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John-Sinclair-Forum ::: Gruselroman-Forum » Roman-Serien » Professor Zamorra » PZ1001-heute » Band 1182: Der Finger der Furcht
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Michael Michael ist männlich
Administrator




Dabei seit: 22.11.2007
Beiträge: 4766

17.09.2019 19:07

Startbeitrag !

Band 1182: Der Finger der Furcht
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Seit alters her ragt der Felsen vor der Küste steil auf in den Himmel. Die Bewohner nennen ihn den Finger der Furcht. Früher sorgte ein Wärter dafür, dass in dem Haus, das oben auf dem Felsen thront, ein Leuchtfeuer brannte. In stürmischen Gewitternächten soll es noch heute zu sehen sein, raunen die abergläubischen Fischer. Manche schwören, dort oben vor den erleuchteten Fenstern den Geist des alten Leuchtturmwärters erblickt zu haben.
Doch diesmal lockt das Leuchtfeuer etwas anderes an. Etwas, das besser für immer versunken geblieben wäre ...

Geschrieben von Veronique Wille
Erscheinungstag: 17.09.2019

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Wenn die Süße des geringen Preises verflogen ist, die Bitterkeit minderer Qualität wird bleiben.

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woodstock woodstock ist männlich
Administrator




Dabei seit: 29.11.2008
Beiträge: 12885

28.09.2019 18:27
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So, dann ist es jetzt wohl mal so das ich darum bitte eure Wortwahl im Griff zu haben. Wäre doch blöd wenn ich hier löschen müsste und Verwarnungen ausspreche.

Also kommt mal wieder runter und unterhaltet euch wie erwachsen Menschen mit einem Teil Verstand und Niveau Alt

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Ein Meister ist nicht derjenige, der etwas lehrt, sondern jemand, der seinen Schüler dazu anregt, sein Bestes zu geben, um ein Wissen zu entdecken, das er bereits in seiner Seele trägt.
Wenn es in einer Ehe keine Meinungsverschiedenheit gibt, dann ist einer ein Trottel
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122956
Wynn Wynn ist männlich
Kaiser




Dabei seit: 07.03.2017
Beiträge: 1051

28.09.2019 18:29
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Das passt schon. Ich mach mich vom Acker, dann ist Ruhe.

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122957
Wolf55 Wolf55 ist männlich
Haudegen




Dabei seit: 02.10.2018
Beiträge: 530

28.09.2019 21:22
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Zitat:
Original von Alban de Bayard
@Wynn: Ich finde Dein Auftreten auch ziemlich seltsam, bleibt aber Dir überlassen.

Nö, ich "greife" hier nur Dich und Ede an, nicht alle Mitglieder des Forums. Mir geht es darum, dass niemals etwas Positives gesagt wird.


Das sollte dann aber schon belegbar sein: Fakt ist: Meine einzige "Rezi" zu Zamorra kannst Du im Thread # 1175 nachlesen, Bewertung insgesamt: "Sehr gut"!

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122964
Alban de Bayard
Mitglied


Dabei seit: 02.10.2018
Beiträge: 36

28.09.2019 22:20
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@Wolf55: Komm, jetzt ließ Dir nur mal Deine Beiträge in diesem Faden hier durch - die sprühen jetzt nicht gerade so von Seinsfreude und Positivismus. Aber gut: Besagte Rezi habe ich nicht gelesen, Nobody is perfect und: Sorry.


So, jetzt einen Kaffee und weiter gehts mit dem aktuellen Zamorra!

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122977
Olivaro Olivaro ist männlich
Administrator


Dabei seit: 15.05.2013
Beiträge: 7237

29.09.2019 12:35
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Mal ein kleiner Zwischenruf: Hier im Forum herrscht immer ein respektvoller Umgangston. Berechtigte Kritik und faire Diskussionen sind jederzeit willkommen, wer aber glaubt, hier Leute beleidigen oder intolerante und bevormundende Kommentare posten zu müssen, ist hier ziemlich fehl am Platz. Das haben in der Vergangenheit schon einige (und zum Glück nur sehr wenige) Leute versucht, von denen wir uns dann ohne großes Bedauern wieder getrennt haben.

