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John-Sinclair-Forum ::: Gruselroman-Forum » Roman-Serien » DmonenKiller » 3. Auflage bei Bastei » Dorian Hunter - Dämonenkiller Nr. 5 - Der Griff aus dem Nichts
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Umfrage: Dorian Hunter - Dämonenkiller Bd. 5: Der Griff aus dem Nichts
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40.00%
Sehr gut 
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Insgesamt: 5 Stimmen 100%
 
Talis Talis ist männlich
Foren Gott




Dabei seit: 30.07.2016
Beiträge: 2231

15.10.2018 09:35
Dorian Hunter - Dämonenkiller Nr. 5 - Der Griff aus dem Nichts
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Dorothy suchte das Bad auf und entkleidete sich vor der Spiegelwand. Nachdem sie sich abgeschminkt hatte, ging sie, nackt wie sie war, durch die Verbindungstür in ihr Schlafzimmer, schaltete das Licht ein – und schrie gellend auf.
Auf ihrem Bett saß ein abscheuliches Wesen. Seine Haut war durchscheinend, so dass man die Äderchen sehen konnte. Der Hinterkopf hatte noch keine Knochendecke und bestand aus einer weichen Masse, durch die das riesige Gehirn zu sehen war.
Es sah aus wie ein überdimensionaler Fötus ...

Der Griff aus dem Nichts


von Ernst Vlcek

Titelbild: Mark Freier

65 Seiten

06.11.2018

Erschienen in Dorian Hunter-TB (Zaubermond) 2: »Freaks«.


Ein Blick zurück...



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110603
Talis Talis ist männlich
Foren Gott




Dabei seit: 30.07.2016
Beiträge: 2231

06.11.2018 21:48
RE: Dorian Hunter - Dämonenkiller Nr. 5 - Der Griff aus dem Nichts
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Die neue Sparte "Was bisher geschah" wurde in Dorian Hunter Nr. 5 eingeführt.

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111725
geisterwolf
Jungspund


Dabei seit: 12.10.2018
Beiträge: 12

07.11.2018 17:26
Daumen hoch! RE: Dorian Hunter - Dämonenkiller Nr. 5 - Der Griff aus dem Nichts
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Das habe ich heute auch mit Wohlwollen festgestellt. So erhalten auch Leserinnen und Leser, die erst später auf die Serie gestoßen sind, die Möglichkeit, sich über den bisherigen Verlauf der Handlung zu informieren.
Lob an Bastei!

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111747
geisterwolf
Jungspund


Dabei seit: 12.10.2018
Beiträge: 12

10.11.2018 13:13
RE: Dorian Hunter - Dämonenkiller Nr. 5 - Der Griff aus dem Nichts
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Vor allem das letzte Drittel des Romans war grandios. Die Schilderung des Kollektivorgans, das aus Körperteilen unterschiedlichster Menschen besteht, wobei jedes Organ eine Art Eigenleben führt - ein unglückliches Eigenleben -, hatte etwas derart Beklemmendes und Surreales, wie man es nur selten in Gruselromanen findet. Genau das macht aber einen guten Gruselroman aus - und dieses Beklemmende, Verstörende, Surreale ist auch eines der unverwechselbaren Merkmale der Dämonenkiller-Reihe.

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111849
TurboKid TurboKid ist männlich
Tripel-As




Dabei seit: 10.07.2018
Beiträge: 220

11.11.2018 08:58
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Tolle und sehr abgedrehte Story.Das Lebenskollektiv ist ein gleichermaßen Faszinierender
wie schön fieser Einfall von Ernst Vlcek. ( hat mich ein bisschen an das Finale aus dem Film Dark Society erinnert)
Für mich gibt es hier nix zu meckern.
Daher gibt's ein verdientes Top!

__________________
1. Professor Zamorra 2. Dorian Hunter 3. Bad Earth 4. John Sinclair

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111906
Das Gleichgewicht Das Gleichgewicht ist männlich
Team




Dabei seit: 24.09.2008
Beiträge: 8763

11.11.2018 11:00
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Aus dem Zaubermondbereich


Dorian geht inzwischen davon aus, dass alle seine dämonischen Brüder den Schlossbrand überlebt haben und macht sich aktiv auf die Suche nach ihnen. Ich gehe auch davon aus, dass dem so ist und er sich nicht irrt. Für einen anfänglichen Plot bietet sich das Szenario hervorragend an, ich hoffe aber noch auf eine Erklärung, warum keiner von denen verbrannt ist.


