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John-Sinclair-Forum ::: Gruselroman-Forum » Roman-Serien » Professor Zamorra » PZ1001-heute » Band 1172: Schwarzer Sabbat
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Michael Michael ist männlich
Administrator




Dabei seit: 22.11.2007
Beiträge: 4690

30.04.2019 11:10
Band 1172: Schwarzer Sabbat
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Auf einer Vortragsreise lernt Zamorra die ebenso schöne wie geheimnisvolle Dania kennen. Ehe er sich versieht, gerät der Meister des Übersinnlichen immer mehr in den Bann der betörenden Frau. Doch ist Dania wirklich so harmlos, wie sie vorgibt? Oder ist sie eine Hexe, die weniger mit ihrer Schönheit als vielmehr mit ihren schwarzen Künsten Zamorra umgarnt hat?
Bei seiner Partnerin Nicole schlagen jedenfalls sämtliche Alarmglocken, als sie von der Liaison erfährt.
Und sie ist fest entschlossen, um Zamorra zu kämpfen.
Bis aufs Blut – und mit allen Waffen, die ihr zur Verfügung stehen ...

Geschrieben von Veronique Wille
Erscheinungstag: 30.4.2019

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Wenn die Süße des geringen Preises verflogen ist, die Bitterkeit minderer Qualität wird bleiben.

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117254
Icho Icho ist männlich
Foren As




Dabei seit: 18.02.2018
Beiträge: 79

01.05.2019 18:50
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Man sagt in der Musikindustrie, das sich der weitere Weg einer Band mit dem dritten Album zeigt.
Veronique Wille legt uns hier ihren dritten Roman im PZ-Universum vor.
Es ist ein prima Hexen-Roman, der in Hannover um den 30.04. herum spielt. Also eine prima Einstimmung auf die Walpurgisnacht. Es werden Figuren wieder rausgekramt die mir nicht so geläufig waren, 3 Hexen treiben ihr Hexenwerk und auch sonst gefällt mir die Geschichte ausnehmend gut!
Leider finde ich den Teaser-Text nicht ganz so passend, ich habe zuerst gedacht, der Verlag hätte etwas durcheinander gebracht.
Grob die erste Hälfte der Geschichte dient zur (gut beschriebenen) Einführung u.a. der 3 Hexen und dann erst betreten Nicole und der Prof vorsichtig die Bühne.
Wenn dieses Heft den weiteren Weg der Autorin im PZ-Team einläutet...herzlich willkommensmile
8/10 Aumletten von meiner Seite

__________________
PR, PZ, MX und quer durch den Grusel-Garten
Racing is life, anything that happens before or after is just waiting

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117281
Loxagon Loxagon ist männlich
Lebende Foren Legende


Dabei seit: 04.09.2011
Beiträge: 1888

02.05.2019 21:43
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Im Endeffekt kamen mir Zammy und Nicole im Roman sogar überflüssig vor.

Der beste Roman seit langem. Nicht dass die anderen schlecht waren, aber der hier ist ... nicht nur Königsliga, nein, ich finde er ist Kaiserliga. Einer der besten Zamorras überhaupt.

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117309
ufo-bote
Gruenschnabel


Dabei seit: 25.11.2018
Beiträge: 7

05.05.2019 20:07
Schwarzer Sabbat
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Liebe Leute von Bastei, falls ihr das lesen solltet, gebt der Frau ihre eigene Horror-Serie. Mit Zamorra befasst die sich doch nur am Rande, ich werde das Gefühl nicht los, ZWANGSWEISE!

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117386
Sheila Conolly Sheila Conolly ist weiblich
Koenig




Dabei seit: 24.06.2009
Beiträge: 917

11.05.2019 18:42
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Als ich die Inhaltsangabe zu diesem Roman im letzten PZ gelesen hatte, musste ich, ehrlich gesagt, etwas mit den Augen rollen ... genau "mein" Thema, dachte ich ... Nicole und Eifersüchteleien Augen rollen groes Grinsen
Aber dann wurde ich sowas von positiv überrascht und hab wieder mal gemerkt, dass der erste Eindruck gewaltig trügen kann!

