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Autor Beitrag
Thema: Band 2071: Der kriechende Tod
Orgow

Antworten: 23
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RE: John Sinclair gegen den Wurm 26.03.2018 07:42 Forum: JS2001-2100

Ich kann mich Janus nur anschließen. Seine Zusammenfassung trifft genau die Punkte, die mich auch gestört haben. Das was ich wirklich nicht verstanden habe, war die Sache mit Nadlers Frau. Wie kann man bitte schön eine Frau 15 Jahre in einem Hotel verstecken. Zu mindestens hat ja die Haushälterin behauptet, das Nadlers Frau schön seit 15 Jahren Tod ist. Trotzdem fällt es mir bei diesen Roman schwer ihn zu bewerten. Denn trotz der angesprochenen Fehler liest er sich ansonsten recht flüssig und man fühlt sich stellenweise ganz gut unterhalten. Besser als ein Dark - Roman ist er auf jeden Fall, aber auch schlechter als die letzten Fremdautorenromane. Deshalb habe ich mich für eine mittlere Bewertung entschlossen, wobei dieses Mittel mehr in Richtung gut tendiert.

Thema: Band 2070: Teufelshilfe
Orgow

Antworten: 13
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19.03.2018 08:56 Forum: JS2001-2100

Kann Spätaufsteher nur zustimmen. Der Roman fängt recht gut an. Die Szenen im Keller und im Büro des Mafiosi sind wirklich gut, mal abgesehen davon, dass wieder ein paar Dialoge etwas hölzern wirken. Auch wie John und Suko durch Tanner informiert werden fand ich recht gut. Doch der Mittelteil im Trocadora ist etwas zu langatmig geraten. Das Ende wiederum mit der Kreatur fand ich jetzt nicht so schlecht. Wobei für mich natürlich am Ende noch die Frage offen bleibt warum Wesley Steele mal so eben eine Kreatur der Finsternis an die Seite gestellt wurde. Zu mindestens erfährt man am Ende noch was aus Wesley Steele und Musso geworden ist. Denn ich dachte schon als es am Ende nur noch um Isabell Moreno ging, dass JD das wieder vergisst. Apropos Moreno anscheinend hat JD einen Faible für diesen Namen. Gab es doch gerade erst Tessa Moreno als Gegnerin. Ich vergebe diesmal ein solides mittel, da mich diesmal nicht also viel gestört hat.

Thema: Band 2069: Lykaons Kinder
Orgow

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12.03.2018 10:09 Forum: JS2001-2100

Endlich mal wieder ein Roman mit meinen Lieblingsthema Lykaon. Hat ja ziemlich lange gedauert bis man mal wieder was von ihm gehört hat. Doch ganz so euphorisch wie Lessydragon bin ich diesmal nicht. Denn genau, dass was Lessydragon als so positiv fand (Stichwort Hintergrund unübersichtlich) hat bei mir nämlich genau das Gegenteil bewirkt. Mir war dieses ständige Hinterlaufen ein wenig zu langatmig. Zwar löst sich am Ende tatsächlich alles auf und mit Sabrinas Tod erleidet John einen weiteren Rückschlag, dennoch fand ich diesen Roman aus der Lykaon Reihe bisher am schwächsten. Also jetzt nicht missverstehen er ist noch gut aber verglichen mit den bisherigen muss ich ein paar Abstriche machen. IRH ist ja selber Schuld, dass er die Messlatte so hoch gelegt hat Augenzwinkern. Ich tendiere zwischen einem schwachen sehr gut und einem gut. Da es mein Lieblingsthema ist gibt es einen kleinen Bonus, so dass ich gerade noch ein sehr gut vergebe.