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Hill House selbst, das nicht normal war, stand für sich alleine zwischen den Hügeln, und in ihm steckte etwas Dunkles ... und was dort auch umgehen mochte, es ging allein um.
Shirley Jackson: The Haunting of Hill House

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122991
Sheila Conolly Sheila Conolly ist weiblich
Kaiser




Dabei seit: 24.06.2009
Beiträge: 1056

01.10.2019 08:58
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Sorry, dass ich jetzt einfach mit ner Rezi in die Diskussion grätsche Zunge raus , aber ich muss schnell schreiben, was ich gelesen habe, sonst lassen die Tabletten nach und mein Hirn wird wieder matschig vom grippoziösen Erkältungsgedöns Augenzwinkern großes Grinsen
Daher kann's vielleicht auch ein bisschen durcheinander anmuten ...


Na jedenfalls war ich jetzt auch in dem Leuchtfeuerhäuschen auf dem Finger der Furcht.
Abgesehen von den vielen kleineren (Flüchtigkeits-)Buchstaben-Verdreher-Fehlerchen und den oftmals fehlenden Satzzeichen, was für Zamorra eigentlich eher untypisch ist, hat mir der Roman echt gut gefallen!
Ich hatte gerade erst einen anderen Roman beendet und wollte hier nur schon mal ganz kurz anlesen, wie es so ist ... und schwuppdiwupp war ich auch schon auf Seite 40! Da konnte ich den Rest auch noch eben verschlingen, zumal ich ja unbedingt wissen wollte, was es jetzt mit den merkwürdigen Begebenheiten um den Finger der Furcht auf sich hatte ...
(Fehler gehen mir im Übrigen erst dann tierisch auf die Nerven, wenn ich das nicht gleich beim Lesen automatisch korrigieren kann oder sie inhaltlich alles verwurschteln und ich nachlesen muss ... was den Lesefluss halt erheblich stört. Das war hier für mich aber nicht der Fall, auch wenn es doch schon auffallend viele Fehler waren ... kannte ich bei Zamorra bisher gar nicht so in dem Maße.)

Paul und Siri wollen für ihren You Tube Kanal "World of Ghosts" die Geschichte, die sich um den Finger der Furcht rankt, untersuchen.
Dazu will Siri drei Tage da oben im Leuchtfeuerhäuschen verbringen und diese Zeit mit Videoaufzeichnungen dokumentieren. Paul filmt die Überfahrt und für die drei Tage soll Sendepause herrschen, um das alles möglichst authentisch zu gestalten.
Doch Paul filmt etwas merkwürdiges, als Siri auf den Felsen zum Häuschen hoch kraxelt, das aber nachher nicht mehr zu sehen ist.
Crazy, die sie vorher im Ort kennenlernten und die durch einen weiblichen Elementar, der unbemerkt in ihr wohnt, einen Hang zu Heilung und Wohlbefinden durch Steine, vorzugsweise Achate, hat, kann dieses Etwas für einen kurzen Moment wieder sichtbar machen, bevor es derbe zurückschlägt.
Sie ahnt, dass Siri in höchster Gefahr schwebt und will mit Paul zum Felsen übersetzen. Doch der kriegt kalte Füße, weil allem Anschein nach alles sich gegen sie verschworen hat und die Überfahrt unmöglich macht.
Bald haben Crazy und Paul Siri auf dem Finger der Furcht jedoch "vergessen", als hätte sie nie existiert ...

Siri sitzt derweil in dem Leuchtfeuerhaus und hat ein paar merkwürdige Erlebnisse. Außerdem findet sie eine Art Logbuch, vom ehemaligen Leuchtturmwärter Herve Brevelet, indem er von einer seltsamen Begegnung berichtet.
Sie fühlt sich zunehmend unwohl und eine bedrückende Beklemmung macht sich in ihr breit.
Ihre Angst steigert sich, als sie eine Zeichnung aus dem Nichts in ihrer Kladde findet.
Besonders, als diese etwas später auch noch vollendet wird ...

Zamorra und Madame Claire leiden an einer Magenverstimmung, als Nicole von Crazy angerufen und quasi angefordert wird.
Zamorra hat's eh nicht so mit der verrückt anmutenden Dame und soll sich auskurieren, während sich Nicole allein auf den Weg macht.
Sie trifft auf Crazy und Paul, aber beide haben Erinnerungslücken und Crazy erinnert sich nichtmal dran, Nicole angerufen zu haben. Doch während sie in den Gedanken der beiden rumsucht, stößt Nicole bei beiden auf eine merkwürdige Leere und fragt Crazy später nochmal gerade heraus, ob sie in ihren Gedanken rumsuchen darf. Dabei stößt sie auf den weiblichen Elementar Galowana, die ihr den markanten Satz Wer Realität und Zeit zu manipulieren vermag, kann uns alle auslöschen um die Ohren haut und ebenfalls von einer Gefahr ausgeht.
Wie viel Wahrheit in diesem Satz steckt, müssen alle Beteiligten bald feststellen und dann ist höchste Eile geboten ...

