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John-Sinclair-Forum ::: Gruselroman-Forum » Roman-Serien » Professor Zamorra » PZ1001-heute » Band 1177: Bestien aus dem Subraum
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Michael Michael ist männlich
Administrator




Dabei seit: 22.11.2007
Beiträge: 4695

13.07.2019 07:18
Band 1177: Bestien aus dem Subraum
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Zamorra sah die Weltkugel vor sich. Er hatte Fotografien aus dem Weltall und von der Mondoberfläche gesehen, die die Erde auf diese Art und Weise gezeigt hatten. Doch in sich trug er die Gewissheit, dass dies keine Fotografie war.
Der Anblick erfüllte ihn mit Ehrfurcht, doch dann begann sich der Planet drastisch zu verändern. Erst langsam und dann immer schneller zeigten sich bräunliche Verfärbungen auf dem majestätischen blauen Planeten.
Was der Parapsychologe sah, glich dem Verwesungsprozess eines Apfels, aber hier war ein ganzer Planet betroffen ...

Geschrieben von Stefan Hensch
Erscheinungstag: 9.7.2019

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Wenn die Süße des geringen Preises verflogen ist, die Bitterkeit minderer Qualität wird bleiben.

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119608
Icho Icho ist männlich
Foren As




Dabei seit: 18.02.2018
Beiträge: 84

13.07.2019 15:24
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Langsam bekomme ich echte Schwierigkeiten mit PZ . In dem vorliegenden MOW-Roman fehlt mir die Motivation des Mr.Gray warum er unbedingt die Menschheit vernichten will. Die Erwähnung der Mitgliedschaft in einer Sekte war mir persönlich zu wenig und überhaupt, wer oder was waren die Bestien.
Mit der Geschichte konnte ich so gar nichts anfangen. Ich hoffe wirklich das sich PZ bald wieder auf seine alten Tugenden gesinnt....Geschichten zu spinnen die einen oder mehrere Handlungsfäden über einen längeren Zeitraum erzählen.
Macht für mich 3 Amulette

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PR, PZ, MX und quer durch den Grusel-Garten
Racing is life, anything that happens before or after is just waiting

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119635
ufo-bote
Gruenschnabel


Dabei seit: 25.11.2018
Beiträge: 8

14.07.2019 19:21
Bestien aus dem Subraum
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Ich Denke mal der selige Wirrwolf hätte seine Freude daran gehabt. gebe aber er frage Recht, nur eine Sekte die glaubt eine neue Menschheit ist Gewinnbringender als die bisher Vorhandene ist etwas zu wenig.

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119666
Sheila Conolly Sheila Conolly ist weiblich
Koenig




Dabei seit: 24.06.2009
Beiträge: 939

16.07.2019 18:10
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smile *spoilerbehaftet* smile


Wie unterschiedlich Eindrücke doch ausfallen können ... smile
Mir hat der Roman nämlich super gefallen, gerade oder eher besonders vom Thema her.
Wir haben vor kurzem ne TV-Serie mit ähnlichem Inhalt beendet, da kam das jetzt gerade recht und passte perfekt groes Grinsen Daumen_hoch

Besonders gut gefallen haben mir die Beschreibungen von den Versuchsabläufen mit den monströsen Transformatoren, angetrieben von leistungsstarken Elektromotoren, Elektromagnetismus, rotierende Magnetfelder, ein drittes, statisches Magnetfeld, das Erscheinen des Portals, der Subraumtunnel, die Bestien, die sich hinter den weißen Wänden abzeichneten, etc.
Das klang alles total interessant und spannend.

