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John-Sinclair-Forum ::: Gruselroman-Forum » Roman-Serien » John Sinclair » JS2201-2300 » Band 2220: Im Namen der großen Mutter
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Umfrage: JS Band 2220: Im Namen der großen Mutter
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iceman76 iceman76 ist männlich
Administrator




Dabei seit: 22.09.2008
Beiträge: 8560

14.12.2020 10:17

Startbeitrag !

Band 2220: Im Namen der großen Mutter
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Im Namen der großen Mutter

„Vergib mir, Große Mutter, denn ich habe versagt. Ich bin deiner Gunst nicht würdig, doch ich flehe dich an: Erhöre mich und gib mir eine zweite Chance! Lilith, Große Mutter, Geliebte des Luzifer, die du uns von der Erbsünde befreit und das Joch der Patriarchen von uns genommen hast, vergib deiner ergebenen Dienerin!“
Die Frau in der eintönigen Anstaltskluft kniete unterhalb des vergitterten Fensters auf dem kalten Linoleum der kargen Gefängniszelle und blickte hinauf zum Vollmond, der hinter den dunklen Regenwolken hervorlugte, wie ein pupillenloses weißes Auge.
Seit Monaten sprach Christine Grey jede Nacht dieselben Worte, gefolgt von einem leise gemurmelten Gebet. Erhört worden war sie bislang nicht. Doch das würde sich ändern.
Schon bald ...

Geschrieben von Ian Rolf Hill

Erscheinungsdatum: 26.01.2021

__________________

*** Eintracht Braunschweig ***
*** Tradition seit 1895 ***
*** Deutscher Meister 1967 ***
Liest gerade: irgendwas, was mit Grusel zu tun hat!

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Gerhard Schäffer Gerhard Schäffer ist männlich
Gruenschnabel


Dabei seit: 02.05.2015
Beiträge: 13

01.02.2021 19:58
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Insgesamt ein Gut für den Roman.
Leider langweilt der Roman an verschiedenen Stellen; einfach zu viele Dialoge, dagegen war der Splitter richtig erfrischend
Nebenbei, Hill hat mich auch wieder für MX erwärmt

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142093
Destero Destero ist männlich
Foren As


Dabei seit: 28.01.2020
Beiträge: 121

02.02.2021 07:30
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Die Geschichte geht übrigens in Band 2230 noch weiter. hat FH auf seiner FB Seite gepostet.

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142101
lessydragon lessydragon ist männlich
Foren Gott




Dabei seit: 21.08.2012
Beiträge: 4702

10.02.2021 01:39
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Ich werde diesen Band als nächstes lesen und hab schon mal ein bisschen rumgestöbert. Ich lese ja nach wie vor alle Bände, also auch alle Autoren, habe da für mich dann auch immer so meinen Vergleich.

Die Diskussion hier zur IRH, ich empfand es nicht als Hater-Kongress, fand ich sehr interessant, denn jetzt, wo ich es so lese, ist da schon etwas wahres dran. IRH hat da doch den etwas brutaleren Schreibstil, und im Folge eurer Diskussion sagte mir ein Bauchgefühl, dass die Lykaon / Fenris Geschichte in ihrem ganzen Aufbau und ihrer ganzen Größe, wir waren schließelich bei quasi Göttern angelangt, eine derartige Größe, einen derart hohen Pfad beschritten hat, dass in der Nachfolge natürlich erstmal wieder etwas aufgebaut werden muss, ein großer Faden. Ich kann mir vorstellen, dass man sich da auch ganz schön selber Druck macht und da den Weg zurück auch nur schwer findet.

So aus der kalten Hose über das Gruselfeeling nachgedacht, sponatn würde ich auch sagen, dass war das, was JD anfangs hingezaubert hat, manchmal schreibt er es ja heute noch in Ansätzen, nur leider auch schnell wieder kaputt. Bei IRH ist das eigentlich eher die zu erwartende Zerstörung, die dort kommt, da ist schon was dran...