Mir haben ganz besonders die Eindrücke Siris gefallen, wie sie da in dem Häuschen alles beschreibt, was sie fühlt, wie sie damit umgeht, dass die geliebte Website und die Aussicht auf Ansehen und Klicks sie trotz Angst dort oben halten. Die Videos scheinen ja quasi sogar eine Art Ventil zu sein, um ihr dabei zu helfen, um jemandem von den Vorkommnissen, ihrer Angst, etc. erzählen zu können. Sie hat übrigens meine Hochachtung, dass sie da drei Tage ALLEINE bleiben will. Sogar noch, als die Angst immer weiter in ihr hochkriecht und das berühmt berüchtigte Kribbeln hervorruft. Wenn ich schon daran denke ... brrrr ... neeee ... ich glaube, ich hätte noch eher versucht, zurück zu schwimmen oder bei der ersten unheimlichen Begebenheit Telefon/Funk benutzt, als einsam und allein da oben zu bleiben!! Bei dem Gedanken daran, was sie hört, sieht und erlebt, als das Licht ausgeht und sie die knisternden Flüstergeräusche hört kribbelts mich schon!!
Wie sich Angst und Geschehnisse bei und um Siri langsam aufbauen und immer zur rechten Zeit weitergeführt werden, den Strang auch an den anderen Stellen voran bringt, fand ich sehr gut gewählt und erzählt.
Auch die Geschichte mit den Elementaren war sehr lesenswert und besonders, dass sie trotz ihrer schrecklichen Vorahnung, die man ja schon als Angstgefühl bezeichnen kann, noch Nicole helfen, als sie merken, was sie vor hat und u.a. ihren Dhyarra spüren.

Den Aufbau an sich fand ich auch toll gemacht.
Siris Aufzeichnungen, die dann durch Brevelets eigene Sichtweise noch erfrischend ergänzt werden ... Paul, der ebenfalls - gerade durch seine Beobachtung während des Filmens - bemerkt, dass es auf dem Finger der Furcht nicht ganz Geheuer ist und zusammen mit Crazy eine gruselige Entdeckung in dem Video macht ... wie Nicole ins Spiel kommt und Zamorra zur Abwechslung erstmal "outgesourct" wird, um nachher Recherche betreiben zu können ... Daumen_hoch

Und dann das Vergessen ... irgendwie eine beängstigende Vorstellung ... wie Siri und auch der Felsen mit dem Leuchtfeuerhäuschen aus den Erinnerungen von Paul und Crazy verschwanden ...und nach und nach auch die geliebte Webseite, bzw. sogar der ganze Ort Port Rose.
Aufgeklärt wird es dann für den Leser ganz allmählich durch Brevelet ... als Siri allem Anschein nach dasselbe Schicksal erleidet, wie er ...
Und NUR für den Leser, denn Nicole und Co reimen sich mehr zusammen, als dass sie es wirklich wissen.
Die Übergänge der drei entsprechenden Sequenzen dazu fand ich absolut klasse gemacht: erst Siri, die sich tierisch vor der vollendeten Zeichnung fürchtet und schließlich auf einem Selfie-Video das Vieh auf ihrer Schulter sieht, das seine Tentakel in ihren Kopf und Körper gebohrt hat (ein bisschen hatte ich da einen Dalek in seiner Urgestalt, also ohne Gehäuse, vorm geistigen Auge^^ großes Grinsen )... dann direkt weiter in die Vergangenheit zu Herve Brevelet, der dasselbe knisternde Flüstern hört, wie Siri und dann auch schon Bekanntschaft mit dem Tentakelvieh machte ... und zuletzt der Moment seines Todes, wo alles offenbart wird und man erfährt, was es für ein Wesen ist, dass zu diesem Realitäts-Zeit-Ding fähig ist ...

