino sehen.

Genauso verhält es sich mit Galina, die auch nicht gerade mit Samthandschuhen angefasst wird.
Doch sie soll ja lernen, wie ihr Onkel ihr immer wieder ins Gedächtnis ruft.
Ich bin gespannt, ob sie auch noch was anderes lernt, das nicht von ihrem Onkel kommt ... Augenzwinkern smile
Außerdem hoffe ich, dass das Zombie-Mädel kein Kollateralschaden wird, wenn es zum Kampf mit Satanos (der sich ja unbedingt John krallen will) und/oder Rasputin selbst kommt!!
Ich mag Galina ... und es fällt mir immer schwerer, in ihr bloß den Zombie zu sehen.
Immerhin scheinen ihr noch "seelische Fragmente" innezuwohnen ...

Die Szene auf dem See erinnerte schon an James Bond Action Szenen, was auch vom Autor selbst mit einem Satz durch John erwähnt wird. Und er hat Recht! Sie sind Geisterjäger und die Agenten-mäßige Verfolgungsszene verlangt da schon anderes Know-how ab, als normalerweise von den Geisterjägern durchgestanden werden muss.

Auch kommen John und Suko nicht gerade unbeschadet davon, als auf dem Stützpunkt die Hölle los ist und Suko hat im Anschluss auch noch den schützenden Verband auf/ums lädierte Ohr.

Allerdings fiel mir auf, dass sich auch hier unter den Offizieren und Agenten/Inspektoren ziemlich schnell geduzt wurde ...
Ist das schlichtweg einfacher zu schreiben oder hat das andere Gründe?
Sollte es (hier eben zwischen Briten und Russen) tatsächlich SO flott zur ungezwungeneren, freundschaftlicheren Anrede kommen? Und dann auch gleich mit allen ... ?
Ich meine, es kommen ja nicht gerade wenige Figuren vor und die meisten von ihnen haben auch noch recht komplizierte russische Namen, vielleicht wär's da blöd, immer überlegen zu müssen, wer wen siezt oder duzt ... ?! Verständlich wäre es auf jeden Fall.
Es fiel mir nur auf, weil ich mich irgendwie damit schwer tue, dass sich eben gerade unter Respektspersonen/Würdenträgern/hochrangigen Offizieren/etc. und dazu noch aus unterschiedlichen Nationen, die man weder kennt, noch im Vorfeld untereinander auch nur ein Wort mit gewechselt hat, so schnell duzt. Es nimmt etwas von der strengen, "autokratischen Autorität" des Landes, seiner Geheimdienste, militärischen Organisationen und Operationen, die da doch immer irgendwie präsent ist ... und wo man (ich) eben dazu neigt zu denken, dass die da eher mal "kurzen Prozess" machen und/oder generell "härter" sind, als z.B. in der westlichen Welt. Mag sein, dass dieses Denken falsch ist, aber es ist noch immer irgendwie so verankert ... weswegen mir da die Duzerei wohl ein wenig surreal und zu freundschaftlich vorkommt ... Augenzwinkern

Was mich dann aber wieder echt beeindruckt, bzw. gefesselt hat, waren die "Früher-Sequenzen" von Dr. Satanos.
Zeitweise hatte ich sogar Mitleid mit ihm und fand sein Leben-Sterben-Leiden-Experimentieren-Leiden-Leben-etc. irgendwie echt hart. Selbst für nen Bösewicht ...
Und dazu passend gab es dann auch immer wieder Flashbacks, die zu früheren Stories passten. Sehr schön!

In dem Zusammenhang fand ich die Fußnoten generell wohl dosiert, es musste nicht jedes vorangegangene Ereignis erwähnt werden, wo es nicht unbedingt nötig war. Als Suko John z.B. an Mongush erinnert, fiel mir u.a. sofort "Schamanenkult" ein, ohne dass es mit ner Fußnote erwähnt wurde. Die, die's wissen, erinnern sich vielleicht, die, die es nicht wissen, müssen es auch nicht unbedingt wissen, weil es (erstmal?) nicht relevant ist.

Auch die Erwähnung und Antipathie seitens John gegenüber Mückenschwärmen war nicht befussnotet, aber wenn man "Brandmal" gelesen hat, wusste man sofort Bescheid.
Und das waren nur einige Dinge, die Erinnerungen hervorriefen, ohne das es irgendwie störend daherkam. Es passte einfach ... smile

Am Schluss dann noch der Horror schlechthin und das gleich zweimal! John muss doch allmählich ein emotionales Wrack sein, selbst wenn er neue Leute mit Vorsicht genießt und ihnen nicht zu schnell oder eben vorschnell vertrauen möchte.
Einmal zeigt sich Jegor Sokolow allem Anschein nach von einer nicht so prallen Seite und dann sieht John Karina ...
Erst freut er sich, weil sie noch lebt .... und kriegt dann den Schock seines Lebens ...

Ein sehr spannender und rasanter erster Teil, der mit allerlei Action aufwartet und das Gefühl schürt, dass Rasputin und sein Gefolge sich sehr gut vorbereitet hat ... eine sauber durchgeplante Offensive ... die so wirkt, als dass das alles nicht gut ausgehen kann, aber man durchaus sehr gespannt ist, WIE das denn noch ausgehen WIRD! Sehr gut! Daumen_hoch

Das Cover finde ich total gelungen und richtig cool, hat sowas steampunkiges smile Und spätestens mit diesem Bild konnte man sich die Angreifer richtig gut vorstellen!

Thema: Band 2078: Luzifers Scheiterhaufen
Sheila Conolly

Antworten: 16
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16.05.2018 13:34 Forum: JS2001-2100

Zitat:
Original von Das Gleichgewicht
Zitat:
Original von Sheila Conolly
Zwei Lager, okay ... aber wieso sollten die sich nicht leiden können?? Das sind doch "nur" Meinungen ... oder hab ich da jetzt was falsch?


Verfolgst du die Leserseite? Ich glaube mehr muss ich dazu nicht sagen. großes Grinsen

Ja, das tue ich allerings! Genau deswegen habe ich das ja geschrieben! Augenzwinkern großes Grinsen
Ich habe speziell in diesem Leserbrief hier nix davon rauslesen können, dass sich die Fans, die JD bevorzugen mit den Fans, die die Co-Autoren lieber mögen, gleich in die Haare kriegen würden, sobald sie sich über den Weg laufen ... oder das jemand sagen würde "Ey, du bist JD-Fan, also bist du doof!" oder "Man, das ist JD's Serie, wenn du die Co-Autoren mehr magst, bist du doof!"
Soweit ich das verstanden habe, ging es sich hier lediglich darum, dass es eben viele Meinungen gibt, gerade Autoren spezifisch, dass man es nicht allen Lesern recht machen kann, usw. ... und so ist es doch auch! Aber das sind Meinungen und heißt somit noch lange nicht, dass sich die Fans "beider Lager" nicht leiden können (dürfen/müssen) ...



Zitat:
Original von Isaak S.
Zitat:
Original von Sheila Conolly
Ne gescheite Korrekturgeschichte bei den JD-Romanen dazu und gut ..


Auf jeden Fall! Das ist der kleinste gemeinsame Nenner aller Kritik. Und diese Kritik mag auch von Redakteurin Britta Künkel, bitte, gehört werden.

Ich bin mir nicht sicher, ob die Britta auch in dem Maße für Korrektur, etc. der Romane von JD verantwortlich ist, wie für die der Co-Autoren ... ?!
Weil es eben schon auffällt, wie groß da die "korrekturlichen" Unterschiede sind ...

Thema: Was habt ihr als letztes gelesen?
Sheila Conolly

Antworten: 9125
Hits: 1022649

14.05.2018 23:48 Forum: Talk

JS 2079

"Die Rasputin-Offensive"

Thema: Band 2078: Luzifers Scheiterhaufen
Sheila Conolly

Antworten: 16
Hits: 699

14.05.2018 23:46 Forum: JS2001-2100

Zitat:
Original von Das Gleichgewicht
Wartet auf mich, ich will auch noch eine Wall of Text ins Forum klatschen. großes Grinsen

"Wall of Text" ... hehe ... na immer ran da, ich warte meistens drauf!^^ großes Grinsen großes Grinsen Daumen_hoch

Zitat:
Original von Das Gleichgewicht
Es gibt eben doch nicht nur die beiden Lager „Altmeisterverehrer“ und „Co-Autoren-Fans“, die sich nicht ausstehen können.

Zwei Lager, okay ... aber wieso sollten die sich nicht leiden können?? Das sind doch "nur" Meinungen ... oder hab ich da jetzt was falsch?
Ich kann dich doch auch leiden, obwohl wir meist unterschiedlicher Meinung sind, gerade bei den JD's Augenzwinkern smile
Apropos zwei Lager: inhaltlich, so finde ich jedenfalls, hat sich das mit den "zwei Lagern" doch schon etwas gebessert und man kann nicht mehr klar rauslesen, dass es zwei getrennte Parteien gibt/geben soll ... Augenzwinkern smile (kann auch Einbildung sein ... aber die ist ja bekanntermaßen auch ne Bildung^^ Zunge raus )
Ich finde es da halt inzwischen schon um einiges harmonischer! Daumen_hoch
Ne gescheite Korrekturgeschichte bei den JD-Romanen dazu und gut .. smile

Zitat:
Original von Loxagon
Zitat:
Original von Isaak S.
Alles, was er braucht, ist ein kreativer Lektor im Hintergrund, dem Herr Rellergerd erlaubt, mit ihm zusammen an den Rohfassungen seiner Geschichte zu arbeiten und diese in eine Topp-Form zu bringen. Das ist alles.


Stimmt, aber andererseits kann man bei einem Autor, der 40+ Jahre im Geschäft ist auch verlangen, dass er auch ohne Lektor gut. Erfahrung sollte man in den Jahrzehnten mehr als genug haben um 1A Romane auf die Reihe zu kriegen - aber nicht um von Jahr zu Jahr schlechter zu werden. Der unerfahrene Rellergerd hat 1A Romane geschrieben, was der heutige kaum noch schafft.

Es ist ja nicht die Auflage des Lektors den Roman quasi neu zu schreiben, was bei ihm leider des Öfteren, heutzutage, nötig wäre... ich kann einfach nicht verstehen, wie man dermaßen schlecht werden kann Heul

Wenn da so viel, bzw. zu viel (inhaltlich) dran rumgedoktert wird, isses ja kein Dark mehr.
Er hat seine Schreibweise, seine Ausdrücke, seine Dialoge, seine Art, eine Story anzugehen ... das ist JD. Diejenigen, die JD-Romane mochten und noch immer mögen, die wollen auch IHN lesen und nicht nur seine Idee, die dann von jemand anderem geschrieben wurde.
Da bleibt doch die Persönlichkeit völlig auf der Strecke ...
Ich z.B. lese JD-Romane, weil ich eben JD und seinen Stil lesen will und nicht den von jemand anderem unter "falschem" Namen ... so einfach ist das.
Mir geht nur die im Gegensatz zu den Co-Autoren-Romanen deutlich höhere Fehlerzahl (Rechtschreib- und Wortfehler ... also Worte fehlen, stehen an falscher Stelle, etc.), die man so nur in seinen Romanen präsentiert kriegt, ganz gewaltig auf die Eierstöcke!!

Von mir aus könnte mal ein halbes Jahr oder auch nur 2, 3 Monate gar kein Autorenname in den Romanen stehen und man macht mal ein Experiment: Autorenraten!
Jeder Autor hat doch so seinen Stil, seine Ausdrucksweise und seine ganz eigene Art, eine Story aufzubauen. Bei JS isses doch jetzt so, dass für jeden Leser mindestens ein Autor dabei ist, der für ihn/sie das non plus ultra im JS-Schreiben ist ... und das ist doch okay.
Es kommt ja auch kein Wolfe/Hill/Dee/Freund/Marques/Stahl/Breuer/Bekker/Albertsen/Stulgies-Gegner daher, der dessen Stil (mal) nicht leiden kann (so wie andere mit JD nix (mehr) anfangen können) und verlangt, dass der entsprechende Autor nur seine Idee in den Raum werfen soll, damit jemand anderes den Roman dazu schreibt ... ?!

Wäre sicher interessant, so ein Autorenraten ...
Fällt mir nur so ein, weil ich bei zwei JD's schon mal einen ähnlichen Eindruck hatte, also dass da stärker dran rumgedoktert wurde ... einmal beim Zombie-Ehepaar (Band 2055) und einmal bei den Trollen (Band 2013) ...


Ach ja, noch was zu diesem Roman, was auch ein wenig zum persönlichen Stil passen könnte:
Mich hat die Geschichte von Lola gar nicht interessiert oder ob sie einen Nachnamen hat, etc. und deswegen auch nicht gefehlt.
Es reichte doch, dass ihr Böses widerfuhr, dass man ihr übel mitspielte und dass sie dadurch eben Grund genug hatte, sich Luzi zu verschreiben und auf Rachetour zu gehen.
Manchmal mögen Hintergrundgeschichten vielleicht interessant und/oder auch nötig sein ... wo es eben u.a. auch noch zum Stil passt ... Hier hat's (für mich) daher keine gebraucht.

Thema: Band 2078: Luzifers Scheiterhaufen
Sheila Conolly

Antworten: 16
Hits: 699

10.05.2018 15:19 Forum: JS2001-2100

Lola, die in der Vergangenheit von den Dörflern Borris' am umgedrehten Kreuz, Luzifers Scheiterhaufen, verbrannt werden soll, genießt der Schutz der Hölle und wird von den Flammen verschont. Sie nimmt direkt Rache am Pfarrer und an Burt Callum, die auch die Rädelsführer waren und die noch in derselben Nacht den Tod finden. In der Gegenwart soll die Rache fortgesetzt werden, an den Nachkommen von Burt Callum.