Lesen tue ich noch alles gerne, auch IRH und JD, manchmal mit mehr, manchmal mit weniger Begeisterung, aber heftige Unterschiede sind das dort schon.

Wobei mir aber auch zu Gute kommt, dass ich immer wieder andere Serien einfließen lasse, Maddrax ist zu einem festen Begleiter geworden, viele andere, kleine Serien habe ich auch schon probiert, bei Vampira bin ich auch in den letzten Zügen, mal sehen, was dann kommt... Aber dadurch freue ich mich immer wieder sehr auf nen Sinclair, wäre wohl vielleicht anders, wenn ich nur Sinclair lesen würde...

LG Lessy Daumen_hoch Alt

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142387
lessydragon lessydragon ist männlich
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Dabei seit: 21.08.2012
Beiträge: 4702

13.02.2021 13:10
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Ich habe dem Band nun auch ein Gut gegeben. Nach der Diskussion hier vor meinem Lesen habe ich natürlich sehr darauf geachtet und es war wirklich schon sehr brutal.
Während der betroffenen Passagen habe ich sehr darauf geachtet und kam für mich zu dem Schluss, dass nicht jede Beschreibung der Folgen in dem Maße nötig war, die Brutalität der Protagonisten so ausführlich darzustellen (Zum Beispiel der Kopfschuss bei dem Polizisten, der dann zweimal in seinen Folgen beschrieben wurde). Insgesamt komme ich (auch schon beim Lesen selbst) zu dem Schluss, dass hier ja ein Mensch agiert, nicht der Dämon selbst. Das fällt ja bei den im Kopf verwirrten Personen oft etwas brutaler auf und ihre Grundgeschichte hier ist ja auch die Herzentfernung. Zudem sprechen wir hier von Lilith, der vor Macht strotzenden Urmutter, da sind wir dann schon in der Champions League, was das Kreuz ja hier auch wieder bemerken musste. Im Endeffekt fand ich es hier größtenteils also auch passend, vielleicht eine Nuance zu sehr ausformuliert.
Die Handlung selbst hat mir gut gefallen, stimmungsvoll durchgezogen.
Auch Johns Endkampf fand ich ausreichend gut gelöst, dann nach dem Tentakelzerren ins Meer und der eigentlich schon hoffnungslosen Dramatik fand ich die Bumerang Nummer und das verzweifelte Rufen nach den Erzengeln gut dargestellt, war ja anders auch schon nicht mehr zu lösen.
So wie es aussieht, hat man Davian nun rausgeschrieben, hat mir aber auch gefallen. So wie man ihre Familie mit reingezogen hatte und wie man ihr Verhältnis vorher beschrieb war der innerliche Konflikt eigentlich kaum noch wegzuschieben, deswegen fand ich den Entschluss zur Kündigung nachvollziehbar als eigentlich Alleinerziehende. Ob die Gegenseite das so zulassen wird ist eine andere Geschichte, ich fand den Band gut.

LG Lessy Daumen_hoch Alt

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Sinclair Sinclair ist männlich
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Dabei seit: 12.04.2020
Beiträge: 1749