Die Reise Galowanas durch die Bewusstseine der Leute, Einwohner und auch in die Erinnerungen einer Verstorbenen fand ich ebenfalls sehr schön beschrieben. Die Sache mit den Türen, dass einige fest verschlossen waren, dann gab es plötzlich leere Seiten und schließlich die Erinnerungen der Vergangenheit, bevor sie panisch merkt, das etwas nach ihr greift und sie sofort wieder in Crazys Geist flüchtet.
Und schließlich auch die Gedanken des "galaktischen" Wesen selbst ... ich musste ja doch etwas schmunzeln, als es davon erzählte, dass das Löschen von Informationen in Zeiten von Computern und Internet immer schwieriger wurde ... aber es hat ja noch halbwegs gut geklappt, bis eben Nicole auf der Bildfläche erschien, die zum Glück hartnäckig geblieben ist!

Und dann waren da noch die Passagen mit Zamorra, Faolan und Pascal. Die beiden Archivare kabbeln sich so nett wie eh und je, als das Manuskript von Professor Doktor Gregorius Morgenstern verschwunden ist, das eigentlich etwas Aufschluss über den Finger der Furcht geben soll.
Als Zamorra dann die Zeitschau machte, war ich auch gespannt, was er zu sehen kriegt ... aber auch hier waren die Infos eher spärlich, brachten die Beteiligten zunächst nicht weiter. Das passierte dann erst, als Zamorra einen von Merlins Zeitreiseringen benutzt.
Ich find's gut, wenn man nicht sofort auf einen Schlag alles weiß, sondern sich auch als Leser mal was zusammenreimen und/oder vor Ort nachforschen muss .... und am Schluss auch nicht alles haarklein erklärt werden kann smile Immerhin erfahren wir ja schon mehr, als die Protagonisten selbst ... okay, Siri, Brevelet und evt. auch die anderen jährlichen Toten mal ausgenommen. Und da Zamorra nun auch in sämtlichen Welten rumreisen und so manch fernen Planeten erreichen kann, fand ich das mit diesem "Alien-Wesen" auch passend für's Zamorraversum smile Und wer weiß schon mit Sicherheit, ob nicht doch irgendwo tatsächlich mal was gelandet ist ... Augenzwinkern smile 8/10 Amuletten smile

Es gab zwei Namensverwechslungen, die einen kurzzeitig grübeln ließen, aber die man auch während des Lesens, ohne zurückzublättern, berichtigen konnte. Ging mir zumindest so. Einmal die Sache mit "Marchand", der die Kamera senkte und wieder auf Siri zoomt. Da muss es wohl Paul heißen, weil er die Überfahrt filmte ... denn Jacques Marchand war ja der Fischer, der Siri zum Finger der Furcht rüber ruderte und keine Hand für ne Kamera frei hatte Augenzwinkern
Dann noch "Siris Stand", da müsste es der Stand von Crazy gewesen sein.
Fiel bei mir jetzt aber nicht so sehr ins Gewicht, es gibt schlimmeres ... nämlich dann, wenn man blättern müsste, weil Zusammenhänge nicht mehr stimmen oder plötzlich anders sind. Da das hier aber nicht der Fall war und der Lesespaß deswegen auch nicht wirklich getrübt wurde, war's noch ok. Vielleicht isses ja beim nächsten Mal schon wieder weniger ... Daumen_hoch

Und die Kriegssache ...
1918 - zweite Weltkrieg ... Siri sagt das doch herself ... vielleicht hat sie's halt nicht so mit Geschichte??
Es stammt jedenfalls nicht aus dem direkten Erzählmodus der Autorin, sondern aus der Aufzeichnung von Siri selbst.
"Im Zweifel für den Angeklagten": entweder ist es tatsächlich ein "Fehler" der Autorin oder es ist eben charakterlich beabsichtigt: z.B. einfach nur schlichte Dummheit der Protagonistin, die ja zuweilen generell während der Aufnahmen etwas ... naja ... eben irgendwie klischeemäßig "youtubisch" spricht Augenzwinkern ... oder es einfach ihre Verwirrung/Irritation widerspiegelt, die auf die aufkommende, beklemmende Angst zurückzuführen ist. Ich habe mich beim Lesen direkt für letzteres entschieden ... weil's irgendwie zu dem Mädel passte Zunge raus großes Grinsen (obwohl sie mir nachher auch echt leid tat!! Da harrte sie da aus und dann, anstatt gerettet oder wenigstens "unwissend" ausgelutscht zu werden, bis sie eben nicht mehr existiert, muss sie das Vieh auch noch sehen!! Als Zeichnung UND real ... auf ihr ... wie die Tentakel in ihr stecken ... ihre Lebensenergie abgesaugt wird ... und sie damit aus der Welt verschwindet. Einzig für Paul ist es nicht soooo negativ, dass er mit ihrem Gesicht in seiner Erinnerung nicht mehr viel anfangen kann. Er war doch nach dem Schlussmachen immer noch - unerwidert - verknallt in sie.)