Thema: Band 2068: Verfolger aus der Mörderhölle
Orgow

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04.03.2018 12:07 Forum: JS2001-2100

Dieser Roman ist mal wieder ein typischer Dark – Roman, der viele schwache Momente hat und dann aber auch einige gute Momente. Es gibt wie immer langatmige Dialoge und Szenenwiederholungen, die nicht wirklich was zu der Entwicklung des Romans beitragen. Auch sollte man die Geschichte nicht wirklich hinterfragen, da man sonst wieder auf jede Menge Ungereimtheiten stößt. Doch anderseits hat der Roman auch Szenen, die wirklich gut sind. Insbesondere die Szenen auf dem Friedhof und mit John und Asmodis in der Mörderhölle waren nicht schlecht. Auch das Ende konnte mit einer Menge Action punkten. Wobei ich hier den Eindruck hatte, dass wesentlich mehr Zombies dran glauben mussten als vorher in der Mörderhölle beschreiben wurden. Auf der darkschen Skala würde ich mich hier tatsächlich noch für gerade für eine mittlere Bewertung entscheiden, da es deutlich schlechtere Romane von Dark gab. Vergleicht man diesen Roman mit den Romanen der neuen Autoren, so müsste ich man ihn deutlich schlechter bewerten. Trotzdem bleibe ich bei einer mittleren Bewertung weil nicht alles schlecht war.

Thema: Band 2067: Der vergessliche Mister Sinclair
Orgow

Antworten: 25
Hits: 3783

25.02.2018 12:00 Forum: JS2001-2100

Dieser Roman hat mich total begeistert und zeigt mal wieder sehr gut was ein guter Autor aus dieser Serie rausholen kann. Die Geschichte um Johns Vergesslichkeit ist mal was ganz anderes und auch wirklich gut umgesetzt. Alles beginnt ganz harmlos und entwickelt sich dann zu einem Wettlauf mit der Zeit. Die Geschichte selber ist gut durchdacht und lässt für mich keine Fragen offen. Alles wird plausibel erklärt. So auch warum zum Beispiel das Kreuz nicht wirkt. Auch vom Schreibstil her ist der Roman klasse. Wenn John immer mehr vergisst dann gib es Szenen im Roman in denen man schmunzeln muss aber auch genauso Szenen in denen man die Verzweiflung von Suko merkt. Auch Johns Rückentwicklung (will nicht zu viel verraten) ist super dargestellt. Dann kommt hinzu, dass der Strippenzieher gut eingesetzt wurde und diesmal auch plausibel dargestellt wird warum er es nicht alleine zu Ende bringt. Zwar gibt es ein paar klitzekleine Fehler wie z.B. das Cindy Parks erst in der Adams's Road 2 wohnt und dann später in 3, aber dass stört den Gesamteindruck überhaupt nicht. Die Geschichte trägt sich von alleine und war so spannend, dass ich den Roman in einem Rutsch durchgelesen habe. Und obwohl man weiß, dass am Ende doch alles gut ausgeht fiebert man bis zum Schluss mit und fragt sich wie will der Autor jetzt die Kurve kriegen.

Für mich ein stimmiger Sinclairroman so wie ich ihn mir wünsche, deshalb kann ich hier auch nur ein Top vergeben.

Thema: Band 2066: Jersey Devil
Orgow

Antworten: 20
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18.02.2018 12:44 Forum: JS2001-2100

Die Romane die Alfred Bekker bisher zu Sinclair beigesteuert hat konnten bis auf wenige Ausnahmen bei mir nicht Punkten. Diesmal muss ich jedoch sagen, dass ich diesen Roman gar nicht so schlecht fand. Obwohl Spätaufsteher nicht ganz unrecht hat, was die Langatmigkeit des Romans betrifft. Wie bisher in seinen Romanen auch geht Alfred Bekker mal wieder etwas Inflationär mit der Kreuzformel um. Doch diesmal kann ich es ihm verzeichen, da es in die Gesamtgeschichte gut passt. Am Anfang waren es mir zwar etwas viele Jersy Devils und mir kam das schon etwas übertrieben vor, aber dankt der Auflösung am Ende des Romans hat er noch mal die Kurve gekriegt. Die Geschichte war gur durchdacht und hat keine großen Logikfehler offenbart. Von mit bekommt dieser Roman ein gut.

Thema: Band 2065: Blutgericht der Pantherfrauen
Orgow

Antworten: 17
Hits: 1642

18.02.2018 12:33 Forum: JS2001-2100

Die Geschichte in diesem Roman war wie immer beim IRH gut durchdacht. Trotzdem fand ich den Roman im Vergleich zu seinen anderen Romanen deutlich schwächer. Einer meiner Hauptkritikpunkte ist diesmal, die Darstellung der Erotik. Diese war mir schon zu extrem und irgendwie kann ich das nicht mit John Sinclair verbinden. Ich kann hier diesmal gerade noch ein gut vergeben.