16.02.2021 11:21
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Handlung: Mit einem Hubschrauber der Metropolitan Police fliegen John und Suko in die Nähe des englischen Ortes Alnwick. Die beiden Serienkillerinnen Christine Grey und Emily List sollten, nach ihrer Gerichtsverhandlung, in ein Hochsicherheitsgefängnis überführt wer-den. In der Nähe von Alnwick gelang ihnen die Flucht. Nicht ohne ein Massaker an Polizei- und Justizvollzugsbeamten zu verüben. In einer der Leichen versteckte sich noch ein höllischer Wurm, der von Suko kurzerhand vernichtet wurde. Noch im Umkreis des ersten Tatortes zeigt Inspektor Pierce John und Suko die schrecklich zugerichteten Leichen von Emily List und einer Vollzugsbeamtin. Auf deren Brust wurde die Botschaft „Mama kommt“ hinterlassen. Nun gilt es Christines Kinder, die bei ihren Großeltern in der Nähe von Dundee leben, vor ihrer mörderischen Mutter zu schützen. John ruft Davina McCarthy in Dundee an, um sie zu warnen. Nach dem noch in der Nacht die Leiches eines Jägers gefunden wurde, der erschlagen und von seinem eigenen Auto mehrfach überrollt wurde, macht sich John umgehend selber auf den Weg nach Dundee. Wird er noch rechtzeitig kommen, um weitere Bluttaten der Psychopathin zu verhindern?

Meinung: Ein Roman von Ian Rolf Hill, der sofort spektakulär begann und den Leser gleich in seinen Bann gezogen hatte. Es hat mir sofort sehr gut gefallen, als ich merkte dass dieser Roman eine Fortsetzung von Band 2182 „Herzblut“ gewesen war. Damals wurden die Serienkillerinnen Christine Grey und Emily List von John und Davina McCarthy gestellt, verhaftet und der Gerichtsbarkeit übergeben. Damit war ihre Geschichte aber noch nicht beendet.

Nun konnte der Leser erfahren, welches Urteil über sie gefällt wurde und dass sie in ein Hochsicherheitsgefängnis gebracht werden sollten. Doch Christine hatte inzwischen erfolgreich den Kontakt zu Lilith hergestellt und war von ihr gestärkt worden. Das sollte verheerende Folgen haben. Wieder ein Beweis dafür, dass bei Ian Rolf Hill nichts in Vergessenheit gerät und begonnene Geschichten auch zu Ende erzählt werden. Allerdings war die Geschichte der Emily List in diesem Roman sehr schnell zu Ende, während Christine, nachdem die Große Mutter sie erhört hatte, noch grausamer mordete als zuvor.

Bestens gefallen hatte es mir auch, dass meine Lieblingseinwohnerin von Dundee, die knorrige Chefinpektorin Davina McCarthy hier wieder einen neuen Auftritt hatte. Ich mochte sie schon immer, die kantige Inspektorin, die sogar ihrem Chef gegenüber nie ein Blatt vor den Mund genommen hatte. In diesem Fall nun musste sie einen großen persönlichen Verlust ertragen. Ihre Mutter wurde auf besonders brutale Art ermordet. Daraufhin hängte Davina nun ihren Job an den Nagel und kündigte. Ob dass so einfach ging und ob Davina damit nun aus der Schusslinie der dunklen Mächte entfernt wurde, wird die Zukunft zeigen. Ich hoffe mal, dass sie zumindest nicht aus der Serie heraus ist und sie auch in Zukunft noch bereichern wird.

Auch Lilith trat in diesem Roman mal wieder persönlich auf und konnte am Ende zurück gedrängt werden. Christine Grey wurde am Ende endlich gerichtet. Nachdem sie eine unglaubliche Blutspur hinterlassen und noch einmal zahlreiche besonders brutale Morde verübt hatte. Daher floss das Blut in diesem Roman auch in Strömen. Besonders zartbesaitete Leser könnten sich daran stören. Für mich war der Roman trotz der vielen Bluttaten, die allesamt zum realistischen Thema passten, jederzeit hochspannend und konnte bestens gelesen werden.

Im Ablauf des Romans steigerte sich die Spannung stetig, bis es dann am Schluss zu einem gewaltigen Finale kam. Insgesamt gebe ich für diesen Roman ein voll gut und damit 4,5 von 5 Kreuzen. Nach der im Forum üblichen Wertung habe ich für diesen Roman von Ian Rolf Hill mit Sehr gut abgestimmt.
Daumen_hoch Buch

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Meine Lieblingsfußballvereine: FC Schalke 04, Holstein Kiel, SV Meppen, VfB Lübeck, FC Hansa Rostock.
Sympathien habe ich außerdem für den VfL Osnabrück und FC Erzgebirge Aue.