Danach geht's mit Herve Brevelet weiter und dort spricht er vom Ersten Weltkrieg. Ergo gehe ich davon aus, dass das mit Siri und dem zweiten (<- viell. deswegen auch klein geschrieben?!) Weltkrieg so gewollt war ...
Außerdem spricht er von U-Booten und Seekrieg ... was durchaus eine Daseinsberechtigung hat, denn 1917 gab's sehr wohl noch den Seekrieg/U-Boot-Krieg, der in allen Weltmeeren stattfand, sich um die britischen Inseln tummelte und seinen Schwerpunkt in der Nordsee hatte ... und sich auch bis 1918 zog. Und wenn meine spärlichen Geographie-Kenntnisse mich jetzt nicht arg täuschen, wird die Bretagne vom Atlantik umschwappt, der ja ebenfalls zu den Weltmeeren zählt Augenzwinkern ... und 1916 war Brevelet ja auch bei der Schlacht von Somme dabei, die es ebenfalls gab .... ergo: check Daumen_hoch auch für Seekrieg und U-Boote 1918 und die damit verbundene Recherche oder das vorhandene geschichtliche Wissen! smile
Außerdem hockte Brevelet ja noch in seinem Leuchtfeuerhaus auf dem Felsen und konnte zunächst nicht sehen, um was es sich wirklich handelte, als er durchgeschüttelt wurde. Es ballerte für ihn geräuschtechnisch aus vollen Rohren, was die Erschütterungen erzeugte, also nahm er an, dass evt. U-Boote in die Nähe gelangt waren .... bis er dann sah, was da wirklich am Finger der Furcht rüttelte und rumschrappte ...

Das Cover fand ich sehr passend, stimmig und atmosphärisch. Man sieht nicht nur das Häuschen oben auf dem Felsen, sondern sogar die Stufen, die hinein und hinauf führen und das kleine Boot, mit dem Marchand Siri rüber brachte (obwohl das ja eigentlich mit dem guten Jacque wieder weggeschippert ist, sonst hätte der Mann ja schwimmen müssen und Siri hätte damit noch irgendwie nen Fluchtversuch unternehmen können Augenzwinkern smile )
Vor dem Lesen wirkt es eher harmlos ... aber danach kriegt man fast schon ne Gänsehaut, weil man förmlich zusätzlich die Tentakel und die gestrandete, rochenähnliche Silberscheibe "sehen" kann ... und das Wesen, das einem auf der Schulter hockt ... Grusel Ohnmacht

In der Mystery Times gab's einen schön erzählten Bericht vom "Art-Rock-Festival" in Reichenbach.
Besonders cool fand ich die Geschichte der Fichtner-Männer mit Claudio Simonetti, wie umgänglich der Mann anscheinend ist, das Portrait von ihm und die begeisterten Fotos, die Zeichnungen der Band, wie auch das Fangen des Drumsticks! smile
Ich kann mir schon vorstellen, dass es ein toller Tag für die beiden gewesen sein muss! smile Daumen_hoch

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"Man sieht es, man hört es und man riecht es ... !"
"Also ... das musst du uns erklären, Sheila ... !"
"Man sieht, dass die Whiskyflasche leer ist und hört, dass du voll bist ... und man riecht deine Fahne!"

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123054
Das Gleichgewicht Das Gleichgewicht ist männlich
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Dabei seit: 24.09.2008
Beiträge: 9733

01.10.2019 18:06
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Siri und Paul gehen für ihren amerikanischen Youtubekanal paranormalen Phänomenen nach. Dieses mal dem Finger der Furcht in der Bretagne. Natürlich werden sie gewarnt, jeder vor Ort rät ihnen davon ab. Doch Siri will unbedingt drei Tage im Häuschen oben auf dem schroffen Felsen übernachten.