Ich hab also angefangen zu lesen und habe überhaupt nicht gemerkt, wie die Zeit verfliegt.
Die Geschichte von Theresa und Mike war der Hammer!
Das alles war auch wieder so ein "Film-Ding" ... zumindest hätte es auch ein schöner Gruselfilm sein können.

Der Handlungsstrang um Theresa und Mike beginnt völlig eigenständig und ich hab kurzzeitig vergessen, dass ich hier einen PZ-Roman lese. Vor allem habe ich die "böse Vorahnung" auf Grund der letzten Vorschau total ausgeblendet. Gut 2/3 des Romans handeln nur von den Erlebnissen um die beiden und erst dann wird es "zamorrianisch" groes Grinsen
Es war herrlich zu lesen, wie die Gefühlslage der beiden Hauptprotagonisten von euphorisch und glücklich bis zu einem echten Tiefpunkt wechselte, als Theresa ihre Erlebnisse hat und Mike davon erzählt.
Dann ihre Gedanken und Gefühle, als endlich auch andere Leute in das Haus ziehen und sie in Saskia eine Freundin findet.
Dazu kam dann noch, dass Saskia ihr nicht, wie Mike, das Gefühl gab, die Erlebnisse seien ihrer Phantasie entsprungen. Im Gegenteil. Die neue Freundin eröffnet Theresa auch noch eine andere Welt und zeigt ihr eine bis dahin für sie völlig unmögliche Ebene auf und dass dadurch alles tatsächlich so passiert sein kann, wie sie es auch erlebt hat und sie zudem selbst eine Hexe sein könnte, die ihre Kräfte nur noch entfalten müsse.
Dann beschert Saskia Theresa auch noch eine Hebamme, Dania von Stauffen, die ebenfalls zur Freundin und Vertrauten wird, da auch sie der Geschichte um die Erlebnisse und Hexenkräfte nicht abgeneigt ist und dann ebenfalls raushaut, dass sie, wie Saskia und wohl auch Theresa, eine Hexe ist.

Sehr spannend fand ich die Passagen, als Theresa durch den geheimen Durchgang in die Vergangenheit gelangt und dort Zeitzeugin der Hexenverbrennungen wird. Ich konnte mir bestens vorstellen, wie unheimlich es gewesen sein muss, als Theresa in der zum Tode verurteilten Hexe Dania "erkennt" ... und die dann auch noch auf sie zeigt und als Urheber-Hexe bloßstellt.
Theresa wird gepackt und vermöbelt und sie weiß gar nicht, wie ihr geschieht.
Ich fand das eine echt schlimme, saugut beschrieben Szene!

Ebenso verhielt es sich mit den Stellen, in denen Mike und Theresa streiten. Ihr fällt die Decke auf den Kopf, will auch mal anderes sehen, Freunde finden, hat diese unheimlichen Erlebnisse und ist ja ganz nebenbei auch noch schwanger. Mike hingegen kommt raus, unter Leute, kann sein Können unter Beweis stellen, wird im Job gefordert und ist eigentlich rundum zufrieden, wenn er dann abends mit der Fernbedienung in der Hand auf der Couch chillen kann. Und dann kommt Theresa mit diesen unglaubwürdigen Erlebnissen ran, die er nicht glauben kann und will. Er fühlt sich vereimert und genervt, sie fühlt sich unverstanden und allein ... UND auch noch enttäuscht, weil Mike ihre Geschichten als Hirngespinste und Überspannung abtut. Sie hat nicht den Rückhalt von ihm, den sie sich für diese ganzen beängstigenden Erlebnisse wünscht.
Super ge- und beschrieben!!