Natürlich waren auch die Passagen spannend, die sich mit den Bestien im Subraum selbst, bzw. mit ihrem Tun, ihrem Denken hinter den Subraumtunnelwänden befassten.
Auch die Frage, ob man Materie aus dem Nichts erschaffen kann, was hier auf die Schöpfung bezogen wird, ist höchst interessant.
Die Bestien aus dem Reich des Chaos, wo sie entstanden, was sie sind, wie sie aussehen, wie lange sie schon existieren, das mit dem Dämmerschlaf und wenn einer aufwacht, weil's was zu futtern gibt, es das Kollektiv kurz drauf auch tut.
Und "dumm" sind die Viecher dann wohl auch nicht, wenn sie die Veränderung in der Begrenzung wahrnehmen und auch was damit anfangen können. Das Schwarmbewusstsein besteht also nicht nur aus klobigen, nahezu unaufhaltbaren Fressmaschienen, sondern die Biester denken auch, versuchen mit den Klauen herauszufinden, warum die Wand da so komisch ist und ob sie dadurch kommen ... zu ihrem Futter ...
Aber besondere Muskeln müssen sie schon haben, denn selbst wenn sie relativ schnell aus ihrem Dämmerschlaf erwachen können, so müssten die Muskeln doch ein bisschen brauchen, um ihren Dienst wieder zu tun, gerade bei so schweren Körpern ... ?!
Aber sie leben ja schließlich im Subraum, stammen aus dem Chaos ... und wer kennt sich schon mit Viechern und deren körperlichen Eigenschaften genau aus, die man nicht jeden Tag vor Augen hat, geschweige denn sie eben nicht studieren und untersuchen kann und die wer weiß wie lange schon existieren, fernab unserer Welt ... Also check! Augenzwinkern smile Daumen_hoch

Das Einbringen von Zamorra durch den Vortrag in Berlin fand ich ebenfalls gelungen.
Dass sich ein gestandener und erfahrener Kerl wie er doch noch Gedanken darum macht, ob es auf Grund der Vortrags-Thematik Störer geben könnte oder Leute, die ihn verlachen oder möglicherweise sogar vorsätzlich grillen könnten, fand ich sehr schön, weil's ihn noch ein bisschen "normaler" macht, ihn näher bringt. Hört sich blöd an, aber vielleicht kommt ja doch rüber, wie ich das meine smile
Na jedenfalls kommt dadurch auch der Kontakt zu Doktor Cartland zustande, wenn auch nur kurz.
Erst löchert er Zamorra mit einigen gezielten Fragen während des Vortrags und dann hätte er gern im Anschluss noch mit ihm gesprochen, was aber mal wieder durch den Veranstalter und potenziellen "wichtigen" Gästen vereitelt wurde. Doch im Nachhinein weiß man, warum er ne Runde mit Zammy plauschen wollte ... eventuell hätte er dann schon früher "gekündigt" ...

Sam und Jane Lawson vom Anfang hatte ich fast schon wieder vergessen, daher wunderte ich mich kurz, als die Namen dann plötzlich wieder auftauchten.
(Witzig fand ich auch, dass man wohl unbedingt wissen sollte, dass Jane eine schlanke Person ist, denn das kam mehrmals sehr kurz hintereinander^^ Fast war ich schon der Meinung, dass sie später bestimmt irgendwo durchkriechen muss, um vielleicht ihren Gatten zu retten ... Augenzwinkern groes Grinsen )
Auf jeden Fall mussten sie, bzw. wohl speziell Sam dann wohl auch irgendwas damit zu tun haben ... denn da gab's ja noch diese ominöse Werbung.
Und richtig. Sam war wichtig, um mit seinen medialen Fähigkeiten Kontakt zum Subraumtunnel aufzubauen und ihn stabil zu halten ... quasi solange, bis er aus den Latschen kippt oder das Vorhaben gelungen ist. Da fand ich gut, dass vorher nicht irgendwie rauskam, dass es Rupert Gray ist, der noch nach jemandem suchte, der es medial drauf hat, um seinen Subraumtunnel zu stabilisieren. Es war eine nette Überraschung und diente zudem ja noch als wichtiger, aber keineswegs aufdringlich oder künstlich eingebrachter Hinweis für Zamorra, wo Gray, seine Mannen und die "Subraumtunnelerzeugeapparaturen" zu finden sind ...
Dabei waren die Beschreibungen von dem Pärchen für sich gesehen auch echt nett, so typische Szenen einer Ehe ... Er kriegt schon im Vorfeld einen auf'n Sack, für etwas, das noch nicht eingetreten ist und eventuell ja doch auch mal anders verlaufen könnte^^ Dazu managed sie mal eben nen Termin für ihn, der ihr lukrativ erscheint ... ob er will, oder nicht groes Grinsen
Nicht das mir das jetzt irgendwie bekannt vorkäme, neeeeiiin, aber so ansatzweise stecken da doch ein paar kleine, möglicherweise wahre, aus dem Leben gegriffene Gesprächsfetzen drin^^ Augenzwinkern groes Grinsen
War nett zu lesen smile