Aus ihrer Sicht bekommen wir so einige Absätze mit Handyaufnahmen, bei denen sie Zeug in die Kamera quatscht. Das übliche. Es herrscht eine beklemmende Atmosphäre und der erste Spuk lässt nicht lange auf sich warten. So richtig fesseln konnte mich das nicht. Die Idee ist gut, kommt im Flm aber vielleicht besser rüber als in der Literatur.


Bei Zamorra und Nicole ist es Anfangs ebenso unspannend. Sie denken darüber nach, ob und wo sie mal wieder Urlaub machen könnten. Madama Claire hat sich böse den Magen verdorben. Sowas halt.


Siri und Paul jedenfalls haben eine junge Frau namens Crazy Laze kennen gelernt. Eben diese Crazy ist vor einem Jahr auf Zamorra getroffen. Sie ist esoterisch angehaucht und hat einige Parakräfte. Nun macht sie sich Sorgen um die jungen Youtuber und bittet den Meister des Übersinnlichen Um Hilfe. “Du denkst doch nicht etwas daran, dass wir auf einen vagen Verdacht hin …" Egal, er kann eh nicht, weil ihn nun ebenfalls die Magenkrämpfe erwischen. Nicole macht sich allein auf den Weg. Eine billige Ausrede, aber doch sehr schön, dass Zamorra mal nicht dabei ist und seine Partnerin die Sache allein stemmen muss.

Vor Ort spitzt sich die Lage inzwischen zu. Auf einer Filmaufnahme ist eine Schattengestalt zu sehen und der Laptop bricht in Flammen aus. Crazy ahnt sofort, dass man Siri da schnell raus holen muss. Doch dazu kommt es nie. Als Nicole am nächsten Tag eintrifft wurden die letzten Erinnerungen von Paul und Crazy gelöscht. Sie wissen nicht einmal mehr, dass Siri überhaupt mit hier war. Mhh, was kann man da nur tun? Schon wieder innerhalb kurzer Zeit nutzt Nicole ihren übertriebenen Lauschsinn, äh Verzeihung ihre telepathischen Kräfte. Jetzt weiß sie, dass mehr dahinter steckt. Und sie kann Kontakt zu dem Elementarwesen aufnehmen, das Crazy ihre Kräfte gibt. Der mysteriöse Gegner im Hintergrund ist kein niederes Höllenwesen. Er kann Raum und Zeit manipulieren und ist sehr mächtig. Das macht sogar Zamorra Sorgen. Wenn das stimmte, was der Elementar behauptet hatte – und daran bestand für Zamorra kein Zweifel – dann hatten sie es mit einem schier übermächtigen Gegner zu tun. Um es mit Helge Schneider zu sagen. Och neee. Nee, lass ma! Warum kein einfacher netter Gruselfall?

Plötzlich gibt es auch keinen Felsen namens Finger der Furcht mehr. Und in der Bibliothek des Châteaus liegen zwar Aufzeichnungen darüber herum. Die sind aber auch verschwunden. Na gut, springt man halt einfach mit den Zeitringen ein paar Stunden in die Vergangenheit und liest es dort. So einfach ist das.

Trotzdem wird es schlimmer und nicht besser. Paul erinnert sich nicht mehr an seinen eigenen Youtubekanal. Dann beginnt der ganze Ort zu „verschwinden“ und nur mit dem Dhyarra kann Nicole ihn gerade so wieder in dieser Welt festigen. Was kann so mächtig sein? Na ein klassisches weltraumreisendes Cthulhu-Tentakelwesen, das auf der Erde gestrandet ist und seine Entdeckung verschleiern will. Während es Kraft tankt, den Planeten zu verlassen.

Mit der Hilfe der Elementare kann Nicole schließlich den Finger der Furcht aufdecken. Sie sind es dann auch, die das Alien (den Alien?) vernichten.





Bei all der Kritik hatte ich schon ein wenig Bammel, den Roman zu lesen. Sie ist auch berechtigt. Sogar mir sind genug Faselfehler aufgefallen. Falsche Daten oder Namensverwechslungen. Seltsame Aktionsbeschreibungen in Klammern, als wären sie noch aus dem Skript und nicht ausformuliert. Und sollte die Quelle des Lebens Zamorra nicht vor Magenkrämpfen und Übelkeit durch schlechte Lebensmittel schützen?

