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John-Sinclair-Forum ::: Gruselroman-Forum » Roman-Serien » Dämonenkiller » 3. Auflage bei Bastei » Dorian Hunter - Dämonenkiller Nr. 45 - Der Teufelseid
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Umfrage: Dorian Hunter - Dämonenkiller Nr. 45 - Der Teufelseid
Top 
5
55.56%
Sehr gut 
2
22.22%
Gut 
1
11.11%
Mittel 
1
11.11%
Schlecht 
0
0.00%
Sehr schlecht 
0
0.00%
Insgesamt: 9 Stimmen 100%
 
Talis Talis ist männlich
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Dabei seit: 30.07.2016
Beiträge: 3710

18.05.2020 14:41
Dorian Hunter - Dämonenkiller Nr. 45 - Der Teufelseid
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Sie waren ganz in schwarze Lederkombinationen gekleidet, die sie mit Totenköpfen und anderen Horrormotiven bemalt hatten. Mit ihren Sturzhelmen, deren Sichtscheiben dunkel getönt waren, glichen sie Raumfahrern aus einem Science-Fiction-Film.
Kitty fühlte sich von den sieben motorisierten Rockern verfolgt. Kaum hatte sie die City von London verlassen, als sie hinter ihr aufgetaucht waren. Von da an waren sie ständig hinter dem weißen Mini geblieben.
Kitty fielen plötzlich wieder die seltsamen Anrufe ein, die sie in den vergangenen Tagen erhalten hatte. Sie hatte sie nicht besonders ernst genommen, weil sie dachte, dass sich Harrys Freunde nur einen üblen Scherz mit ihr erlauben wollten.
Vor einer Woche hatte sich die hohlklingende Stimme zum ersten Mal gemeldet und ihr vorgeworfen, dass sie Harry betrüge.
Beim nächsten Anruf hatte man ihr gesagt, dass Harry es sich nicht gefallen lassen würde, wenn sich sein Mädchen mit anderen einließ.


Der Teufelseid

von Ernst Vlcek

Titelbild: Mark Freier

65 Seiten

19.05.2020

Erschienen in Dorian Hunter-TB (Zaubermond) 10 »Der Teufelseid«.


Ein Blick zurück...




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Talis Talis ist männlich
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Dabei seit: 30.07.2016
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18.05.2020 14:49
RE: Dorian Hunter - Dämonenkiller Nr. 45 - Der Teufelseid
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Von meiner Seite aus wieder ein Blick ins Exposé:

ENTFÜHRUNG DES HERMAPHRODITEN

Der Dämonenkiller 44
Schauplatz: London und die griechische Klosterrepublik Athos
Zeit: Anfang Juni
Autor: Vlcek-Wolf

Titelbild:



Situation:
Lilian Hunter ist aus der O'Hara Stiftung als geheilt entlassen worden. Der Dämonenkiller kümmert sich fürsorglich um seine Frau und vergißt dabei seinen Kampf gegen die Dämonen. Damit hat Olivaro alias Magus VII. gerechnet und glaubt so den DK ohne Unterstützung der Schwarzen Magie ausgeschaltet zu haben - zumal Cocos Versuch, mit Hilfe der Inka-Prinzessin Machu Picchu Dorian wieder zu einem Dämonenkiller zu machen, scheitert. Machu Picchu stirbt endgültig. Dorian sieht es als seine Pflicht an, Lilians biederer und treuer Ehemann zu sein, wenngleich sich Verdachtsmomente ergeben, daß Lilian ein Verhältnis mit dem ihr seltsam ergebenen Marvin Cohen hat.
Dorian glaubt, daß Coco für ihn verloren ist, da sie sich für ein Leben in der Schwarzen Familie und an Olivaros Seite entschlossen hat. Der Leser weiß aber, daß Coco ein Opfer widriger Umstände ist und Dorian noch immer liebt. Ebenso ist dem Leser klar, daß Dorian wieder zum Dämonenkiller wird.
Dieser Band zeigt auf, wie es dazu kommt - und was die Gründe dafür sind, daß Dorian die Dämonen im allgemeinen und Olivaro im besonderen noch mehr haßt als früher und wie er erfährt, daß Coco ihm die Treue gehalten hat. Da Vlcek-Wolf den Roman selbst schreibt und die Daten im Kopf hat, wird dieses Exposé nur ein Handlungsskelett als Information für die anderen Autoren sein.