Aber wie dem auch sei, da kommt dann Rupert Gray generell ins Spiel, der Bruderschaftssausack ... der über Leichen geht und in dessen Augen Menschenleben geringe Verluste sind für das, was sie vorhaben. Außerdem würden die Leute ja eh sterben!! Seine Intentionen sind also eher fragwürdig und seine Mittel, bzw. sein Charakter ist/sind noch fragwürdiger ...
ER hat das alles ins Rollen gebracht, weil er sich mit seiner tollen Bruderschaft für den ewigen Kreislauf verantwortlich sieht. Von Zeit zu Zeit muss also die Erde "bereinigt" werden und nur ein auserwählter Teil darf überleben.
Als Hilfsmittel haben sie die Bestien aus dem Subraum auserkoren, von denen sie ein paar herholen wollen, damit sie die Menschen infizieren, weil praktischerweise niemand sie aufhalten kann ... und die Bruderschaft dann allesamt dahinraffen würde, wenn's genug sind. Na Bravo!
Und wie stark der Glaube an etwas oder die Überzeugung für etwas sein kann, liest und sieht man ja oft genug in den Nachrichten. Daher nehme ich es dieser Bruderschaft durchaus ab, dass sie die Menschheit killen will, um ihren Zyklus neu zu starten ...
Also müssen die Bestien im Vorfeld schon mal mit ein paar Menschenopfern und blutigem Gemetzel heiß gemacht werden, damit sie auch erscheinen, wo sie "gebraucht" werden ...
Somit steckt Gray auch hinter der netten Werbung mit den medialen Fähigkeiten, wo Jane Sam hinschicken will, um mit seiner Gabe ein bisschen Kohle zu verdienen ... also ist eigentlich Jane an allem Schuld, da ohne Sam vielleicht niemand Geeignetes gefunden worden wäre, der den Tunnel stabilisiert^^ Zunge raus groes Grinsen

Ein bisschen schmunzeln musste ich dann über Lawson und einen seiner Gedanken.
Als man ihn entführt hat und er Gray zu Gesicht bekommt, denkt er, dass der Fatzke nen 2000 Euro Anzug trägt ... ?! Sam Lawson ist doch Brite ... oder hab ich da was falsch? Er wohnt zumindest in London, das ja bekanntlich in Großbritannien liegt ... und damit eine andere Währung hat?? Augenzwinkern Zunge raus groes Grinsen
Nicht schlimm, hat mir nur gezeigt, dass ich aufpasse und "drin" bin im Geschehen ... bzw. anwesend war in London und bei der Entführung!! Aber ich konnte ja nix machen, da liefen immerhin überall schwer bewaffnete Leute rum und ich hatte grad weder Amulett, noch Kreuz in der Nähe^^ ... Augenzwinkern groes Grinsen
Und außerdem war dafür ja auch die Kavallerie in Form von Zamorra und Nicole zuständig!! Ich wollte denen nur nicht die Show stehlen ... groes Grinsen

Die Träume, bzw. Visionen ... oder Traum-Visionen ... vom Prof fand ich auch ne interessante Sache, da sie ja tatsächlich an den richtigen gesendet wurden, der da eben auch was mit anfangen kann und die nahende Katastrophe noch am ehesten zu verhindern wüsste.
Sehr cool auch, dass Cartland ihm direkt glaubt, bzw. es nicht abtut und ihn schließlich einläd.
Der zweite Traum/die Vision kam dann ja quasi über Sam Lawson und Merlins Stern zustande. Nicoles beherztes Eingreifen während der Fahrt war dabei auch nicht ohne und ich hoffe, der gute Professor denkt an sein Versprechen, seine Geschlechtsgenossen eines Besseren zu belehren, wenn da jemand behauptet, Frauen könnten nicht Autofahren! groes Grinsen

Um die vier Jungs, die gar nichts mit alldem zu tun hatten, wie auch um die Leute vom Spezialeinsatzkommando in Hamburg tat's mir echt leid, weil die unschuldig und mit der Intention, etwas Gutes zu tun, ihr Leben lassen mussten.
Wieder einmal zeigt Gray hier sein wahres Gesicht ... dass er sich ohne Skrupel sowas ausgedacht hat! Immerhin hätte er das Gebäude ja schlichtweg leerstehen lassen können ... hätte doch denselben Effekt der Verwirrung und Verschleierung gehabt. Aber er wird sich wohl einfach gedacht haben, dass die Leute eh bald tot sind ...
Und die vier Jungs waren seine Versuchskarnickel, bzw. die geforderten Opfer der Bruderschaft, um die Bestien aus dem Subraum anzulocken ...