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142571
Sinclair Sinclair ist männlich
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Dabei seit: 12.04.2020
Beiträge: 1749

16.02.2021 11:23
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Zitat:
Original von Destero
Die Geschichte geht übrigens in Band 2230 noch weiter. hat FH auf seiner FB Seite gepostet.


Noch weiter obwohl die Serienkillerinnen tot sind? Da bin ich mal gespannt. Buch

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142572
Sinclair Sinclair ist männlich
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Dabei seit: 12.04.2020
Beiträge: 1749

16.02.2021 11:29
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Zitat:
Original von Tulimyrsky
Es ist erstaunlich, was der Jugendschutz heutzutage alles durchgehen lässt.



Ich habe grundsätzlich nichts gegen Splatter & Horror, hohen Bodycount und menschliche Tragödien in der Literatur. Aber in einem John Sinclair Universum finde ich das in diesem Ausmaß einfach unpassend.



Ich fande diese Szenen auch sehr hart und grenzwertig. Zumindest ist mit brutalen Morden nicht gegeizt worden. Das war für mich mit ein Grund dafür kein Topp zu vergeben. Was bei Jason Dark stets zuwenig ist , ist bei Ian Rolf Hill manchmal etwas viel. Urks

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142573
bierelli bierelli ist männlich
Eroberer


Dabei seit: 21.07.2010
Beiträge: 95

16.02.2021 12:12
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Einsteigern ist dieser Roman sicherlich nicht zu empfehlen.

Es gäbe einiges zu sagen zu diesem Roman und zur Entwicklung der Serie allgemein, dazu habe ich aber derzeit wirklich keine Lust.

Was mich, wie einige hier, am meisten am vorliegenden Roman störte, war die explizite, massive und sehr geballte Ladung an Brutalität, die so sicher nicht nötig wäre. Ich finde das sehr schade denn IRH ist ein wirklich guter Erzähler und kann gut Atmosphäre schaffen.
Ein User vor mir hat von "depressivem Horror" geschrieben. Das trifft den derzeitigen Stil von IRH wirklich gut. Manchmal ist sowas spannend und interessant zu lesen, aber in der momentanen Häufigkeit ist es mir zu viel.

Eine kurze Frage noch an die Serienkenner.,
Seit wann kann/darf John selbst Helikopter fliegen? Früher brauchte es dazu immer einen Piloten. Meist schweigsam und manchmal auch ein gefundenes Opfer für die Gegner. Ist da was an mir vorübergegangen und hat John jetzt einen Pilotenschein gemacht?

Wertungsmässig schwankte ich beim lesen zwischen sehr gut, gut und mittel. Schlussendlich vergebe ich ein "gut" weil die Story an sich schon spannend zu lesen ist ( bis auf den Kampf im Meer, der war in dieser Form schlecht erdacht und geschrieben) und ich hoffe dass IRH in Bälde seine Blutrünstigkeit ein wenig zügeln kann.

__________________
Grüße aus Österreich Winke

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142581
Sinclair Sinclair ist männlich
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Dabei seit: 12.04.2020
Beiträge: 1749

17.02.2021 11:28
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Zitat:
Original von bierelli
Eine kurze Frage noch an die Serienkenner.,
Seit wann kann/darf John selbst Helikopter fliegen? Früher brauchte es dazu immer einen Piloten. Meist schweigsam und manchmal auch ein gefundenes Opfer für die Gegner. Ist da was an mir vorübergegangen und hat John jetzt einen Pilotenschein gemacht?