Thema: Band 2013: Land der bösen Trolle
Orgow

Antworten: 18
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13.02.2017 09:45 Forum: JS2001-2100

Eigentlich wollte ich mich mit Kommentaren zu den aktuellen John Sinclair Romanen etwas zurück halten, doch bei diesem Roman muss ich auch mal wieder meinen Senf dazugeben. Und das hat einen bestimmten Grund. Ich glaube nämlich nicht, dass dieser Roman in seiner ursprünglichen geschriebenen Form erschienen ist. Hauptindiz ist für mich die Benutzung des Charakters Brooke Adams. Nicht dass ich nicht glaube das JD auch Charaktere von Fremdautoren benutzt, aber der Roman enthält der artig viele grammatikalische Fehler, dass ich nur zu den Entschluss kommen kann, dass JD diesen Roman ursprünglich mit Bill Connolly geschrieben hat. Ich glaube dass nach den Ereignissen um Band 2000 dann Bill durch Brooke Adams ersetzt wurde. Entweder durch das Lektorat oder durch einen der neuen Autoren. Denn nur so kann ich mir erklären warum zig mal sie und er verwechselt werden und warum mal sein statt seine usw. verwendet wurde. Auch kommt es hier in den Roman so rüber als ob John und Brooke dicke Freude wären. Dabei hatte er erst zweimal mit Brooke Adams zu tun. Auch manche Begriffe und Dialoge in diesem Roman wirken überarbeitet. So hatte ich stellenweise den Eindruck, dass die Dialoge nicht von JD stammen, da sie sich im Gegensatz zu den letzten Romanen doch richtig flüssig lesen ließen. Dann gibt es aber wieder Passagen in dem Roman wo man eindeutig JD’S Schreibeweise erkennt, wie zum Beispiel den Satz „So muss man das sehen“ oder „die andere Seite“ usw. Das kuriose daran ist aber dass durch die Überarbeitung der Roman tatsächlich lesbar wird, sieht man mal von den sie und er Verwechslungen ab, die einen dann doch stören. Die Grundidee ist nämlich nicht schlecht und auch die Umsetzung ist diesmal recht gut gelungen. Aber auch hier bin ich mir nicht sicher, ob das ein Verdienst von JD ist. Dem Roman selber gebe ich ein gute mittlere Bewertung. Doch was mich an dem ganzen so erschreckt ist, wenn meine Theorie stimmt, dann war das Ausscheiden von Sheila, Johnny und vorerst auch Bill so mit JD nicht abgesprochen. Sonst hätte er ja keinen Roman erfasst in dem eigentlich Bill die Hauptrolle spielen sollte. Es kann natürlich auch sein, dass dieser Roman der Redaktion schon länger vorlag, also vor den Ereignissen in Band 2000 und er nun doch verwendet wurde. Aber eben nicht in der ursprünglichen Form.

