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John-Sinclair-Forum ::: Gruselroman-Forum » Roman-Serien » Macabros » 51-100 » Macabros Nr. 99 Die Seelenfresser von Lemuria
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iceman76 iceman76 ist männlich
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Dabei seit: 22.09.2008
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18.09.2009 22:33
Macabros Nr. 99 Die Seelenfresser von Lemuria
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Die Seelenfresser von Lemuria

Klappentext:

Der Mann hielt den Atem an und lauschte in die Nacht. Alles blieb ruhig- bis auf die Atemzüge der anderen, die mit ihm diesen dunklen, dumpf riechenden Raum teilten.
Bill Jeffers hatte das Gefühl, aus einem langen, unangenehmen Traum zu erwachen. Der dreiundvierzigjährige Makler aus New York konnte sich nur schwer beherrschen. er war aufgeregt, nervös, verändert- und stand nicht mehr unter dem Bann jener geheimnisvollen Kraft, die ihn wie ein zerstörerisches Gift erfüllt hatte. Der Wunsch, wieder völlig frei zu sein und dorthin zurückzukehren, von wo er gekommen war, wurde unerträglich in ihm und verlangte nach Erfüllung. Jeffers erhob sich und vermied jedes Geräusch. Die Luft war stickig wie in einem Treibhaus...
Geduckt tat er den ersten Schritt und paßte auf, daß er nicht gegen die anderen stieß, die auf dem warmen Sandboden lagen und schliefen. So wie ihnen, war es auch ihm ergangen.

__________________

*** Eintracht Braunschweig ***
*** Tradition seit 1895 ***
*** Deutscher Meister 1967 ***
Liest gerade: irgendwas was mit Grusel zu tun hat!

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Shadow Shadow ist männlich
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Beiträge: 3164

25.11.2014 10:02
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Der 12. Weg vom Zyklus "13 Wege in die Dimension des Grauens".

Das Titelbild stammt von Rudolf Sieber-Lonati.

__________________
Erhebe nicht den Anspruch, alles zu wissen – versuche es.

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26.10.2019 11:02
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Björn Hellmark muss ein zweites Mal nach Lemuria. Diesmal geht es darum, den „Verlorenen Thron“ zu finden. Aber auch Ak Nafuur kann ihm nicht viel an weiterer Hilfe dazu bieten, wie’s scheint. Dennoch hält den Herrn von Marlos nichts zurück, den 12. Weg in die Dimension des Grauens zu beschreiten. Mit ihm gehen Rani Mahay, Arson, der Mann mit der Silberhaut, sowie Danielle de Barteauliée. Carminia Brado und Pepe bleiben auf Marlos zurück, denn auf sie kommen Recherchen in New York zu.

Da hat in der Nacht zuvor Bill Jeffers, einer der vierzehn Entführten durch Sarash aka Vontox, der auf seiner Flucht von Lemuria von einem Seelenfresserbaum erwischt wurde, ebenfalls begonnen, diese unheimliche und tödliche Saat weiterzuverbreiten. Er versetzt auch seine Schwester in Angst und Schrecken, als er als Unsichtbarer ihre gemeinsame Wohnung samt Büro zerlegt. Und am nächsten Morgen ist Dona Jeffers spurlos verschwunden! Dafür steht unten auf der Straße ein merkwürdig aussehender Baum, der dort nie wuchs. Dies alles gilt es zu untersuchen.

In Lemuria angekommen, landet Björn Hellmark mit seinen Getreuen prompt in einer Falle Vontox‘ und bleibt bewusstlos liegen. So kann Tayaa, die Vogelmenschenfrau, die er in MAC Nr. 97 vor dem Schlangenschnabeldämon rettete, diesmal ihn retten. Auf der Suche nach den Freunden Björns geraten sie in einem ausgestorben wirkenden Dorf in einen Hinterhalt durch Unmengen von Seelenfresserbäumen. Sie können sich zwar noch einmal retten, aber allein der schieren Menge von ihnen können sie nicht ewig entkommen! Und dann stehen sie auch noch Vontox, dem dämonischen Magier aus Lemuria, gegenüber – und Björn Hellmark hat nichts in der Hand, um gegen ihn bestehen zu können.

Ist sein Weg in die Dimension des Grauens hier so kurz vor dem Ziel endgültig gescheitert?

