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John-Sinclair-Forum ::: Gruselroman-Forum » Roman-Serien » John Sinclair » JS2101-2200 » Band 2122: Mein Berserkergang
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Umfrage: JS Band 2122: Mein Berserkergang
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Michael Michael ist männlich
Administrator




Dabei seit: 22.11.2007
Beiträge: 4658

12.03.2019 19:37
Band 2122: Mein Berserkergang
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„Das Vieh, das so was anrichten kann, muss riesig sein!“
Amaruk hörte den Worten seines alten Freundes Totega nur mit halbem Ohr zu. Sein Blick klebte wie gebannt an den Resten des Kadavers, der eindeutige Fraßspuren aufwies. Die Gedanken hinter seiner Stirn überschlugen sich. Es war bereits der dritte Kadaver dieser Art, den sie innerhalb der letzten zehn Tage während ihrer Patrouillen gefunden hatten. Und wie bei den ersten beiden Funden stellte sich Amaruk auch dieses Mal Frage, wer oder was in der Lage war, einen ausgewachsenen Eisbären derart zuzurichten.
Die Antwort lag auf der Hand: ein anderer Bär!
Amaruk erschauerte, denn er wusste, dass Totega recht hatte. Der Bär musste riesig sein!
Und er war ein Killer!

Geschrieben von Ian Rolf Hill
Erscheinungstag: 12.03.2019

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Wenn die Süße des geringen Preises verflogen ist, die Bitterkeit minderer Qualität wird bleiben.

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115776
Tulimyrsky Tulimyrsky ist männlich
Kaiser




Dabei seit: 08.10.2008
Beiträge: 1364

12.03.2019 19:55
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Ich habe ein TOP vergeben. War ein toller Plot mit einigen Wendungen. Mein Highlight war Johns Ausspruch: Ich hab aber keine Zeit sieben Jahre durch den Wald zu latschen *sinngemäß

Ohne erhobenen Oberlehrerfinger weißt Florian auch gut auf den Klimawandel und ökonomischen Schäden durch die Gier der Menschen hin.

Die silberne Axt, Morgana Layton, nordische Mythologie, die Berserker, Fenris… all das hat hier einen echt tollen Roman erbracht. Nicht zuletzt durch die bekannte hohe handwerkliche Kunst von Florian.

Nachtrag: Die Lesergeschichte in der Mitte empfinde ich als durchweg gelungen. Könnte ein Mehrteiler werden Augenzwinkern

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and the Lord said unto John, "Come forth an receive eternal life." But John came fifth and won a toaster.

What type of meat do priests eat on Friday... nun.

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115779
TurboKid TurboKid ist männlich
Routinier




Dabei seit: 10.07.2018
Beiträge: 335

12.03.2019 20:17
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Zitat:
Original von Tulimyrsky
Ich habe ein TOP vergeben. War ein toller Plot mit einigen Wendungen. Mein Highlight war Johns Ausspruch: Ich hab aber keine Zeit sieben Jahre durch den Wald zu latschen *sinngemäß

Ohne erhobenen Oberlehrerfinger weißt Florian auch gut auf den Klimawandel und ökonomischen Schäden durch die Gier der Menschen hin.

Die silberne Axt, Morgana Layton, nordische Mythologie, die Berserker, Fenris… all das hat hier einen echt tollen Roman erbracht. Nicht zuletzt durch die bekannte hohe handwerkliche Kunst von Florian.

Nachtrag: Die Lesergeschichte in der Mitte empfinde ich als durchweg gelungen. Könnte ein Mehrteiler werden Augenzwinkern


Oops, you did it Again? groes Grinsen

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People think that I must be a very strange person. This is not correct. I have the heart of a small boy. It is in a glass jar on my desk.
Stephen King

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115780
Spätaufsteher Sptaufsteher ist männlich
König




Dabei seit: 17.06.2017
Beiträge: 760

15.03.2019 14:02
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Mir hat der Roman "sehr gut" gefallen. Die Ereignisse sind spannend, an vielen Stellen auch dramatisch beschrieben und kommen trotzdem ohne pausenlose Kämpfe aus. In diesem Zusammenhang fand ich die Erwähnung der alten Fälle großartig. Wie John zum Werwolf wurde oder auf Thor in der Lüneburger Heide traf, habe ich gerade erst erlebt. Sollte man beides mal gelesen haben. Augenzwinkern
Bin mal gespannt wie sich das Verhältnis zu den Berserkern weiterentwickelt, wie angeschlagen Fenris wirklich ist und wie sich die Werwolf-Kolonie verhält. Spannender Handlungsstrang...

Der Autor konnte mit seinen letzten beiden Romanen wieder bei mir punkten. Das Thema Klimawandel kommt bei Florian überhaupt nicht oberlehrerhaft daher, wobei es dort (eigentlich) auch keine zwei Meinungen gibt. Beim Thema Politik wäre es schwieriger gewesen. Mit abwertenden Sprüchen gegen Trump, Putin, China usw. kann man in einem Unterhaltungsroman auch ordentlich daneben hauen...Grüße an PZ.