So geraten auch Sina Callum und ihr Freund Kilian "Oddy" Odd in den Bann der Hexe Lola.
Über Sina's Onkel, Jeb Callum, kommt John Sinclair an den Fall und macht sich mit ihm zusammen gleich auf den Weg nach Irland.

In der Zwischenzeit bekommen Sina und auch "Oddy" Kontakt mit Lola, erfahren teilweise sogar, was die Nackte überhaupt will und es gibt zwei Tote.
John und Jeb kommen dazu und Sina verschwindet ... die Nacht der Rache nimmt bei Luzifers Scheiterhaufen ihren Lauf ...

Im Grunde kann ich lessydragon und Spätaufsteher nur zustimmen smile
Diese Story war der krasse Gegensatz zu den vorangegangenen Romanen, die voll gepackt mit Action daherkamen. Hier ging alles etwas ruhiger und beschaulicher zu und John musste sich auch körperlich nicht verausgaben, außer vielleicht, im rechten Augenblick aus dem Wagen zu springen.
Aber das Ambiente war eben cool.
Was sich jetzt vielleicht negativ anhört, ist gar nicht so gemeint, denn es war eine nette Abwechslung.
Grusel und mysteriöse Vorkommnisse müssen sich nicht immer mit geballter Action zeigen, es geht auch subtiler. Und das war hier der Fall.
Die Geschichte funktionierte hauptsächlich durch Dialoge und schauriger Stimmung.
Sina hört Stimmen und sie kann nicht sehen, wo sie herkommen. Sie üben sogar eine Art Bann auf sie aus, so dass sie Dinge tut, über die sie sich gar nicht bewusst ist.
Auch das ist ziemlich gruselig, nicht Herr über seine Handlungen zu sein!
Das Ambiente beim umgedrehten Kreuz ist auch schön schaurig beschrieben, als es anfängt zu glühen und die Opfer durch die Berührung des Metalls allmählich und grausam den Tod finden sollen.

Als John erscheint, gibt es bereits zwei Tote: einer von ihnen ist ein Callum, der von einer Art Zombie erstochen wurde. Lola hat diesen Zombie geschickt. Soweit ok.
Er befindet sich aber noch immer im Haus, selbst als Lola schon weg ist. Sina und Oddy glauben, dass der auch Sina killen will, obwohl Lola ihr schon prophezeite, dass sie das letzte Racheopfer sein würde.
Vielleicht hätten die beiden einfach nur abhauen müssen ...
Zombies sind halt niedere Höllenkreaturen und so tat auch dieser schlicht und einfach, was ihm befohlen wurde: Callums töten.
Sina ist ja nun mal ebenfalls eine Callum, vielleicht macht ER da dann keinen Unterschied.
Lola war weg und eine Callum noch da. Also will er sie killen. Sina und Kilian sehen in dem Moment also keine andere Möglichkeit, als sich gegen den Killer zu wehren und Oddy schlägt ihm den Schädel ein.
Aus dieser Sicht auch ok.

Ganz und gar nicht ok waren hier allerdings die vielen Rechtschreib- und teilweise auch Grammatik- und Satzbaufehler.
Vereinzelte Fehler: kein Problem, kann immer mal vorkommen. Aber als falsche Satzkonstellationen oder falsch geschriebene Namen ... das geht dann nicht mehr so wirklich, auch nicht mit zwei zugedrückten Augen ....
Soll heißen: gerade in JD-Romanen, die es größtenteils ja bei der Fan-Gemeinde eh schon schwer haben, sollte es solche Fehler nicht geben, die den Lesefluss zuweilen doch erheblich stören.
Warum wird da denn gerade in JD-Romanen nicht so drauf geachtet? Das finde ich echt schade, wo es doch relativ leicht zu vermeiden wäre und nicht noch die ohnehin schon negative Haltung zu den Romanen schüren sollte!!
Dabei kann man seit einem knappen Jahr deutlich merken, dass es inhaltlich mehr Zusammenarbeit gibt und gegenseitige Plot-Kenntnis vorhanden ist, was sich viel stimmiger anfühlt und der Serie, sowie auch allen Autoren guttut.
Aber dann immer mal wieder dieses hohe Fehleraufkommen, das es in den Co-Autoren-Romanen allerdings in der Form eben nicht gibt.
Ist schon irgendwie seltsam ...

So, dann gibt es noch den Showdown bei Luzifers Scheiterhaufen ... der aber im Grunde gar kein Showdown ist und selbst John etwas irritiert zurücklässt.
Die Art und Weise, wie da von der Gegenseite gehandelt wird, ist schon fast als ruhig zu bezeichnen.
Bei ersten Mal verschwindet Lola einfach und auch das umgedrehte Metallkreuz gibt keinen Mucks mehr von sich.
Dann taucht Lola wieder auf, begibt sich zum Kreuz und ... verschwindet anschließend zusammen mit dem höllischen Ding.
John guckt mehr als in die Röhre, denn wo soll er nu ansetzen, wenn die Gegenseite einfach abhaut?
Ich dachte schon, dass Lola und das Kreuz sich quasi mitten in den Ort Borris begeben, um da dann vor aller Augen ein nettes Sina-Feuerchen zu entfachen ... aber noch bevor John im Dorf ankommt, erfolgt der Angriff: das Kreuz mit Lola dran kommt durch die Luft geflogen und nimmt direkten Kurs auf John im Auto!
Dem bleibt nichts anderes übrig, als aus dem Wagen zu hechten. Das Kreuz spießt die Karre förmlich im Boden auf ... mit der verkohlten Lola.
Zuletzt hat die Hölle wohl nicht mehr viel drum gegeben, sich um ihren Günstling zu kümmern. Ein Grund mehr, sich auch nicht in der Not unbedingt an die Hölle zu wenden ... irgendwann ist man auch dann hinüber, es gibt halt nur einen kleinen Aufschub ... Augenzwinkern

Dass auf Lolas Gesicht das Antlitz des Teufels erschien, kann man deuten, wie man will.
Luzifer, Satan, Mephisto, Meister Urian, Teufel, Scheitan ... es gibt viele Namen für den Höllenherrscher. Und Luzifer besteht ja nun mal aus Asmodis, Beelzebub und Baphomet ... warum kann Luzifer dann nicht "nur" visuell in eine seiner Teilgestalten erscheinen?
Gerade das zeigt doch mal wieder, dass er Herr über alles ist, was in den unteren Gefilden so keucht und fleucht ... und wenn er jetzt eben mal Bock auf ein kleines Intermezzo, auf eine Art Spiel hatte, warum nicht? Ist eben auch mal was ruhigeres, das den Gegenpol zum nächsten, großen Schlag bildet, der sicherlich erfolgen wird ... Augenzwinkern großes Grinsen
Aber so kann man doch immer gespannt sein, auf jeden einzelnen Roman ... weil man vorher nie genau weiß, ob es einer der ruhigeren, subtileren Art ist oder ob es hoch hergeht und die Dämonen es mal wieder krachen lassen ... die Mischung macht's eben! smile

Dieser Roman hier hat mich jedenfalls auch sehr gut unterhalten ... und ich konnte ihn in einem Rutsch lesen! Einen fetten Pluspunkt gibt's auch noch für die Dialoge, die ich ja eh mag ... die hier gut waren und inhaltlich, wie auch sprachlich soweit passten! smile Daumen_hoch

Den Leserbrief fand ich auch toll, da alles insgesamt, wie auch in einzelnen Punkten, gut geschrieben, wie auch ausgedrückt wurde.
Er las sich einfach so schön zufrieden mit allem ... smile

Tja, das Cover ... bildlich gesehen finde ich es schon schick!
Also das Kreuz an sich, obwohl es nicht so aussieht, wie in der Story beschrieben. Zumindest kann ich da kein Metall oder sowas in der Art erkennen und es sieht, bei genauerer Betrachtung, auch eher aus wie ein Pentagramm, das aus Holz und Reisig gebaut wurde!
Aber das Gesamtbild ist irgendwie stimmig, auch wenn mich die im Vergleich zum Kreuz-Feuer-Ambiente zu realistische Frau etwas stört ... ganz abgesehen davon, dass sie nicht, wie im Roman beschrieben, dunkelhäutig, sondern allenfalls dunklerhäutig dargestellt wurde ...
Aber egal, das Feuer und die gehörnten Köppe an den Ecken der Dreiecke rechts und links reißen das wieder raus großes Grinsen

Thema: Band 1146: Sonnen der Magie
Sheila Conolly

Antworten: 11
Hits: 506

10.05.2018 14:34 Forum: PZ1001-heute

Zitat:
Original von Das Gleichgewicht
[...] ... und mache mir Gedanken, auch die Romane dieses Autors jetzt zu überspringen, wie bei Stephanie Seidel. Warten wir es ab.


Wie jetzt?
Wie viele Autoren gibt es denn bei PZ??
Nicht dass du irgendwann gar nix mehr zu lesen hast ... Augenzwinkern Zunge raus
Ich bin verwirrt ...

Nicht falsch verstehen, denn ich lese deine Rezis echt gerne, weil du auf Sachen kommst, die z.B. für mich nicht wirklich tragisch erscheinen oder zu komplex wirken oder ich ohne PZ-Wissen vielleicht nicht kapiere und daher nicht erwähne ...
Ich stelle deine Meinung auch nicht infrage, die sei dir gegönnt, wie jedem anderen auch smile , selbst wenn du das berühmte Haar in der Supper suchst^^ ... aber eine Frage hab ich trotzdem:
ich hab ja noch nicht viele PZ-Romane im Vergleich zu dir gelesen .... aber bei deinen Rezis meine ich schon öfter rausgelesen zu haben, dass du die Stories sehr autorenabhängig liest, bzw. bewertest ... und daraus resultierend eben Autoren zu überspringen gedenkst.
Das passiert dann ja auch mit deren Geschichten ... oder?!
Was aber, wenn sie eben Plots enthalten oder auf welche eingehen, von denen du dir noch so manche Antwort erhoffst?
Dann ist ja klar, dass du irgendwann keinen Überblick mehr über einen bestimmten Strang hast oder etwas zu verwirrend ist ... oder nicht?
Soll heißen, dass ich für meinen Teil nicht danach gehen könnte, welcher Autor hinter einer Story steckt. Es gibt immer mal Inhalte, die oder deren Ausagang einem nicht gefallen. Muss aber nicht jedes Mal so sein, nur weil ein bestimmter Autorenname über der Story prangt.
Bei JS würdest du am liebsten keine JD-Romane mehr lesen, tust es aber trotzdem, um inhaltlich auf dem Laufenden zu bleiben.
Hier bei PZ ist das nicht der Fall? Oder hab ich das nur noch nicht geschnallt und das PZ-Prinzip ist wirklich so, dass es bei den Autoren untereinander unmöglich ist, Plots oder personenbezogene Inhalte anderer Autoren miteinzubeziehen?
Ich meine nur, weil ich immer dachte, dir gefällt PZ ... oder waren das nur bestimmte PZ-Autoren und gar nicht die Geschichten an sich?
Das ist jetzt keine Kritik oder sowas ... sondern ne echte ernstgemeinte Verstehensfrage großes Grinsen

Thema: Was habt ihr als letztes gelesen?
Sheila Conolly

Antworten: 9125
Hits: 1022649

10.05.2018 14:03 Forum: Talk

JS 2078

"Luzifers Scheiterhaufen"

Thema: Mark Benecke/Florian Hilleberg - John Sinclair - Brandmal
Sheila Conolly

Antworten: 8
Hits: 1709

08.05.2018 19:42 Forum: Sonstige Bücher

Sorry, hat jetzt etwas länger gedauert ... aber das Buch war ja auch länger, als ein Romanheft! Augenzwinkern großes Grinsen Und wenn's durch viel Input ein bisschen durcheinander erscheint ... najaaa, das Buch war ja auch länger, als ein Romanheft^^

Wäre dieses Buch als 5- oder 6-Teiler innerhalb der Serie erschienen, ich hätte wohl 5 oder 6 lange, ungeduldige Wochen vor mir gehabt!
Ich kam nämlich nicht drumherum, mir das so manches Mal vorzustellen und natürlich auch, wie ich reagiert hätte, wenn bei so manchen Cliffis, die dann ja zum Glück ein paar Seiten oder Kapitel später wieder aufgenommen wurden, erstmal Schluss gewesen wäre und eine laaaaange Woche des Wartens gefolgt wäre Augenzwinkern smile
So aber konnte ich das alles in zwei Tagen verschlingen und musste nicht warten!

Die erste Hälfte des Buches ist vorbereitende Einleitung, aber auch mit Spannung und vor allem mit Handlung an verschiedenen Ecken, die auch gebraucht werden, um in der zweiten Hälfte alles logisch miteinander zu verstricken und zusammenzuführen.
Danach passiert dann ein Ereignis nach dem anderen und immer, wenn ich dachte "Okay, da kommt jetzt gleich das Ende", kam doch noch was hinterher. Zumindest musste es so sein, wenn noch ca. 100 Seiten darauf warteten, gelesen zu werden^^
Nach dem Einsatz des Kreuzes kam schon leichte Finalstimmung auf, wenn da nicht noch gewisse Umstände gewesen wären. Es ging also nochmal heiß her, was ich sehr positiv fand, weil ich zu dem Zeitpunkt noch gar keine Lust auf ein Ende hatte großes Grinsen

Der Schreibstil ist super und man möchte das Buch gar nicht aus der Hand legen.
Vorteilhaft finde ich auch, dass die Handlung nicht allzu verstrickt ist, sondern man auch als Nicht-Sinclair-Leser den Inhalt nachvollziehen kann, ohne ständig irgendwohin (zurück)blättern zu müssen, um nochmal nachzulesen, wie da was gelaufen ist, usw.
Die jeweiligen Kapitel sind nicht zu lang, sondern machen ein "Och, ein Kapitel schaff ich noch" gut möglich und die Vergangenheits-Sequenzen heben sich durch den schmissigen Oberbegriff "Zwischenspiel" von den im Hier und Jetzt spielenden Kapiteln ab.