Handlung:
Mitten in Dorian Hunters grauen Spießbürgeralltag hinein platzen einige beunruhigende Ereignisse. Eines Nachts erwachen er und Lilian durch seltsame Geräusche, die aus dem Erdgeschoß kommen. Dorian geht nachsehen und findet den Freak Jerome Hewitt vor, der ständig in einem Fegefeuer von Schmerzen schmort. Hewitt ist gerade wie ein Irrer dabei, ein Kruzifix zu verzehren - zumindest sieht es so aus, in Wirklichkeit aber bearbeitet er es nur mit den Zähnen, um es zu verformen. Das so begründen, daß Hewitt alles versucht, um seine Höllenqualen zu mindern.
Hewitt verfolgt Dorian ständig wie ein Quälgeist. Nun wird es Dorian zu bunt. Er will Hewitt eine Lektion geben. Doch in diesem Augenblick bricht der Terror los. Dorian hat Hewitt in den Garten gezerrt, um ihm dort eine (magische) Abreibung zu verpassen.
Da kommen auf einmal Jugendliche auf Motorrädern - eine Art Horror-Rocker auf das Grundstück gefahren und machen sich einen Spaß daraus, Dorian mit den Motorrädern zu jagen. Er kommt beinahe unter die Räder. Doch eben nur beinahe. Doch das war schon der Höhepunkt des teuflischen Spiels. Einer der Horror-Rocker gibt sich Dorian als Mitglied der Dämonenfamilie Alkahest zu erkennen und sagt, daß er mit seiner Familie jener Gruppe angehöre, die sich gegen Olivaro gestellt hat. Ob der DK nicht endlich zur Einsicht gekommen sei und mit ihnen zusammenarbeiten will - oder ob man andere Maßnahmen ergreifen müsse?
Demur Alkahest, wie der Horror-Rocker mit vollem Namen heißt, läßt vor Dorian ein Bild entstehen, es mag Trug sein oder eine Reflexion der Wirklichkeit: Jedenfalls sieht Dorian Coco in abstoßender Zweisamkeit mit Olivaro. Das wühlt Dorian auf.
Aber bevor die Horror-Rocker weiter ihre Späßchen mit Dorian treiben können, ziehen sie sich plötzlich in panikartiger Flucht zurück. Dorian kehrt ins Haus zurück. Dort steht Lilian mit verklärtem Gesichtsausdruck. Sie hält ein Foto in der Hand, auf dem eine zauberhaft schöne Frau abgebildet ist - einer griechischen Göttin nicht unähnlich. Dorian denkt an Aphrodite.
Auf die Frage, woher Lilian das Foto habe, sagt sie entrückt, ein unwirklich strahlender junger Mann sei hier gewesen, habe seine Mutter gesucht und, als er traurig fortging, das Foto verloren. Die Beschreibung des jungen Mannes paßt auf Phillip. Nun weiß Dorian auch, warum die Dämonen-Rocker so schnell Reißaus genommen haben.
Im nächsten Augenblick schrillt das Telefon. Trevor Sullivan ruft aus der Jugendstilvilla an und sagt, daß Phillip verschwunden sei.
Zwei Tage später hat sich keine Spur mehr von Phillip gefunden. Er ist wie vom Erdboden verschwunden. Nur das Foto ist ein Hinweis. Was sollte sein Geschwafel über die Suche nach seiner Mutter? Diese wurde (in Band 3) als Vampiropfer getötet.
Hewitt meldet sich wieder (ihn ständig vor Schmerzen winseln und heulen und Dorian um den Gnadenstoß anflehen lassen) und gibt den Hinweis, daß Cocos Initiationsritus zur Wiederaufnahme in die Schwarze Familie stattfinden soll. Wäre es nicht naheliegend, daß sie den Hermaphrodit als Opfer ausersehen hat? Das wäre doch ein wirklich passendes Opfer - der Hermaphrodit, Schrecken aller Dämonen.
Achtung! Um nicht zu viele Hauptpersonen auftreten zu lassen, die in diesem Band ohnehin keine große Rolle spielen, soll ausgesagt werden, daß der Bauchredner Monty Cooke auf Tournee gegangen ist, Parker befindet sich mit seiner Freundin Sacheen in Frankfurt bei den Okkult. Freimaurern.
Martha Pickford sorgt sich um Phillip. Sullivan, Cohen und selbst der Puppenmann Chapman betreiben Nachforschungen. Sullivan läßt seine Beziehungen bei der Polizei spielen - es wurde auch eine offizielle Vermißtenanzeige gemacht - Cohen und Chapman spannen die Freaks von London ein.
