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Michael Michael ist männlich
Administrator




Dabei seit: 22.11.2007
Beiträge: 4695

19.09.2017 14:04
Band 461: Durch das Inferno
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Auf dem Weg zu dem Daa'murendorf, das sich angeblich in Indien befinden soll, vernehmen Grao und Ira einen Lockruf, der sie zu einem Wald zieht. Dort stoßen sie auf Mutantenjäger, die zwei Wulfanen in ihrer Gewalt haben. Indem sie den beiden helfen, beschwören sie Ereignisse herauf, die im Inferno enden – und ein Geheimnis offenbaren, das in einem grünen Daa'murenkristall verborgen liegt. Ist er für den mentalen Ruf verantwortlich? Eigentlich unmöglich, denn alle Kristalle sind vor Jahrzehnten erloschen, und mit ihnen die Geister darin...

Erscheinungstag:19.09.2017

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Knollo
Routinier


Dabei seit: 08.09.2018
Beiträge: 324

11.11.2018 14:48
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Klingeln in den Ohren…
Oder der Kreis schließt sich… zumindest was den Herr Autor betrifft bin ich hier und jetzt im Vierhunderter endlich durch… das Heft für sich allein gestellt ist zumindest die erste Hälfte betreffend ein wahrlich erinnerungswürdiger Aufguss (misslich ausgedrückt, ich weis)… Jedenfalls fühlte ich mich eher an eine Abenteuer- und Fantasiegeschichte erinnert… für mich ätzend, ja wirklich…

Es Grünt so Grün…
Die erwähnten 25 Jahre kamen mir irgendwie viel länger her vor, aber im Nachhinein trotz allem wie ein Stück Vergangenheit, aus den ersten Bänden herausgetrennt und erst heute erzählt… aber als wüsste das auch der Autor hörte das schwafeln heftmittig auf und die Story wurde regelrecht an den Haaren gepackt und mit ein wenig Horror bis zum bitteren Ende zelebriert…

Späte Einsicht…
Hätte ich nur mit diesem Heft gestartet, anstatt dazumal mit der 465/66 anzufangen, wäre ich durch Mad´mike seine erlösenden Daa´murendetails bedeutend schlauer und entspannter durch die Geschichten um eben diese Sol und Sil und Lan und Hal und Lun, und so weiter gestolpert… davon mal abgesehen das ich durch genau solche Nummern wie hier immer mal wieder daran erinnert werde, das diese Serie ein lesen ab Anfang an wahrlich verdient…

Primärrassenvertreter…
Was es ansonsten mit Zash oder Worgor und auch mit Etsuu, genau wie mit PROTO oder Dagdools und vor allem auch dem Protagonisten Candemir auf sich hat sollte man wirklich gelesen haben… locker, vom Gut in Richtung Sehr Gut marschierend hat mich diese Story insgesamt aber doch hervorragend unterhalten… Oh, jetzt hätte ich doch fast Ira und Grao zu erwähnen vergessen… wie Peinlich, ist aber ja gerade noch einmal gut gegangen…

PS.: allerdings frage ich mich schon wieso ich beim lesen statt ontologisch immer ornithologisch im Kopf habe, wird ja wohl nicht doch etwas von dem ,,du hast ja einen Vogel” sein… tsss… soviel zu den Dämonen in mir… die Serie macht mich noch ganz meschucke…

__________________
… Maddrax, (m)eine Welt ...
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Transfer mit der 400, gelesen bis 508 /511...
Aller Anfang, 1-56 /307 und 308-309 /399...
MM 6/12, VdT 2/12, JdA 3/12... HC 3/30...

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Das Gleichgewicht Das Gleichgewicht ist männlich
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Dabei seit: 24.09.2008
Beiträge: 9179

15.07.2019 17:34
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Grao und Ira sind mit PROTO auf dem Weg nach Indien, um dieses angebliche Daa‘muren Dorf zu finden. Alle Menschenenklaven, auf die sie unterwegs treffen, prüfen sie auf ihre Eignung zur Umsiedlung nach Novis und geben ihnen bei einem positiven Ergebnis einen der Peilsender. Grao hat darauf keinen so richtigen Bock, aber Gut-Daa‘murin Ira wählt gewissenhaft aus.
 
Zufällig stolpern die beiden über eine Barbarengruppe, die Wulfangen gefangen hat. Ira lässt heimlich die Wölfischen frei. Die setzen aber bei ihrer Flucht das Lager und den umgebenden Wald in Brand und nun hat sie Schuldgefühle den Menschen gegenüber. Es geht zurück in das brennende Inferno, aber man kann statt den Jägern nur einen der Wulfanen retten. Ira sollte langsam mal akzeptieren, dass Weltfrieden in der Theorie gut klingt, man aber nicht alle glücklich machen kann.
 