Thema: Band 1996: Bluternte
Orgow

Antworten: 9
Hits: 1877

17.10.2016 09:18 Forum: JS1901-2000

Eigentlich waren Vampirgeschichten immer eine Stärke von Jason Dark, aber was einem hier geboten wird ist schon grausam. Wenn man vorher drei Roman von den neuen Autoren gelesen hat und dann diesen von Jason Dark liest merkt man deutlich wie schlecht der Schreibstil von Jason Dark geworden ist. Hier kommen wieder einige Sachen zusammen die den Roman zu einen Ärgernis werden lassen. Zum einen ist die Story von vorne bis hinten nicht durch dacht und zum anderen ist der Roman stilistisch eine Katastrophe. Die Dialoge sind dermaßen schlecht und gestelzt, dass man sich nur die Haare raufen kann. Hinzu kommt , dass sie nicht nur sprachlich schlecht sind sondern sich im Kern immer wiederholen. Auch die Story nimmt wieder einen für Dark typischen Verlauf. So beginnt die Geschichte eigentlich noch annehmbar mit dem Zusammentreffen von John und den Pfarrer wenn gleich hier schon die Dialoge grenzwertig sind. Doch richtig krude wird es dann in der Kirche mit der Nackten an der Decke. John setzt hier das Kreuz ein (was natürlich im späteren Verlauf des Roman schon wieder vergessen ist.) um die angeblich Tote von der Deck zu holen. Dann wird dumm gequatscht und die lebendige Tote einfach von John mit genommen. Plötzlich taucht ein Sensenmann auf und legt den Pfarrer um und bedroht John. Damit hat Jason schon mal folgendes erreicht, das Titelbild ist erfolgreich in dem Roman untergebracht ( Nackte und Sensenmann). Der Sensenmann, Blutsammler der zwischendurch auch Meister genannt wird verkommt dann im Laufe des Romans zu einen kleinen armen Würstchen, dass von Justine ausgenutzt wird und von John und Suko mal eben mit Silberkugeln um die Ecke gebracht wird. Warum die Nackte in Johns Auto Feuer im Rachen hat bleibt ein Rätsel des Autors und wird dann mit keiner Silbe mehr erwähnt. Auch die Einbindung von Justine rettet die Story nicht mehr. Im Gegenteil in meinen Augen werden Romane mit Justine immer mehr zum Ärgernis. Da taucht Justine auf und legt John offen, dass gerade ihre Vampire dabei sind Suko auf eine Insel zu bringen um ihm Blut abzuzapfen und was macht John. Nichts. Anstatt gegen Justine vorzugehen handelt er nach dem Motto na toll dann als uns mal eine schöne Bootsfahrt machen und nachsehen ob es auch wirklich klappt. Auch der Rettungsversuch von Jason hier im nachhinein zu erklären wie Justine aus Mandargoros Fängen entkommen ist kommt hier ein bisschen spät. Ein weiteres Ärgernis ist die Darstellung der Umgebung, die sonst eigentlich eine Stärke von JD ist. Was mich hier besondert genervt hat ist, dass sich der Autor nicht entscheiden konnte ob es nun um einen See ist oder ein Teich (Löschteich) handelt. Dass wurde im Roman gefühlt 20 mal thematisiert und am Ende was ist jetzt immer noch nicht ob es ein See oder ein Teich ist. Obwohlm ich sagen muss das es mich auch nicht wirklich interessiert. Auf Grund der ganzen Ärgernisse bekommt dieser Roman von mir ein sehr schlecht und ob der Qualität der letzten Sinclairromane von Jason habe ich schon die schlimmsten Befürchtungen für Band 2000.

Thema: Band 1995: Dämon der Schwerter
Orgow

Antworten: 20
Hits: 2922

17.10.2016 08:39 Forum: JS1901-2000

Dieser Roman konnte mich überhaupt nicht überzeugen. Die ganze Story konnte mich nicht richtig in ihren Bann ziehen. Zum einen wegen der Logik und zum anderen wegen der Darstellung der Charaktere. Das größte Manko dieses Romans ist, dass ich nie wirklich den Eindruck hatte einen Sinclairroman zulesen. Es fehlte hier irgendwie die gewohnte Darstellung der Charaktere. Suko, John und Sir James kamen mir total fremd vor und für mich steht und fällt allesmit diesem sogenannten Sinclairfeeling. Zum kommt hier noch hinzu, dass die Story auch nicht wirklich zu überzeugen weiß. Ein Dämon der durch Wände gehen kann und dem aktiviertem Kreuz wiederstehen kann ist mehr doch suspekt. Zumal er ja wohl nicht durch den Mönch immunisiert war. Wenn man dann noch die Erstehungsgeschichte des Dämons hinzu nimmt kann ich mir wirklich nicht vorstellen dass dabei ein Dämon heraus kommt der stärker als Asmodis ist. Was die Schreibweise angeht so ist der Roman deutlich besser als dass was JD aufs Papier bringt, doch leider rettet dass diesen Roman in meinen Augen nicht. Deshalb gibt es von mir ein schlecht.