Da meldet sich die Frau von dem Foto bei Dorian. Sie verabreden sich auf einem Fabrikgelände. Dorian muß allein kommen. Er wird Zeuge, wie die Frau einen Dämon tötet. Dorian beteuert, daß er von dessen Anwesenheit nichts wußte, es muß ein Dämon der Opposition sein. (Achtung! Die Frau tötet den Dämon durch bloße Berührung. Welche magische Fähigkeiten muß sie haben. Natürlich auch ein Dämon)
Die Frau verlangt, daß Dorian sie Aphrodite nennen solle - also die rechtmäßige Mutter des Hermaphroditen, den sie mit Hermes gezeugt. Dorian glaubt an ihr eine Ähnlichkeit mit Coco festzustellen und fragt gerade heraus, ob sie Coco sei. Aphrodite nimmt dazu keine Stellung. Sie verlangt von Dorian nur, daß er nicht nach Phillip sucht. Sie sagt auch, daß die Haywards nicht Phillips rechtmäßige Eltern waren, sondern nur seine Adoptiveltern. Sie - nennen Sie mich Aphrodite - habe Phillip nun zu sich zurückgeholt und werde ihn sich nicht mehr nehmen lassen.
Dorian will Phillip sehen. Doch das erlaubt die Frau nicht.
Sie mag eine große Hexe sein, aber gegen den Miniatursender, den ihr Dorian zuschiebt, kennt sie keinen Zauber. Sie trennen sich. In der Nähe wartet Cohen mit dem Wagen, der den Funkimpulsen, die von der Frau ausgehen, folgen soll. Dorian fährt mit ihm.
Eine Weile geht alles gut, aber auf einmal, sie sind in Soho, können sie die Funkimpulse nicht mehr anpeilen. Dorian weiß aber, daß sie auf der richtigen Spur sind. Er holt das Foto heraus und sieht darauf als Hintergrund eine winkelige Straße mit Leuchtreklame von einem Nachtclub. Cohen und er suchen den Nachtklub, finden ihn, gehen hinein, stecken dem Keeper eine größere Pfundnote zu und zeigen ihm das Foto.
Ja, die Frau wohne hier im Haus, dritter Stock. Sie war gerade da, um einen zu kippen. Nein, einen goldhaarigen, albinoiden Jüngling habe man bei ihr nicht gesehen. Aber wenn Sie mich fragen, Mac, ist die auf Jünglinge gar nicht scharf, sondern lesbisch. Daran ist Dorian aber nicht interessiert.
Er und Cohen stürmen die bezeichnete Wohnung.
Der Vogel ist ausgeflogen. Aber sie finden Phillips Kleider, die er zuletzt getragen hat. Und dann auch ein Foto, auf dem Dorian und Coco vor einem Gebäude stehen, das wie ein griechisch-orthodoxes Kloster aussieht. Wann wurde das Foto gemacht? Dorian weiß, daß er mit Coco nie in Griechenland war. Oder ist dieses Foto ein Hinweis von Phillip, der andeuten soll, daß sich Coco hinter der "Aphrodite" verbirgt. Dorians Verdacht erhärtet sich. Coco wäre es leicht möglich gewesen, Phillip unter irgendwelchen Vorwänden fortzulocken, ihr würde er nicht mißtrauen.
Als Dorian das Foto mit der Unbekannten zückt, hat sich auch darauf der Hintergrund verändert. Auch dieses Foto zeigt (dasselbe, nur aus einer anderen Perspektive?) ein Kloster und am Horizont das Meer, das die Ägäis sein könnte.
Wurde Phillip nach Griechenland entführt? Sullivans Recherchen scheinen darauf hinzuweisen. Die Polizei hat herausgefunden, daß für eine Lady Hayward und einen Phillip Hayward Flug-Tickets nach Griechenland gebucht wurden. Aber dieses Wissen hat nicht weitergeholfen, denn auf unerklärliche Art und Weise sind die beiden durch die Zollkontrolle geschlüpft. Dorian hat die Erklärung: Schwarze Magie.
Er will sofort nach Griechenland fliegen. Allein. Falls er Coco töten muß, will er keine Zeugen dabei haben.
In Athen angekommen, wird ihm erst einmal ein Tiefschlag versetzt. Er kommt über die Fluggesellschaft an eine Stewardeß heran, die in dem Flugzeug dienst hatte, mit dem die Unbekannte und Phillip flogen. Doch sie behauptet, die Frau sei allein gewesen. Also nur ein Täuschungsmanöver? Die Unbekannte kann die Stewardeß, so wie alle anderen Zeugen, dahingehend beeinflußt haben, daß sie Phillip nicht sah.
Dorian forscht weiter. Als er einem Geistlichen, der alle griechisch-orthodoxen Klöster kennt, das Foto mit der Unbekannten zeigt, meint er, es müsse sich um eine Fälschung handeln. Denn darauf ist eines der 22 Klöster von Athos zu sehen - und in dieser Mönchsrepublik haben Frauen und Kinder keinen Zutritt.