Und dann kommen plötzlich Nor Kerteen und Diabolo ins Spiel. Spieler und Spielverderber/Fehlerteufel, die etwas aushecken. Und sie sagen auch noch, worum es geht ... um Zamorra! Aber ich bin nicht drauf gekommen, dass die ganze Hexengeschichte auf deren Mist gewachsen und der eigentlichen Sache dienlich sein könnte, Zamorra zu kriegen. Daher war es am Ende doch eine echte Überraschung und vor allem, wie es im Nachhinein wirkte und passte! Alles hatte seinen Grund, warum und wieso ... und beinahe hätte es ja auch geklappt.
Wäre Nicole und damit auch Teri Rheken nicht gewesen!!
Hier kam ihr (und ich muss zugeben, auch MIR) die (eigentlich von mir angeprangerte) Eifersucht entgegen. Zwar wollte sie Zamorra gar nicht hinterher spionieren, aber durch Teri's Anregung gab es schließlich genug Gründe für sie anzunehmen, dass da in Hannover irgendwas nicht stimmt.
Ich empfand das diesmal auch keineswegs als nervig oder zickig, sondern als ok.
Kurz hatte ich dann wieder ne Art "Rückfall", als Zamorra Nicole sagte, er würde länger wegbleiben müssen, weil er einen Fall vermutet, da ist Nicole beleidigt, weil er ihr tolles, neues Kleid nicht bewundern könne, mit dem sie ja zur Party wollte.
Ich war mir echt nicht sicher, ob sie nur Lob für den Fummel haben wollte oder es ehrlich bedauert, dass Zamorra nicht da ist und mit ihr zur Party geht ...

Sehr gut eingebracht fand ich auch Zamorras "Lesestoff". Der handelte ja im Grunde von dem, worüber sich auch Nor Kerteen und Diabolo unterhalten hatten und der Inhalt somit genau um deren abgeschlossene Wette ging.
Besonders der Satz "Wer den Schlüssel allerdings zu knacken verstünde, wäre eine echte Gefahr für die Menschheit. Er könnte alles vorherbestimmen und auch in die entsprechenden Bahnen lenken, dass es eintrifft."
Sehr cool!!
Ebenso verhielt es sich mit dem Legen der Tarot-Karten von Saskia.
Ouija-Brett, Gläserrücken, etc. ... alles schon mal "gemacht" groes Grinsen Aber Tarot ... nee, da war ich jetzt so gar nicht in der Materie und deshalb fand ich es toll, wie schön verständlich und nett verpackt hier "für Theresa" (und damit auch mich) erklärt wurde, wie es funktioniert, wie das mit den Bedeutungen ist und was auch die Position der Karten aussagt (richtig liegend oder auf dem Kopf, usw.). Tolle Sache, so dass ich auch diese Situation sehr schön bildlich vor Augen hatte! Daumen_hoch

Dass Zamorra in Hannover einen Vortrag hält und ausgerechnet von Dania betreut wird, fand ich bestens eingebracht. Es klang (obwohl ich da ja noch nicht wusste, warum und wieso) auch nicht konstruiert oder um ihn mutwillig noch in die Geschichte zu stopfen.
Das alles entwickelte sich ja, bevor man wusste, dass Dania eine Circe ist.