Halt, da bin ich schon bei den inhaltlichen Sachen. Auf die wollte ich mich beschränken. Zu den Textfehlern wurde mehr als genug geschrieben. Die Grundidee ist gut und in der ersten Hälfte hat der Roman auch eine nette Gruselstimmung. Dabei hätte die Autorin es belassen sollen. Wenn das Alien die Realität verändert, was auch die Gedanken und Erinnerungen der Leute beeinflusst, ergeben sich Widersprüche. Zum Beispiel, wo die Protagonisten noch ganz klassisch von den Dörflern gewarnt wurden, weil sich Legenden um den Felsen ranken. Das wurde mir dann sowieso zu extrem, mit dem gestrandeten Tentakelalien.

Ich möchte nicht haten. Aber ja, das liest sich alles insgesamt schon etwas...schusselig. Potential ist bei Veronique Wille definitiv vorhanden. Aber das muss alles etwas besser ausgearbeitet werden. Man könnte meinen, die Autorin ist ein Pseudonym von Jason Dark, wenn er mal einen guten Schreib-Tag hat.

großes Grinsen großes Grinsen großes Grinsen großes Grinsen großes Grinsen Baff Baff Baff Baff Baff (5 von 10 Amuletten)

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https://gruselroman.fandom.com/de

Aktuelle Lesereihenfolge:

1. Professor Zamorra
2. John Sinclair
3. Dämonenkiller (vielleicht pausiert bis die Neuauflage aufgeholt hat)

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123072
Alban de Bayard
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04.10.2019 00:28
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Wie ich bereits geschrieben habe, war mein Start in diesen Roman ziemlich holprig. Das kann aber durchaus auch meinem Stresspegel geschuldet sein. Ich habe dem Roman eine Chance gegeben und ich bin nicht enttäuscht worden.

Der "Finger der Furcht" war ein klasse Roman mit absolut vernachlässigbaren Fehlern. Bei mir überwiegt das pure Leservergnügen, eine tolle Spannung und interessante Charaktere. Der Roman hat mir gefallen, deshalb gibt es eine 8 von 10 von mir.

Von der Autorin würde ich mir übrigens auch mal ein Taschenbuch kaufen. Da ist viel Potenzial!

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Redaktion Zamorra Redaktion Zamorra ist männlich
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13.10.2019 23:00
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Liebe Freunde, liebe Kritiker,

ich weiß echt nicht, warum das eine oder andere diesmal schief gelaufen ist, aber ich entschuldige mich - ausdrücklich auch im Namen von Veronique - dafür. Erklärungen gibt es viele, so sollte zum Beispiel die Vergangenheitshandlung tatsächlich zunächst im 2. Weltkrieg spielen - das ist dann durchgerutscht. Ich hoffe trotzdem, der Roman hat unterhalten. Im Moment konzentrieren wir uns auf die Weiterführung des aktuellen Zyklus und bereiten für den Band 1200 ein hoffentlich besonderes Jubiläum vor. Danke an die Kritiker, aber natürlich ganz besonders an die Unterstützer und Leser, die Zamorra genauso lieben wie ich. Habt Spaß und hoffentlich dunkle Unterhaltung mit dem aktuellen Roman "Zeit der Phantome" von Adrian Doyle!

                                    Redaktion Zamorra ist online Email an Redaktion Zamorra senden Beiträge von Redaktion Zamorra suchen Nehmen Sie Redaktion Zamorra in Ihre Freundesliste auf                               Diesen Beitrag editieren/löschen Diesen Beitrag einem Moderator melden IP Information
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Wynn Wynn ist männlich
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14.10.2019 09:51
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Also. Das finde ich jetzt auch mal gut. Wichtig ist doch, dass man sieht, dass da was schief gelaufen ist. Jetzt kann man aber den Mund abputzen und weiter machen. Schweigen wäre dumm gewesen. Man darf sich ärgern und freut sich dann auf das nächste. So wie hier. Zeit der Phantome - ich bin dabei.

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Das Gleichgewicht Das Gleichgewicht ist männlich
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Beiträge: 9733

14.10.2019 18:22
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Danke für die Antwort, liebe Redaktion. Spaß mit der Serie habe ich aktuell auf jeden Fall. smile

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124056
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Beiträge: 1206