Die Handlung selber fand ich bombig, weil hier natürlich Sinclair & Co, wie auch Vampire vorkamen, aber ebenso eine real existierende Legende und reale Personen mit von der Partie waren.
Alles Dinge, die ich zu schätzen weiß und auch gerne mal solche Dinge google. smile
Ich mag das auch in den einzelnen Romanen, wobei es sich da dann, wenn, "nur" meist um reale Legenden geht.
Bei Brandmal kamen aber sogar die tatsächlich existierenden Person Dr. Mark Benecke, Tina Baumjohann und Ines Benecke vor ...

Anfangs fühlte es sich irgendwie noch etwas holprig an, weil ich eben durch TV-Sendungen oder der "Dunkelkammer des Bösen" schon viel zu gut um die Realität der Protagonisten wusste und sie teilweise auch schon live gesehen habe.
Das machte es etwas schwierig, sie beim Lesen gedanklich in den fiktiven Sinclair-Teil einzupassen, bzw. Sinclair und Co in die reale Welt zu transportieren.
Aber mit jeder Seite mehr, die ich gelesen habe, wurde es einfacher und als die Charaktere im Palatin zusammentrafen, passte es für mich bereits.

Dahingehend denke ich mal, dass sicher viel Recherche oder auch Treffen notwendig waren, um die Akteure im Roman "naturgetreu" darzustellen, oder?
Wie sie sprechen, was sie für einen Charakter haben, etc. ... eben um sie so handeln zu lassen, wie sie es hier getan haben. Zumindest denke ich jetzt nicht, dass ihnen zu viel "fiktives" zugedichtet worden ist ... ein bisschen vielleicht, war ja auch ... *hust* ... ne ungewohnte Situation^^
Was mich dann zu der Frage kommen lässt, ob Tina tatsächlich einem BKA-Beamten gegenüber den Stinkefinger ins Skype-Fenster halten würde oder auch Mark einem echten Harry Stahl, besonders erst kurz nach dem Kennenlernen, schon mit solchen kleinen Sticheleien (während der Autofahrt, mit dem Alter, etc.) kommen würde ... großes Grinsen
Ich könnte mir nämlich vorstellen, dass sich Harry, sofern er denn real existieren würde, erstmal an diese Art von Umgangsform gewöhnen müsste ... ?! Zunge raus
Und auf Grund der Realitätsnähe könnte es nun sein, dass mir, sollte ich "Doc Made" nochmal im Real-Life begegnen, oder auch Tina, eher mit einem zwanglosen "Du" anquatschen würde und mal nachfrage, wie es denn inzwischen mit seiner Meinung gegenüber echten Vampiren so steht ... oder ob Tina sich des Öfteren "anders" im Spiegel sieht ... Augenzwinkern
In dieser Story hatte man nämlich genug Gelegenheit, Doktor Made, wie auch Tina ein bisschen näher kennenzulernen ... sofern die Beschreibungen der Realität entsprechen und nicht nur die Grund-Eigenschaften übereinstimmen.

Ich meine, Mark Benecke kommt auch in Interviews oder Dukos umgänglich, bzw. "wie ne coole Socke" rüber, aber ihn dann auch so im "Alltag" zu erleben (oder eher, sich ihn so vorzustellen) auch wenn der sich etwas vampirisch gestaltete^^, lässt schon die ein oder andere Überlegung entstehen, ob er wirklich so ist, wie beschrieben smile

(Anmerkung: wird sich heutzutage wirklich so schnell geduzt oder war das hier nur, weil es bei der Personenvielzahl besser zu schreiben war?? Ich meine, bis man Autoritäts- bzw. ein Amt bekleidende Personen duzt, vergeht ja doch manchmal etwas Zeit, wenn überhaupt ... also zumindest bei Pfarrer, Bürgermeister, Polizei, etc.)

Dann wären da noch die Erwähnungen von realen Begebenheiten.
Zunächst im Rahmen der Ermittlungen der echte Fall der Mary Reeser (und da find ich das Foto mit dem übriggebliebenen Fuß noch immer gruselig), wie das Phänomen SHC mit Hilfe dieses Ereignisses ein bisschen näher erklärt wird, obwohl Jane das ja auch noch macht, weil sie was von Benecke gelesen, bzw. ihn auch mal bei nem Vortrag gehört hat.
Passte alles gut!
Dann noch die Legende um die "Blutgräfin" Elisabeth Báthory, die mit den eigenen Vergangenheits-Sequenzen sehr bildlich geschildert wurde. Außerdem kamen diese Passagen immer passend und zugleich auch irgendwie erklärend zu den aktuellen Geschehnissen.
Schon interessant und auch irgendwie faszinierend, dass nicht nur die Gräfin, sondern auch ihre Diener oder engen Vertrauten real existierten und sich diese Geschichte, trotz so mancher Verfremdungen oder hinzugefügten Reißer in anderen literarischen Werken, tatsächlich so in der Art abgespielt hat. Irgendwie gruselig ... denn wer sagt denn, dass sich der "spookige" Hintergrund dann nicht auch so abgespielt haben könnte?? Augenzwinkern smile (Tina muss es ja wissen! großes Grinsen )
Diese Einbindung, bzw. diesen Grundplot fand ich total genial!

Auch die örtliche Aufteilung kam bei mir sehr schön kurzweilig an:
London: John, Suko, Tanner, Sir James, Jane, Glenda und Co,
Berlin/Köln/Skype: Mark, Tina, Ines, Harry und Co,
Slowakei: die potenziellen Opfer und natürlich die Gegner
Vergangenheit: Die Blutgräfin mit ihrer speziellen Dienerschaft, den Anklägern und Vollstreckern
Demzufolge ist hier der Bogen, alles auch irgendwie unter einen Hut zu kriegen, dass die Fäden eben auch irgendwo zusammenlaufen müssen, sehr gut gezogen worden.
Alles dreht sich zunehmend um den See Priehrada Cachtice (sorry, ich find grad nicht das Teil für über dem "C" auf der Tastatur geschockt ) und so kommt es, wie es kommen muss: alle Beteiligten treffen in dem Örtchen Cachtice aufeinander, um ein klärendes Miteinander zu starten smile
Ebenso positiv empfand ich die "Pairings", die dann gemeinsam unterwegs waren:
Jane und Mark, John und Tina.
Doch selbst die Nebencharaktere, wie Radomir Horváth und seine Tochter Nikolett, sowie Pfarrer Oktavián Kostal (um den es mir dann echt leid tat!!) .... oder Milan Kovács, seines Zeichens Bürgermeister und Arzt des Dorfes und introducing himself als Kreatur der Finsternis (kl. Anmerkung: sogar die Erläuterung für eventuelle nicht-Sinclair-Leser, was eine Kreatur der Finsternis überhaupt ist, war kurz und informativ und hat überhaupt nicht gestört oder zum Augenrollen Veranlassung gegeben. So verhielt es sich auch mit anderen Dingen/Begebenheiten, die JS-Fans bekannt sein dürften, hier aber nochmal kurz für alle Leser erklärt wurden).
Selbst die Lovecs, die zwischendurch immer mal wieder dabei waren, bleiben keine blassen Randfiguren, so wie auch die vier jungen Urlauber, die John mit zerbröselten, geweihten Hostien und Bannsymbolen mit magischer Kreide zu retten versucht. Sie tauchen gegen Ende nochmal auf, wie der Geisterjäger bitter erkennen muss.
Dann wären da noch die Camper, Marlies und Gerd Hinze, sowie Helga und Rolf Bäumer oder auch Familie Hovorka. Alle bekommen gerade genug Persönlichkeit, um sie ein bisschen kennenzulernen ... und bilden nicht nur bloßer, "namentlich" erwähnter Kollateralschaden, bzw. Kanonenfutter.
Lediglich die Studenten am Anfang, die in Flammen aufgehen, geben charakteristisch etwas weniger her, dafür wird aber, gerade bei Emily Strode, das ganze "Feeling" der spontanen Selbstentzündung eindrucksvoll und nahezu "miterlebbar" geschildert.
Faszinierend ist auch, dass man das tote Pärchen Ludmila und Casimir Melnik, mit denen in der Slowakei eigentlich alles anfängt, gar nicht kennenlernt und trotzdem rückwirkend so viel über sie erfährt, dass selbst sie nicht nur als völlig unbekannte Tote Erwähnung finden.
(Anmerkung: sorry, wenn ich die Namen jetzt nicht richtig geschrieben hab, das ist dann keine böse Absicht ... aber bei der Vielzahl muss man ja auch erstmal alle Namen behalten können UND auch noch richtig schreiben^^)

Dieselbe Mühe würde ich auch den im Buch erwähnten Örtlichkeiten attestieren.
Jeder einzelne Ort, jedes Büro, jedes Gebäude, der See, Cachtice, ja selbst das Tattoo-Studio erwecken allesamt den Eindruck, als wäre der Autor persönlich vor Ort gewesen.
Die Beschreibungen waren so gut, dass man sich alles bestens vorstellen konnte und zu keinem Zeitpunkt kam es mir übertrieben, "seitenfüllend" oder "belehrend" vor.

Auch die Nebenhandlung mit Suko war klasse und gehörte indirekt dazu.
Zwar war es kurz gewöhnungsbedürftig, dass es plötzlich an ganz anderer Ecke weiterging, aber man wusste ja, dass da noch was offen war.
Die Darstellung von Suko ... so hilflos. Er kann nur gucken, das musste echt hart für ihn sein!
Er hat zwar Ideen, kann sie aber nicht ausführen. Er braucht jemanden, der das für ihn tut. Aber Marisa Douglas wirkt zunächst eher als Opfer und irgendwie schwächlich, denn als Kämpferin, die dann aber doch noch mittels negativer Kindheitserinnerungen eine überraschende Energie an den Tag legt ...
Dass Tanner am Schluss auch nochmal die Peitsche schwingt, war ebenfalls cool!! Ein gelungenes Intermezzo in good old England! Daumen_hoch
Ach ja, der Schädel, den "Ghoulie" da bei seinem Ritual anschleppte, war das der von Fitzko, der doch bei seinen Beinen im Sarg "beerdigt" wurde, damit er nicht mehr mit dem Rumpf zusammenwuchs und von Milan rausgefischt wurde? Also eventuell das Souvenir von Emily Strode, das sie Tim Church mitbrachte?
Oder war es "nur" irgendein Schädel ... ?!

Gruselig war irgendwie auch diese Nelapsi-Vampirgattung, was sie können, wie sie handeln, wie sie mit ihren Opfern umgehen, etc. ... echt fies!!
Und da ich grad mal wieder bei den Feelings bin: die Atmosphäre, als John und Mark auf Tauchstation sind, die fand ich, je tiefer sie runterkamen, nicht nur "kühler", sondern schon beinahe beklemmend. Man sieht kaum was, sucht aber etwas Bestimmtes, dann sich noch der Gefahr der Vampire bewusst werdend und gerade für John auch noch, dass das Kreuz verschwindet. Ganz fies war ja, dass Mark es zuerst noch auffängt und es dann doch wieder gen Grund sinkt.
Diese Stelle hat aber speziell John mit Mark gleich gestellt: beide sind auf ihren Gebieten Spezialisten, nicht mehr und nicht weniger. John mutiert nicht zum Überhelden, der mal eben mit dem Kreuz einen Rundumschlag macht. Er muss hier eine Niederlage einstecken.
Außerdem macht es das Ganze spannender, wenn quasi die einzig gescheite und wirksame Waffe nicht da ist und sich was anderes überlegt werden muss!
Fast genauso verhält es sich auch mit der Szene vor der Kirche, als Mark und John dort ankommen und die Massen an Gegner sich ihnen in den Weg stellen. John will die Formel rufen, kommt aber nur bis zum "... teneto", weil er dann einen Stein an die Birne kriegt! Mag beim Lesen vielleicht so erscheinen, als wäre er, bzw. die Szene "langsam" oder "trottelig", dass ihm dieser Satz nicht vollständig über die Lippen kommt, aber sobald man es sich als schnelle Abfolge einer Situation vorm geistigen Auge vorstellt, passt es (für mich jedenfalls): er will handeln, die Gegner tun's auch, er will das Kreuz aktivieren, die Gegner werfen Steine ... sie sind ein Müh schneller .... und zack, aus!
Spannung!! großes Grinsen