Dania von Stauffen ist also schließlich nicht nur Hebamme und Hexe, sie becirct Zamorra und schwatzt ihm einen Fall auf. Theresa's Fall. Sie lügt nicht mal ... sie sagt nur nicht, wozu das alles führen wird und es letztendlich um IHN geht. So schöpft er auch nicht direkt Verdacht, in eine Falle zu laufen.
Entsprechend dazu fand ich auch Danias "coming out" gegenüber Theresa sehr genial. Wie sie auf einmal so biestig wird. Theresa hat nicht nur Angst ums Baby und die Entbindung, sowie vor den Erlebnissen in der Vergangenheit, jetzt hat sie auch noch Angst vor Dania und kann ihr und der Situation nicht entkommen. Mehr noch. Dania führt sie wieder in die Vergangenheit, wo sie sogar sterben soll! Sterben an Dania's Stelle ...
Erst fand ich's irgendwie blöd, dass es da nicht weiterging. Sie wurde festgenommen, weggeschleppt, sollte im Kerker schmoren, gefoltert werden, um die Wahrheit aus ihr herauszubringen und dann auf dem Scheiterhaufen landen.
Doch im Nachhinein war es auf Erzählebene eine absolut gute Entscheidung.
Denn in der Zeit suchen Nicole und Teri Faolan auf und forschen mit ihm über Dania von Stauffen und Theresa Liebeskind nach. Sie lesen von beiden, was sich ereignete und reimen sich zusammen, warum bestimmte Daten fehlen.
Dazu dann Zamorras Verhalten und Verschwinden ... sodass sie sich umgehend auf den Weg machen.
Sie landen genau zur rechten Zeit dort, wo sie gebraucht werden.
Und erst da erfährt man dann, wie es Theresa weiter ergangen ist. Wie auch von dem Pakt der beiden Spieler und Dania, die eben bei der Ausübung, um (für sich und die beiden Höllenknilche) ans Ziel zu gelangen, eine maßgebliche Rolle spielte.

Besonders gewirkt auf mich hat eben Dania's rasendschnelle Veränderung, die dann auch Theresa erlebt, als ihre vermeintliche Vertraute ihr wahres Gesicht zeigt. Was muss das für ein Gefühl sein, so hintergangen und übelst reingelegt zu werden, um als Mittel zum Zweck zu fungieren?
Man vertraut auf die Leute, die einem augenscheinlich nur Gutes wollen und rechnet mit Loyalität und Hilfe, gerade auch, was die kurz bevorstehende Geburt und die unheimlichen Hexenerlebnisse angeht. Und dann, innerhalb von ein paar Minuten, muss man diese maßlose Enttäuschung erleben. Dass Theresa da körperlich und seelisch nicht mehr fähig ist, irgendwas gegen ihre Gefangennahme zu unternehmen, war mehr als glaubhaft (dargestellt).

Auch Zamorras zunehmende Hörigkeit gegenüber Dania war sehr schön beschrieben.
Erst lässt er Kollegen/Freunde, ja sogar seine geliebte Nicole abblitzen und gibt seiner Betreuerin den Vorzug, dann gibt er der Story, die Dania ihm über Theresa auftischt, mehr Stellenwert, als seiner Partnerin und ihren eigentlichen Plänen, bis ihm schließlich alles egal zu sein scheint. Er fragt sich ja nichtmal mehr groß, ob man beides unter einen Hut kriegen könnte, weil er soweit unter der Beeinflussung nicht mehr denken kann.
Es geht ja sogar so weit, dass er trotz Amulett in Apathie entschwindet ... oder besser "entrückt".
Erst als Nicole ihm das zuvor in ihrer Hand erschiene Amulett zurückschickt und sie ihm direkt "nachspringen", kommt er wieder bei.

Zusammen können sie dann den perfiden Plan der Teufel und Dania "überarbeiten" und so lenken, dass es wieder gerechter zugeht und auch Theresa nicht so endet, wie Dania sich das so nett ausgemalt hatte. Die Spielerteufel müssen ihre Strategie wohl nochmal ordnen und neu gestalten, um an ihr Ziel namens "zu Füßen liegender Zamorra" zu kommen ... denn die planbare Vorhersehbarkeit kann eben auch schon mal durch die unbestimmbare Komponente namens Schicksal durchkreuzt werden ... Augenzwinkern smile