Einen genauen Roman kann ich dazu auch nicht nennen. Den Schein müssen John und Suko wohl hinter den Kulissen gemacht haben, gerade weil die Piloten oft das Zeitliche segneten. Erste Flugversuche waren aus der Not heraus geboren. Das gilt auch für Karina Grischin, die mittlerweile selber fliegt. Dass auch John und Suko selber fliegen können, ist still schweigend in die Serie eingefügt worden. Wahrlich eine gute Frage, die ich mir im Banne der übrigen Ereignisse noch gar nicht gestellt hatte. Ich habe mir erlaubt die Frage vorsichtshalber im Fragen-und Antwortthread an die Co-Autoren weiter zuleiten. Buch Kopfkratzen Kopfkratzen

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Dieser Beitrag wurde schon 1 mal editiert, zum letzten mal von Sinclair am 17.02.2021 11:33.

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142618
lessydragon lessydragon ist männlich
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Dabei seit: 21.08.2012
Beiträge: 4702

17.02.2021 18:43
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Ich meine mich zumindest bei John zu erinnern, dass er es wohl kann, aber sich unsicher ist, weil es so selten ist und deswegen dankbar für andere Flieger war... Meist fliegt er ja dann doch, weil die Piloten oft sterben...

Es liest sich unnatürlich, wenn er wie selbstverständlich zu einem Einsatzort fliegt, als sei es ein weiterer Dienstwagen, bin ich auch kurz dran hängen geblieben...

LG Lessy Daumen_hoch Alt

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Sir James


Dabei seit: 10.02.2021
Beiträge: 3

22.02.2021 16:20
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Es stimmt, teilweise war es recht brutal.
Da es sich hier aber um Lilith, immerhin die Geliebte des absolut Bösen Luzifer, handelt,
war es für mich passend.
Und dies, obwohl ich im Grunde eine gruselige Atmosphäre einer übertriebenen
Darstellung von Gewalt immer vorziehe.
Ich weiß natürlich, dass IRH in seinen Geschichten insgesamt gern etwas härter zur Sache
geht und nicht immer ist dann mehr gleichzeitig auch besser, aber da ich nur den
vorliegenden Roman bewerte, war dies für mich hier ok.
Apropos mehr...
Wenngleich man den Schwaben (natürlich ungerechtfertigt ;-) unterstellt, mehr für´s Geld
zu bekommen wäre erstrebenswert, hätte ich im Heft gern auf ein paar Zeilen zu Gunsten
einer größeren Schrift, welche sich dann auch bei normaler Schlafzimmerbeleuchtung,
angenehm lesen lässt, verzichtet.
Alles in allem wurde ich aber SEHR GUT unterhalten.

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Das Gleichgewicht Das Gleichgewicht ist männlich
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Dabei seit: 24.09.2008
Beiträge: 10294

02.03.2021 16:21
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Ich habe mich jetzt doch an den Roman gewagt. Was mich erstmal stört sind diese üblichen Figurenüberzeichnungen von Hilleberg, damit es dem Leser ja nicht zu langweilig wird. Dabei ist noch gar nichts passiert. Die beiden Killerinnen werden in ein Männergefängnis versetzt, da sie für sämtliche Frauengefängnisse zu böse sind. Natürlich.

Ganz dramatisch und blutig verhilft Lilith ihren treuen Dienerinnen beim Gefangenentransport zur Flucht. Sie nehmen die Gefängniswärterin Clara als Geisel mit, die sie drangsaliert hat. Damit ist sichergestellt, dass jemand leiden muss und es weitere grausame Szenen gibt. Wenn nicht körperlich, dann wenigstens psychisch. Emily List ist verletzt und zu schwach, also kloppt ihre Mitgefangene Christine sie gnadenlos mit dem Kolben ihrer Pistole tot. Mhh, hier haben schon genug über die Brutalität des Romans geschrieben, also erspare ich mir Zitate. Sagen wir einfach, wo Dark sich bei Landschaftsbeschreibungen und Restaurantbesuchen austobt, ist Florian Hilleberg bei solchen Gewaltszenen sehr detailverliebt und ausschweifend dabei. Nichts Neues. Danach wird Clara entsorgt, also grausam gepfählt und ihr Gesicht vom Schädel gezogen. Damit Christine sich die Uniform der Gefängniswärterin anziehen kann und gleich noch ihre Gesichtshaut.