Thema: Band 1994: Ich, der Exorzist
Orgow

Antworten: 16
Hits: 3603

17.10.2016 08:27 Forum: JS1901-2000

Auch dieser Roman von Ian Rolf Hill konnte mich überzeugen. Besonders positiv fand ich eigentlich hier wie sich die Geschichte entwickelt hat. Es gab zwar auch die eine oder andere Stelle die sich etwas gezogen hat aber insgesamt schafft es der Autor wieder eine tolle Atmosphäre zu kreieren. Was immer wieder auf fällt ist, dass gerade Ian Rolf Hill die Charaktere so darstellt wie man es als Sinclairleser gewohnt ist. Die Idee Beelzebub mal wieder einzubinden fand ich wirklich gut. Ich hätte dem Roman auch locker ein sehr gut gegeben wenn mich nicht das Ende gestört hätte. Eigentlich war es bis dahin ein sehr guter Einzelroman doch leider muss Ian Rolf Hill dann am Ende wieder die große Keule rausholen. Die Szene am Ende als Asmodis und Bathomet Beelzebub verhöhnen hat für mich den Gesamteindruck etwas zerstört. In meinen Augen hätte man sich dass sparen können. Deshalb vergebe ich auch kein sehr gut sondern nur ein gut

Thema: Band 1993: Hetzjagd der Harpyie
Orgow

Antworten: 9
Hits: 2306

17.10.2016 08:15 Forum: JS1901-2000

Insgesamt gesehen hat mir dieser Roman gut gefallen. Man merkt hier tatsächlich, dass sich der Autor vorher überlegt hat wie die Geschichte verlaufen soll. Dieser Fahrplan wird dann auch entsprechend umgesetzt. Doch leider habe ich auch einen Kritikpunkt den ich schon öfter bei diesem Autor angebracht habe. Es ist zwar schön wenn ein Roman Aktion enthält, aber wenn diese Aktion den ganzen Roman bestimmt dann wird es auf die Dauer auch etwas öde. Hier in diesem Roman verging ja nicht eine Seite in der nicht geschossen oder gestorben wurde, dass war mir dann persönlich schon ein bisschen zuviel des Guten. Und genau deshalb ziehe ich bei meiner Bewertung ein paar Punkte ab, so dass am Ende ein gut überbleibt.

Thema: Band 1992: Armee der Werwölfe
Orgow

Antworten: 23
Hits: 6418

20.09.2016 08:55 Forum: JS1901-2000

Dieser Roman hat mich auf ganzer Linie überzeugt. Die Story um die Werwolffehde zwischen Fenris und Lykaon wird hier gut weiter geführt. Toll war die Einbindung der Werwolfjägerin Aleksandra. Aber auch die Zusammenführung der bisherigen Ergebnisse ist gut gelungen. So erhält man nun die Antwort darauf warum die Werwölfe aus dem Zweiteiler um den Stamm der Berserker alle gleich aussahen und was im Koffer war den Lykaon von Matthias erhalten hat. Auch die Einbindung der letzten Harpyie ist gut gelungen. Die Kritik, dass hier am Ende wieder zu viele Gegner auf einmal aufgetaucht sind, kann ich nicht teilen. Im Gegenteil, dass Asmodis auftaucht und Corinfelia vernichtet kam für mich völlig unerwartet, passte aber in den Verlauf der bisherigren Ereignisse gut rein. Auch die Behauptung, dass John absichtlich in die Klonfabrik gelockt wurde stört mich nicht weiter. Auch hier bin ich der Auffassung, dass dies eine gezielte Aktion des Mönchs war. Denn bisher weis man ja immer noch nicht genau welches Ziel er eigentlich verfolgt. Das es der Tod von John ist glaube ich eher weniger. Ich denke die Ziele liegen ganz wo anders. Es scheint ja auch nicht wichtig zu sein, wer zu den dunklen Eminenzen gehört hier schein wohl eher die Anzahl eine Rolle zu spielen.

Mich hat der Roman wirklich Top unterhalten. Wobei mir beide Schreibstile sowohl von Michael Breuer als auch von Ian Rolf Hill gleich gut gefallen haben. Wenn gleich ich auch nicht hundertprozentig sagen kann welche Stellen von wem sind, so stelle ich mal folgende Vermutung an:

Der Anfang der Story stammt von Michael Breuer. Ian Rolf Hill hat dann den Part mit der Ankunft in der Mongolei geschrieben. Bei den Szenen in der Klonfabrik haben dann beide ihre Parts hinzugesteuert.