Ende des Auszugs von DK-Exposé Nr. 44.

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Olivaro Olivaro ist männlich
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18.05.2020 15:18
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Phillip ist nicht nur ein faszinierender Charakter, sondern auch ein Schlitzohr.

__________________
Durch lange Zeiträume war es zweifellos geräuschlos in die Vergangenheit gefallen, wie der stille Regen im Herbst Stunde um Stunde in den Fischteich fiel.

Edith Wharton: Afterwards

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Talis Talis ist männlich
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18.05.2020 21:27
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Ernst Vlcek hat einen Top-Roman mit einen Schlüsselthema der DK-Serie zu schreiben.

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Olivaro Olivaro ist männlich
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23.05.2020 11:47
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Habe nach vielen Jahren den Roman wieder gelesen, der weniger der Serien-Kontinuität dient, sondern eher den Zweck hat, Phillip einen Hintergrund zu geben - und das ist sehr gut gelungen. Interessante Ermittlerarbeit von Dorian, und nicht nur, dass Phillip Vergangenheit und Hintergrund bekommt, sondern auch Olivaros Vita wird erweitert.

Schade, dass das alte Titelbild keine Verwendung mehr fand, denn hier erhält der Leser eine grafische Darstellung von Olivaro. Die hier noch einmal zum besseren Verständnis vergrößert darstelllt wird:

__________________
Durch lange Zeiträume war es zweifellos geräuschlos in die Vergangenheit gefallen, wie der stille Regen im Herbst Stunde um Stunde in den Fischteich fiel.

Edith Wharton: Afterwards

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Wolf55 Wolf55 ist männlich
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26.05.2020 07:52
RE: Dorian Hunter - Dämonenkiller Nr. 45 - Der Teufelseid
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Romanbewertung: "Top"

rWI: 10 statt der üblichen 16 - zum zweiten Mal hintereinander! Nudelholz Bastei-Strategie: "Wo du ständig ausverkauft bist, schick halt einfach weniger hin, dann bekommst du die Serie schon in die kritische Zone!"

Cover: Wie toll das Tibi passt, erfährt man gegen Ende des Romans - klasse!

"mystery-press": Interessanter Auszug (Teil 1) aus einem Interview mit Ernst Vlcek (aus "Autor, Mensch, Terraner") - berufliches und privates von Paul Wolf.


Gelungener Roman, spannend mit einigen Wendungen und Überraschungen; hat Spaß gemacht!

Schade, dass sich nun auch die Fehler bei der Zaubermond-Bearbeitung häufen, sollte man nicht von ausgehen bei der x-ten Auflage. Zudem Namensverwechslungen wie (in dieser Ausgabe) auf Seite 48: Gregorius sprach kein Wort ... muss eindeutig lauten: Christophoros sprach ...
irgendwann mal auffallen müssten. Würde mich interessieren, ob dies bis heute drin blieb oder hier neue Fehler generiert werden.

Einen wirklichen Abbruch tut das der schön erzählten Geschichte dennoch nicht; als einen Schlüsselroman darf man diesen Band eh auf keinen Fall verpassen, schon wegen der Hintergründe zu Phillip und Olivaro, ganz zu schweigen von der ... aber auch das will ich hier nicht spoilern!

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Talis Talis ist männlich
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26.05.2020 08:58
RE: Dorian Hunter - Dämonenkiller Nr. 45 - Der Teufelseid
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Zitat:
Original von Wolf55
Schade, dass sich nun auch die Fehler bei der Zaubermond-Bearbeitung häufen, sollte man nicht von ausgehen bei der x-ten Auflage. Zudem Namensverwechslungen wie (in dieser Ausgabe) auf Seite 48: Gregorius sprach kein Wort ... muss eindeutig lauten: Christophoros sprach ...
irgendwann mal auffallen müssten. Würde mich interessieren, ob dies bis heute drin blieb oder hier neue Fehler generiert werden.


Der Fehler von Ernst Vlcek befindet sich auch in der Dämonenkiller-Erstauflage Nr. 44.
Man schaue sich mal die Heftseite Seite 48, 2. Spalte, 4. Absatz an, dort kann man die Namensverwechslung finden.

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Olivaro Olivaro ist männlich
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26.05.2020 09:06
RE: Dorian Hunter - Dämonenkiller Nr. 45 - Der Teufelseid
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Zitat:
Original von Wolf55

Schade, dass sich nun auch die Fehler bei der Zaubermond-Bearbeitung häufen, sollte man nicht von ausgehen bei der x-ten Auflage. Zudem Namensverwechslungen wie (in dieser Ausgabe) auf Seite 48: Gregorius sprach kein Wort ... muss eindeutig lauten: Christophoros sprach ...
irgendwann mal auffallen müssten. Würde mich interessieren, ob dies bis heute drin blieb oder hier neue Fehler generiert werden.

Der Fehler wurde von der Erstauflage vom Juni 1975 übernommen:

"Gregorius sprach kein Wort mehr mit Dorian, und dieser brach von sich aus das Schweigen nicht."