Die Stadt Kudas ist ihre nächste Anlaufstelle. Wegen dem frischen Waldfeuer hat man wenig Zeit für ihr Anliegen. Also will Grao weiter. Doch Ira möchte unbedingt die hier gefangenen Wesen aus dem Kerker befreien. Ach, komm schon! Sie schafft es ungesehen in den Kerker und befragt die Gefangenen. und Ira konnte kaum glauben, was sie zu hören bekam. Grao erlangt indes eine Audienz beim Herrscher. Der Grandemir hat einen aktivien Daa‘muren-Kristallsplitter im Auge und erkennt ihn dadurch als Gestaltwandler. Ihm gelingt die Flucht aber da Ira noch unterwegs ist, kann er Kudas nicht verlassen. Die hat sich freiwillig erwischen lassen, um zum Grandemir vorgeführt zu werden. Grao rettet sie dummer Weise und macht damit ihren Plan zunichte. Ich habe erfahren, was er mit den Mutationen anstellt. Der Leser wird also weiter im Unklaren gelassen, toll.
 
Endlich gibt es einen kleinen Sprung in die Vergangenheit, wo Ira vor einigen Stunden ihre Antworten erhalten hat. Das Blut der gefangenen Mutanten wird also getrunken. Schlimm! Natürlich will Ira deshalb unbedingt den Grandemir stürzten und natürlich ist Grao von der Idee überhaupt nicht begeistert. Offensichtlich ist Kudas nicht für Novis geeignet. Alles klar, dann kann man auch abhauen. Sehe ich ähnlich, aber Ira setzt sich wieder mal durch.
 
Für den Berater des Grandemir ist gerade heute das Fass übergelaufen und er will ihn jetzt töten. Etsuu atmete durch. Er spürte die Klingen in den Hemdsärmeln an seiner Haut schaben. Es war so weit. Ein Klopfen an der Tür unterbrach ihn im letzten Moment. Klassischer MX-Zufall zum Herauszögern.
 
„Dem Candemir und seinen Soldaten entgleitet die Lage“, wie auch die Daa‘muren bemerken. Es kommt alles zusammen. Auch, dass einer der Barbaren doch das Feuer überlebt hat und in die Stadt zurück gekehrt ist. Er stolpert über PROTO und wartet am Panzer geduldig, bis Grao und Ira zurück kommen. Sie überwältigen ihn, aber haben jetzt ein weiteres Problem am Hals. Oder eine Gelegenheit. Denn Grao verwandelt sich in den bekannten Jäger und schafft es erneut, zum Grandemir vorgelassen zu werden. Müsste er nicht wissen, dass er direkt wieder erkannt wird?
 
Ira befreit zeitgleich die Gefangenen und sieht zufällig, wie der Berater sich einen der Mutanten holt, um den Grandemir mit einer Finte jetzt aber wirklich zu töten. MX-Timing mal wieder. Der Berater erreicht den Thronsaal, wo sich gerade in dem Augenblick Grao in den Grandemir verwandelt hat. Ah, das beliebte „Wer ist der echte?“-Ratespiel. Zwar erkennt der Berater seinen Herrscher, aber statt ihm zu helfen tötet er ihn. Das erzeugt keine Schockwirkung beim Leser, der doch die ganze Zeit weiß, dass dies sein Plan ist.
 
Die Mutanten sind befreit, der Tyrann ist tot und der Berater wird neuer Herrscher. Unter der Voraussetzung, dass sowas nie wieder vorkommt und die Mutanten ab jetzt in Ruhe gelassen werden. In fantastischer Literatur ist der Weltfrieden eben doch möglich. Grao mag realistischer denken, aber in einer Serie wie MX beweisen die Autoren ihn immer wieder falsch.
 
Nun wollen die beiden über den Splitter den Hauptkristall ausfindig machen. Der ist sicher bei der Daa‘muren Kommune in Indien. Was für eine Zufallskette. Wären sie nicht zufällig über das Lager der Jäger gestolpert. Hätten den Wulfane nicht befreit. Hätten Kudas eher verlassen. Hätte der eine Jäger nicht überlebt. Hätte der Berater sich nicht ausgerechnet an dem Tag entschieden, seinen Grandemir zu töten. Und so weiter. Wäre nur ein Detail anders gewesen, sie wären nun nicht ungeplant im Besitz eines Signals, das sie zum Daa‘muren Dorf führen sollte. Ich mag solche konstruierten und unrealistischen Abenteuer nicht.
 
 
Was ich mag ist die Abgrenzung zwischen Grao und Ira. Richtige Spannungen und Streit gibt es zwar nicht, weil Grao jedes mal nachgibt und das Weibchen gewähren lässt, aber durch diese aufgezeigten Unterschiede wird mir der Daa‘mure wieder so sympathisch wie früher. Seitdem er mit Ira zusammen ist, wurde er viel menschlicher und ist nicht mehr der „graue“ Charakter von damals. Aber er ist zum Glück auch noch kein verklärter Weltverbesserer.
 
 
Ansonsten ein klassischer „Kommune der Woche“ Roman. Durchschnittliche groes Grinsen groes Grinsen groes Grinsen groes Grinsen groes Grinsen Baff Baff Baff Baff Baff (5 von 10 Kometen).

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Aktuelle Lesereihenfolge:

1. Professor Zamorra
2. Maddrax
3. John Sinclair

4. Dämonenkiller (pausiert bis die Neuauflage aufgeholt hat, was ich aber garantiert nicht solange aushalten werde)

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