Wie gesagt mich hat der Roman total überzeugt und bekommt deshalb von mir auch ein Top.

Thema: Band 1991: Sukos grausame Feindin
Orgow

Antworten: 9
Hits: 2142

20.09.2016 08:27 Forum: JS1901-2000

Nach dem ich die Vorschau dieses Romans gelesen habe, hatte ich eigentlich gehofft, dass diesmal wieder eine Geschichte die mit asiatischer Mythologie zutun hat erscheint. Doch leider wurde ich hier auf ganzer Linie enttäuscht. Auch wenn kurz mal Shaos Verbindung zu Amaterasu erwähnt wird. Stattdessen bekommt man hier eigentlich einen Krimi serviert. Shao wird von einer alten Geliebten Sukos entführt und Suko versucht sie zu finden und zu befreien. Dazu gibt es noch ein bisschen Chinesenmafia und das war’s. Dämonen und Spukgestalten sucht man vergeblich. Das scheint dann Jason Dark am Ende des Roman auch aufzufallen und deshalb entschleißt er sich dazu Amara am Ende entkommen zulassen und sie in Vogelgestalt noch mal bei Suko und Shao auftauchen zulassen. Leider ist die Story ziemlich langweilig und vor allen Dingen hapert es wieder an der Umsetzung. Die Dialoge sind wieder total daneben und auch einige Situationsbeschreibungen sind die reinste Katastrophe. Eigentlich hätte ich mit einer Krimistory sogar leben können wenn sie denn auch spannend und gut erzählt gewesen wäre. Amara dann am Ende entkommen zulassen hat den Roman dann bei mir endgültig durchfallen lassen. Denn eine langweiligere Gegnerin kann man ich nicht vorstellen. Da kann man nur hoffen, dass JD Amara wie üblich vergisst und nicht wieder auftauchen lässt.

Diesmal fällt mir die Entscheidung leicht, der Roman bekommt von mir ein schlecht

Thema: Band 1990: Hexenfeuer
Orgow

Antworten: 13
Hits: 2556

20.09.2016 08:11 Forum: JS1901-2000

Dieser Roman bietet in der Tat nichts Neues und läuft nach dem üblichen Schema F ab. Hexe soll verbrannt werden, wird von Teufel gerettet und geht dann auf Rachetour. Dabei dümplet die Story selber so vor sich hin. Doch der größte Schwachpunkt dieses Romans sind wieder die Dialoge, die doch wieder arg an der Schmerzgrenze sind. Positiv wenn man es überhaupt so nennen will, ist dass es diesmal nicht wieder diese für Dark typischen Wendungen gibt wo John oder ein anderer Charakter Dinge weiß von denen der drei Seiten vorher noch nichts wusste. Alles im allem ist dieser Roman eine 08/15 - Geschichte, die ich aber nicht ganz so kritisch wie meine Vorposter sehe. Ich schwanke bei der Bewertung zwischen einem schwachen mittel und einen schlecht. Letztendlich habe ich mich noch zu einem schwachen Mittel durchgerungen, obwohl der Roman deutlich hinter den Romanen der neuen Autoren zurückbleibt.

Was den Cliffhänger angeht, so halte ich ihn nicht für besonders geschickt. Hier wäre es wahrscheinlich besser gewesen wenn Suko von Anfang an in London geblieben wäre und nach Shao gesucht hätte. So hätte man durchaus einige Szenen in London mit Suko in den Roman einbauen können, was das ganze sicher spannender gemacht hätte.

Thema: Band 1989: Im Reich des Spuks
Orgow

Antworten: 38
Hits: 14749

31.08.2016 08:03 Forum: JS1901-2000

Ich kann mich der allgemeinen Begeisterung für diesen Roman nur anschließen. Der Roman ist absolut Top und schafft es wirklich die Erwartungen im Bezug auf die dunklen Eminenzen nach oben zu schrauben.