Aber die Gemüseuppe hat Dorian auch nach 45 Jahren noch genauso gut geschmeckt. Augenzwinkern

__________________
Durch lange Zeiträume war es zweifellos geräuschlos in die Vergangenheit gefallen, wie der stille Regen im Herbst Stunde um Stunde in den Fischteich fiel.

Edith Wharton: Afterwards

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Wolf55 Wolf55 ist männlich
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26.05.2020 10:57
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Unfassbar, dass das beim vierten oder fünften Lektorat keinem der Verantwortlichen auffällt; wo doch sonst jede Formulierung verschlimmbessert wird - dann frage ich wegen der anderen Fehler besser nicht nach - menno! Das ist schon etwas frustrierend - einen Lektor, der nichts bemerkt, hätten sie von Bastei auch stellen können ... Wall

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01.06.2020 07:26
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Ganz klares Top!

Was ich mir allerdings schon seit dem ersten Band wünsche Augenzwinkern mehr Absätze. Wenn ich mehrere Seiten eng beschriebene Story vor mir habe und aufgrund meines Umfeldes öfter beim Lesen gestört werde, fällt es mir schwer den Faden wieder aufzunehmen... ja, ich weiß, ich sollte dann im Keller lesen, oder meiner Familie Hausverbot erteilen... Augenzwinkern

Jammern auf hohem Niveau halt... und hat natürlich mit der Story an sich gar nichts zu tun.

Toller Roman!

__________________
and the Lord said unto John, "Come forth an receive eternal life." But John came fifth and won a toaster.

If Jesus was real, they wouldn't call it crucifixtion, they would call it crucifact großes Grinsen

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01.06.2020 07:43
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Zitat:
Original von Tulimyrsky
Ganz klares Top!

Was ich mir allerdings schon seit dem ersten Band wünsche Augenzwinkern mehr Absätze. Wenn ich mehrere Seiten eng beschriebene Story vor mir habe und aufgrund meines Umfeldes öfter beim Lesen gestört werde, fällt es mir schwer den Faden wieder aufzunehmen... ja, ich weiß, ich sollte dann im Keller lesen, oder meiner Familie Hausverbot erteilen... Augenzwinkern

Jammern auf hohem Niveau halt... und hat natürlich mit der Story an sich gar nichts zu tun.

Toller Roman!


Nicht Dein Ernst: Keine andere Bastei Serie/Reihe enthält so wenig Text wie die DH-Hefte.

Wenn sie jetzt noch Absätze/Trennzeichen etc. einführen, bleibt kaum noch Lesestoff übrig ...

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01.06.2020 08:14
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Zitat:
Original von Wolf55
Nicht Dein Ernst: Keine andere Bastei Serie/Reihe enthält so wenig Text wie die DH-Hefte.

Wenn sie jetzt noch Absätze/Trennzeichen etc. einführen, bleibt kaum noch Lesestoff übrig ...


Kann ich zwar nicht ganz nachvollziehen, aber schließlich auch egal. Das an dem Format nichts mehr geändert wird, ist mir schon klar. Augenzwinkern Es vereinfacht halt das Lesen für so nen alten Knacker wie mich Augenzwinkern

Off Topic: bei den Roman von James Pattersson z.B. kommt alle 2 Seiten ein neues Kapitel. Da geht's mir dann immer so... ein Kapitel kannst ja noch lesen... großes Grinsen völlig klar, dass man dieses Prinzip nicht auf ein Romanheft übertragen kann... sollte auch nur der Veranschaulichung dienen.

Die Hauptsache ist doch eh, dass uns die DH-Romane in den Bann ziehen und gefallen...

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01.06.2020 12:41
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Zitat:
Original von Tulimyrsky
Zitat:
Original von Wolf55
Nicht Dein Ernst: Keine andere Bastei Serie/Reihe enthält so wenig Text wie die DH-Hefte.

Wenn sie jetzt noch Absätze/Trennzeichen etc. einführen, bleibt kaum noch Lesestoff übrig ...


Kann ich zwar nicht ganz nachvollziehen, aber schließlich auch egal. Das an dem Format nichts mehr geändert wird, ist mir schon klar. Augenzwinkern Es vereinfacht halt das Lesen für so nen alten Knacker wie mich Augenzwinkern

Off Topic: bei den Roman von James Pattersson z.B. kommt alle 2 Seiten ein neues Kapitel. Da geht's mir dann immer so... ein Kapitel kannst ja noch lesen... großes Grinsen völlig klar, dass man dieses Prinzip nicht auf ein Romanheft übertragen kann... sollte auch nur der Veranschaulichung dienen.

Die Hauptsache ist doch eh, dass uns die DH-Romane in den Bann ziehen und gefallen...


