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John-Sinclair-Forum ::: Gruselroman-Forum » Roman-Serien » Maddrax » 201-400 » Band 267: Die Götter des Olymp
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Habibi Habibi ist weiblich
Chefin




Dabei seit: 01.10.2008
Beiträge: 5392

16.03.2010 12:08
Band 267: Die Götter des Olymp
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Eine Gruppe Extrembergsteiger entdeckt unterhalb des Kraters des Mount Olympus auf dem Mars einen verschütteten Stollen, der in den Berg hinein führt. Man beginnt damit, den Schacht freizulegen.
Jahre später wird die Baustelle plötzlich zum Sperrgebiet erklärt, angeblich wegen eines Unfalls. Dass viel mehr dahintersteckt, wird Matt Drax klar, als Regierungsagenten ihn kurz vor seiner Rückreise zur Erde abfangen und zum Mount Olympus schaffen. Man benötigt seine Hydree-Kenntnisse. Doch dem, was man dort gefunden hat, steht auch er hilflos gegenüber ...

Erscheinungsdatum: 13.04.2010

Autor: Oliver Fröhlich

Cover: Arndt Drechsler


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11890
engelbert
Kaiser




Dabei seit: 21.09.2008
Beiträge: 1248

22.04.2010 19:59
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Der Mitbegründer der Organisation ProMars Roald Jordon Tsuyoshi – kurz RJT- mit den Ziel das marsianische Präsidentenpaar zu stürzen, Verbannung der marsianschen Baumgesellschaft und Isolation der Erde und ihrer Bewohner. RJT hat einen Mehrheitsanteil von der Bergbaugesellschaft am Vulkanberg Olympus Mons und Ausgrabungsleiter Khawing ist Anhänger von ProMars. Er ist ein zuverlässiger Informant um die geheimen Ausgrabungsarbeiten der dreieinhalb Milliarden alte Hydree Station. Am Grund des Kraters im Schlund des Vulkans arbeiteten sie eine lavafreie Blase frei. In ihr ist ein schwarzer Kristall, umgeben von einem Schutzschild. Innerhalb zur Grenze der Energiekugel steht eine Konsole und ein Stückchen davon außerhalb des Energieschirms. Mit Messgeräten lösten die Forscher einen Effekt aus, was den Energieschirm zum schrumpfen einleitete.
Vor Milliarden Jahren schlug ein schwarzer Monolith auf dem Mars ein. Seine Splitter sorgten bei den Ureinwohnern des Mars für einen großen Entwicklungsschub. Nur wenige Hydrees konnten sich dem Mutterkristall nähern ohne wahnsinnig oder daran zu sterben. Die Auserwählten hatten durch die Wirkung der Schwingungen jedoch einen massiven Intelligenzschub. Das Volk der Hydree vertrat die Auffassung dass die ungeahnte Höhen Geister Größe rücksichtslos auf Kosten von vielen unschuldigen Opfern unter der Bevölkerung zustande kam und sich zu zum göttlichen Status empor hoben. Quesr´nol ist der Gründer der Bewegung „Rotgrunds Retter.“ Er hat einen Antischwingungshelm entwickelt indem sich seine Anhänger dem Kristall gefahrlos nähern konnten. Rotgrunds Retter töten alle Kristalljünger und schaffen alle Kristalle in den Kristalldom und mit Hilfe eines Verzögerungszeitfeldes für immer einzufrieren. Der Plan gelang, nur Quesr´nol selbst wurde ebenfalls im Einflussbereich des Feldes eingefangen.
Durch den eingeleiteten Schrumpfprozess des Verzögerungsfeldes konnte Quesr´nol sich wieder befreien. Er sieht sich fremdartigen Wesen mit unbekannter Sprache gegenüber und flüchtet in einen bereitstehenden Transportzug. Nachdem Vogler und Clarice wegen ihrer Sprachkenntnisse hinzugezogen wurden, wird auch um Maddrax Hilfe gebeten. Der Hydree erlernt die irdische Sprache schnell und möchte zu seinem Volk auf die Erde. Nachdem Maddrax seine Bitte ablehnt, setzt der Hydree die drei Menschen im Zug gefangen. Für seine weitere Flucht zum Zeitstrahl nimmt er Chandra im eben gelandeten Spider als Geisel. Die zweite Insassin Aruula hingegen lässt er in der offenen Schleusenkammer zurück.
Als Maddrax und seine Freunde sich aus dem Zug befreien, gelingt es ihnen Auurla vor den Erstickungstod zu bewahren. Anschließend verhindern die beiden den weiteren Schrumpfvorgang des Verzögerungsfeldes und den Kristall wieder zur Gänze in das Feld zu stoßen.
Gut informiert über die Vorkommnisse erkennt RJT seine große Chance. Durch einen seiner Anhänger lässt er den Zugang zum Zeitstrahl des Mie-Kraters verminen. Sollte der Spiders mit an Bord Quesr´nol und Chandra einfliegen, würde gezündet werden. Die Schuld würde er den verrückten Hydree anlasten, die Verantwortung wegen des Geheimprojekts der Regierung zuweisen, und dazu wäre der Zugang zu den Erdbarbaren endgültig unterbunden.
Doch durch einen eingeschleusten Agenten konnte der Anschlag verhindert werden, bei der Verhaftung begeht RJT Selbstmord.
Quesr´nol wurde der Übergang im Zeitstrahl zur Erde gewährt.