Bei mir wurde meine böse Vorahnung kurzerhand durch das interessierte Lesen dieses Romans durchkreuzt, was zu einem absolut nicht vorhersehbaren, positiven Ereignis führte:
Ich habe den Lesestoff gleich von den ersten Seiten an sehr genossen, hab total diese rückwirkende Erklärung der Wette, die ja zu allem führte, gefeiert und konnte mich sogar am Ende noch ein wenig mehr mit Nicole anfreunden und meine genervte Haltung ihrem Charakter gegenüber etwas ablegen.
Sie hat eben den Klamottenfummeltick, wie unsereins ja auch irgendeinen Spleen hat^^ Also kann ich damit leben und sie wird mir beim nächsten Mal sicher nicht mehr so gleichgültig sein, wenn ihr was zustößt, wie es vom Feeling her beim letzten Roman noch der Fall war (was aber auch nicht am Autor lag, sondern an meiner Einstellung zu ihr, die sich durch einige gelesene Hefte so "angestaut" hatte groes Grinsen ).
Hier hat sie mir gezeigt, dass ihr wirklich viel an Zamorra liegt und die beiden eben doch eine besondere Bindung haben, die dann auch solche Kleinigkeiten, Ticks, Spleens, Zickereien entschuldigen/dulden/schlichtweg "ab" kann smile
Und natürlich war das alles auch thematisch, Walpurgisnacht und Geburtstermin, sehr schön passend gewählt.
10/10 Amuletten Daumen_hoch

Das Cover ist vom Stil her (ich persönlich mag die "gezeichneten" lieber, als die "realen" Bilder) ganz ok. Es zeigt demnach Dania ... und auch der Blick sieht so richtig schön überheblich und siegessicher aus (Aussehen - bis auf die Augenfarbe - und Klamotte wurde im Roman auch so erwähnt smile ).
Man hätte allerdings ebenso Nor Kerteen und Diabolo malen können, die gerade per Handschlag oder so die Wette besiegeln ... aber das hätte dann wohl den späteren (für mich jedenfalls) "Aha-Effekt" vorweggenommen. Denn ich würde mal behaupten, dass man dann nämlich schon hätte ahnen können, dass die ganze Geschichte darauf aufbaut und/oder eben darauf abzielt.
Von daher finde ich die Wahl des Titelbildes schon sehr gut überlegt! smile

Auf der LKS gab's dann auch noch eine dem Thema entsprechende Geschichte zu lesen.
Hier fand ich es sehr cool, dass auch wieder mit einer Szene im "Zum Teufel" begonnen wurde. Ich hatte schon mal geschrieben, dass ich diese Einstiege sehr schön find und genauso passierte es dann auch hier smile
Die ganze Handlung fand "Zum Teufel" statt ... kurz, knackig, wirkungsvoll, bestens auf das Thema ausgelegt! Hat Spaß gemacht, zu lesen smile
Die Zeichnung dazu hatte auch was ... nur das "mein" Zamorra nicht so'n Bürstenhaarschnitt hat^^ Augenzwinkern groes Grinsen
Aber das ist schließlich der Phantasie von einem selbst überlassen, wie man sich die Figuren so vorstellt und dann eben auch darstellt!
Ergo: Figuren gut zu erkennen, Szene anschaulich eingefangen und auf Papier gebannt, Gesamtpaket gelungen! Daumen_hoch

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"Also ... das musst du uns erklären, Sheila ... !"
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117612
Spätaufsteher Sptaufsteher ist männlich
Koenig




Dabei seit: 17.06.2017
Beiträge: 901

19.06.2019 11:42
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Mir gefiel der Roman zur Walpurgisnacht ausgezeichnet. Hatte es ja bereits öfter erwähnt, dass Hexen meine Lieblingsfiguren sind. Zamorra kommt erst auf S.45 vor, aber die Vorbereitung auf den Hexensabbat war auch ohne die Hauptfiguren super spannend. Wie sich da nach und nach erst Saskia und dann Dania in Theresas Leben schleichen, sie immer mehr verwirren und dann auch noch die Stimmen, Teufelsfratze und der Sprung in das Mittelalter...genial. Die Vergangenheitsszene hätte für meinen Geschmack sogar noch etwas länger sein dürfen. Ich mag sowas. Das Finale war einfach nur köstlich. Die Männer mit ihren Tiermasken, der nackte hilflose Zamorra und dann kommt die Frauenpower. Nicole und Teri erledigen die Sache mal eben und es kann zum gemütlichen Teil übergegangen werden. Der Professor nackt in der Kneipe groes Grinsen
9/10 Amuletten