Was das Thema Asmodina betrifft, so hoffe ich, dass es bei dem einmaligen Auftritt bleibt. Ich bin nämlich kein Freund davon alte vernichtete Dämonen wieder auferstehen zulassen. Im Prinzip habe ich das auch so verstanden, dass Asmodina nur durch das Amulett Karas Körper übernehmen konnte. Das Amulett und damit Asmodina Geist sind ja im Reich des Spuks verblieben und da sollten sie auch bleiben.

Was ich hingegen interessant fand war, dass John noch mal die Szene miterlebt in der der Geschichtenerzähler Ians Familie getötet hat. Ich denke, dass das noch eine größere Bedeutung hat.

Auch die Idee mit dem vorherigen Herrscher fand ich super. Ich hatte auch kein Problem damit, dass sich die Großen Alten nicht gegen ihn durchsetzen konnten.

Das es sich bei der Waffe um den Bumerang handelt glaube ich auch. Denn welche Waffe sollte sonst so eng mit Asmodina Schicksal verknüpft sein.

Ich glaube auch, dass das Buch der grausamen Träume eine Rolle spielen wird und zwar nicht wegen des Bumerangs sondern wegen der Szenen in Florians Dreiteiler.

Na ja auf jeden Fall bin ich mächtig gespannt wie es weiter geht.

Von mir bekommt der Roman diesmal ein Top weil die Geschichte spannend ist und Lust auf mehr macht. Und was den Schreibstil betrifft, so gibt es wirklich nichts auszusetzen.

Thema: Handlungsort von John Sinclair
Orgow

Antworten: 1369
Hits: 425682

22.08.2016 15:48 Forum: Frage und Antwort

John Sinclair: Band 1988 Schutzengel aus der Hölle
England - London

Thema: Band 1988: Schutzengel aus der Hölle
Orgow

Antworten: 10
Hits: 2364

22.08.2016 15:45 Forum: JS1901-2000

Nach dem letzten JD- Roman, habe mir diesmal echt überlegt, ob mir diesen Roman antun soll. Letztendlich habe ich mich dann doch aufgerafft und den Roman gelesen. Erstaunlicherweise wurde ich am Anfang doch positiv überrascht. Die Story entwickelt sich wirklich gut und spannend. Zwar sind die Dialoge manchmal wieder etwas platt, aber das hält sich diesmal in Grenzen. Die Idee mit dem Schutzengel der eine Gegenleistung für die Rettung verlangt ist nicht schlecht und vor allen Dingen finde ich es positiv, dass es hier direkt gegen das Sinclairteam geht. Bis zur Seite 40 war der Roman auch bei mir darauf und dran eine gute Bewertung zukriegen, weil mich die Story wirklich gut unterhalten hat. Doch leider kommt dann doch wieder der übliche Einbruch. Für mich beginnt das mit den Szenen in Bills Haus. Der Part mit Johnny und seiner Freundin war mir einfach etwas zulang geraten und die Dialoge waren an der Stelle auch nicht gerade ein Hit. Doch dass hätte ich alles noch verzeihen können, doch leider passiert dann wieder genau dass was mich am meisten stört. John weiß plötzlich Informationen, die mit keiner Silbe im Roman erwähnt wurden. Konkret geht es um Gordon Black. Dieser wird daraufangesetzt John zu töten. Bei dem Versuch dieses in die Tat umzusetzen wird nicht John getroffen sondern Tanner. Danach verschwindet Gordon Black ohne eine Spur zu hinterlassen und ohne wieder in Erscheinung zu treten. Als John dann im Haus von Bill ist kennt er aber plötzlich den Namen des Täters. Auch stört mich die Art und Weise wie John mit Bill umgegangen ist. Anstatt ihm zu erzählen, wass gerade im Haus passiert ist, erzählt er irgendein Lügenmärchen. Mir hat sich wirklich nicht erschlossen warum er dass macht. Auch das Ende war nicht so toll. Gut war das Asmodis hinter dem Engel stand und den Auftrag dafür gegeben hat. Doch die Nummer mit Glenda am Ende war auch wieder so ein Ding was mich gestört hat. Denn bisher konnte sie sich Dank des Serums nur wegbeamen. Doch hier schwebt sie plötzlich als eine Art Geistwesen an der Decke und ist dabei noch in der Lage den Engel auf der Stelle zubannen. Dass passte irgendwie überhaupt nicht. Trotz allem ist dieser Roman deutlich besser als die letzten Romane von JD und ohne die von mir angedeuteten Sachen hätte ich hier locker ein gut vergeben, da die Story wirklich unterhält. Doch leider haben mich, die von mir aufgeführten Dinge so gestört, dass ich für den Roman wieder nur ein Mittel vergeben kann.