Dann das Zepter ... Also dieses Teil mit seinen nicht ganz festen oder wirklichen Bewegungen, sondern eher mit einer Art visuellem Echo, das darauf schließen ließ, es existiere in mehreren Dimensionen gleichzeitig, hatte ich immer sehr schön bildlich vor Augen, sobald es auftauchte! Tolles Gimmick!! smile Daumen_hoch

Dass Cartland am Schluss sogar seine Enkelin in die Waagschale warf, weil sie eh nicht überleben würde, sollten die Viecher ausbrechen ... und dann nen Kopfschuss kassiert, fand ich irgendwie echt traurig.
Zwar war seine Art der Wissenschaft mit der Erschaffung eines Portals in eine andere Dimension ein wenig fragwürdig, bzw. riskant, wenn man die Konsequenzen nicht bedenkt und erst recht nicht ausrechnen kann ... Aaaaber, er konnte ja noch gescheit und rational handeln und war ebenfalls dafür, das alles zu beenden. Kurzum: er wusste, wann Schluss ist!
Neee, das hat der Kerl nicht verdient ... aber es kann ja nicht nur Gewinner geben und Zamorra weiß schließlich, dass Cartland ihnen geholfen hat. Damit kommt er dann - für mein Seelenheil - auch nicht in die Riege der "Bösen" groes Grinsen Daumen_hoch
Mir hat der Roman rundum gefallen, er war flüssig zu lesen, hat Spaß gemacht und auch noch ein Thema erwischt, das ist total cool finde. Das gepaart mit Zamorra, Amulett, Grusel, Gemetzel, Nicole, lebendigen, bildlichen Szenen ... und schwupp, schon sind mir 9/10 Amulette entfleucht, einfach so!*tztztz ... aber vielleicht kann der Autor ja damit was anfangen smile
Eins hab ich noch hier behalten, falls sich mal ein Portal im Wohnzimmer auftut und diverse Bestien aus dem Subraum hier aufkreuzen wollen ... man kann ja niiiieeee wissen^^ Augenzwinkern groes Grinsen

Sodele, das Cover ... also stimmungsvoll isses auf jeden Fall und lässt auch gut und gerne drauf schließen, dass da nicht nur auf einem Fleck was passiert, sondern was Großes im Anmarsch ist.
Zusammen mit dem Titel kann man sich auch durchaus vorstellen, dass das abgebildete Vieh aus dem Subraum stammen könnte (zumindest hab ich auf der Erde oder in Dokus sowas noch nicht gesehen^^).
Einziges Manko, wofür der Zeichner/Illustrator aber nichts kann: das Ding sieht nicht so aus, wie ich mir die Bestien anhand der Beschreibungen vorgestellt habe. Aber das ist ja eigentlich auch egal ... es sieht böse aus, war auch böse, das Bild an sich wirkt, passt inhaltlich und somit isses völlig ok und läd zu Spekulationen ein, wie die Story dazu wohl sein mag. Passt doch bestens! smile Daumen_hoch

