logo
-- www.johnsinclair-forum.de -- www.gruselroman-forum.de --
Das Forum zu John Sinclair, Gespenster-Krimi, Vampira, Hörspielen und vielem mehr !
Willkommen !
Falls Sie auf der Suche nach einem Forum rund um klassische und aktuelle Romanhefte sind, sollten Sie sich hier registrieren. Hier finden Sie ebenfalls Rubriken für Hörspiele und weitere Foren. Die Nutzung des Forums ist kostenlos.

John-Sinclair-Forum ::: Gruselroman-Forum » Roman-Serien » Gespenster-Krimi » GK1-200 » Band 78: Tony Ballard - Das Todeslied des Werwolfs - Autor: A.F.Mortimer
« Vorheriges Thema | Nächstes Thema » Druckvorschau | An Freund senden | Thema zu Favoriten hinzufügen
Neues Thema erstellen Antwort erstellen
Umfrage: Wie hat euch der Roman gefallen?
Top 
0
0.00%
Sehr gut 
1
100.00%
Gut 
0
0.00%
Mittel 
0
0.00%
Schlecht 
0
0.00%
Sehr schlecht 
0
0.00%
Grottig 
0
0.00%
Insgesamt: 1 Stimmen 100%
 
Habibi Habibi ist weiblich
Chefin




Dabei seit: 01.10.2008
Beiträge: 5391

04.11.2008 15:22
Band 78: Tony Ballard - Das Todeslied des Werwolfs - Autor: A.F.Mortimer
Antwort auf diesen Beitrag erstellen  Zitatantwort auf diesen Beitrag erstellen      IP InformationZum Anfang der Seite springen



"Gute Nacht, Jane", sagte Alice Rack. "Gute Nacht, Alice", erwiderte Jane Bannister vor der Tür ihres Hauses. "Komm gut nach Hause." "Ist ja nicht weit", sagte Alice. "Soll ich nicht doch mit dem Wagen..." "Ist wirklich nicht nötig, Jane. Wieder ins Haus, sonst erkältest du dich noch." Jane rieb sich fröstelnd die nackten Arme. "Scheußlich, dieser Londoner Nebel, was?" Alice Rack lachte. "Der Nebel ist überall scheußlich. Nicht nur bei uns in London."
Sie wandte sich um und ging. Jane schaute ihr nach, bis sie um die nächste Ecke verschwand, dann trat sie frierend zurück und schloß die schwere Tür.
In diesem Moment löste sich aus der gegenüberliegenden Haustornische eine große, kräftige Gestalt. Das Licht der Peitschenlampe erhellte sein grauenerregendes Gesicht! Überall wucherten zottelige Haare, silbrig schimmernd. Es war ein Fell, das das Gesicht des Mannes bedeckte. Und es war eine Wolfsschnauze, die aus diesem furchterregenden Gesicht hervorsprang. Dunkle Augen funkelten mordlüstern. Die lange, rosige Zunge leckte hungrig über die Schnauze, in der die Fangzähne des Raubtiers wie weiße Dolche blitzten.
Es war ein Werwolf. Und er war auf der Suche nach einem Opfer.

Erscheinungsdatum: 11.03.1975

Autor: Fritz Tenkrat

Tony Ballard Nr. 5


«Diesen Roman bewerten» «Die aktuelle Top50»

                                    Habibi ist offline Email an Habibi senden Beiträge von Habibi suchen Nehmen Sie Habibi in Ihre Freundesliste auf                               Diesen Beitrag editieren/löschen Diesen Beitrag einem Moderator melden IP Information
3748
Das Gleichgewicht Das Gleichgewicht ist männlich
Team




Dabei seit: 24.09.2008
Beiträge: 9594

13.01.2012 18:41
Antwort auf diesen Beitrag erstellen  Zitatantwort auf diesen Beitrag erstellen      IP InformationZum Anfang der Seite springen

In London treibt ein blutrünstiger Lykantrop sein Unwesen. Tony Ballard und Vicky heften sich an seine Fersen. Doch wer steckt hinter der Fratze des Werwolfs? Während die beiden verzweifelt versuchen, seine Idendität aufzudecken, wütet er weiter. Und sie können nichts dagegen unternehmen...

Soweit die recht einfache und klare Story dieses Romans. Obwohl ich wusste, wie der Werwolf getötet wird, wurde ich kaum gespoilert. Die Hauptfrage in dieser Geschichte ist nämlich: Wer ist der Werwolf?" Schonmal ein Pluspunkt, dass Tony nicht ginter einer x-beliebigen Bestie hinterherjagt, sondern eine echt spannende und fesselnde Detektivstory ihren Lauf nimmt. Zumal alles sehr realistisch gehalten wurde. Obwohl Tony schlau vorgeht, verwischt der Werwolf seine Spuren so gut, dass der Dämonenhasser mehrmals auf der falschen Fährte ist und die Identität des Lykantropen erst auf den letzten Seiten enthüllen kann. Kein allmächtiges Bauchgefühl, welches fast immer ins Schwarze trifft.