Meine Meinung: Das war jetzt nicht viel! Aus diesen vorletzten Weg in die Dimension des Grauens hat Dan Shocker alias Jürgen Grasmück leider einen nur so vor sich hin plätschernden Roman gemacht. Lustlos wirkend, so als hätte er erst jetzt realisiert, dass er die Serie Macabros nicht mit der Nummer 100 endgültig ins Zwischenreich zu Al Nafuur verabschieden könne. Hier fehlt es gewaltig an der sonstigen Spritzigkeit seiner Texte, am Sprühen seiner Fantasie, an allen möglichen anderen Dingen, die seine Romane so besonders gemacht haben. Praktisch nichts davon ist hier zu bemerken.

Seine Masche mit den zwei, drei Handlungssträngen wirkt diesmal überhaupt nicht, nein, sie wirkt sogar lähmend, behindernd. Es hätte ihrer genau genommen gar nicht bedurft, denn die Sache mit Bill Jeffers ist zu schwach ausgeprägt, um als dringend notwendig zu erscheinen. Es ist klar, dass damit erklärt wird, wie gefährlich Vontox‘ Pläne mit der Erde würden, gelingt es Björn Hellmark nicht, diesen überaus bösen Magier aufzuhalten. Dafür aber hätten ein paar Absätze auch gereicht, denn wiederum kommt der Part in Lemuria viel zu kurz, weil der Autor sich zuvor des Langen und Breiten in den anderen Handlungssträngen verzettelt. Deshalb haben wir wieder das übliche Prozedere, dass der Schlussteil arg zusammengeschustert wirkt, anstatt dass wir es hier mit einem fulminanten Ende beim letzten Weg vor Rha-Ta-N'mys Schreckenszentrum zu tun bekämen! Stattdessen wird die Schlusssequenz noch zusätzlich durch zwei volle Werbeseiten und einen kleineren Werbeeinschub abgekürzt! Das ganze Blabla zuvor betreffend die vierzehn Entführten mitsamt Richard Patrick ergibt danach nur noch ein paar Nebenbei-Zeilen. Auch der Baum in New York, in dem doch ein gefährlicher und tödlicher Seelenfresser lauert, auf den Pepe ohne Wissen darüber aufpassen soll – nur ein paar Zeilen. Captain Muller, dessen Part in MAC Nr. 97 viel Platz einnahm – am Schluss nur ein einziger Satz noch. Hier bekommt man es als Leser mit einem der fürchterlichen Enden Dan Shockers zu tun anstatt mit Pauken und Trompeten, wie es einem so gefährlichen Wesen namens Vontox geziemen würde.

Auch der so wichtige „Verlorene Thron“ – in wenigen Sätzen abgehandelt. Das Ende der Seelenfresser – unspektakulär umgesetzt. Und Vontox gelingt einfach so mir nichts, dir nichts die Flucht! Rani Mahay, Arson und Danielle? Hätten problemlos auf Marlos bleiben können, denn die drei waren zu gar nichts nütze! Dafür durfte Carminia Brado nachkommen, um die schöne Tayaa zu sehen, damit auf der letzten Seite noch ein Eifersuchtsgeplänkel zwischen ihr und Björn stattfinden kann. Ebenfalls kein Wort mehr zu der Sache, dass der Urkontinent Lemuria zurück auf die Erde kommen sollte, um das Weltengefüge wieder in Ordnung zu bringen. Aber das könnte im nächsten Roman ja noch geschehen ...

Detail am Rande: Es scheint auf jeden Fall zumindest noch einen Zusammenstoß mit Vontox zu geben, denn der Titel zu MAC Nr. 109 lautet: Vontox – Der Magier aus Lemuria.

Mein Fazit: Auch wenn ich mich hier wiederhole: Ein anfangs mäßig spannender Roman, der leider zu spät an Dynamik zulegt. Erst ab Seite 47 wird es dramatischer durch den Hinterhalt der Seelenfresserbäume. Aber nur kurz, denn wozu braucht der Autor viele Seiten mit dramatischen Kämpfen ums Überleben seiner Helden zu verfassen, wenn er in der ersten Hälfte viele Seiten mit unnötigem Blabla vergeuden kann? Ein Roman, den man lesen kann, aber nichts Wesentliches versäumt hat, hat man ihn nicht gelesen.

Ich vergebe 2 von 5 Schwerter des Toten Gottes (mit Tendenz zu 1½).


Das Titelbild entspricht zwei Szenen aus dem Roman, wobei die Seelenfress-Variante mit der Frau, die wohl Dona Jeffers darstellen soll, früher passiert als der durch den Macabros-Schriftzug leider teilweise verdeckte Vulkanausbruch. Aber sonst natürlich wieder ein toll umgesetztes Bild von Meister Lonati, wobei es sich hierbei gewiss um eine Auftragsarbeit handelte.

Ich vergebe 4 von 5 Schwerter des Toten Gottes (mit Tendenz zu 3½).

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