Thema: Band 1987: Todesritt der Templer
Orgow

Antworten: 13
Hits: 3266

15.08.2016 13:18 Forum: JS1901-2000

Was soll ich zu diesem Roman sagen. Der Roman ist von vorne bis hinten eine reine Katastrophe. Eigentlich hatte ich nicht gedacht, dass das Niveau der Jason Dark Romane noch weiter sinken könnte, aber dieser Roman beweist das Gegenteil. Die Story die sich Dark hier ausgedacht hat ist nicht nur total langweilig, sondern hat auch der jede Menge Ungereimtheiten. Aber was mich noch mehr entsetzt hat waren die hier geführten Dialoge, die waren dermaßen aufgesetzt und schlecht, dass man sich fragt wie so was veröffentlicht werden kann. Ein Bespiel ist mir besonders im Gedächtnis hängen geblieben. Als Suko am Ende einen Templer mit der Dämonpeitsche vernichtet hat lässt er bei John den glorreichen Satz los: Sie können glühen, aber Sie können auch verglühen. Und das ist nicht die einzige Stilblüte der Art, der Roman wimmelt nur so von derart nichtssagenden Sätze. Schlimm ist diesmal, dass das nicht nur auch die Dialoge betrifft, sondern auch auf Situationsbeschreibungen, die sonst eine Stärke von Dark sind.

Den Inhalt des Roman kann man eigentlich mit drei Sätzen erzählen:
Godwin wird von Zombie - Templern entführt.
John und Suko reisen nach Frankreich und fahren ein bisschen rum.
John und Suko besiegen die Templer und befreien Godwin.

Hätte man vielleicht sogar was raus machen können, doch als wenn die Dialoge und nichtssagenden Stilblüten dann noch nicht genug wären wird die Story noch mit jede Menge Ungereimtheiten versehenen , dass auch dem letzten der Spaß vergeht.

Mal ein paar Beispiel:

- Warum tauchen die Templer genau an der Raststätte auf an der John und Suko sich mir der Informantin treffen.
- Warum wirkt der Zeitstrahl auf alle anderen Zugpassagiere nicht aber auf die Begleitung von Godwin.
- Warum schließen alle Protagonisten wenn Nebel auftaucht, dass die andere Seite Ihre Finger im Spiel haben muss.
- Welches Motiv hatten die Templer.
- Warum sind ist einer der Templer plötzlich ein normaler Mensch, als der Godwin im Brunnen töten soll und kein Zombie-Templer
- Was sollten die ersten drei Seiten mit dem Bahnhofswärter (null Bezug zu den Ereignissen)
- Was sollte die Nummer mir der Überwachung durch die französischen Kollegen.
- Und wenn es sich um Kollegen handelt wie so reden die wie Gangster. Ich glaube wohl kaum, dass sich Polizisten untereinander mit Bullen titulieren.

Für mich ist der Roman ein reines Ärgernis und mir graust es jetzt schon vor den nächsten Sinclairromanen von Dark, insbesondere vor der Nummer 2000. Ich hoffe das, dass nicht daneben geht.

Mit tut es selber weh, dass ich die Romane jedes Mal niedermachen muss, doch es wird durch die Fremdautorenromane immer deutlich, dass Dark nicht mehr ansatzweise das liefern kann was die neuen Autoren liefern.

Dieser Roman kann nur eine Bewertung kriegen und das ist sehr schlecht.

Thema: Handlungsort von John Sinclair
Orgow

Antworten: 1369
Hits: 425682

15.08.2016 12:40 Forum: Frage und Antwort

John Sinclair: Band 1987 Todesrott der Templer
Frankreich - in der Nähe von Chalon

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