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118831
Das Gleichgewicht Das Gleichgewicht ist männlich
Team




Dabei seit: 24.09.2008
Beiträge: 9120

09.07.2019 18:12
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Der Roman beginnt als normale Geschichte um die schwangere Theresa und ihren Freund Mike. Mit extrem viel sogenanntem „Foreshadowing“, für mich wurde da eindeutig zu stark der Stempel aufgedrückt. Die frisch bezogene Wohnung befindet sich im dreizehnten Stock, dort steht ein Schreibtisch mit satanischen Gravuren. Theresa als Illustratorin bekommt ein Jobangebot das mit der Inquisition zu tun hat und ein anderes für ein Kinderbuch über eine Hexe. Dann gewinnen sie ein Auto als Hauptpreis des „Diabolo“-Jackpots.

Die ernsteren Sachen beginnen, als neue Mieter in das Haus dazu ziehen. Sie hört nachts Schreie und Stimmen. Theresa freundet sich mit Saskia, der neuen Mieterin an. Sie ist zufällig Hellseherin und Kartenlegerin. Bei einer Sitzung zeigt sich Saskias Drittes Auge, als eine Karte sich in einen lachenden Teufel verwandelt.

Und es folgen weitere Aneinanderreihungen von unheilvollen Ahnungen und unheimlichen Ereignissen. Ohne jegliche Erklärung, worauf das nun eigentlich hinaus laufen soll. Ich habe darauf gewartet, dass wenigstens einige Zusammenhänge und Hintergründe angeteasert werden und die Sache irgendwas mit Zamorra zu tun hat.

Theresa landet schließlich auch noch in der Vergangenheit, direkt in der mittelalterlichen Hexenverfolgung. Sie hat inzwischen so viel erlebt, dass sie die Zeitreise nicht lange hinterfragt. Natürlich endet es damit, dass auch sie als Hexe angeklagt und gefangen genommen wird.

Die Hälfte der Geschichte ist schon vorbei, ohne Zamorra oder auch nur einen kleinen PZ-Kontext. Bis jetzt ist das eher ein mittelmäßiger Gespenster-Krimi. Endlich schwenkt die Autorin zu einer bekannten Figur, aber der erste Eindruck und das Lesegefühl sind schon definiert.

Nor Kerteen ist die Figur eines anderen Autors. Der Kerl hat vor über einem Jahr ein einziges mal mitgespielt. Damals war er kein Dämon, sondern ein Außerirdischer. Tja, jetzt schon. Er wird als Dämon betitelt und hält sich in der Hölle auf. Schön, wenn man sich seine Baustellen teilt und austauscht. Aber auch solche kleinen Fehler stören. Er war eine eher enttäuschende Figur für mich. Als Spieler und manipulierendes Mastermind eingeführt, bestand sein Plan doch nur daraus, sich mit Zamorra ein rohes Kräftemessen der Magie zu liefern. Nun handelt er mit dem personifizierten Fehlerteufel (aus dem Sprichwort einen echten Dämon zu machen ist einfach nicht mein Humor) einen Deal aus, dass dieser Zamorra tötet und ihm das Amulett bringt.

Nach dem kurzen Absatz geht es schon wieder zurück zu Theresa. In der Vergangenheit wurde sie von einem Soldaten bewusstlos geschlagen, in der Gegenwart wacht sie wieder auf. Als weitere Mieter einziehen wird klar, dass das Haus als Zuflucht für Hexen dient. Und ein Weißer Sabbat steht an.