In Beverly Hills sucht Dorian nach Robert Fuller. Ein Glück, dass er mit seinen Brüdern ein wenig plauschen konnte, bevor sie sich ihm offenbarten, und er nun einige nützliche Informationen hat. Die Einleitung auf der Party von Jeff Parker ist ziemlich lang. Viele Gespräche, ich hätte lieber eine flotte Eröffnung gehabt. Und Jeff, der geht mir schon ein wenig auf die Nerven, mit seiner Art. Ich kann es kaum erwarten, dass er von der Existenz von Dämonen erfährt, dann ist er sicher erträglicher. Das soll nicht heißen, dass die Figur schlecht charakterisiert ist. Ich bin da einfach mehr bei Dorian und kann manche Gedanken über seinen Freund nachvollziehen.

Als es dann los geht bleibt es spannend. Dorian bekommt zwar mehrmals übergriffige Hindernisse spontan in den Weg geworfen, aber grundsätzlich hat er ein Ziel und ermittelt glaubwürdig. Dabei reitet er sich immer weiter in die Scheiße. Der einzige Weg ans Ziel. Erst ist er an einem paranormalen Todesfall beteiligt und könnte für den Mörder gehalten werden. Dann muss er eine schwarzmagisch veränderte Frau töten und wird polizeilich gesucht. Schließlich bedroht er noch eine Schauspielerin mit seiner Waffe, um an Informationen zu kommen. Ach, die Flucht mit Geiselnahme seines Anwalts im Auto gibt es auch noch.

So ist die Monsterjagd. Dreckig und alles andere als einfach. Dorian ist sich dessen bewusst. Als weißer Ritter und Jungfrauenbeschützer kommt man nicht weit. Eine Stufe der Logik und des Realismus, über die ich bei Serien wie JS oder PZ nicht einmal nachgedacht habe.

Selbstverständlich ist die Serie dann nicht so gnadenlos realistisch, dass Dorian versagt und stirbt. Ein fester Serienheld von Anfang bis Ende ist trotzdem Pflicht. Ein paar Zufälle wohl auch. Doktor Hopper weiß den Weg zum Sanatorium nicht, obwohl Fuller ein Kollege ist und die beiden sich kennen? Deshalb schreibt er sich den Weg auf einen Notizzettel. Nimmt ihn aber nicht mit. Damit Dorian den Zettel einsehen kann und weiß, wohin Hopper auf den Weg ist. Und als Lorna ihn angreift kann er den „schweren Sessel“ irgendwie so anheben, dass er ihn von oben auf ihren Schädel niedersausen lässt. Mit solcher Wucht, dass das Holz zerbricht. Vielleicht ist es auch mein Problem, dass ich bei „schwerem Sessel“ an einen Ohrensessel und nicht an einen Korbsessel denke. Sämtliche Zufälle in Verbindung mit Latimer werden aber erklärt.


Bin ich zu pingelig? Womöglich. Kann ich mir bei DH erlauben. Auch diese Geschichte ist schön geschrieben. Ob ich die Figuren leiden kann oder nicht, sie sind gelungen. Dorian finde ich erstklassig, fast schon sympathisch. Der würde sicher auch knallharte Heftromanzezensionen verfassen. Die Einmal-Nebenfiguren werden mit genau der richtigen Portion Hintergrund aufgebaut. Nicht zu viel, aber auch nicht mehr als ein paar Sätze mit den wichtigsten Details.

Bis auf das Finale war es für mich ein solider Fall der Woche. Dann wird es nochmal richtig exotisch. Eigentlich mag ich das nicht. Splatter, Ekel, Trash. Vor allem die abgedrehte Fleischgliedmaßenexistenz in Raumgröße. Bah! Die Beschreibung der Szene ist ungeschönt und hart. Aber auch erwachsen und durchdacht, fast schon philosophisch. Als wolle der Autor keinen Ekelfaktor für die abgehärteten Leser bedienen, sondern einfach nur seine Idee angemessen umsetzen. Dafür gibt es sogar einen Pluspunkt. Wer mir solche Szenen schmackhaft machen kann verdient Respekt.


Für die nächste unterhaltsame Abrechnung mit einem Dämonen-Bruder. (7 von 10 Schnauzern)

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Aktuelle Lesereihenfolge:

1. Professor Zamorra
2. John Sinclair
3. Dark Land
4. Dämonenkiller
5. Coco Zamis

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111917
Wicket Wicket ist männlich
Lebende Foren Legende




Dabei seit: 30.04.2012
Beiträge: 1633

17.11.2018 22:44
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Wow. Was für ein nervenaufreibendes und buntes Spektakel. Hier passte für mich echt mal alles.

Mein persönliches Highlight war das Kollektiv im Sanatorium. Geniale Idee, super in Szene gesetzt. Atmosphärisch, ästhetisch, morbide und surreal - ich liebe solch abgefahrenen Kram.

Das ist wirklich mal TOP.

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The oldest and strongest emotion of mankind is fear, and the oldest and strongest kind of fear is fear of the unknown. (H.P. Lovecraft)

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