Natürlich wird der Geisterjäger benachrichtigt und untersucht mit Suko direkt den frischen Tatort der blutigen Flucht. Das Kreuz reagiert bei den toten Polizisten und Liliths böser Monsteraal wartet nur darauf, von John entdeckt und vernichtet zu werden. Christine setzt währenddessen ihre Flucht fort und holt sich ihr nächstes Opfer.

Die kleine Mary ist ihrer sadistischen Mutter damals gerade noch entkommen. Jetzt ist sie wohl wieder das Ziel von Christine. Och nee. Florian Hilleberg und seine komische Angewohnheit, junge Kinder (meist Mädchen) in seinen Romanen leiden und durch die Hölle gehen zu lassen. Wäre ich böse, würde ich hier auch etwas hineininterpretieren. Ist natürlich Blödsinn, er will den Leser einfach nur schocken und das geht mit armen unschuldigen Mädchen am besten. Mary ist jetzt schon schwer traumatisiert und lebt bei ihren Großeltern, die sich liebevoll um sie kümmern.

Davina McCarthy wird auch noch informiert, damit sie mitspielen kann. Nach Christines neuem Fluchtfahrzeug wird gefahndet. Eine Hundestaffel ist unterwegs. Das Gebiet abgesperrt. Aber was wird das bringen, solange Lilith sie unterstützt? Hier helfen nur Geisterjäger.

Mary wandelt in der Nacht schlaf, von Lilith gesteuert, nehme ich an. Marys Bruder Lucas macht sich auf die Suche nach ihr. Noch schlägt der Autor nicht zu, die Großeltern finden sie und bringen sie zurück.

Dann gibt es da noch Davinas Sohn Joel, der auch in einem guten Alter für ein schreckliches Drama mit schlimmen Ende wäre. Sie bringt den Kleinen bei ihrer Mutter unter, während sie den Fall untersucht. Denn Mary gibt an, in der Nacht Christine gesehen zu haben. Keine Sorge, ein Streifenwagen wird Joel und seine Großmutter abholen und in das sichere Revier bringen. Toller Plan, dabei kann absolut nichts schiefgehen. Undenkbar, dass Christine sich mit Liliths Hilfe um die beiden geschickten Beamten kümmert, um anschließend Joel zu entführen und seine Oma zu killen. Arme Davina, die durch einen hämischen Anruf Christines davon erfährt. Tja, bei Hilleberg müssen die Figuren leiden. Jetzt ist Davinas Mutter tot und ihr Sohn in den Händen einer verrückten Lilith-Sadistin. Natürlich dreht die Polizistin völlig durch, Florian Hilleberg hat mal wieder seinen Spaß, jemanden seelisch zu brechen. Sie will trotz ihrer Lage die Ermittlungen mit John fortsetzen. Ihr Vorgesetzter ist dagegen, aber John „dienstverpflichtet“ sie einfach für die Spezialabteilung des Yard.

Während in Dundee alles ganz schlimm ist, bleiben Christines Eltern und die kleine Mary ungeschützt. Die Gelegenheit lässt sich Christine natürlich nicht entgehen. Sie ruft Mary und Lucas zu sich und schickt sie zu einer nahen Höhle, wo Lilith auf sie wartet. Ach und natürlich killt sie auch wieder hier fröhlich ein paar Polizisten. Zum Glück versteht Lucas etwas mehr, was hier Sache ist und läuft zurück ins Haus, während Mary tatsächlich auf Lilith in ihrer menschlichen Gestalt trifft. Christine übernimmt ihre Mutter und zwingt sie, mit einem Fleischerbeil ihren eigenen Ehemann zu töten. Das wird auch eine tiefe seelische Narbe hinterlassen. Die Frau bringt sich daraufhin wohl selbst um, nachdem sie aus dem magischen Bann entlassen wurde.