... und das tun sie (bis auf wenige Ausnahmen)! Love

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Weltenbummler
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01.06.2020 23:18
Daumen hoch!
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Guddnahmd,

Ernst Vlcek beeindruckt mich immer und immer wieder. Seine Romane (überhaupt seine hingebungsvolle Arbeit am DäKi) sind ein wahrer Genuss.
Auch der Teufelseid hat mich sehr, sehr stark beeindruckt.
War eigentlich bei Band 1 schon geplant, dass es so mit Lilian weitergehen würde?
Auch Phillips Hintergründe sind sehr spannend.
Die Serie weitet sich jetzt einmal mehr. Sie bekommt eine wunderbare Tiefe.
Ein ganz tolles Lesevergnügen!
DWB

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133407
geisterwolf
Eroberer


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11.06.2020 13:02
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Ein toller Roman, der einmal mehr zum Ausdruck bringt, dass Dorian eben kein üblicher hauptberuflicher Geisterschreck ist, ein strahlender Held sozusagen, sondern ein Mensch mit all seinen Vorzügen, aber auch Schwächen.
Da ist einmal seine Frau Lilian, für die er sich immer noch verantwortlich fühlt, auch wenn ihn die Obsorge um sie in seinem Kampf gegen die Dämonen behindert. Und dann gibt es noch Coco, die er immer noch liebt, obwohl sie doch eigentlich die Seiten gewechselt hat. Zwischen diesen beiden Frauen steht er quasi, fühlt sich hin- und hergerissen.
Sehr interessant sind auch die Hintergründe über Phillip, den Hermaphroditen, meiner Meinung nach der tiefgründigste und geheimnisvollste Charakter der Serie. Und die Schilderung der Schwarzen Messe zum Schluss war sowieso grandios. Derartige Beschreibungen sind auch ein Markenzeichen der Serie und kommen sonst in dieser Form kaum in anderen Romanreihen vor.

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Das Gleichgewicht Das Gleichgewicht ist männlich
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Beiträge: 10081

26.10.2020 14:12
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Mit untoten Mottoraddrockern auf Rachetour geht der Roman schonmal sehr klassisch los. Und mit einigen kleinen Details, die es bei Vlcek im Gegensatz zu Davenport gibt. Auch ein Grund, warum lezterer Autor mir besser gefällt.

Natürlich kommt es ausgerechnet vor Dorians Haus zur Konfrontation. Mit der Frau im Gepäck kurven diese „Rowdys“ in seinem Garten herum. Da muss er natürlich eingreifen. Unter den Kerlen ist auch der Dämon Demur Alkahest, der den Dämonenkiller kennt und dem es nicht um Kitty geht. Wieder versucht man ihn dazu zu bewegen, die Opposition gegen Olivaro zu unterstützen. Immerhin treten die Rocker den Rückzug an und Dorian kann sich um die verstörte Kitty kümmern.

Lange Ruhe hat er aber nicht. Während er draußen mit den Rockern beschäftigt war, hat Phillip seiner Frau einen Besuch abgestattet. Der macht also mal wieder Schwierigkeiten, die keiner versteht, sich aber am Ende als ganz wichtige Aktion herausstellen wird. Wie immer redet er in Rätseln, beziehungsweise seine Aktionen machen keinen Sinn. Dieses mal ist er abgehauen und sucht augenscheinlich nach seiner Mutter, die Dorian aber damals vernichtet hat. Natürlich hat er Lilian auch einen Hinweis hinterlassen. Das Foto einer unbekannten Frau.

Hatte man Phillip in eine Falle gelockt? Stecken die Rowdy-Rocker dahinter? Nach Wochen erfolgloser Suche meldet sich eine gewisse Aphrodite bei ihm, er soll die Sache ruhen lassen. Sie hat das Orakel nun für sich und wird ihn nicht wieder hergeben. Außerdem lässt sich der Rocker wieder blicken. Dorian erwischt ihn beim herumschnüffeln und schwingt sich auf seine Maschine, als er abdüsen will. Es stellt sich heraus, dass Dorians Freak-Bruder Jerome dahinter steckt. Der hat immer noch Todessehnsucht und will ihm Informationen über Phillips Aufenthaltsort geben, wenn Dorian ihn endlich killt. Dass Coco ihn entführt hat und bei ihrem Aufnahmeritus in die Schwarze Familie opfern will, glaubt der Dämonenkiller aber nicht so einfach.