Im letzten Drittel erst geht es endlich zu Zamorra. Der hält einen Vortrag über Hexen und seine persönliche Betreuerin bei diesem Event ist selbst eine Hexe. Dania, die Hebamme von Theresa. So wird der Professor auf der letzten Etappe endlich ein Teil der Geschichte. Ich habe echt nichts dagegen, wenn der Serienheld meinetwegen auch gar nicht auftritt. Aber dann sollte schon eine andere Figur aus der Serie fest und früh in die Handlung eingewoben sein. Nicht so wie hier, das ist mir eindeutig zu spät. Er lässt sich von Dania einwickeln und verführen, schläft sogar mit ihr. Sollte Merlins Stern ihn nicht vor solcher Magie schützen? Mhh, ich bin ja kein Experte, aber das passt für mich nicht.

Dania stellt sich freundlich, ist aber böse. Das ist allerspätestens klar, als sie Theresa wieder in die Vergangenheit bringt, wo sie endlich als Hexe verbrannt werden soll.

Nun muss alles sehr schnell gehen! Nicole im Chateau wird misstrauisch. Zufällig ist Teri da, die sie unterstützt. Der wölfische Archivar liefert fix Antworten. Ok, also auf zum Finale!

Der Sabbat ist natürlich doch teuflisch. Und Dania die Oberhexe, die Zamorra in ihrer Gewalt hat. Der Fehlerteufel hat sie durch den Zeitreisekram damals vor dem Scheiterhaufen gerettet, nun muss Theresa ihren Platz einnehmen. Für diese Aktion bekommt er Zamorra. Doch Teri teleportiert sich und Nicole direkt in die Höhle des Löwen, wo mit den Hexen ordentlich aufgeräumt wird. Der Fehlerteufel kann entkommen, aber Zamorra wird gerettet. Der Trottel hat Theresa zuvor kurz in die Gegenwart geholt und noch nicht wieder in die Vergangenheit geschickt. Als er abhaut bleibt die junge Frau deshalb hier und ist in Sicherheit. Ende gut, alles gut.


Ich setze bei PZ schon eine recht hohe Messlatte an. Trotzdem sind die meisten Romane wenigstens solide, was mir als Leser reicht. Der hier war leider absolut nichts. Die erste Hälfte ein beliebiger Gruselroman und nicht mal ein guter. Die zweite Hälfte konnte mich dann auch nicht mehr packen und als es endlich interessant wird gehen Veronique Wille die Seiten aus.

Für die Neuauflage des Gespenster-Krimis vielleicht noch akzeptabel, für einen PZ nicht.

groes Grinsen groes Grinsen groes Grinsen groes Grinsen Baff Baff Baff Baff Baff Baff (4 von 10 Amuletten)


PS. Es wundert mich wirklich enorm, dass die Geschichte so gut angekommen ist. Weil ich hier nicht nur nach meinem persönlichen Geschmack (Zufälle, alle Logikfragen geklärt, alle Handlungen schlüssig) unterdurchschnittlich fand. Sondern auch aus handwerklicher Sicht.



Zitat:
Original von ufo-bote
Liebe Leute von Bastei, falls ihr das lesen solltet, gebt der Frau ihre eigene Horror-Serie. Mit Zamorra befasst die sich doch nur am Rande, ich werde das Gefühl nicht los, ZWANGSWEISE!


Ging es nicht allen PZ-Autoren anfangs so? Oder bei JS, die Co-Autoren?

Natürlich sollte man dann nach 2 Jahren langsam in der Serie drin sein.

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Aktuelle Lesereihenfolge:

1. Professor Zamorra
2. Maddrax
3. John Sinclair

4. Dämonenkiller (pausiert bis die Neuauflage aufgeholt hat, was ich aber garantiert nicht solange aushalten werde)

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