Die Stimmung des Romans ist schon unheimlich und natürlich oldschoolig. Interessante Ideen, wie eine Hellseherin, die versucht, sich in den Werwolf hinein zu versetzen (was schockierend gut gelingt) runden die Story ab.

Im Grunde bleibt es aber eine solide Werwolfs-Geschichte, daher auch nur ein GUTer Roman und nicht mehr.


Cover: Scheußlich. Und das meine ich nicht im positiven Sinne.

__________________
https://gruselroman.fandom.com/de

Aktuelle Lesereihenfolge:

1. Professor Zamorra
2. John Sinclair
3. Dämonenkiller (vielleicht pausiert bis die Neuauflage aufgeholt hat)

                                    Das Gleichgewicht ist offline Email an Das Gleichgewicht senden Beiträge von Das Gleichgewicht suchen Nehmen Sie Das Gleichgewicht in Ihre Freundesliste auf                               Diesen Beitrag editieren/löschen Diesen Beitrag einem Moderator melden IP Information
31435
Tokata1973 Tokata1973 ist männlich
Foren Gott




Dabei seit: 18.01.2011
Beiträge: 2582

16.03.2012 16:08
Antwort auf diesen Beitrag erstellen  Zitatantwort auf diesen Beitrag erstellen      IP InformationZum Anfang der Seite springen

Ich schließe mich unserem werten Perry an,auch mir hat der Roman gefallen.Nur vergebe ich ein "sehr gut".
Auch ich fand es sehr gelungen das man nicht wußte wer letztendlich der Werwolf ist Daumen_hoch

                                    Tokata1973 ist offline Email an Tokata1973 senden Beiträge von Tokata1973 suchen Nehmen Sie Tokata1973 in Ihre Freundesliste auf                               Diesen Beitrag editieren/löschen Diesen Beitrag einem Moderator melden IP Information
34338
woodstock woodstock ist männlich
Administrator




Dabei seit: 29.11.2008
Beiträge: 12919

29.06.2013 07:29
Antwort auf diesen Beitrag erstellen  Zitatantwort auf diesen Beitrag erstellen      IP InformationZum Anfang der Seite springen

Wann habe ich denn das letzte mal in einem Heftroman gelesen wie ein Werwolf sein Opfer verspeist? Ach ja, diese FSK ist wirklich nicht immer gut.
Aber auch sonst war der Roman wirklich Klasse und überraschte mit einer netten Auflösung.

__________________
Ein Meister ist nicht derjenige, der etwas lehrt, sondern jemand, der seinen Schüler dazu anregt, sein Bestes zu geben, um ein Wissen zu entdecken, das er bereits in seiner Seele trägt.
Wenn es in einer Ehe keine Meinungsverschiedenheit gibt, dann ist einer ein Trottel
Den Tagen mehr Leben geben nicht dem Leben mehr Tage

                                    woodstock ist offline Email an woodstock senden Beiträge von woodstock suchen Nehmen Sie woodstock in Ihre Freundesliste auf                               Diesen Beitrag editieren/löschen Diesen Beitrag einem Moderator melden IP Information
52649
Wynn Wynn ist männlich
Kaiser




Dabei seit: 07.03.2017
Beiträge: 1018

23.03.2020 17:07
Antwort auf diesen Beitrag erstellen  Zitatantwort auf diesen Beitrag erstellen      IP InformationZum Anfang der Seite springen

Alles beginnt nahezu nach Schema F, aber dann wird ein kleines Katz- und Maus-Spiel draus, weil Tony rätselt, wer der Werwolf ist und potenzielle Kandidaten zu Opfern werden und somit ausscheiden.

Tony und Vicky sind in der Absicht nach London gekommen, sich ein Haus zu kaufen. Bis sie etwas gefunden haben, wohnen sie zunächst in einem kleinen Vorstadthotel und dann in einem möblierten Zimmer.

Als Vicky die Zeitungsannoncen durch sieht, stößt sie auf einen grauenhaften Mord an einer jungen Frau. Tony Ballard erkennt auf den Fotos die Handschrift eines Werwolfs und beginnt, zu ermitteln.

Zunächst suchen sie den Nachtwächter auf, der das tote Mädchen gefunden und den Werwolf gesehen hat. Die Spuren führen zum Anwesen eines gewissen Jeremy Cool, ein ehemaliger Boxer, der nicht mehr ganz richtig im Kopf sein soll.