So auch die Atmosphäre in der Kirche, als Milan dort auftaucht. Der ganze, bzw. einzige Schutz, den das Gebäude für die Einheimischen und Fremden darstellt, wird mit einem Mal zunichte gemacht. Dann noch dazu die Verwandlung Kovács', die war so deutlich geschildert, dass man nicht anders konnte, als beim Lesen das Gesicht zu verziehen und beim "Anblick" des Mücken-Kopfes kam für einen Moment der Hauch von Vergleich mit der Verwandlung bei "Die Fliege" auf.
Wie Milan dann noch gehandelt hat, das muss für alle Anwesenden sehr beklemmend gewesen sein, weil es so aussah, als würde nichts dieses Monstrum aufhalten können!
Sehr "lebendig" hatte ich auch das Bild der verpuffenden oder explodierenden Mücken vorm geistigen Auge, wenn sie dem Kreuz zu nahe kamen ... sei es nun im Wasser oder an Land smile
Zudem hab ich seit der Leserei über diese Viecher doch ein eeetwas beobachtenderes Auge auf die hiesigen Mückenansammlungen geworfen ... dass die auch bloß nicht zu fett sind und/oder deswegen irgendwelche Keime mit sich rumtragen könnten ... Augenzwinkern


Die Nummer mit dem Tattoo-Ding ... Hilfe!!!
Also Sir James mit Tattoo ... ja neee, is klar^^
Was für eine Vorstellung ... Ohnmacht
Beim nächsten Mal, wenn Sir James John und Suko zu sich zitiert, sitzt der dann im Senioren-Muskelshirt hinter seinem Schreibtisch und präsentiert den beiden dann lässig sein "Queen Mum Herztattoo" (für die Betrachter im günstigsten Fall großes Grinsen ) auf dem Oberarm Augenzwinkern smile
Und mein Lieblingsspruch aus Lethal Weapon wurde im Laufe der Story auch eingearbeitet^^ Daumen_hoch
Außerdem war da auch noch Harry und sein Farn^^ Nette Szenen smile

Aber erstmal weiter jetzt:
Als ich nämlich dachte, nach dem Kreuzeinsatz wäre schon so gut wie Ende, nur noch den Bleisarg aus dem See bergen, vielleicht noch das Kreuz reinhalten und gut ... blieben aber noch knapp 100 Seiten übrig! Was sollte da denn noch kommen? Spielte jemand falsch, der ebenfalls mit der Gräfin, der Teufelin, den Mücken und den Vampiren zu tun hatte? Etwa tatsächlich Milan Kovács, weil der als vermisst galt?
Die Antwort folgte kurz darauf und hat nochmal einen Showdown heraufbeschworen, der sich gewaschen hatte ... mit Benzin! Augenzwinkern Hammer, da nochmal sowas Großes hinzukriegen! smile

Eine winzige Kleinigkeit gab es allerdings auch, die mir nicht ganz soooo gut gefiel (was der Geschichte aber keinen Abbruch tut!!):
Ich stehe irgendwie gar nicht so auf das GefühlsDings "John-Jane", weil mir besser gefällt, wenn John eben nicht nur mit einer Frau ne feste Bindung inne hat, sondern frei ist für alles, was da so kommt^^ Also nicht, dass er jetzt ständig irgendwohin muss, um sich "auszutoben", das nu auch wieder nicht. Aber mir gefällt, dass es hier eine Glenda gibt, dort eine Maxine oder da eine Purdy und von Fall zu Fall auch eine neue Bekanntschaft ... ohne dieses blöde "schlechte Gewissen Ding" Jane gegenüber, das hatte mich damals schon etwas genervt (zu Zeiten von Nadine Berger Augenzwinkern ).
Daher war die Szene, in der Jane Mark, John betreffend, ihr Herz ausschüttet, etwas too much.
Es wirkte irgendwie deplatziert ... künstlich mit reingenommen ...
Aber vielleicht geht's ja auch nur, weil Jane, gerade in der Hinsicht, zuweilen halt etwas nervt (hier aber sonst soweit nicht smile ) ... oder einfach, weil mir so ein intimer Gesprächsstoff halt komisch vorkam, da sich die Beteiligten doch erst (wenn überhaupt) ein paar Stunden kennen ... und dann schon solche privaten Dinge raushauen?
Genauso halt am Schluss, dass Tina John sagt, er müsse noch eine Menge über Frauen lernen ...
Aber ich denke, das ist echt sowas von Geschmacksache, daher fällt sowas für mich auch nicht in eine Wertung mit rein. Wenn ich an anderer Stelle auf ne Beziehung stehe und die toll finde, kann ich die John-Jane Konstellation anderer Leser/Fans auch nicht verurteilen oder infrage stellen ... fertig, aus, erledigt ... und nur am Rande angemerkt (wo ich doch immer so wenig schreibe, bin ich halt um jeden informativen Satz bemüht!^^) Augenzwinkern smile

Ach ja, die Hovorkas scheinen am Tag zweimal zu Abend zu essen - S.147/148 - :
Alfred schnauzt Gattin Iva an, die grad im suppigen Abendessen rumrührt ... dann essen sie die Suppe auch ... und später essen sie dann Abendbrot, wo dann auch "AbendBROT" steht und nicht Suppe ...
Also gehe ich mal davon aus, dass es die Suppe wohl als Mittagessen gab ... ^^ Augenzwinkern

Eine Sache ist mir dann noch aufgefallen, was natürlich auch totaler Nonsens meinerseits sein kann ... aber mir kam es halt so vor:
Mich deucht, dass der Autor 1. die Konstellation John-Jane selbst sehr gerne mögen könnte und es da am liebsten zu einem "Beziehungs-Revival" kommen lassen würde (weil das Beziehungsding hier so explizit in Szene(n) gesetzt wurde) ... und 2. dass nach John dann gleich Suko und Jane als generelle Lieblingsfiguren kommen großes Grinsen
Warum?
1. weil Suko noch eine eigene Szene bekam, was ich persönlich auch sehr cool fand, zumal die Keller-Vorhangsache im Tattoo-Studio ja auch noch nicht erledigt war, als John schon im Flieger saß, und
2. weil Suko, wie auch Jane, in eigenen Szenen noch ein wenig malträtiert wurden ... Obwohl es Lieblingsfiguren sind (wie ich denke), oder gerade deshalb, machte es wohl irgendwie "Spaß" (wenn man das so nennen kann^^), bzw. liest oder schreibt man vielleicht eben gerne, wenn ebendiesen Lieblingscharakteren "Böses" widerfährt, sie etwas leiden müssen (jedoch nicht ZU viel oder zu "nachhaltig" Augenzwinkern ) oder sie eben in arge Bedrängnis geraten.
Najaaaa ... hat sich halt für mich irgendwie so gelesen smile .... oder ich war mal wieder in einer Art Interpretationsmodus und hab was anderes in diese Szenen impliziert, als sie eigentlich beim Leser erreichen wollten/sollten ... smile )

Dann noch kurz zum Schluss, denn der hat's in sich! Es ist nicht nur eine Kreatur der Finsternis und eine an sich eh schon coole (mit der sadistisch veranlagten und nach jugendlicher Haut dürstenden "Erzsébet" teils sogar einer wahren Legende zu Grunde liegende) Story in diesem Buch verpackt, sondern auch noch die Möglichkeit zu einer sehr genialen Weiterführung, die so einiges aufbieten könnte: Eurynome ist selbst in Erscheinung getreten und das nicht nur bei Gräfin Elisabeth Báthory ... sondern auch bei Tina!
Jedenfalls sollten sich auch John und Suko mal dahingehend unterhalten, wer was gesehen und/oder erfahren hat Augenzwinkern

Okay, jetzt muss aber mal langsam gut sein großes Grinsen
Daher bleibt mir eigentlich nur noch zu sagen, dass ich diese Story echt super fand und bedenkenlos weiterempfehlen kann (naja, nicht so ganz bedenkenlos an zartbesaitete Leser, denn so manche vampirische Mordszene hat's doch echt in sich)!
Für Gruselliebhaber aber cool, für Sinclair-Liebhaber noch besser (weil eben Sinclair drinsteckt und auch Sinclair-Feeling versprühte ... also bei mir smile ) und für Fans von Mark Benecke ebenfalls ne coole Story. Diejenigen, die das alles mögen, werden auf jeden Fall bestens unterhalten und bekommen u.a. sogar zwei actionreiche Showdowns geliefert!! smile Daumen_hoch




Ich hoffe, ich hab jetzt nix Wichtiges vergessen, zu erwähnen ... außer vielleicht noch zwei lustige Dinge, über die ich mich echt beömmelt hab und die mich (besonders das zweite) glatt kurzzeitig aus dem Lese-Konzept brachten^^
(... und auch gleich die Frage dazu, ob das - also speziell die Wortwahl - so beabsichtigt war oder rein zufällig passierte ... Augenzwinkern großes Grinsen ):

Bei der Autoreninfo ganz am Anfang steht folgender Satz:
"Stattdessen hat er nach dem Studium eine Ausbildung zum Krankenpfleger gemacht, die ihn in die Psychiatrie gebracht hat." ... ähm ... really??? großes Grinsen

Innerhalb der Story, ziemlich am Schluss:
"Eine Abscheulichkeit, wie sie sich nur die Hölle oder ein krankes Hirn ausdenken konnte." ... huch ... geschockt Augenzwinkern großes Grinsen

Thema: Band 1146: Sonnen der Magie
Sheila Conolly

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08.05.2018 13:03 Forum: PZ1001-heute

Zitat:
Original von Michael
Das Cover hatte ich falsch hochgeladen. Habe es eben korrigiert.

Danke smile , das hätte sonst mit meiner Beschreibung und dem anderen Cover auch doof ausgesehen^^ Augenzwinkern großes Grinsen

Zitat:
Original von Adrian Doyle
Auf dem Foto links stehen die Lektorate, die ich für Panini und Bastei gemacht habe, der Rest ist tatsächlich von mir. Die meisten Romanhefte haben ein anderes (Regal-)Zuhause. Augenzwinkern

Wow! Das sieht auf jeden Fall ziemlich beeindruckend aus! geschockt Daumen_hoch

Zitat:
Original von Adrian Doyle
Asche auf mein Haupt.

Ach du je, bloß nicht!! Ohnmacht
Ich hab nämlich jüngst erst einen Roman-Zweiteiler gelesen, da hatte Asche u.a. auf dem Haupt echt üble Auswirkungen!! Also lieber nicht tun ... Augenzwinkern smile
Besonders wenn der Grund dafür ja nicht tragisch ist ... sondern bestimmt Absicht war, um die Leserschaft zu testen .... und somit mehr eine Bestätigung für mich darstellt, auch vernünftig gelesen zu haben! Augenzwinkern großes Grinsen Daumen_hoch

Bin auf jeden Fall schon gespannt, wie es sowohl in dem Strang als auch generell weitergeht.
Aber ist ja noch'n bisschen hin, bis das nächste Heft kommt.
Sagte ich schon, dass ich für eine wöchentliche PZ-Erscheinung wäre ... ?! smile

Thema: Was habt ihr als letztes gelesen?
Sheila Conolly

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08.05.2018 12:45 Forum: Talk

Sonderedition John Sinclair

"Brandmal"

Thema: Band 2077: Ausbruch aus der Schreckenshöhle
Sheila Conolly

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06.05.2018 16:02 Forum: JS2001-2100

Zitat:
Original von Das Gleichgewicht
Endlich wieder eine Diskussion im Rezithread. smile

Jawoll ja, uneingeschränkte Zustimmung meinerseits! Sowas finde ich auch immer genial!
Und in dem Zusammenhang finde ich genauso positiv, wie lessy ja auch schon schrieb, dass sich so einige Autoren zu den Rezis, Meinungen, Kommentaren, etc. äußern und mitdiskutieren! Super! smile Daumen_hoch

Zitat:
Original von Das Gleichgewicht
Du (das Du klingt jetzt trotzdem ein bisschen seltsam) kennst mich doch. großes Grinsen

Das mit dem "Autoren-Du" finde ich auch immer wieder ... ähm ... irgendwie seltsam ... und ich glaube, das passiert noch nichtmal großartig absichtlich, aber wenn ich mir ne Rezi nochmal korrigierend durchlese, fällt mir immer wieder auf, dass ich es wohl zu vermeiden versuche, die Autoren direkt anzusprechen ... weil ich nie weiß, ob jetzt ein "Du" oder "Sie" angebracht(er) ist ... Kopfkratzen smile

Zitat:
Original von Isaak S.
Ich glaube, ich werde demnächst das „Brandmal“ lesen.

Mach das mal, ich freu mich immer, Rezis von dir zu lesen, die haben so eine interessante Aufmachung/Einteilung! smile Daumen_hoch
Ich hab mir das Buch auch gerade aus dem Regal gezupft, in diesem Zuge: danke für die Erinnerung!! "Brandmal" wollte ich ebenfalls immer noch zwischengeschoben haben, aber dann kam ich "season-bedingt" im letzten Winter mit sämtlichen Romanen in Verzug und ein kleiner "SuR" häufte sich an!
Mit dem PZ heute hab ich keinen "SuR"-Stapel mehr und bin sowas von aktuell!
Und dank dir hab ich jetzt Lesestoff, den ich (zu meiner Schande unglücklich ) etwas vergessen hatte und der noch dringendst drauf wartete, gelesen zu werden!!! Freude

Zitat:
Original von Florian
Danke an alle, die unsere Mühen zu schätzen wissen.