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115855
Shadow Shadow ist männlich
Foren Gott


Dabei seit: 29.10.2014
Beiträge: 2582

15.03.2019 14:21
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Zum Titelbild: Der Bär, der lächelte ...

Urks

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Erhebe nicht den Anspruch, alles zu wissen – versuche es.

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115859
Isaak S. Isaak S. ist männlich
Tripel-As




Dabei seit: 10.03.2018
Beiträge: 168

19.03.2019 02:01
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Fenris-Dynamik
Nur sieben Wochen nach der Lykaon-Fenris-Konfrontation in Bulgarien (Bd. 2014-2015) geht es mit den Wölfen und Bären weiter. Das ist gut. Ich hatte wirklich befürchtet, dass ich bis zum Sommer warten muss, um zu erfahren, ob Morgana Layton wirklich tot ist.
Es geht sofort zur Sache. Wir treffen John ohne jede Vorgeschichte in Anchorage auf seinem Weg zur Fenris-Kolonie (S. 8.) Nur schade, dass bislang mit keinem Wort auf die Konsequenzen von Sukos Abrechnung im Reich der Mitte eingegangen wurde (Bd. 2120). Das wurde auch schon in den Kommentaren zu Band 2121 bemängelt. Gut, Band 2121 stammte von Rellergerd und von ihm ist das wirklich nicht mehr zu erwarten. Aber von IRH hatte ich doch gedacht, dass er auf IRH Bezug nimmt. Aber sei es, wie es ist. Hat ja auch nichts mit dieser neuen Geschichte zu tun.

Motivation
In meinen Kommentaren zur Mordakte Werwolf (Bd. 2098,) sowie auch im folgenden Zweiteiler (2114-2115) hatte ich thematisiert, dass die Idee der Kolonie an sich ja gut ist, ich aber die Motivation dahinter noch nicht nachvollziehen kann. In dieser Geschichte hier ist mir dann noch einmal aufgefallen, dass ich überhaupt nicht folgen kann, wenn die Werwolf-Melodramatik beginnt. Die im Sterben weinende Milena Szabó (2115) hat mich irgendwie noch emotional erreicht. Der Friedhof der Werwölfe in der Kolonie war dann aber zu viel für meinen Geschmack (S. 20): „Sie ruhe in Frieden – unsere Königin, Freundin, Geliebte.“ Da ging es mir dann exakt so, wie es auch John ging: „In mir breitete sich eine innere Leere aus, die mich erschreckte“ (S. 21). Wer oder was wollen diese Kolonie-Werwölfe sein? Wollen sie das Leben der Menschen imitieren? Deswegen die Grabsteine? Wollen sie die Berserker imitieren? Zurück zur Natur? Sind sie sowas wie Hippies? Sind sie Vegetarier oder jagen sie bei Vollmond Hasen? Ich bitte um Entschuldigung! Ich meine das nicht despektierlich. Ich habe bei diesen Werwölfen wirklich ein großes Fragezeichen in meinem Herzen.

Zivilisationskritik
Lykke und ihre Leute kann ich voll nachvollziehen. Sie haben sich ihr Leben lang aus den Angelegenheiten der menschlichen Welt herausgehalten und eine eigene Lebensart aufrechterhalten können. Sie beherrschen ihre Naturmagie und erinnern sich noch an mythische, prähistorische Zeiten. Sie haben Charakter und Identität.

Zitat:
Original von Tulimyrsky:
Ohne erhobenen Oberlehrerfinger weißt Florian auch gut auf den Klimawandel und ökonomischen Schäden durch die Gier der Menschen hin.

Das mag sein. Mit war das an vielen Stellen trotzdem viel zu dick aufgetragen (Salz: S. 28.) Außerdem ging mir Lykke mit ihrer selbstgerechten Art auf die Nerven. Sie ist doch auch ein Mensch, nicht nur eine Bärenfrau. Sie sagt, es sei eine Frechheit, wenn sich die Menschen an die Götter wenden, damit diese ihre Fehler geradebiegen (S. 31; 65). Gut. Von ihrer Jurte aus betrachtet mag das so sein. Aber warum wenden sich dann die Götter an die Menschen (an John), um ihre Fehler (Berengar) gerade zu biegen? Auf mich wirkt Lykke im Vergleich zu John regelrecht naiv. Auch sie behauptet, Morgana hätte ihr die Augen geöffnet (S. 30). Im Bärenpark in Bulgarien sei sie sich des Ausmaßes menschlicher Tierquälerei erst bewusst geworden. John hingegen lebt schon zeit seines Lebens in diesem wahnsinnigen Krieg, von dem er auch schon lange weiß, dass er ihn niemals wird gewinnen können. John hat sein Schicksal (auch ohne Weltenbaum) schon lange akzeptiert. Also macht er sich auch dieses Mal auf, um Lykke mit ihrem Familienproblem zu helfen.