07.12.2019 12:13
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Die Fehler fielen zwar auf, waren für mich aber nicht schlimm. Ein spannender Fall, der ohne Zamorras Zutun gelöst werden konnte. Besonders gefielen mir die Elementare und Crazy Laze. Über den Gegner aus dem Weltraum war ich etwas erstaunt. Mit so Science-Fiction-Kram kann ich eigentlich wenig anfangen, war hier aber in Ordnung. Auch der heutige Zeitgeist, wo viele Menschen einen You-Tube-Kanal machen und mit möglichst spektakulären Videos nach Follower geiern, wurde gut eingebaut. Gefällt mir auf jeden Fall besser als irgendwelche politischen Belehrungen zu Trump, Putin oder AFD. Leider musste ich den Roman an zwei Tagen lesen, in einem Rutsch kommt der bestimmt noch besser. 8/10 Amuletten

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Sinclair Sinclair ist männlich
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Beiträge: 495

29.04.2020 15:33
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Handlung: Nicole erhält auf ihrem TI-Alpha einen Anruf, der von Störungen überlagert wird. Schließlich kann sie die Anruferin als Crazy Laze identifizieren. Crazy ist nicht unbedingt in bester Erinnerung, war sie doch bei Mostache, vor etwa einem Jahr, in Ungnade gefallen. Crazy bittet Nicole um Hilfe und darum unverzüglich an die bretonische Küste nach Port Rose zu kommen. Eine Web-Reporterin, die über übersinnliche Phänomene auf der ganzen Welt berichtet, hatte sich entschlossen drei Tage in einem Gebäude auf einer vorgelagerten Insel zu verbringen, in dem es spuken soll. Die Insel wird im Volksmund Finger der Furcht genannt. Seit etwa 50 Jahren verschwindet jährlich eine Person zur Herbstsonnenwende auf dem Ei-land. Das Gebäude auf dem Felsen, diente einst als Leuchtturm. Crazy befürchtet das sich die Reporterin Siri in Lebensgefahr begeben hat. Nicole fährt allein nach Port Rose, weil Zamorra von einer Magenverstimmung geplagt wird. Als Nicole in Port Rose eintrifft, wissen Crazy und Siris Kollege Paul scheinbar nichts mehr über die Ereignisse. Nicole kann in ihren Erinnerungen nur noch weiße Flecken ausmachen, was einen bestimmten Zeitraum betrifft. Seltsamerweise scheint auch der Finger der Furcht verschwunden zu sein. Zamorra ist bemüht, Nicoles Ermittlungen, mit Recherchen zu unterstützen. Doch plötzlich ist ein wichtiges Manuskript unauffindbar. Es kommt noch schlimmer. Auch Siris Web-Plattform existiert plötzlich nicht mehr. Als auch der Ort Port Rose aus der Realität verschwindet und die Telefonverbindung zu Nicole abbricht, macht sich Zamorra auf den Weg um Nicole zu unterstützen. Können Nicole und Zamorra das Rätsel um den Finger der Furcht noch auflösen? Kann Siri noch gerettet werden, oder kommt jede Hilfe zu spät?

Meinung: Ein spannender und jederzeit fesselnder Roman von Veronique Wille. Das Grund-thema des Romans, eine Web-Reporterin ist auf der Suche nach übersinnlichen Phänomenen für ihre Internet-Sendung, ist sicherlich nicht neu. Diesen Anfang gab es mittlerweile in zahlreichen Romanen verschiedener Serien. Auch der vorangegangene Band 1181 begann mit diesem Motiv. Trotzdem erzählt Veronique ihre Handlung von Anfang an, äußerst fesselnd. Daran das Crazy Laze bereits mit Zamorra und Nicole bekannt war, konnte ich mich nicht mehr erinnern. Wenn sie bereits einen Auftritt in der Serie hatte, kann das nur in PZ Band 1162 „Der kalte Tod“ gewesen sein. Veroniques Premieren-Roman für PZ. Das Ende ist ungewöhnlich, aber auf jeden Fall spannend geschildert. Trotzdem geht es auch dieses Mal nur um ein sogenanntes Monster der Woche. Die kleine Episode um die Krankheit von Madame Claire und Zamorras Magenverstimmung lockert die Geschichte geschickt auf. Dabei erfahren wir, dass es einen neuen jungen Arzt im Dorf unter dem Château gibt. Ein kleiner geschichtlicher Fehler ist Veronique auf Seite 21 rechte Spalte unterlaufen. Im Oktober 1918 tobte der erste Weltkrieg noch, nicht der zweite wie es im Text steht. Am Schluss des Romans hat Veronique diesen Fehler, an anderer Stelle korrigiert. Insgesamt gebe ich auch für den Roman von Veronique die Note 1 = Sehr gut (5 von 5 Amulette).

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