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Wynn Wynn ist männlich
Haudegen




Dabei seit: 07.03.2017
Beiträge: 541

16.03.2017 09:39
Band 31: Robert E. Howard: Der schwarze Hund des Todes
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Horrorgeschichten Band 3

Inhalt:

Der schwarze Hund des Todes

Delenda Est

Die Kämpfer von Walhalla

Die Stimme von El-Lil

Das Ding auf dem Dach

Die Höllentauben

Das Königreich der Schatten

Das Tal des Wurmes

Unruhige Gewässer

Die BerĂĽhrung des Todes

Golnor der Affe

Die Angst, die danach kommt

Solomon Kane:

Schwingen in der Nacht

Die blaue Flamme der Rache

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Estrangain Estrangain ist männlich
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Dabei seit: 22.05.2013
Beiträge: 1823

24.04.2018 06:55
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Auch der dritte Band mit gesammelten Erzählungen des Meisters wird dem simplen Etikett „Horror“ nicht gerecht.
Unverständlich, warum der ansonsten sehr bemühte Verlag an dieser simplen und zugleich unpassenden Etikettierung festhält, die dem vielseitigen Autor und seinem Werk einfach nicht gerecht wird, nicht ob seiner ihm innewohnenden Eigenart gerecht werden kann und es auch unnötig einengt.
Wenn man schon unbedingt eine Schublade finden muss, so wäre dies auch sehr viel passender gewesen, wenn man die Texte einfach als „Gesammelte Erzählungen“, „Weird Fiction“ oder einfach und prosaisch nur als „Erzählungen“ gebrandmarkt hätte.
Hat man aber nicht, und somit finden sich auch diesmal wieder lupenreine Grusler wie „Die Höllentauben“ – eine der besten und intensivsten Horror-Stories von Howard überhaupt - neben klassischen und unverfälschten Fantasy-Stories wie „Delenda est“ oder „Das Königreich der Schatten“, mit einem gewissen Kull als Hauptfigur.
Auch Erzählungen wie „Die Kämpfer von Walhalla“ und „Das Tal des Wurmes“ gehören eher in den Bereich der Fantasy, die für sich selbst sehr überzeugend sind, zumal es sich um kraftvolle Reinkarnations-Stories handelt, die zudem auch über ein und denselben Protagonisten verfügt.
Mit „Die Angst, die danach kommt“ endet der erste Teil des Bandes dann auch, und zwar mit einem kurzen Stück atmosphärischer Prosa.

Der zweite Teil setzt die Abenteuer des Puritaners Solomon Kane fort, diesmal allerdings in korrekter Chronologie, handelt es sich ja diesmal um die siebente und achte Story um den „Degen der Gerechtigkeit“.
Während die erste Erzählung „Schwingen in der Nacht“ (die siebte Erzählung in der Chronologie) dem Leser noch durchaus phantastische Elemente bereithält, geizt die nächste Story (die achte und vorletzte in der Reihenfolge) dann doch sehr damit.
PrĂĽft man die Liste der kane-Abenteuer dann nach, wird man feststellen, dass sowohl das allererste, als auch das vierte Abenteuer mit dem puritanischen Edelmannes immer noch ausstehen.
Aber: man hat ja noch ZeitÂ…

Es bleibt indes aber verwunderlich, warum der Verlag diese Geschichten – vor allem Solomon Kane - so bunt durcheinander gewürfelt veröffentlicht, anstatt sie chronologisch korrekt abzudrucken.
Derlei hat man ja in dieser Reihe auch schon beim Namenspatron dieser Buchreihe, dem Meister Lovecraft himself erlebt,
erklärbar und somit auch verständlicher wird es leider dennoch nicht.
Die einzelnen Geschichten wirken in diesem Band leider abermals willkürlich und ohne erkennbaren Sinn – der die Texte ja eigentlich zusammenkitten sollte – aneinander gereiht.
Der rote Faden fehlt leider, denn Horrorgeschichten sind es beileibe nicht, vielmehr handelt es sich um eine scheinbar willkürliche Auswahl von Erzählungen eines der begabtesten Autoren seiner Zeit.

Aufmachung und Ăśbersetzung sind wieder wie gehabt auĂźerordentlich gut gelungen.
Dem Verlag gebĂĽhrt ein groĂźes Lob fĂĽr sein verlegerisches Engagement.

Fazit:

Gelungene Unterhaltung auf gehobenem Niveau. Ich vergebe dennoch nur 4 von 5 Maulkörben, aufgrund der Etikettierung, die es sich zum wiederholten Male leider ein wenig zu einfach macht.

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