In der Nacht hat Dorian einen seltsame Traum und meint darin die Botschaft der Entführerin zu erkennen, die ein Treffen möchte. Der Dämonenkiller hat inzwischen eine neue Theorie. Über meinen neuen Verdacht, in wessen Auftrag die Rote handelt, möchte ich noch nicht sprechen. Natürlich. Auf jeden Fall nimmt er Kitty als Köder mit, um die andere Fraktion um Alkahest hervorzulocken. Was will er damit erreichen? Dass dieser Einfall nicht zuende gedacht war, merkt er dann auch, als die Rocker und Aprodithe aufeinandertreffen. Er erkannte nun, dass es doch gar keine so gute Idee gewesen war, Kitty mitzunehmen. Alkahests Horror-Gang war ihr zwar tatsächlich gefolgt, wie Dorian es erwartete. Aber eingebracht hatte es ihm nichts – außer, dass die Untoten vielleicht Phillips Entführerin verscheucht hatten. Und zudem musste er sich nun um das verstörte Mädchen kümmern, so dass er zusätzlich gehandikapt war und die Verfolgung nicht aufnehmen konnte. Er hatte sich wieder einmal für zu klug gehalten. Das ist ja das komische, eigentlich ist Dorian zu schlau für so eine Aktion. Trotz dem Chaos ist Aphrodite noch gewillt, mit Dorian zu reden. Sie will also einfach nur seine neue Mutter sein und hat keine Erpressung öder Böses um Sinn. Aha. Ich muss zugeben, diese Aphrodite ist ein faszinierender Charakter. Ein altes Mitglied der Schwarzen Familie aus Griechenland? Hoffentlich steckt nichts hinter dieser Coco-Theorie und Aphrodite bleibt der Serie noch eine Weile erhalten.

Cohen hat inzwischen Hinweise gefunden, die wieder in eine andere Richtung deuten. Die Frau auf dem Foto gleicht einer Prostituierten. Die Londoner Freaks haben sie aufgespürt und kaum war sie mit ihm drinnen, als fünf weitere Krüppel hereinstürmten, einer hässlicher als der andere, und mit ihr fast unbeschreibliche Dinge anstellten. Ok, sie ist eine Nutte, das zählt daher nicht als Vergewaltigung, oder? Es müssen natürlich auch gleich „unbeschreibliche Dinge“ sein, also so richtig ekelhaft. Naja wenigstens erkennt Dorian, dass die Frau nicht die Gesuchte ist, sondern nur ein normales Mensch, deren Aussehen sich Aphrodite geklaut hat. Ist ja nochmal alles gut gegangen, den Schock einer Gruppenvergewaltigung verdaut man als billiges Strichflittchen sicher locker. Dorian erfährt immerhin, wo das Foto geschossen wurde und kommt darüber auf einen neuen Hinweis, der wieder auf Coco hindeutet.



So. Und da habe ich auch vor einigen Monaten aufgehört, den Roman weiter zu lesen. Zu viel Arbeit für zu wenig Lesespaß und zu viele Aufreger. In der Rückblende weiß ich auch warum, das liest sich einfach alles furchtbar angestaubt und zurückgeblieben. Nicht nur im Vergleich zu den JS und PZ, die ich nebenbei lese. Sondern auch zu Kollege Davenport. Naja. Durch die große Pause darf man keine besonders sinnige Rezi mehr erwarten, aber ich will es mal zu einem Ende bringen.

In Griechenland trifft Dorian dann jedenfalls eine weitere Aphrodite. Griechinnen heißen wohl alle so. Aus irgendeinem Grund will sich die Stewardess mit Dorian treffen. Wohl einfach, weil alle Weiber auf ihn stehen und ihn ficken wollen. Ah, jetzt weiß ich wieder, warum ich das Buch zur Seite gelegt hatte. Dorian schöpft jedenfalls keinen Verdacht, bis es zu spät ist und er von der Besessenen angegriffen wird. Da sie zuvor sehr in Plauderlaune ist, hat er nun sein nächstes Ziel. Außerdem exorziert er die Besessene, die sich an nichts mehr erinnern kann, aber trotz dieser Amnesie noch genug Kraft hat, um tatsächlich geil auf Dorian zu sein. Wie schon bei Coco Zamis denke ich langsam, dass hier manch einer seiner unerfüllten Fantasien niederschreiben will.

Dorian trifft einen Eremiten und besucht schließlich ein Kloster. Dort wird er auch von Fledermäusen angegriffen. Bei Tage, das kann ja nicht sein. Sie stellen sich als Vampire heraus. Dass die im Sonnenlicht herumfliegen macht natürlich mehr Sinn, als bei Fledermäusen.