250 Kilometer
Sieben Tage hat John für seinen Berserkergang nach Kaktovik. Dort sei – so vermutet Lykke (S. 30) – Berengar. Dem ist aber seltsamerweise nicht so und anstelle eines finalen Kampfes mit Lykkes Bruder muss John dort auf die Schnelle einen „Hybrid-Problembären“ niederringen. Was war mit Berengar? John tötet Berengar auf dem Weg nach Kaktovik. Warum tötet er ihn? Weil Berengar Johns Kleidung im Lagerfeuer verbrennen will. Diese vier Seiten (S. 47-51) waren für mich positiver wie auch negativer Höhepunkt der Geschichte. John wird zum Berserkerbären (positiv). John tötet Berengar, obwohl dieser ihn vor den Wölfen gerettet hat (negativ). Warum musste Berengar denn hier überhaupt getötet werden? Weil er nicht in die Pläne der Kolonie passte? Er war ein Ausgestoßener. Er war allein. Aber er tat niemandem etwas. Er war auch nicht dieser „Problembär“ von Kaktovik. Sollte er vorsorglich getötet werden? Warum? Um Spuren zu verwischen? Weil seine Schwester das so wollte?
Und: John redet wirr: „Er oder ich. Es gab keine Alternative. Hier herrschte das Gesetz der Wildnis“ (S. 50). Von was für einem seltsamen Gesetz redet John hier? Berengar hatte ihn gerettet. Er hatte sogar seine Nahrung mit ihm teilen wollen. Was für eine seltsame Wildnis soll das auf einmal sein?
Meine einzige Erklärung für diese Seltsamkeiten wäre, dass Lykke genau wusste, dass Berengar nicht der „Problembär“ war. Der „Problembär“ musste aber so schnell wie möglich ausgeschaltet werden, damit das neue Berserkerhabitat in Alaska unentdeckt bleibt. Also wurde John von Lykke instrumentalisiert, damit dieser ihren Bruder tötet, zum Berserker wird, den „Problembären“ beseitigt und bei der ganzen Sache auch noch ein schlechtes Gewissen wegen Morgana hat. Wie Constance Bernard vom Ranger Office unter Beweis stellt, sollte es dann aber doch kein so großes Problem werden, den „Problembären“ abzuschießen (S. 62). Der „Kampf der Giganten“ (John: S. 61) dauerte gerade einmal eine knappe Seite, bevor dann zwei Schüsse, den „Problembären“ töten. Ende. Klappe. Aus.

Meine Lektüre
Yggdrasil, Iñupati, Berserker, die Nornen und Alaska! Das Ganze war eine faszinierend neue Mischung Sinclair-Fantastik. Will man die Handlungsfäden Loki und Lykke in Zukunft zusammenweben? Ich hoffe es! Mögen die drei Spinnerinnen am Weltenbaum schöne Geschichten weben! Diese Geschichte hier fand ich von ihrer Idee her Topp. Von ihrer Umsetzung her, war ich vor allem zum Ende hin eher enttäuscht. Die beiden Handlungsfäden „Kaktovik“ (sehr schöne Sozialstudie eines Mikromilieus) und „Berserkergang“ (phänomenale IRH-Idee!) schienen mir nicht zusammen zu finden. Anstelle eines großen Abschlusses hatte ich das Gefühl, dass beide Fäden lose nebeneinander lagen. Ich hatte das Gefühl, es gäbe zwei Nebenhandlungen, ohne Haupthandlung. Nichtsdestotrotz, die Sinclair-Serie geht mit dem Berserkergang dynamisch weiter. Eine gute Geschichte!

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Am Anfang war... - Was war nochmal am Anfang?

                                    Isaak S. ist offline Email an Isaak S. senden Beiträge von Isaak S. suchen Nehmen Sie Isaak S. in Ihre Freundesliste auf YIM Screenname: Siavan                               Diesen Beitrag editieren/löschen Diesen Beitrag einem Moderator melden IP Information
115972
Tulimyrsky Tulimyrsky ist männlich
Kaiser




Dabei seit: 08.10.2008
Beiträge: 1364

19.03.2019 07:23
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Zitat:
Original von TurboKid
Zitat:
Original von Tulimyrsky
Nachtrag: Die Lesergeschichte in der Mitte empfinde ich als durchweg gelungen. Könnte ein Mehrteiler werden Augenzwinkern


Oops, you did it Again? groes Grinsen


Äh... no groes Grinsen

btw: ich finde es schade, dass IRH hier nicht mehr aktiv ist... unglcklich

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What type of meat do priests eat on Friday... nun.

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