Dann gab's noch die Mystery Times, die heute eine Lesergeschichte bereit hält.
Dieses Mal hätte ich an der Stelle auch ein kleines Autorenportrait cool gefunden ... es sei denn, der Autor hat schon öfter für Zamorra geschrieben und ich hab in den letzten zwei Jahren und knapp 50 Romanen, seit ich netterweise auf den guten Professor gestoßen worden bin, nur noch keine Story von ihm gelesen ... ?!
Auf jeden Fall kann er ruhig mehr davon bringen!! smile Daumen_hoch
Okay, nu aber auch mal zur Lesergeschichte ...
Erst hatten mich die fünf kleingedruckten Seiten etwas abgeschreckt, aber dann, und Lesebrille sei Dank, hatte schließlich die Neugier überwogen.
Der Anfang war ein kleinwenig holprig, bis ich drin war und die Passagen, in denen Simón von seinem Erlebnis erzählt, wären vielleicht noch etwas deutlicher gewesen, hätte man sie evt. in kursiv geschrieben oder anders hervorgehoben.
Daher habe ich die ersten zwei Seiten im Anschluss nochmal gelesen und dann war es auch klarer smile
Außerdem haben sich dann schon ein paar Gedanken eingeschlichen, wie die Geschichte weitergehen könnte smile
Madame von Warnberg war ja gerade im Begriff, Simón das Malheur zu zeigen ... und wenn ich an den ersten Satz denke, könnte das vielleicht genau damit etwas zu tun haben ... ?! groes Grinsen
Ebenso wie die geheimnisvolle Frau im Garten, die der Schloss-Herrin allem Anschein nach so ähnlich sah. Vielleicht doch eine Schwester, wie Goadec vermutete und so nett auf seinen Bruder bezog, den man nicht vorzeigen kann? Obwohl die unbekannte Frau von Simón ja als hübsch beschrieben wurde ... eben wie die Schloss-Herrin, nur mit schwarzen Haaren ...
Und was hat es noch mit der Séance auf sich, auf die der Titel hinweist?
Eines meine ich aber jetzt schon zu wissen: für Simón, sollte er an dieser Séance teilnehmen, endet sie sicherlich nicht tödlich, sonst könnte er die Geschichte ja nicht mehr erzählen ... (oder er ist ein Geist?!)
Mal abwarten, wie es dann weitergeht ...
Mit ein wenig mehr Absätzen, bzw. Kennzeichnung, wann der Tischler von seinem Erlebnis erzählt und wann er sich wieder in der Kneipe befindet, dort denkt und/oder mit Goadec redet, wäre es noch etwas einfacher, die Story zu genießen. Aber so wird das Gehirn halt ein bisschen gefordert, auch nicht schlecht groes Grinsen

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"Man sieht es, man hört es und man riecht es ... !"
"Also ... das musst du uns erklären, Sheila ... !"
"Man sieht, dass die Whiskyflasche leer ist und hört, dass du voll bist ... und man riecht deine Fahne!"

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119747
netconan13
Gruenschnabel


Dabei seit: 15.07.2019
Beiträge: 1

18.07.2019 13:18
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Was kann man dieser umfassenden Rezension von Sheila Conolly noch hinzufügen? Ich Spoiler mal nicht, daher ist meine Antwort etwas kürzer groes Grinsen

Die Auffassungen sind scheinbar wirklich sehr verschieden, denn verwirrend fand ich den Roman nicht. Es war eher eine Tour de Force mit Grusel- und Actionelementen. Ich mag vor allem die Gedanken-/Traumwelt von PZ und teilweise den anderen Figuren, die der Autor wirklich gut nachvollziehbar ausgeführt hat. Quasi als würde man im Kopf der Figuren sitzen Daumen_hoch Die Quintessenz ist für mich, dass das Lesen echt Spaß gemacht hat und ich schon ein bisschen traurig war, als ich auf den letzten Seiten angelangt bin. Naja zum Glück geht mir erst mal der Lesestoff nicht aus… Buch

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Das Gleichgewicht Das Gleichgewicht ist männlich
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Dabei seit: 24.09.2008
Beiträge: 9179

18.07.2019 17:56
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„Darling, ruf die Space Marines. Da sind schon wieder Warpbestien in unserem Vorgarten.“

Mit Stefan Hensch gibt es einen neuen Autor bei PZ. Mal schauen, wie er sich bei seinem Einstiegsroman so macht.

Zamorra träumt von konkreten Experimenten mit dem Subraum. Als eine Art Vision. Aha, wieso das? Er erkennt zufällig den leitenden Wissenschaftler wieder, von einem Vortrag über das Thema, den er kürzlich gehalten hat. Als die Monster aus dem Portal strömen, wacht er auf. Er geht davon aus, dass ihm jemand ganz gezielt diesen Traum geschickt hat. Aber wer? Das erfahren wir nicht und kommen der Lösung auch keinen Schritt näher. Eine ziemlich billige Erklärung, um Zamorra in den Fall der Woche zu bringen. Aber in Ordnung.

