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Mikru
Gast


07.12.2007 11:29
Band 6 : Der Atem Manitous
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Wie ein lichtfressender Moloch legte sich der Abend über die Dächer New Jerichos. Eine junge Frau mit kastanienbraunem Haar stand am Fenster des einzigen Motels am Ort und beobachtete die Dunkelheit, die, einem unheimlichen Gewächs gleich, zwischen den Häuserfassaden zu wuchern begann. Sie versuchte ein Gefühl dafür zu entwickeln, wie es hier vor dreihundert Jahren ausgesehen hatte. Zu der Zeit, als sie zuletzt ihren Fuß in diese waldreiche Landschaft gesetzt hatte. Damals in Begleitung ihres einzig wahren Geliebten. Des Kelchhüters, dem sie ihr immer noch währendes Leben verdankte...




Autor: Adrian Doyle
Erscheinungsdatum: 2.1.1997
Titelbild: Jeff K. Potter

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Dabei seit: 10.01.2010
Beiträge: 9455

11.01.2012 10:37
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Die Werwölfin Nona begibt sich auf dem Weg nach New Jerichos um dort die Herkunft der Seuche zu ergründen. Den "Tipp" bekam sie von ihrem Mentor "Chiyoda", der durch Visionen in die Zukunft schauen kann. Nona ist felsenfest davon überzeugt, dass Lilith die Verursacherin des ganzen Dilemma ist. Doch trotz ihrer Stärke zweifelt sie, dass sie gegen Lilith allein bestehen könnte. Aus diesem Grund erhofft sie sich von der dortigen Sippe (einem Indianerstamm) Hilfe. Das dortige Sippenoberhaupt (Makootemane) hatte das Unglück aber vorausgesehen und Vorkehrungen getroffen. Er zog sich zurück um seine "Kinder" nicht in den Tod mit zu reissen. Schon bei seiner Kelchtaufe hatte er getrickst und den Kelchhüter durch eine Finte ein "Schnippchen" geschlagen. Durch seinen raffinierten Schachzug ist es ihm nämlich gelungen, sich mit ihrem Totemtieren zu verbinden. Von nun an "tickt" der ganze Stamm der Arapaho ein wenig anders. Auch Nona u. Lilith werden von dieser Situation völlig überrascht. Die Dinge entwickeln sich anders, als es die Beiden je vermutet hätten.

Fazit:
Erneut eine gelungene Geschichte. Die Idee, dass die Sippe eine Symbiose mit dem Totemtieren eingegangen ist, fand ich richtig gut. Dass die Vampire die andere Hälfte vom Stamm (also die nicht infizierten) als "Tankstelle" benutzen, diese Methode kannten wir ja schon so ähnlich aus Rumänien. Besonders gut gefielen mir die Szenen, die sich in der Vergangenheit abspielten (Kelchtaufe, Flucht von dem kleinen Wyando vor Nona etc.). Doch auch sonst ein flüssig zu lesender Roman, der einige Überraschungen mit sich bringt. Bin gespannt wie es mit Hidden Moon/Wyando (eine interessante Figur) weiter geht. Zwei Fragen/Rätsel hätte ich noch zu gerne beantwortet. Wer war bei der Kelchtaufe für den Schatten vor dem Mond verantwortlich ? ....war es etwa der Atem des Manitou ?. Der Epilog zum Schluss ...wieso schaffte ausgerechnet das Sippenoberhaupt (Makootemane) den Angriff/Zorn Gottes aus dem Lilienkelch zu wiederstehen ?. Nur durch seine geistige Kraft ? oder war da eventuell noch eine zweite Kraft (der Geist des Manitou) der ihn dabei unterstützte ?.

Bewertung:
Der Roman bekommt von mir gute 3 von 5 Sterne/Fledermäuse.

Cover:
Sieht auf irgend einer Art fazinierend aus. Mir gefällst.

__________________
JS: Band 2160 Die Hexeneiche

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Adrian Doyle Adrian Doyle ist männlich
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Beiträge: 254

11.01.2012 10:44
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Zitat:
Original von dark side
Zwei Fragen/Rätsel hätte ich noch zu gerne beantwortet. Wer war bei der Kelchtaufe für den Schatten vor dem Mond verantwortlich ? ....war es etwa der Atem des Manitou ?. Der Epilog zum Schluss ...wieso schaffte ausgerechnet das Sippenoberhaupt (Makootemane) den Angriff/Zorn Gottes aus dem Lilienkelch zu wiederstehen ?. Nur durch seine geistige Kraft ? oder war da eventuell noch eine zweite Kraft (der Geist des Manitou) der ihn dabei unterstützte ?.



Wenn ich das noch wüsste... Ehrlich, ist zu lange her. Sorry. Vielleicht geben die Folgebände darüber Aufschluss.

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Beiträge: 9455

11.01.2012 11:18
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Zitat:
Original von Adrian Doyle
Wenn ich das noch wüsste... Ehrlich, ist zu lange her. Sorry. Vielleicht geben die Folgebände darüber Aufschluss.