Na das auf jeden Fall!! Daumen_hoch
(Btw: ich hoffe, das kam trotzdem auch in den ... *hust* ... "schweren Zeiten" rüber ... also schwer im Sinne von, wo es mir mal ... *räusper* ... temporär schwerer fiel, ne vernünftige und nicht allzu subjektive Meinung zu äußern ... Augenzwinkern smile )
Daher fallen mir generell negative Bewertungen schwer, weil in jedem Heftchen wohl Arbeit steckt ... Das ist es dann manchmal schwierig, so mit Thema, Ausführung, Subjektivität, etc., da eine vernünftige/angemessene/wieauchimmergeartete Wertung zu treffen ... umso schöner sind da dann eben auch ab und an Kommentare von Autoren, die u.a. auch mal ne andere "Sichtweise" zeigen, z.B. warum etwas so passierte, wie es passierte ... smile

Zitat:
Original von Florian
Auf Bill Conolly werdet ihr allerdings noch ein wenig warten müssen Urks
Aber spätestens in Band 2090 ist er wieder mit von der Partie und dann gibt es die volle Bill-Power. Allerdings gemeinsam mit John. So ist das eben großes Grinsen

Dann sei es so! Augenzwinkern großes Grinsen Danke auf jeden Fall für die Info!! Freude
(egal mit welchem "Leidengenossen" bei ner Horrorstory, warum und wieso und wie gefährlich ... ob nu mit Suko in nem flotten Dreier oder Solo für Zwei mit John oder im Rahmen von ehelichen Ermittlungen - der spannenden (!!!) Art natürlich^^ - ... immer her mit ihm/ihnen!!^^ )
Und ich hab ja auch nicht gesagt, dass ich "no Bil/no Conolly" - Romane nicht gerne lese Augenzwinkern ... es wird halt mit längerer Zeitspanne nur eeeetwas schwerer, genauso detailliert wie immer zu lesen, wenn da schon z.B. über 20 Romane nix mehr in der Richtung war und/oder erst auch mal nix kommt ... oder so in der Art ...
Man, wie doof, wenn ich das so lese^^ ... man könnte es wohl auch "vermissen" nennen ... geht sowas bei Romanen überhaupt?? ... doch, ich glaub, bei mir schon ... hab ich so das Gefühl^^ Ohnmacht Augen rollen großes Grinsen
Egal großes Grinsen ... was ich eigentlich sagen wollte: mir reicht ja eigentlich schon die Tatsache, dass ich sie wohlbehalten in ihrem Bungalow (oder sonstwo rumhocken) weiß ... ich wollt halt nur mal erwähnt haben, dass der rote Porsche (wobei ich nicht weiß, ob der auch wirklich zurückgegeben wurde *räusper* Zunge raus ) ruhig mal wieder (romaneinbildungstechnisch^^) an einem schönen Dienstagmorgen hier vor'm Haus "parken" könnte Augenzwinkern großes Grinsen
Bis jetzt waren jedenfalls noch alle Stories interessant und lesenswert genug, dass ich sie eben (auch ohne BCSC) gern gelesen hab! (sonst wäre ich jetzt nicht endlich wieder aktuell ... hab halt alles verschlungen, könnte man so sagen Augenzwinkern smile Daumen_hoch )
John Sinclair-Romane sind eben cool, so wie sie sind ... und das nicht erst seit gestern. Dazu gehört halt auch, dass John immer mal mit jemand anderem zusammenarbeitet ... oder mal alleine ... oder eben gar nicht dabei ist (z.B. stattdessen in die Muckibude geht, um mal wieder zu Suko's Kondition aufzuschließen ... oder sich auf'm Schießstand tummelt ... oder im Bett einer Grippe frönt ... oder einfach mal ne Pause genießt, kommt eh selten vor) ... und halt andere mal das Zepter schwingen smile Hat irgendwie alles was Daumen_hoch

Zitat:
Original von Spätaufsteher
Man nennt das heute Freundschaft Plus.

Das hab ich dann auch mal gehört ... ein Bekannter befindet sich im letzten Achtel des Trennungsjahres von seiner Gattin und bezeichnete neue Frauen-Bekanntschaften auch schon mal als "Freundschaft-Plus". Ich werd wohl alt: blond wie ich bin musste ich das erstmal kurz sacken lassen, bevor die Bedeutung ankam^^ ... und nix mit "plus" im Sinne von Anhang, wie einem Kind oder Haustieren, zu tun hatte großes Grinsen
Ist halt wohl heute so ... ^^

Thema: Band 1146: Sonnen der Magie
Sheila Conolly

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06.05.2018 14:42 Forum: PZ1001-heute

P.S.: Kann es sein, dass da oben versehentlich ein falsches Cover prangt oder spinnt mein Läppi??
Hab mich grad voll erschrocken, als ich den Post abgeschickt hab, dass er im falschen Thread gelandet ist ... ?!

*das hier kann gerne gelöscht werden, war nur als Anmerkung gedacht*

Thema: Band 1146: Sonnen der Magie
Sheila Conolly

Antworten: 11
Hits: 506

06.05.2018 14:39 Forum: PZ1001-heute

Weiter geht es mit Dylan, der von den Aschemenschen angegriffen worden war.
Schreiend und gefesselt findet er sich auf einem Gestell wieder.
Da hab ich dann wieder ein kleines Verständigungsproblem: er will sich die Faust gegen den Mund pressen, weil er nur so glaubt, sein Geschrei beenden zu können. Dabei merkt er aber, dass er gefesselt ist. Kurz darauf aber streift sein Blick die Faust entlang, die er sich auf die Lippen drückte ...
Ist er nu gefesselt oder nicht oder ist das nur eine Fantasievorstellung oder sowas?

Auf Chateau Montagne überlegt man derweil, was man mit den vorhandenen Infos zu Zamorras Verschwinden anfangen kann, als sie von Kältewellen überrascht werden.
Kurz darauf erscheinen die Geister von Raffael Bois und Nele Großkreuz (letztere meine ich ebenfalls vom "Frostjahrmarkt" her zu kennen).
Madame Claire und Buttler William verjüngen sich, van Zant wird alt ... Ein Zamorra-Geist taucht auf und dann auch noch Nicole, parallel zur echten, im Jetzt existierenden Nicole ... es wirkt fast, als befände sich das Schloss in einer Art Anomalie, in der mehrere Zeitebenen übereinanderlappen.

Und in diesem zweiten Teil hätte ich wohl auch selbst erfahren, wofür das "TI" steht, denn Tendyke Industries wurde sehr schön erklärt. Außerdem wurden die Hornissen erwähnt und ich hab Stolz gemerkt, dass ich die schon aus den Leichenwürmer-Romanen kannte (und somit nicht schon wieder blöd nachfragen muss^^) großes Grinsen
Mit der Hornisse soll der Tunnel ausgekundschaftet werden und, im günstigsten Fall, um etwas über Zamorras Verbleib zu erfahren oder ihn sogar gleich mitzubringen.

Währenddessen erlebt Dylan unter Einwirkung der Erhabenen oder Vatermutter so einiges, u.a. auch eine "Benebelung" seiner selbst. Er weiß nicht mehr, wer er ist und was er dort wollte, wo er sich jetzt befindet.
Er steht unter der Fuchtel der fremden Macht und erlebt die Vereinigung mit Ayu, die eigentlich Atan versprochen ist, die sich aber auf Vatermutter's Geheiß hin mit ihm vereinigen sollte, sehr zum Leidwesen Atans, der daraufhin seinen Seelenvogel killt und dem Wahnsinn verfällt (wie auch andere Männer des Stammes, deren Seelenvögel auf der ULYSSES vernichtet wurden).
Ihnen soll aber geholfen werden ... natürlich durch die Erhabene.
Na wenn das mal gut geht ...

Das Resultat von Dylans und Ayus Vereinigung ist eine Schwangerschaft im Zeitraffer!
(die allem Anschein nach beide durchleben, also Ayu, wie auch Dylan, der immer dann Schmerz verspürt, wenn das bei Ayu so ist)
Alle Aschedorf-Bewohner machen sich dann schließlich, samt Dylan, auf den Weg zum Vulkan, weil Vatermutter es befohlen hat und den seelenvogellosen Männern geholfen werden soll.
Dylan findet sich dann im Vulkan wieder, wo aber die Benebelung von ihm abfällt. Er erkennt, dass es sich wohl um ein abgestürztes, außerirdisches Raumschiff o.ä. handelt oder zumindest um außerirdische Technologie, die sich im Vulkan befindet und in die die ganze Gruppe nun geführt wurde ...

(Mal ne kleine Anmerkung so zwischendurch: ich glaube, auf den Heftseiten befanden sich auch schon ein paar kleine Mikrokrieger, denn ich hab beim Lesen immer mehr gemerkt, wie ich unbedingt wissen wollte, wie es für alle weitergeht, was dahintersteckt, wie unser Zammylein da wieder rauskommt, etc. ... das war wie 'ne Sucht und man hätte meinen Blick wohl schon als leicht aggressiv bezeichnen können, wenn es jemand wagte, mich während des Lesen anzusprechen oder gar eine Frage zu stellen, nach der auch eine sofortige Antwort erwartet wurde^^ Augenzwinkern großes Grinsen )

Dylan selbst startet unbewusst irgendein Bedien-Pult, weil er zwar selbst denken, aber nicht handeln kann, während sich Ayu, von den anderen Frauen alleingelassen, in der Kammer befindet, wo die Männer in Ruhemulden (Kapseln) auf Genesung warten. Ayu merkt schließlich, dass Vatermutter nicht die gütige Göttin ist, die sie vorgab, zu sein, sondern irgendwas anderes plant. Sie will ES haben ... wohl das Kind?!
Ayu will ihren geliebten, von Asche bedeckten Atan retten und bricht den Kapseldeckel auf, um ihn von dem Zeug zu befreien. Doch die Asche reagiert nicht auf ihre Befehle und als sie sie mit bloßen Händen entfernen will und durchwühlt, findet sie ihren Geliebten nicht. Er ist verschwunden ...
Hier gab es wohl eine kleine Namensverwechslung, denn als Ayu in der Asche wühlt, will sie dem "Fleisch" befehlen, von Ayu abzulassen ... müsste doch dann Atan heißen, der ja in der Ruhemulde lag ... oder? *grübel

Dylan macht derweil eine unglaubliche Entdeckung: im Vulkan befindet sich eine riesige Regenbogenblumen-Kolonie mit einer magischen Sonne ... die genauso aussieht wie das Arrangement im Chateau Montagne!
Noch bevor er sich dem Gedanken hingeben kann, mit den Blumen möglicherweise einen Weg nach Hause zu finden, ereilt ihn wieder die unbekannte Macht und lenkt ihn. Er muss erkennen, dass er ihr und ihrem Willen nichts entgegenzusetzen hat ...
Sie zeigt ihm dafür, was sie ist und was sie tut ... und so wird er Zeuge, wie sie Merlins Stern an sich bringt (an ihn) und kurz darauf auch Zamorra selbst!
Zudem schickt sie ihn auch wieder in ihrem Sinne zu dem Neuankömmling ... wogegen er sich nicht wehren kann, aber sein Inneres es trotzdem wahrnimmt ...

Auch wurde hier nochmal klar und deutlich erklärt, dass Dylan zweimal existiert.
Man, ich hätte einfach nur weiterlesen müssen und alle Fragen hätten sich von selbst erklärt ... Naja, fast alle ... Aber immerhin! smile

Eine weitere, andere Vergangenheitssequenz erklärt, wo Dylan damals gelandet ist, als er nicht, wie vorher gesagt, in Florida ankam (also ... wenn ich das richtig verstanden hab, wer jetzt welcher Dylan ist^^)
Er wollte sein anderes Ich töten, um nochmal mit seiner verstorbenen Geliebten Nadja leben zu können!
Dazu transportierte er sich zum Anwesen von Carrie Birds Großeltern ... doch nicht die Großmutter öffnet ihm die Türe, sondern es ist die gealterte Carrie selbst!

Anschließend geht es bei Zamorra mit der End-Szene aus dem vorherigen Roman weiter.
Zamorra soll sein Geschenk, Nicole's Dhyarra, abgeben! Dazu hat er allerdings nicht die geringste Lust, weil der aktuell seine einzige Waffe darstellt ...

Dylan schafft es schließlich doch noch, den Dhyarra an sich zu bringen und genauso in sein Fleisch aufzunehmen, wie zuvor schon Merlins Stern.
Zamorra erinnert sich indes an ein zurückliegendes Ereignis, bei dem auch er mit Asche in Berührung kam, bei dem es schwarze Regenblumen gab und auch die Regenbogenblumen im Chateau in Mitleidenschaft gezogen werden sollten, was gerade noch so verhindert werden konnte.
Als Zamorra dann seinen E-Blaster einsetzen will, setzt die lebende Asche auch den Schachmatt und mehr noch: sie befällt Zamorra und macht sich auf, wie auch in ihm breit.
Schließlich machen sich beide "besetzten" Männer auf den Weg zu Vatermutter ...

Dort angekommen erblickt er nur einen Quader in der Mitte und um den vermeintlichen Raum herum erstrecken sich Unmengen von schwarzen Regenbogenblumen! Während Dylan mit dem Quader verschmilzt und der dann alle möglichen Transformationen durchmacht, wird Zamorra sich immer bewusster darüber, was hier passiert und versucht nun, sein Amulett zu benutzen. Doch es gehorcht ihm nicht und er muss erkennen, dass auch Merlins Stern allem Anschein nach Vatermutter verfallen ist ... und mehr noch: dass diese Macht ihn und Dylan begehrt, weil ihre Kräfte, ihre Unsterblichkeit, sie wie Phönix aus der Asche neu entstehen lassen könnte ...
Mit dieser Erkenntnis, dass auch er mittels der lebenden Asche annektiert werden wird, verabschiedet sich Zamorras Bewusstsein erstmal ...