Man vereinbart ein Treffen mit dem Wissenschaftler, um ihn zu warnen. Zufällig ist am gleichen Tag zur gleichen Zeit auch der Leiter der Operation, Rupert Gray, da. Er will die Wesen gezielt befreien und auf die Erde loslassen. Und er gehört einer bösen Geheimbruderschaft an.

Der Meister des Übersinnlichen (Hey, warum wurde der Untertitel der Serie plötzlich geändert? „Die Langlebigste Horrorserie der Welt“ ist öde, ich mochte es immer wenn da der lustige Beiname des Titelhelden steht) kann das Projekt nur verzögern. Gray taucht einfach unter und macht an anderer Stelle weiter. Tja, und jetzt? Wer auch immer dafür zuständig ist, er schickt Zamorra einfach eine weitere Vision mit dem neuen Aufenthaltsort. Ich hasse solche Plotmittel wie Johns göttliches Bauchgefühl!

Im Heftromantiming kommen er und Nicole gerade rechtzeitig an, als die ersten Monster diese Welt betreten. Die beiden können das Portal schließen, aber da sind schon zu viele Viecher nach draußen gelangt. Erst einmal geht es Gray hinterher, der abhauen will. Sich dann aber doch stellt. Sein Fehler! Als er erledigt ist kommt die englische Armee als Artillerie mit einem Marschflugkörper an, der das ganze Gebäude – und hoffentlich auch alle Monster darin – einäschert. Offenbar gibt es in London eine Para-Sonderabteilung. Nicht die vom Yard, sondern knallharte Elitetruppen.

Trotzdem bleiben noch Fragen offen. Im Subraum befinden sich noch genug der Monster, die nur darauf warten, über die Erde herzufallen. Und die Bruderschaft wird weiter ihre Pläne verfolgen.



Bei Stefan Hensch gibt es leider die typischen Heftromansachen, die andere Autoren vermeiden. Die Dinge, die mir standardmäßig sofort sauer aufstoßen. Heftromantiming. Leute haben den sicheren Tod vor Augen und schließen schon mit ihrem Leben an, doch überleben in allerletzter Sekunde durch einen Zufall ganz knapp. Der Bösewicht geht am Ende davon aus, dass die Helden sowieso sterben und plaudert seinen ganzen Plan aus. Toll, jetzt weiß Zamorra, dass er kein einzelner Irrer ist, sondern eine Gruppe hinter ihm steht.

Apropos Plan. Der ist ziemlich platt. 99% der Menschen von Aliens ausrotten lassen, diese dann mit einer Supergeheimwaffe platt machen...und dann? Den eigentlichen Kern muss ich überlesen haben? Ist er ein Nazi, der die Welt mit den auserwählten reinen Menschen neu besiedeln will? Dient die Bruderschaft einem dunklen Gott und folgt seinen Anweisungen ohne Fragen zu stellen? Ist er ein Ökoterrorist, der will dass die Erde sich von der Ausbeutung und Übervölkerung erholt?

Es werden gewisse Storylöcher offen gelassen. Erklärungen dafür hätten mir schon gereicht, um sie zu akzeptieren. So muss ich leider sagen, der Autor muss daran arbeiten, die Geschichten besser zu konstruieren. Immerhin sind wir hier bei PZ mit einem hohen Anspruch.

Trotzdem hat mir die Geschichte Spaß gemacht. Stefan Hensch ist mit diesem Roman für mich nämlich auch ein Autor, der Schwachstellen durch tolle Beschreibungen und packende Szenen überdecken kann. Vielleicht sollte er eher zu MX wechseln? Nein, ich will nicht fies sein.



Puh. Vom durchaus vorhandenen Lesespaß muss ich für eine sachliche Rezi ein paar Punkte abziehen.


groes Grinsen groes Grinsen groes Grinsen groes Grinsen groes Grinsen groes Grinsen groes Grinsen Baff Baff Baff (7 von 10 Amuletten).