Brauchst dich doch dafür nicht zu entschuldigen Augenzwinkern.
Ist doch mittlerweile bereits schon ca.14 Jahre her . Ich kann mich ab und zu nicht mal an einem Roman mehr richtig erinnern, der nur ein Jahr zurück liegt (natürlich behalte ich die guten Vampira's.....also alle großes Grinsen länger in Erinnerung .....Schleim..tropf großes Grinsen. Werd mir heute dann mal den nächsten vorknöpfen. Ist auch mal ein Vorteil, wenn man mal "krankgeschrieben" wurde. So kommt man dann mal endlich richtig zu "Potte" smile .

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JS: Band 2160 Die Hexeneiche

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Beiträge: 103

13.10.2013 22:58
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Weil mich der letzte Nona-Roman (Vampira Taschenheft Band 4 „Der Pfad der Wölfin“) so überzeugt hat, war ich umso erfreuter, dass es in Heft 6 wieder um die Wölfin geht. Tatsächlich kann ich den vorliegenden Roman erneut mit einem SEHR GUT bewerten – was diesmal aber nicht an Nona liegt. Buch

Dieser Roman wartet nämlich mit zwei anderen Charakteren auf, die Nona (leider) wieder etwas blasser erscheinen lassen. Makootemane und Wyando/Hidden Moon sind unheimlich starke Figuren, von denen die Geschichte lebt. Selbst Lilith wird von den beiden in die zweite Reihe gedrängt.
Überzeugend im Konzept von „Der Atem Manitous“ ist in erster Linie die Vergangenheitsebene, die zwar nicht ganz so stimmungsvoll gerät wie die Vergangenheitspassagen in Bd.4, aber hier dafür die Gegenwartsstory sinnfällig ergänzt und erklärt. Die Wiederbegegnung mit den beiden o.g. Figuren im Hier und Jetzt ist ein Highlight und vervollkommnet das Leseerlebnis. Positiv überraschend ist dabei vor allem die Tatsache, dass Wyando (schon als Kind ein Sympathieträger) letztlich nicht wirklich „böse“ geworden ist und die Sympathien auch jetzt noch verdient.

Was ebenfalls sehr gut gelingt: die Verzahnung der aktuellen Handlung mit dem letzten Roman durch Liliths Traum (oder Nicht-Traum). Die Fragen, die sich daraus ergeben, machen definitiv Lust auf die nächsten Ausgaben: Wer ist der ominöse Widderköpfige? Welches Ziel verfolgt er? Was ist aus Jennifer Sebree geworden?

In der sprachlichen Umsetzung lässt der Roman einmal mehr keine Wünsche offen. Besonders einprägsam ist der schöne, fast schon poetische Schluss des Hefts.
Nur steht das Titelbild leider ein weiteres Mal im krassen Gegensatz zum Roman. Es ist nichtssagend, nicht ansprechend und einfach nur langweilig. Motz Schade! Nudelholz

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a little party never killed nobody Böse

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Beiträge: 1158

23.01.2020 11:41
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Den Anfang des Indianerthemas fand ich etwas schleppend, aber dann wurde der Band immer besser. Ab der Romanmitte war ich begeistert. Zum Einen lag es an der Handlung mit Nona, zum Anderen könnte diese Indianersippe noch gewaltig für Aufsehen sorgen. Nicht nur das Oberhaupt Makootemane, sondern auch sein Kind Hidden Moon können sich dem Pupurstaub widersetzen. Hidden Moon kann ich mir sogar als neuen Begleiter Liliths vorstellen, da er auch das Böse als seinen Feind bezeichnet. Lilith wird am Ende verschont und Nona ist mit ihrem Bestreben die Seuche aufzuhalten nicht vorwärts gekommen. Zwischendurch wird Lilith noch vom Widderköpfigen zu sich und Jennifer in das Bild gezogen. Dieses Kind scheint mächtig und kann besonders wenn Lilith schläft Einfluss auf sie ausüben. Viele interessante Baustellen, der Zyklus entwickelt sich. Insgesamt 4 von 5 Sternen

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Beiträge: 3586

14.02.2020 00:45
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Dieser Rezi vom Spätaufsteher ist aber auch so gar nichts hinzuzufügen, ich hätte sie fast genauso schreiben können, die gleichen Empfindungen und Gedanken hatte ich auch... Mich begeistert auch, wie die angesponnen Fäden, hier Nona, wieder sehr schnell aufgenommen werden, auch die Vergangenheit einbezogen wird und somit Verständnis für die Gegenwart weckt und das Ganze wieder einem rotem Faden folgt.
Diese Visionen mit dem Widderköpfigen muten wirklich sehr gefährlich an, aber auf Hidden Moon wage ich auch zu hoffen..
Ein Top will nicht ganz raus, aber 4 von 5 Sternen sind auf jeden Fall verdient...

LG Lessy großes Grinsen Alt

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