Im Chateau breitet sich die Anomalie-Magie des Tunnels im Keller wohl immer weiter aus, denn mehr und mehr Geister aus vergangenen Zeiten des Chateaus tauchen auf.
Nicole macht sich in der Hornisse auf den Weg durch den Tunnel und findet sowohl Zamorra, also auch Dylan.
Sie kann Zamorra retten und zurückbringen, samt Amulett und Dhyarra. Auch der tot geglaubte Dylan springt plötzlich los und verschwindet mittels der schwarzen Regenbogenblumen, bevor das ganze Umfeld den Bach runtergeht.

In der Vergangenheit, während die gealterte Carrie und Dylan sich darüber unterhalten, dass er erwartet wurde, erscheint plötzlich auch der andere Dylan ...

Ein super zweiter Teil, spannend zu lesen und gut geschrieben!
Allerdings bleibt noch die ein oder andere Frage, wenn ich das nicht gerade irgendwie überlesen habe (Belehrungen oder Richtigstellung sehr erwünscht großes Grinsen ):
Was ist mit Ayu und ihrer Zeitraffer-Schwangerschaft?
Wurde sie und das ungeborene Kind, das ja von einem Unsterblichen stammt, von Vatermutter "assimiliert", bzw. in deren Nanomaschinchen oder Mikrokrieger verwandelt?
Hat das dann noch Auswirkungen oder ist diese Macht, die Erhabene, nun mit samt ihrem Umfeld untergegangen?
War sie jetzt ein Überbleibsel von irgendetwas, so wie Dylan zeitweise erfährt/vermutet oder doch etwas Eigegenständiges?
Wohin sind die "Eingeborenen" verschwunden? Ebenfalls in Vatermutters Fleisch verwandelt worden oder erleben sie die Auswirkungen der Vernichtung der Station?
Warum konnte Dylan am Schluss noch aufspringen und ebenfalls flüchten?
Hatte die unbekannte Macht (der Gestaltwandler, wie Zamorra vermutet) mit Ayu's Kind nun, was sie wollte und hat sie sich deswegen selbst rechtzeitig aus dem Staub gemacht und damit Dylan "freigelassen"?
Und warum hatte Dylan dieselben "Wehen-Symptome", wie Ayu? Weil sie (wegen Vatermutter/Kind/was auch immer) "verbunden" waren oder sowas?

Vielleicht wird da ja auch noch was rückwirkend erklärt, wenn es bei Dylan, Dylan und Carrie weitergeht smile
Außerdem dürfen auch mal Fragen offenbleiben, weil nicht alles haarklein erklärt werden muss ... auch wenn Zamorra und Co ja jetzt eigentlich immer noch nicht wissen, woher die magische Sonne kommt und wer sie da im Keller bei der Kolonie geparkt hat ... Da kann also noch ein bisschen weitergeforscht werden großes Grinsen
Die Geschichte an sich und gerade auch als zweiter Teil war spannend, bombig geschrieben, fesselnd zu lesen und kriegt damit auch alle 10/10 Amuletten (... auch wenn ich geschrieben habe, dass bei mir noch diverse Fragen offen sind!! Aber mich deucht, dass das wohl nur bei mir so ist, weil ich vielleicht doch wieder irgendwas nicht ganz geschnackelt haben könnte ... aber ich finde eine Story auch dann gut, selbst wenn es eben am Ende noch Fragen gibt, das darf auch mal so sein, um den "mystischen oder unerklärlichen Mystery-Touch" zu erhalten. Und da sei mal dahingestellt, ob es selbstverschulden ist, wegen unzureichender Kombinationsgabe oder sowas ... oder weil es tatsächlich vom Autor so gewollt war großes Grinsen )
Und mal so ganz nebenbei: wenn sogar ich diese wirren Verwirrungen und Doppelungen (z.B. Dylan x2) halbwegs(!) in geordnete Bahnen kriege, bzw. mit der Gesamtstory so, wie sie da steht, mehr als zufrieden bin und auch meine, das meiste verstanden zu haben, dann kann's ja nur gut sein!^^ Augenzwinkern großes Grinsen
Auf jeden Fall finde ich auch positiv, dass sich die magische Sonne wieder im Keller befindet (anstatt der Tunnel-Anomalie), wie das auch immer letztendlich vonstatten ging. Was wäre denn auch sonst aus den armen Blumen geworden, wo sie doch vorher gegenüber Nicole hatten durchblicken lassen, dass sie nicht an die Oberfläche umsiedeln wollten ... ?! smile
(Ach ja, fast vergessen ... als ich einmal kurz beim Lesen unterbrochen wurde, weil mein Göga mir im Garten was zeigen wollte, da war ich grad so in der Roman-Materie drin, dass ich da im heimischen Außengelände glatt nach Regenbogenblumen Ausschau gehalten habe! Ich war minutenlang der festen Überzeugung, die da im Garten sehen zu müssen, was ich auch meinem Gatten sagte, der mich daraufhin allerdings etwas verständnislos anguckte ... bis ich es ihm erklärte^^. War lustig großes Grinsen )

Das Cover hat ebenfalls was und wirkt sehr stimmungsvoll, auch wenn mir nicht bewusst ist, dass die Szene so im Roman vorgekommen wäre ... zumindest die Typen mit den Schwertern nicht.
Der Rest würde mit allem auf jeden Fall symbolisch auf den Inhalt der Story passen (Inseldarstellung, der Bogen vielleicht für den Tunnel oder den Vulkan(-Raum), die magische Sonne, unten die Risse mit Lava, die zwei Typen vielleicht die aschebedeckten Menschen, usw.) smile

Die LKS ist super!
Das Interview war ... ähm ... sehr erhellend großes Grinsen Wie gut, dass ich letztens nicht auch noch blöd nachgefragt habe, warum der Autor ein paar Kommentare weiter oben mit "Manfred(!) Doyle" unterschrieben hat, obwohl es mir ja in den Fingern juckte (weil ich immer alles wissen will)^^ Ein Pseudonym hatte ich bei Adrian Doyle zwar schon vermutet, aber irgendwie noch nicht nachgeforscht, wer denn dahinterstecken könnte. Schon wieder Schande über mein Haupt! großes Grinsen
Außerdem musste ich grinsen, als es um die Post ging ... das kenne ich auch noch sehr gut. Ich schicke ja immer noch gerne Sachen per Post, wenn es diese Option gibt ... wie z.B. lieber ein gebasteltes Kärtchen für ein Gewinnspiel auf dem Postweg, als eine "schnöde" eMail mit des Rätsels Lösung via Datenautobahn Augenzwinkern smile
Interessant war generell auch der Werdegang von Manfred Doyle ... wie es manchmal eben so kommt ... warum und wieso und das alles smile
Die Aufmachung des 6seitigen Interviews, mit den dunkel eingerahmten Seiten und dem "Pergament-Knitterlook", war auch sehr ansprechend gestaltet. Hat Spaß gemacht, das zu lesen Daumen_hoch
P.S.: Sind das auf dem letzten Foto im Regal alles eigene Werke oder bunt gemischt mit "Fremdlesestoff"? smile

Thema: Was habt ihr als letztes gelesen?
Sheila Conolly

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06.05.2018 13:38 Forum: Talk

PZ 1146

"Sonnen der Magie"

(Teil II)

Thema: Titelbild-Hitparade Umfrage 4
Sheila Conolly

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06.05.2018 13:35 Forum: Kritik und Anregungen

Ich hab jetzt auch mal für Silber-Grusel-Krimi abgestimmt ... und als zweites noch für Geister-Krimi!

Ich kenne davon zwar nix, außer vielleicht Damona King im Rahmen von JS, aber diese Cover-Voting-Sache macht total Spaß und ich finde es ebenfalls super, dass Roland das immer macht! Auch mit der visuellen Darstellung der jeweiligen Abstimmung ... echt Klasse, vielen Dank!! smile Daumen_hoch

Und ich hab jetzt extra nicht nachgeguckt, wie die Cover der jeweiligen Serien aussehen, denn da lasse ich mich dann ganz jungfräulich von den Titelbildern überraschen und somit spontan zu den Votings inspirieren Augenzwinkern großes Grinsen

Thema: Band 2077: Ausbruch aus der Schreckenshöhle
Sheila Conolly

Antworten: 23
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04.05.2018 21:59 Forum: JS2001-2100

Der Titel war schon mal echt total passend ... es war definitiv eine Schreckenshöhle mit vielen Schrecken intus ... und ein Ausbruch muss da schon echt erkämpft werden ... WENN ein Ausbruch überhaupt möglich ist ... Augenzwinkern

Aber von vorne smile
Der Einstieg war schon Spannung behaftet: die Erlebnisse von Karsten Büttner fand ich sehr gut beschrieben und man konnte sich viel zu gut in seine Angst hineinversetzen.
Dass ihm nachher die Haare zu Berge standen und eine Gänsehaut die nächste jagte, konnte ich da bestens nachvollziehen. Ich war sogar überrascht, dass er's noch nach Hause geschafft hat.

Erst verschwindet Dagmar, dann Jane ...
Harry macht sich Sorgen und ruft John an ... Chris Ainsworth macht sich Sorgen und schlägt bei John auf, was auch Suko auf den Plan ruft.
(John ist die Sorgen-Anlaufstelle, der arme Kerl großes Grinsen )
Da es sich um dieselbe Ecke in Deutschland geht, wo die beiden Frauen verschwunden sind und weil in good old England grad nix Gravierendes los ist, fliegen Suko und John beide nach Hannover, um mit Harry Stahl der Sache nachzugehen. Zu dem Zeitpunkt fliegt auch schon unheilvoll die Vermutung mit, dass Lilith alias Isabell Munro, die Janes Klientin war, ihre Finger im Spiel hat. Was auch passen würde, da in Schierke am Brocken die Fäden zusammenlaufen, wo auch die letzte Spur zu beiden Frauen hinführt und auch die Walpurgisnacht bevor steht (die Atmosphäre bei dem Spektakel fand ich übrigens ebenfalls sehr gut dargestellt)!

Schön und amüsant fand ich auch den Anruf bei der Fahndungsabteilung und dass die Dame schon bei der Erwähnung des Namens "Sinclair" rumstöhnt (stöhnen im Sinne von genervt sein Zunge raus)
"Wussten Sie, dass es ein Bild mit Ihrem Namen darunter gibt, mit dem Hinweis, Sie abzuwimmeln?"
Saugeil! Auf solche netten Kleinigkeiten muss man erstmal kommen!! smile

Aber weiter:
Karsten Büttner muss nicht nur das Erlebte verdauen, sondern auch noch, dass seine werte Gattin eine echte Hexe ist! Er hat Angst und tut deswegen so einige unüberlegte Dinge, die speziell John dann erstmal waffenlos ins Aus katapultieren.
Lilith persönlich verfrachtet ihn zu Jane und Dagmar in die Schreckenshöhle, wo ein Schrecken den anderen jagt. Hexen, Spinnen-Asmodis, Todesnebel, Kraken-Lilith, Fressgeräusche, die mir immer noch in den Ohren klingen, sodass ich bei dem Gedanken daran die Schultern hochziehen muss^^ und schließlich Suko, der für mich hier der eigentliche Held ist. Ohne ihn, seine gute Kondition und seinen Scharfsinn, mal wieder kurzzeitig mit dem Spuk zu paktieren, retten im Endeffekt dem Geisterjäger und beiden Frauen, sowie vielen Menschen, die eigentlich die Walpurgisnacht feiern oder generell Party machen wollen, das Leben!

Das ist jetzt der Punkt, wo ich zu den Akteuren komme:
Zunächst mal fand ich es gut, dass Chris wieder kurz mit dabei war und die Beziehung zwischen ihm und Jane nochmal ins Gedächtnis gerufen wurde. Ich finde, die beiden passen ganz nett zusammen smile
Mit Mühe konnte Chris überzeugt werden, nicht mit zum Brocken zu fliegen. Das wären dann wohl auch zu viele Personen gewesen.
Trotzdem sind es nicht wenige, die eingesetzt wurden, aber ich finde, es war noch im Rahmen.
Lilith und Asmodis hatten beim Hexenthema ihre Berechtigung. Dass der Spuk sich dann noch einmischte, mag zwar "viel" erscheinen, aber immerhin muss er ja auch zusehen, dass für ihn auch noch was bleibt und nicht alles an die anderen geht Augenzwinkern
Dann wäre da noch Höllenmatze ... und da bin ich mal so ehrlich und sage, dass ich es eh immer gut finde, wenn er dabei ist. Er hat sich zu einem meiner Lieblingsbösewichte gemausert, obwohl er hier nicht allzu viel angerichtet hat ... außer vielleicht, ein bisschen arg protzig auf die Kagge zu hauen und als Meister Urian auf Big King zu machen.
In diesem Zusammenhang:
"Meister Urian für dich, du Lümmel" ... rattenscharf, ich hätt gröhlen können!! Das finde ich u.a. auch so cool an Matthias: man kann ihm auch mal etwas Sarkasmus oder Widerworte entgegenbringen, ohne dass er gleich aus der Haut fährt und Gliedmaßen verdreht (was ich prinzipiell aber auch cool find Zunge raus ). Hier schießt er jedenfalls lieber verbal mit Spatzenhirnen oder Sherlock Holmes zurück. Herrlich! smile

Genauso wie die Sache, als der Pulk um Höllenmatze sich auf den Weg macht und die kleine Ida ihn fragt, ob er der Teufel sei. Da sagt Matthes, dass sie Suko fragen könnte, der das wohl bestätigen würde! Suko's Antwort war auch wieder so nett gestichelt ... und er trägt jetzt nicht den Kopf mit Blick hinter sich, wenn er vorwärts läuft! Augenzwinkern
Saugenial fand ich auch noch folgendes: "... und ließ sogar Selfies mit sich machen."
Aaaalles klar ... würd ich auch sofort machen, wenn Matthias mir mal vor die Füße läuft!^^ großes Grinsen

Okay, weitergeht's:
Dass Asmodis sich ausgerechnet in Gestalt einer Kalifato- oder Tarantula-artigen Riesenspinnen zeigte, fand ich sehr gelungen! Viecher kommen eh immer gut und als er dann noch die Hexen so "bildlich und nahezu hörbar" fraß, war die Szenerie für mich gruselig perfekt. Die Empfindungen von John, Dagmar und Jane, als sie unfreiwillige Zeugen des Fressprozesses wurden und wie schwer es ihnen fiel, das mitansehen zu müssen, ohne etwas tun zu können, unterstrich das grausige Ereignis nochmal umso deutlicher.