Was für ein geistreicher, gedankenintensiver, intriganter Theater-Stadl!
Der Autor hat wohl einen Kristall mitbekommen aber nicht aus der Hölle, obwohl er dort bereits Intrigenspiele inszeniert hat. Auf den Roman habe ich schon gewartet, vor allem um mehr über die radikale politische Gruppierung des ProMars tu erfahren. Da kommt Leben in die Bude und erfährt schon Manches und Einiges. So über die radikale Fraktion von RJT und ein wenig Hintergrund und Ziele. Aber warum FREIHEIT für den Mars? Berechtigt wäre es für die Spezies der Laubkauer, denn sie werden schlussendlich nur geduldet. ProMars ist auch nicht verboten, wie es die liberalen Gruppierungen zeigen. Noch mehr interne Strukturen sowie Ideologien um ProMars hätten mich schon interessiert.
Ganz stark ist der Prolog, hierbei kommen einen natürlich ganz andere Gedanken als die geheimnisvolle Allianz zwischen Aruula und Chandra, es erstaunt und ist wirklich gelungen. Die Damen bereichern mit ihrem Flair den abenteuerlichen Roman und verblüffen ihrerseits mit Unglauben und Atemnot.
Im Roman haben viele Figuren ihren Auftritt, keiner hebt sich als Charaktere wirklich ab, vor allem „Rotgrunds Retter“ nicht. Ich hätte eher erwartet, dass durch den immensen Zeitsprung vieles umfangreicher und wesentlich intensiver um ihn und seine Bewegung erzählt, aber vielleicht kommt noch vieles später.
Was bleibt ist somit ein gut durchdachter Roman, wobei die Handlungsebenen gleichmäßig von Anfang bis zum Schluss ineinandergreifen.
Überrascht war ich von der Detonation am Ende, nun es doch Krach gemacht hat smile, wiederum vom Ergebnis weniger, weil es mit den Privatagenten vorhersehbar war.
Anderseits, niemals hätte die Präsidentin Quesr´nol entkommen lassen dürfen. Das war zu einfach, Quesr´nol hat dem Autor seinen Kristall geklaut. Das ist verantwortungslos, die Chance bekommt der Mars (vielleicht) nie wieder! Unfassbar was hier für technische Know-how verloren gegangen ist.
Ich fordere den Rücktritt der Marspräsidentin!
Was für eine grauenhafte Vorstellung es spiegelt, dass dieses fischgewordene Element oder noch schlimmer, menschenähnliche Wesen auf dem Nachbarplaneten sich als "Krone der Schöpfung" ansehen könnte?

„Für den Mars!“

Fazit: Ein flüssig geschriebener und unterhaltsamer, stimmiger Roman indem man nicht viel meckern kann, vielleicht das die normale Abweichung ins Chaos doch zu allgemein verlief weil die Ordnung nicht versagt hat.
Hat Spaß gemacht!

Story:5,00/3,50



Der Olympus Mons (lat. Berg Olymp), benannt nach dem Sitz der antiken griechischen Götter, ist ein Vulkan in der Tharsis-Region auf dem Planeten Mars. Mit 26,4 km Gipfelhöhe vom Fuß gemessen und einem Durchmesser von fast 600 km ist er der höchste und größte bekannte Berg in unserem Sonnensystem.


Die Perspektive des Vulkans im Cover könnte ausdrucksstärker sein. Es fehlt der Größenvergleich, so wie hier, welch gewaltige Ausmaße hinter dem Original stecken. Die Hydree sind jedoch hervorrangend gelungen.
Cover:5,00/3,00

__________________

Dieser Beitrag wurde schon 3 mal editiert, zum letzten mal von engelbert am 22.04.2010 22:40.

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lessydragon lessydragon ist männlich
Foren Gott




Dabei seit: 21.08.2012
Beiträge: 2615

09.11.2018 02:30
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Die Götter des Olymp - wieder ein Maddrax Aruula Abenteuer, es geht weiter auf dem Mars.

Da sich mir der Anfang, in dem Maddrax vom Geheimdienst des Mars zu einer Mission oder Mithilfe „gezwungen“ wird, zu lange hinzog oder sich im Kreis drehte, hat es insgesamt nicht zur Topnote gereicht.

Dann aber war die Geschichte um den schwarzen Riesenkristall, der Organisation ProMars, den Ur Hydree und das Aruula/Chandra Miteinander und die Auflösung des Ganzem absolut gelungen und lies mich den Band voller Spannung durchziehen.

Einerseits schade, dass der Senderchef draufging, der hat das, was ich mir unter ProMars so vorstelle, echt gut rüber gebracht und wäre mit Sicherheit noch ein inteessanter Gegner geblieben. Für den Serienverlauf aber wiederum sehr gut, weil ProMars nun wieder eine gefährliche Unbekannte geworden ist... Cool war auch der Privatermittler, der so geschickt eingebaut wurde, dass man das Gefühl eines neuen Trumpfes für ProMars bekam, plötzlich war er aber ein Zerstörer eines Teils davon, sehr gelungen.

LG Lessy groes Grinsen Alt

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