PS. Man kann es sich vielleicht denken. Eine Sache stört mich noch. Ein weiterer regelmäßiger Autor bedeutet eventuell auch eine weitere regelmäßige Autorenbaustelle und noch mehr Verzögerung der großen Haupthandlungen (Amulettkopien, neue Hölle, LEGION...hab ich was vergessen?)

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Aktuelle Lesereihenfolge:

1. Professor Zamorra
2. Maddrax
3. John Sinclair

4. Dämonenkiller (pausiert bis die Neuauflage aufgeholt hat, was ich aber garantiert nicht solange aushalten werde)

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119833
Redeye
Gruenschnabel


Dabei seit: 29.06.2019
Beiträge: 2

19.07.2019 12:20
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Hallo zusammen !
Bin neu hier und habe mit diesem Roman gerade meinen zweiten Zamorra Roman gelesen. Ich muss sagen, dass ich absolut begeistert war.
Es war für mich als "Neuling" problemlos möglich in die Geschichte einzusteigen.
Spannung und Action bis zur letzten Seite.
Ein wirklich toller Roman.
Hatte mit dem Heft "Verliere dein Gesicht" eigentlich einsteigen wollen, aber der Roman war leider wirklich so unangenehm zu lesen, dass ich nach einigen Seiten abbrechen musste.
Bitte nicht falsch verstehen. Ich lese schon seit über 20 Jahren John Sinclair Romane und diverse andere Romane.
Aber ich finde, dass man nicht (gefühlt) 20 verschiedene kaum aussprechbare Namen und verschiedene Welten in einen Roman hineinpacken muss.
Damit möchte ich natürlich nicht sagen, dass der Roman "Verliere dein Gesicht" schlecht ist, aber leider nichts für Neulinge.

Bleibe trotzdem Zamorra treu und hoffe einfach auf viele Hefte die sich wie "Bestien aus dem Subraum" lesen lassen.

groes Grinsen

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119868
Myxin der Magier
Tripel-As




Dabei seit: 02.10.2018
Beiträge: 173

19.07.2019 13:41
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Zitat:
Original von Redeye
Hallo zusammen !
Bin neu hier und habe mit diesem Roman gerade meinen zweiten Zamorra Roman gelesen. Ich muss sagen, dass ich absolut begeistert war.
Es war für mich als "Neuling" problemlos möglich in die Geschichte einzusteigen.
Spannung und Action bis zur letzten Seite.
Ein wirklich toller Roman.
Hatte mit dem Heft "Verliere dein Gesicht" eigentlich einsteigen wollen, aber der Roman war leider wirklich so unangenehm zu lesen, dass ich nach einigen Seiten abbrechen musste.
Bitte nicht falsch verstehen. Ich lese schon seit über 20 Jahren John Sinclair Romane und diverse andere Romane.
Aber ich finde, dass man nicht (gefühlt) 20 verschiedene kaum aussprechbare Namen und verschiedene Welten in einen Roman hineinpacken muss.
Damit möchte ich natürlich nicht sagen, dass der Roman "Verliere dein Gesicht" schlecht ist, aber leider nichts für Neulinge.

Bleibe trotzdem Zamorra treu und hoffe einfach auf viele Hefte die sich wie "Bestien aus dem Subraum" lesen lassen.

groes Grinsen


Es kann ja nicht jeder Roman perfekt für Neueinsteiger sein. Augenzwinkern Aber schön, dass du danach am Ball geblieben bist.

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119871
Das Gleichgewicht Das Gleichgewicht ist männlich
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Beiträge: 9179

19.07.2019 17:40
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Zitat:
Original von Redeye
Bleibe trotzdem Zamorra treu und hoffe einfach auf viele Hefte die sich wie "Bestien aus dem Subraum" lesen lassen.

groes Grinsen



Na dann willkommen bei uns, Redeye. Freut mich, dass wir einen weiteren Leser von PZ haben. Der sogar was zu den Heften schreibt. smile


Wenn du magst, kannst du dich hier vorstellen und einen Thread eröffnen.
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Herr der Finsternis
Routinier


Dabei seit: 01.07.2018
Beiträge: 396

22.07.2019 18:30
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Mir persönlich hat die Geschichte gut gefallen!Ich bin mal gespannt wie es weiter geht mit der Bruderschaft und den Bestien!
7 von 10 Amuletten

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