Lilith war quasi erstmal nur in Form einer Aufpasserin da, in dem sie Dagmar und Jane regelmäßig an einer Flucht aus der Höhle hinderte, die Höhlen-Hexen maßregelte oder den wehrlosen und K.O. gegangenen John anschleifte.
Dazu noch das rote Glosen, das die magischen Fähigkeiten Janes und Dagmars zu verhindern schien.
Alles zusammen wirkte schon ziemlich aussichtslos für die drei und ich fragte mich wirklich, wie das gelöst werden soll. Irgendwie hatte ich schon damit gerechnet, dass Karsten Büttner sich besinnt und wieder zu Verstand kommt, dass er dort mit Johns Waffen auftaucht, um zu helfen.
Er tauchte auch wieder auf, aber anders.
Jedenfalls konnte Suko das Kreuz an sich bringen und in einem spukigen Rekord-Lauf zur Höhle vordringen. Gerade noch rechtzeitig ...

Man muss ja auch ganz klar sehen, dass Asmodis und Lilith und auch Meister Urian ohne das Eingreifen des Spuks auf der Siegerseite standen! Erst dadurch, dass er Dagmar benutzte oder den Todesnebel schickte, ergaben sich Chancen. Zwar nicht allzu viele, aber wenigstens Suko konnte sie für die gute Seite auch wirklich nutzen.
Dass der Spuk nicht wirklich auf der guten Seite stand/steht und hier sowas wie Erbarmen für John und Co zeigte, sah man ja daran, dass er Dagmar benutzen wollte, um Jane zu töten, die durch Lilith's Einfluss handelte. Die beiden Frauen hätten sich gegenseitig killen können, es wäre ihm egal. Hauptsache es gibt keinen übermächtigen Asmodis ...
John hat beide Damen dann aber mittels der magisch bemalten Steine ausknocken können, um sie zu schützen. Doch auch hier wären er, wie auch die ausgeknockten Frauen, allesamt Opfer von Asmodis' Fresslust geworden ... wäre da nicht Suko gewesen ...

Dann Sukos Überlegungen am Schluss, die sind mir auch schon in ähnlicher Weise beim Rattendämon Tahmelahastis gekommen ... aber so, wie der Inspektor es hier ausdrückte, wirkte es sogar noch ein bisschen beklemmender. Sollten die Dämonen tatsächlich auf den Trichter kommen, das Sinclair-Team so zu manipulieren oder nach einer "besessenen Besetzung" genug Rest für ein mögliches, fremdgesteuertes Handeln hinterlassen, dann können sich John und Co aber warm anziehen! Oder sie müssen mal mit Ignatius, Kara oder Myxin quatschen, wie es da mit Schutz (oder wenigstens etwas Schutz) für alle Nicht-Kreuzträger, Nicht-Söhne/Töchter des Lichts aussieht Augenzwinkern smile


Zitat:
Original von Spätaufsteher
Zitat:
Original von Das Gleichgewicht
Ich mag John und sein Liebesleben momentan überhaupt nicht. Jetzt hätte er sich gewünscht, dass mit Purdy mehr gelaufen wäre? Kann er sich bitte mal entscheiden, welche der zur Verfügung stehenden Frauen sein Herzblatt sein soll?

Warum sollte er das denn tun? Er ist Single und wird aus verständlichen Gründen keine feste Bindung(Heirat) eingehen. Trotzdem hat er das Bedürfnis nach Sex und wenn er mehrere Frauen haben kann...warum nicht.

Das verstehe ich jetzt auch nicht wirklich ... John ist in keiner festen Beziehung. Er hat halt überall Damenbekanntschaften sitzen und ist da generell kontaktfreudig, was neue Bekanntschaften angeht ... und wenn er mal in ihre jeweilige Richtung kommt oder auch neue kennenlernt, dann kann er sich doch auch mit ihnen treffen und bei Bedarf halt mehr ... What shall's ?? Das ist John! Zunge raus großes Grinsen
Er hatte für mich schon immer eher den "James Bond mit Bond-Girl"-Charakter und so war es dann auch (für mich) legitim, dass er eben während seiner Fälle verschiedene "Bond- ..." ähm ... "Sinclair-Girls" hat ... großes Grinsen

Zitat:
Original von Das Gleichgewicht
Verflucht, ist es denn wirklich so eine Sünde, mal einen JS-Roman ohne den Hauptcharakter zu schreiben?

Das ist wohl gaaanz individuelle Geschmackssache, würde ich sagen, denn immerhin ist er der Titelheld und manche Leute lesen doch grad wegen IHM die Serie (auch wenn wohl alle Figuren so ihre Fans haben) Augenzwinkern
Prinzipiell fände ich eine Story ohne John auch ok, keine Frage und das kam ja auch schon hin und wieder vor, aber dann muss (für mich zumindest) das "Drumherum" stimmen.
Jetzt sind ja z.B. schon länger nicht mehr die Conollys dabei gewesen, oder wenigstens Bill, was ich halt schon allmählich vermisse ... und die wohl auch mindestens bis Roman 2081 nicht auftauchen, wenn ich mir die Vorschauen so begucke ... da muss ich sagen, dass ich dann wenigstens John dabei haben möchte, um noch den "Schnüff" zu haben, den Roman lesen zu wollen Augenzwinkern smile
Auch das ist wohl individuell zu sehen ... und daher kann ich dein Verlangen, mal was ohne John zu lesen, auch irgendwie nachvollziehen.
Ich hätt's allerdings eher "langweilig" gefunden, wenn z.B. nur Harry und die Frauen dabei gewesen wären.
Nach John und Bill kommt bei mir gleich Suko. Er allein in diesem Fall, zusammen mit Harry, wäre auch noch ok gewesen für mich ... aber so ganz ohne die "Sinclair-Kerle" ... neee, das fänd ich, glaube ich jedenfalls, irgendwie doof^^

Zitat:
Original von Das Gleichgewicht
Aber gut, Lilith und Hexen, das kann man machen. Dann kommt Matthias an, der mir mittlerweile in zu vielen Dingen seine Fingerchen hat. Schließlich Asmodis in seiner Spinnengestalt, da war mein Geduldsfaden schon angeknackst. Der Spuk hat mir den Rest gegeben. Wieder mal das alte Hilleberg-Problem.

Für mich hat's den Spuk hier gebraucht, da die Höllenherrschaften doch etwas arg zu weit gehen wollten. Und was für ein Dämon, Großer Alter, Teilzeit-Kooperant, etc. wäre der Spuk, wenn er nicht ein Auge drauf hat, dass kein Einzelner in der Hölle zu viel Macht allein inne hat ... sowas kann gefährlich werden Augenzwinkern smile
Aber ich glaube, dass auch dieser Punkt Geschmackssache ist und deine Ansicht hier genauso nachvollziehbar ist. Für den einen sind viele mächtige Gegner zu viel, für den anderen kann's nicht genug geben oder als Mittelding sowas wie hier, EINIGE Gegner, die allerdings jeder für sich genommen auch sehr stark sind. Normalerweise hätte ich gesagt, dass die Guten gegen dieses Aufgebot von Gegnern keine Chance gehabt hätten ... aber es gibt ja auch noch die Erzengel, die ebenfalls nicht wollen können, dass die Hölle übermächtig wird. Also haben sie John erhört ... und wohl auch, weil sie es nicht riskieren wollten, dass der Geisterjäger nicht mehr mit ihnen sprechen würde Augenzwinkern



Für mich war das hier ein sehr guter Roman, der weder langweilig, noch (für mich) zu überladen war.
Ich konnte ihn zumindest in einem Rutsch lesen und es kam "Viecher-Action" in Form von Tarantula-Fressattacken und Kraken-Tentakel vor. Allein das fand ich schon cool, gepaart mit dem Einfall, John vorübergehend "schwach" zu lassen, ohne Waffen und in Gefangenschaft. smile Daumen_hoch

Auch die LKS war klasse, die (Recherche-)Infos wieder schön interessant und auch, WIE das in Worte gefasst wurde.
In dem Zusammenhang muss ich sagen, dass mir die Ortsinfos, wie auch die Erwähnungen aus vorangegangenen Abenteuern, nicht zu viel waren. Zumal es ja auch noch so etliche gab, die gar keine Fußnote hatten. Ich würde sagen, es war alles schön ausgewogen, hat Spaß gemacht! smile

Nun noch eben das Cover:
Hab ich beim letzten Mal noch etwas rumgenast wegen der Menschengesichter, so würde ich hier ein absolutes Top geben! Die Szene mit der vom Todesnebel skelettierten Hexe wird genau so beschrieben und selbst die bläulichen Adern auf dem Tentakel sind zu erkennen! Hervorragend, einfach saucool!! Daumen_hoch

Thema: Band 1145: Unter dem Aschemond
Sheila Conolly

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04.05.2018 21:31 Forum: PZ1001-heute

Oha ... okay ... Tendyke Industries hab ich tatsächlich schon öfter gelesen, aber irgendwie nie mit dem Kürzel TI-Alpha in Verbindung gebracht ... Schande über mein Haupt, ich gelobe Besserung und mehr Kombinationsgabe! smile

Und besten Dank für die Erklärungen!!
Ich glaube, das waren genau die Punkte, die ich nicht wirklich ansprechen/nachfragen konnte, weil ich sie tatsächlich nicht wusste.
Das war ja irgendwie nur so ein "Feeling", also dass mir da was fehlt ... und ich konnte es nicht bennnen ... denn eigentlich waren die Ereignisse, die im Roman passierten, an sich ja gut erklärt und auch nachzuvollziehen.
Jetzt fügt sich da aber noch mehr zusammen, bzw. wird klarer smile

Der nächste Teil liegt schon bereit, worauf ich mich freue und ganz bestimmt Spaß dran haben werde. smile Daumen_hoch
(Hätte ich das nicht, ich glaub, ich hätte hier gar nix davon erwähnt, dass ich das Gefühl hatte, mir würde irgendwas an "Vor"-Wissen fehlen ... Augenzwinkern smile )

Thema: Was habt ihr als letztes gelesen?
Sheila Conolly

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04.05.2018 20:46 Forum: Talk

JS 2077

"Ausbruch aus der Schreckenshöhle"

Thema: Band 1145: Unter dem Aschemond
Sheila Conolly

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03.05.2018 17:15 Forum: PZ1001-heute

Okay, ich glaube, ich komme so langsam an die Grenzen meiner Auffassungsgabe (oder ich bin schlichtweg zu dumm dafür^^), was das Zamorra-Universum angeht. Ich weiß nicht genau, ob ich das alles richtig verstanden habe ... was aus vorangegangenen Begebenheiten schon bekannt ist ... oder was jetzt genau neu dazukam ... ob und wenn ja, wie sich gewisse Dinge evt. zusammenfügen, usw.
Ich versuch's trotzdem mal, kann sich aber etwas durcheinander lesen ... und jedwede Richtigstellungen, wenn ich was nicht richtig geschnackelt hab, sind natürlich absolut willkommen!! großes Grinsen

Also gut, es geht dann mal los ... smile
Die Varnen senden Nicole einen Hilferuf, doch als Nicole mit ihnen in Kontakt tritt, leugnen sie es.
Irgendwo hab ich sowas schon mal gelesen ... aber ob es was damit zu tun hat?
Ich glaube, beim Frostjahrmarkt war das. Da war doch ein Mädel (Ziehtochter von Zamorra und Nicole??), das verschwunden ist und in einem Haus bei der Frostjahrmarkt-Story auftauchte. Sie meinte, ebenfalls einen Hilferuf von Regenbogenblumen zu hören und hat sie gesucht, doch als sie bei dem Feld ankam, gab es keine entsprechende Reaktion, im Gegenteil, sie verblassten sogar ...
Hier verschwindet die künstliche Sonne oder verwandelt sich in eine Art "Tunnel". Zamorra setzt Merlins Stern drauf an, was zur Folge hat, dass man es ihm entführt.
Zur selben Zeit stellt Nicole fest, dass die Varnen irgendwie nicht mehr da sind ... also physisch zwar schon, eben als Regenbogenblumen, aber ohne dieses Gedanken-Rede-Dings, das sie mit Nicole hatten ...