John und Davina kommen wieder zu spät, um das alles zu verhindern. Aber vielleicht können sie die Kinder noch retten. Natürlich laufen sie geradewegs in eine Falle der Gegenseite. Der Geisterjäger liefert sich Unterwasser einen Kampf mit Lilith in ihrer Monstergestalt und Davina muss sich in der Höhle bei den Klippen mit Christine herumschlagen.

Der Geisterjäger kann Lilith vertreiben und Christine…lässt sich von Davina freiwillig abknallen? Dahinter steckt doch mehr, so einfach ist das nicht. Alle drei Kinder haben überlebt, sind aber natürlich wie gewohnt schwer traumatisiert und für ihr Leben gezeichnet. Genau so wie Davina, die ihren Job aufgibt und mit Joel weit weg ziehen will. Ich habe da ganz schlechte Nachrichten für Sie, Frau McCarthy. Solange ein Florian Hilleberg für eine Handlung zuständig ist, gibt es keine Ruhe und keinen Frieden. Mal schauen was mit Joel passiert ist, beziehungsweise mit Christines Kindern.



Warum habe ich mich auf diesen Roman eingelassen? Nun, nach einem Überfliegen der Kommentare zum Heft ahnte ich, was für ein Hilleberg’scher Archetyp das sein wird. Keiner mit einer epischen Handlung, wo er haufenweise Figuren auftreten lässt und es ganze viele schockierende Wendungen gibt und Action an jeder Ecke. Das hat er sich sicher für den aktuellen Russland-Zweiteiler aufgehoben. Nein, das hier ist ein Sozialdrama-Hilleberg mit ganz viel Schockeffekten und Traumata für die Figuren. Solche Hefte sind mir lieber. Weil ich die brutalen Szenen und Details überlesen kann. Die eigentliche Handlung geht in Ordnung und ist sogar stimmig. Christine wird von Lilith unterstützt und begibt sich auf Mordtour. Dabei entführt sie auch Kinder und lässt sich am Ende bereitwillig abknallen, weil Lilith garantiert einen total schockierenden und schlimmen Plan hat.

Dann sind da nur die Schicksalsschläge. Nicht nur die Folter, qualvolle Tode und leidenschaftlich-sadistische Morde. Davina hat nicht mehr viele Bezugspersonen, ihre Mutter und ihren Sohn. Die Mutter ist jetzt grausam getötet worden und ihren Sohn erwischt es sicher auch bald. Mary und Lucas Grey dürften durch das erlebte endgültig gebrochen sein. Erst werden sie von ihrer eigenen Mutter eingesperrt und sollen Lilith geopfert werden. Nun werden sie entführt und sind beim grausamen Finale anwesend. Auch ihre Großeltern hat es erwischt. Opa wird von Oma gekillt und Oma knüpft sich dann auf. Ein normaler Dienstag bei Hilleberg. Na wenigstens kein PZ mit Lucia Nowak.

Ich schwanke tatsächlich zwischen einer mittleren und einer guten Wertung. Ohne den Stil von Florian Hilleberg wäre definitiv mehr drin gewesen, aber es muss ja wieder ausarten. Halt, es gibt ja auch noch die 10er-Skala.

großes Grinsen großes Grinsen großes Grinsen großes Grinsen großes Grinsen großes Grinsen Baff Baff Baff Baff (6 von 10 Kreuzen) und ein MITTEL. Weil ich einfach an gewissen Stellen nicht so genau hingelesen habe, um mir nicht den Lesespaß komplett zu verderben.

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1. Professor Zamorra
2. John Sinclair
3. Dämonenkiller

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