Es stellt sich heraus, dass Phillip hier geboren oder zumindest als Findelkind gefunden wurde und hierher zurück gebracht wurde. In ein verlassenes Kloster. Tatsächlich hält sich Coco hier auf. Dorian vermutet, dass sie dahinter steckt und das Orakel bei einem Schwarzen Sabbat töten will. Die Hexe meint wie immer, ganz eigene Pläne zu haben. Auch Olivaro ist anwesend und Dorian sieht zum ersten mal sein zweites Janusgesicht. Von Phillip noch keine Spur aber beim Sabatt soll Coce wieder in die Schwarze Familie aufgenommen werden. Und die nächste Offenbarung, Coco ist von Dorian schwanger. Im fünften Monat. Und kein Dämon oder Olivaro hat irgendetwas von einer Schwangerschaft mitbekommen? Und es gibt weitere Fragen. Wer hatte Phillip denn entführt, wenn nicht Coco? Was war aus ihm geworden? Wo war er? Der ist bei den Mönchen in Sicherheit und wollte nicht, dass Dorian seinen Aufenthaltsort erfährt. Phillip hat seine eigene Entführung mit sämtlichen Hinweise inszeniert, um Dorian hierher zu locken, damit er die Waheit über Cocos Schwangerschaft erfährt. Aphrodite ist er selbst gewesen. Offenbar kann Phillip jetzt nicht nur zwischen Geschlechtern wechseln, sondern auch sein Aussehen inklusive Haarfarbe und Lebensalter ändern. Na klar. Mit dem als Deus Ex Machina kann man halt alles anfangen, wie es der Plot braucht. Nächstes mal wachsen ihm Flügel, wenn man einen Gegner in der Luft verfolgen muss. Einiges ergibt mit dieser Auflösung auch keinen richtigen Sinn, beziehungsweise es bleiben Logikfragen offen. Aber Phillip gab keine Antwort. Dorian blieb nur die Vermutung. Genau, sonst würde Vlcek nämlich ins Stottern kommen.





Für abschließende Worte liegen vom Sommer auch schon einige Stichworte bereit, die ich nur noch verarbeiten muss.

Frauen werden wieder mal sehr altmodisch beschrieben. Hysterisch, schwach, in der Opferrolle und werden bei jedem Scheiß bewusstlos. Lilian führt sich auch wieder auf, das versuche ich gekonnt u ignorieren, obwohl es ein wichtiger Teil der Handlung ist. Lilian muss ja wie von Coco vorhergesagt den Dämonenkiller zum Pantoffelhelden verweichlichen und ihm ein Dorn um Fuß sein. Im letzten Abenteuer war Maccu so nervig und hat sich zum Glück am Ende selbst entsorgt. Dieses mal ist es Lilian, die unrealistisch nervig ist. Da gibt es doch eh keine Gefühle mehr, warum schickt Dorian sie nicht zu Cohen? Dann hat er seine Ruhe und sie kann Zeit mit einem Mann verbringen, in dessen Gegenwart sie sich nicht so unausstehlich verhält.

Ok. Die zweite Hälfte der Geschichte in Griechenland hat mir wesentlich besser gefallen. Einfach weil gewisse Dinge kein Thema mehr waren. Man merkt, dass der Autor sich ein Handlungskonzept gemacht hat. Allerdings kein perfektes. Am Ende verheddert er sich mit seiner Auflösung, die auf dem zweiten Blick nicht hundertprozentig schlüssig ist. Und Phillip mal wieder frische Kräfte zu geben, zerstört den Reiz der Figur. Er ist wohl der Mr. Silver von Dämonenkiller.

Mehr kann ich nicht sagen. Es ist halt ziemlich dumm, eine Lücke von mehreren Monaten mitten im Lesen zu haben. Wenn ich gewusst hätte, was kommt, hätte ich vielleicht den Rest noch durchgezogen.

Eine Mittlere Wertung für großes Grinsen großes Grinsen großes Grinsen großes Grinsen großes Grinsen Baff Baff Baff Baff Baff (5 von 10 Freaks) . Schlecht war die Geschichte nicht. Vor allem nicht für einen „kultigen Gruselroman auf den 70ern“. Das würde ich aber nicht lesen. Ich lese DH so begeistert, weil er eigentlich einen Anspruch hat, der auch 2020 noch ohne Kult- und Nostalgiebonus durchgehen würde.

__________________
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Aktuelle Lesereihenfolge:

1. Professor Zamorra
2. John Sinclair
3. Dämonenkiller (vielleicht pausiert bis die Neuauflage aufgeholt hat)

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Beiträge: 1203

21.11.2020 20:20
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Das ist schon wirklich eine verrückte Serie im allerbesten Sinne. Und es geht Schlag auf Schlag mit Enthüllungen. Im letzten band Lillian, in diesem der großartige Phillip mit seiner ganzen geballten Macht. Und wieder ein etwas heißsporniger Dorian, dem man zu jeder Zeit anmerkt, dass er eigentlich ein Pulverfass für Freund und Feind sein kann.

Sieht man mal von einigen "Dummheiten" ab, wie etwa, dass man den Reifen eines fahrenden Autos nicht mit einem Messer aufschlitzen kann, dass sich ein Motorrad nicht aufbäumt, wenn man es abrupt abbremst, dass "türkischer Kaffee" in Griechenland "griechischer Kaffee" heißt, auch wenn es dasselbe ist - passt da alles, hinterlässt aber bei mir diesmal nur ein "gut".

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