Dann geht ein Handlungsstrang mit Dylan McMour weiter, der auch im PZ-Universum bekannt ist und wohl irgendwann mal verschwunden ist, bzw.über dessen Verbleib niemand etwas weiß.
Er befindet sich in der Vergangenheit auf der ULYSSES und erlebt dort den Angriff von Vogel-Bestien, die ein Mannschaftsmitglied zerfleischen und auch Kapitän Janszoon attackieren. Doch Dylan hat so ein Tattoo-Armband-Ding, aus dem magische Fäden dringen, die die Vögel töten und den Rest in die Flucht schlagen. Dem Kapitän kann er mit den magischen Armband-Tattoofäden wie mit einem Defibrillator helfen, zumindest ungefähr funktionsgleich, sodass der Totgeglaubte wieder unter den Lebenden weilt.
Die Stimmung auf dem Schiff fand ich danach auch gut geschrieben, dass bei der Mannschaft eine Mischung aus Respekt, Anerkennung und Misstrauen gegenüber Dylan, eben dem geheimnisvollen Fremden, aufgebaut wurde .... und später, als Dylan auf der Insel nicht zum Treffpunkt zurückkehrt, unterschwellig sogar sowas wie Meuterei im Gespräch war, als Kapitän Janszoon auf ihn warten will. Super!
Auch hier hat mich das Gefühl überkommen, dass es eventuell dasselbe Phänomen sein könnte, wie bei dem Mädel (verflucht noch eins, mir fällt ihr Name grad nicht ein!! *grrr) beim Frostjahrmarkt. Wenn ich mich recht erinnere, rührte das bei ihr doch auch von einem "Reiseunfall mit Regenbogenblumen" her ... oder? *grübel
Also könnte es doch bei diesem Dylan ebenso zutreffen und hier läuft irgendwas zusammen??

Ein anderer Strang beschäftigt sich mit einer Kultur, bei der ein Junge namens Atan (irgendwie musste ich kurzzeitig an diesen Dschinn denken, der hieß doch auch so ähnlich, schrieb sich aber anders ... ?!) durch ein bestimmtes Asche-Ritual (ein Asche-Trank), das Muster auf seiner Haut hinterlässt (Ascheblut), zum Mann/zum Erwachsenen werden lässt ... was auch Erhebung genannt wird ...
Nach der Tranksache begegnet auch ihm ein Vogelvieh mit scharfen Krallen (vielleicht genau so eins, wie bei der ULYSSES??), was aber wohl noch zur Prüfung seines "Mann-Werdens" gehört.
Hier wird der Gefiederte als "Seelenvogel" bezeichnet ...

Ein bisschen beömmelt hab ich mich über folgende Begebenheit: "Die Scheinwerferfunktion des Amuletts ..." Das klingt irgendwie komisch, als wäre Merlins Stern eine Art Haushalts-Allrounder oder sowas großes Grinsen
Und als Nicole es "Sherriff-Stern" nennt ... Herrlich sowas! Kommt bei mir zumindest total gut an! großes Grinsen
Außerdem weiß ich jetzt durch die nicht herangeschafft, 15m lange Leiter jetzt auch, wie groß ich mir das Kellergewölbe mit den Varnen tatsächlich vorzustellen habe ... Daumen_hoch

Atan sieht durch seinen Seelenvogel, dass andere Seelenvögel angegriffen wurden. Also waren es wohl wirklich solche Vögel, die die ULYSSES attackierten ...
Und er hat somit auch, wenn auch verschwommen, Dylan gesehen, der für ihn aber ein Fremder ist.
Dylan weiß auch, dass die Asche des Tambora eine Art lebende Asche[I] war, die die Menschen beeinflussen konnte.
Da er ja Zukunftswissen besitzt, weiß er, dass 1883 Krakatoa/Krakatau ausbrechen wird ... und mit ihm wahrscheinlich auch diese [i]lebende Asche
wieder umherfliegen wird, auf der Suche nach Opfern ...

Nachdem Zamorras Amulett also futsch ist, will er natürlich rauskriegen, was da los ist.
Er testet die Blumen, die trotzdem noch funktionieren und macht sich dann auf die Socken, mittels einer von Nicole und ihrem Dhyarra "gebauten" Treppe, in den Tunnel zu kraxeln ... und nimmt Nici's Dhyarra mit, weil es wohl nach dem Amulett die stärkste Waffe ist.
Aber warum hat der Chef denn nicht auch so ein Ding? Oder ist das halt Nicole's Waffe, weil sie sonst nix Amulett vergleichbares hat?? ... und deswegen nicht jeder alles haben muss? smile
Sonst würde es ja wahrscheinlich nicht wirklich spannend werden, sollte eins der Teile mal wegkommen, wenn man sich gleich ein anderes in Ersatz schnappen kann ...
Neee, fühlt sich schon richtig an, dass Zammy "nur" sein Amulett hat und Nicole ihr Dhyarra-Dings (hat übrigens lange gedauert, bis ich das schreiben konnte, ohne vorher nachzugucken ... ist irgendwie ein schwer zu merkendes Wort^^) 8. Ordnung hat smile Daumen_hoch

Kurz gibt es sogar noch die Möglichkeit des Bootstrap-Paradox ... also dass vielleicht gar nicht Jules Verne die Ideen zu bestimmten literarischen Werken hatte, sondern diese mehr von einem gewissen Dylan McMour - wenn auch versehentlich - inspiriert waren ... Augenzwinkern Zunge raus

Dann spitzt sich die Lage zu. Dylan entdeckt auf der Insel ein Mini-Dorf mit Mini-Menschen, parallel dazu erfährt man, dass Atans Freundin Ayu und die anderen Frauen die Aufgabe bekommen haben, sich selbst zu formen und dazu die richtige Kulisse, inkl. Atan und sein Seelenvogel. Alles in Mini-Versionen .... die quasi auf Dylan warteten.
Dylans Armband, bzw. die Tattoofäden daraus, wappnen sich ebenfalls für den Angriff und schlagen ihrerseits zu, als die Mini-Vögel auf ihn zu fliegen.
Als sie die Mini-Figuren treffen, zerfallen sie zu Asche, die aber auch wieder angreift. Und zwar die magischen Fäden.
Während die Aschepartikel der aufgelösten Figuren die Fäden besetzen, spürt Dylan selbst Schwindelgefühle und ein Kribbeln in Armen und Beinen.
Die Mini-Figuren waren nur ein Ablenkungsmanöver, damit die Asche am Boden ihn direkt angreifen und überziehen konnte. Sie befällt ihn, und da seine einzige Waffe quasi unschädlich gemacht wurde, hat er keine Chance, sich der drohenden Dunkelheit zu widersetzen ...
Währenddessen machen auch Kapitän Janszoon und die Schiffmannschaft Bekanntschaft mit der lebenden Asche und werden von Vatermutter aufgenommen, bzw. fremdbestimmt.

Im Kellergewölbe des Chateaus kommen inzwischen Artimus van Zant und Monica Peters Nicole zu Hilfe, die von ihr über Rhet Riker "angefordert" wurden. Sie wollen das Tunnel-Phänomen, in das sich die künstliche Sonne wohl verwandelt hat, und damit auch Zamorras Verbleib, untersuchen.

Was ist eigentlich ein TI-Physiker?? Also speziell das "TI", denn ich kenne nur IT ... meine ich zumindest ...
Gut, diese Super-Handys heißen ja auch TI-Alpha oder so ähnlich ... aber was genau ist "TI"???
Ein Modell, eine Marke, eine Unterbezeichnung in der Physik oder heißt das einfach nur "technische Informationen", bzw. sind die Geräte "technische Innovationen"??


Aber erstmal weiter im Text smile
Irgendwie hätte ich auch hier gerne noch die ein oder andere Passage aus Zamorras Sicht gehabt ... aber vielleicht ist sein unbestimmter Verbleib auch der Spannung, bzw. der Story dienlich und es soll schlichtweg noch nicht zu früh offenbart werden smile

Dieser van Zant schickt also 'ne Drohne in den Tunnel, die auch ziemlich schnell genau so eingesaugt wird, wie Zamorra vor ihr. Da das Teil aber ne Art Sicherheitsfunktion intus hat und eigentlich von selbst zurückkehren soll, MIT den Daten aus dem Tunnel, wird noch gewartet, ob ebendieses auch eintritt.
Doch eine Rückkehr der Drohne bleibt auch nach längerem Warten leider aus ...

So, als ich bei diesem Roman meinte, nicht mehr ganz durchzublicken, hab ich die Rezi Stück für Stück, quasi parallel zum Lesen geschrieben.
Und was passierte?
Gerade dachte ich noch daran, dass mir eine Erwähnung fehlt, wie es Zamorra ergangen sein könnte und wo er hin ist, da werde ich prompt genau damit bedient^^
Der Autor scheint genau das zu schreiben, was ich grad lesen will Augenzwinkern
Naja, nicht ganz, sondern wohl eher, weil er selbst es sich so überlegt hat ... aber das passte jetzt so schön ... großes Grinsen

Zamorra überlebt die Reise also, auf der er sogar bei Bewusstsein bleibt und auch alles sieht, was er so erfassen kann (wobei ich mich frage, wie er das gedanklich so schnell alles datieren und dann die Masse an Infos auch noch behalten kann??) .... er weiß weder wo er ist, noch glaubt er, sich (noch) auf der Erde zu befinden. Alles um ihn herum ist fremdartig ... und dann trifft er auch noch seinen Kumpel Dylan, dem er aber schon ansieht, dass etwas nicht stimmt. Gewissheit bekommt er, als der vermeintliche Freund ihn anspricht und nach dem Dhyarra verlangt .... UND auch noch sein Amulett sowas ähnliches wie assimiliert hat ...
Entweder Zamorra tut, was man ihm sagt oder er könne auch sterben ... ganz wie es ihm beliebt ...
Wenn ich das richtig verstanden hab, dann ist unser Zammy jetzt dort gelandet, wo diese Gottheit "Vatermutter" herrscht, wo die Aschewesen leben, Dylan unter die Knute gezwungen wurde (der arme Kerl! Wie soll er da wieder rauskommen, wenn Zamorra nu auch noch unter die Fuchtel gestellt werden soll??) , etc.
Aber wieso kann Dylan das Amulett überhaupt haben, solange er fremdbeseelt ist??
Ist [/i]Merlins Stern[/i] nicht schon soweit "bekehrt", dass es nur noch dem Guten dient ... oder können es "böse Kräfte" doch wieder umpolen und für ihre Zwecke benutzen?

Wie dem auch sei ... Holla, da gehts ja jetzt ganz schön ab!
Also, dass etwas mit der künstlichen Sonne nicht stimmte, so viel hatte ich ja schon in etwa mitgekriegt. Zumindest dass sie Aussetzer hatte ... und nu das!
Wenn Dylan (vor Monaten??) deswegen verschwunden ist, kann dasselbe dann auch mit dem Frostjahrmarktmädel passiert sein (mir fällt immer noch nicht ihr Name ein ... Caren, Katy, Cathy, Carry, Katherine ... irgendwie sowas ... Aber egal, Frostjahrmarkt, da kam sie jedenfalls ganz sicher vor! Und sie gehörte irgendwie wohl auch - hatte sie im Chateau nicht auch ein Zimmer?? - zu Zamorra und Nicole, bevor sie verschwand ... und dann diese "Reise-Hüpfprobleme" bekam ... ?!)
Jedenfalls kam sie doch auch nicht wieder nach Hause, wie Dylan, hatte die fehlgeschlagene Begegnung mit den angeblichen Hilferufen von Regenbogenblumen beim Frostjahrmarkt, etc. ... Besteht da ein Zusammenhang oder bilde ich mir hier nur was ein und das klingt alles nur ähnlich? Ich hab bisher nur 17 PZ-Romane unterschiedlicher Themen und Autoren gelesen und bin daher wohl noch immer sowas von unwissend, dass ich mir vor lauter Panik, irgendwas komplett nicht zu verstehen, lieber wahllos Zusammenhänge zusammenstricke, anstatt das Richtige zu erkennen ... ?!
Hat das alles vielleicht gar nix miteinander zu tun und es geht sich um was völlig anderes/eigenes mit diesem Tunnelding??
Dabei ist das alles total spannend, interessant und anscheinend meine ich wohl noch so viel zu kapieren, dass ich unbedingt weiterlesen will!
Für den Aschemond gibt's schon mal fette 9/10 Amuletten (auch wenn ich halt immer noch meine, dass ich irgendwas nicht ganz verstehe ... aber ich weiß irgendwie auch nicht genau, was ... ?!)

Das Cover sieht schon ziemlich cool aus, obwohl ich diese Szene darauf jetzt nicht unbedingt einer bestimmte Szene im Roman zuordnen würde ...

Und yeah, endlich wieder eine LKS!! Freude
Der Artikel über Supervulkane ist sehr interessant ... zumal ich im letzten Jahr über eine kurze PPP meiner Tochter drüberschauen sollte, die das Thema Supervulkane im europäischen Bereich hatte. Und hier gibt's ja auch noch die Dylan-Infos dazu, was ich natürlich auch toll fand! smile
Außerdem beinhaltet die LKS eine nette Info, die ich bei PZ gar nicht erwartet hätte, nämlich dass es im nächsten Teil schon weitergeht mit dieser Story!! ... ausgehend davon, dass jeder Autor bei PZ so sein Thema hat und die Romane deswegen abwechselnd erscheinen und so halt ein Thema auch mal länger Pause hat ...
So ungefähr fing ich ja mit'm PZ-Lesen an, mit 3 Romanen ohne Zamorra^^ Was hier ja ebenso hätte passieren können, weil er selbst doch erstmal verschwunden ist Augenzwinkern
Aber jetzt gibt's kein ellenlanges Warten darauf, dass ein Handlungsstrang weitergeht ... sondern quasi sofort! Sehr cool!! Ich freu mich drauf!! großes Grinsen Daumen_hoch

Thema: Was habt ihr als letztes gelesen?
Sheila Conolly

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03.05.2018 16:19 Forum: Talk

PZ 1145

"Unter dem Aschemond"

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