Cool hetzt vier Bluthunde auf Vicky und Tony und pfeift sie im letzten Augenblick zurück, Konfrontiert damit, dass ein Mörder in der Nacht über die Mauern seines Anwesens geklettert ist, wiegelt er ab, weil das wegen der scharfen Hunde unmöglich gewesen wäre. Ist er der Werwolf?

In der Nacht wird Cool Opfer des Werwolfs, scheidet als Verdächtiger also aus. Tony will sich mit dem Bruder des ersten Opfers in Verbindung setzen, dem Schriftsteller Ken Rack, trifft aber nur auf dessen Verleger Francis Stevenson, der Tony etwas nervös vorkommt. Er gibt Tony die Adresse des Psychiaters, bei dem Ken Patient ist.

Als Tony Vicky vom Karatetraining abholt, will sie unbedingt in einem Antiquariat einen türkischen Krummsäbel aus Silber kaufen, der aus dem Besitz eines bedeutenden Großmufti stammen soll. Tony hält das für Humbug. Trotzdem findet der Säbel seinen Platz an der Wand der beiden.

Dr. Cracken, der Psychiater eröffnet Tony, dass Ken sich tatsächlich für einen Werwolf hält. Er spielt ein eindrucksvolles Tonband von der entsprechenden Sitzung vor, die das untermauert. Ist Ken wirklich der Werwolf?

In seiner Wohnung finden sie ihn erneut nicht vor, aber Tony will noch einmal den Nachtwächter nach der Kleidung des Werwolfs fragen, um Gewissheit zu bekommen. Dort kommt es zum ersten Kampf mit der Bestie, die den Nachtwächter bereits getötet hat. Tony kann ihn mit seinem Ring in die Flucht schlagen.

Als die Polizei eintrifft, lernt Tony den Scotland Yard-Beamten Conan Brestovsky, der selbst schon einen Werwolf zur Strecke gebracht hat. Inoffiziell bietet er Tony an, mit ihm zusammenzuarbeiten. Doch bevor er wirklich dazu kommt, wird Brestovsky bereits vom Werwolf getötet.

Wieder entdeckt Vicky eine Annonce in der Zeitung, diesmal die der Mademoiselle Florence, einer Hellseherin. Tony und Vicky bitten sie um Hilfe. Obwohl sie tatsächlich viel weiß, kann sie die Identität des Werwolfs nicht erkennen. Sie sieht nur die Möglichkeit, in ihn zu dringen, um mehr herauszufinden. Auch Sicherheitsgründen wird sie an einem Stuhl festgebunden und es gelingt ihr, sich in die Bestie hineinzuversetzen. Sie gibt den Namen Stevenson preis. Tony weiß allerdings nicht, ob damit der Werwolf oder das nächste Opfer gemeint ist.

Tony und Vicky teilen sich auf. Während Vicky Racks Haus observiert, tut Tony dasselbe mit Stevensons Haus. Dock Vicky verliert ihren Mann aus den Augen. Tony wird vom Hilferuf, den der Werwolf imitiert, von seinem Posten fort gelockt, bevor die Bestie über den Verleger und seine Freundin herfällt. Tony kann Schlimmeres verhindern, aber der Werwolf geht ihm erneut durch die Lappen.

Vicky und Tony fahren zu Racks Haus, überzeugt davon, dass nur er der Wolf sein kann. Aber sie erleben eine herbe Enttäuschung, denn im ganzen Haus befinden sich heilige Symbole. Unmöglich also, dass ein praktizierender Katholik das Monster ist.

Aber Tony hat für sich herausgefunden, wer es ist, ruft die betreffende Person an und lädt sie zu sich nach Hause ein. Dr. Cracken, der Psychiater, erscheint kurz darauf und es dauert nicht lange, bis es zum alles entscheidenden Kampf kommt. Tony spaltet die Bestie mit dem silbernen Säbel, den ihm Vicky zuwirft, aber das Herz des Werwolfs schlägt noch, und so greift eine Hälfte noch einmal Vicky an. Tony kann jedoch das Herz der Bestie mit seinem Ring vernichten.

Geht bei mir mit "sehr gut" vom Stapel. Tenkrats Schreibe funktioniert hier wunderbar. Über die Logikfehler reden wir wie immer nicht.

                                    Wynn ist offline Email an Wynn senden Homepage von Wynn Beiträge von Wynn suchen Nehmen Sie Wynn in Ihre Freundesliste auf                               Diesen Beitrag editieren/löschen Diesen Beitrag einem Moderator melden IP Information
130107
Neues Thema erstellen Antwort erstellen
Gehe zu:
Geisterspiegel.de - Das grosse Online-Magazin
Powered by Burning Board Lite © 2001-2004 WoltLab GmbH
Design based on Red After Dark © by K. Kleinert 2007
Add-ons and WEB2-Style by M. Sachse 2008-2018