logo
-- www.johnsinclair-forum.de -- www.gruselroman-forum.de --
Das Forum zu John Sinclair, Gespenster-Krimi, Vampira, Hörspielen und vielem mehr !
Willkommen !
Falls Sie auf der Suche nach einem Forum rund um klassische und aktuelle Romanhefte sind, sollten Sie sich hier registrieren. Hier finden Sie ebenfalls Rubriken für Hörspiele und weitere Foren. Die Nutzung des Forums ist kostenlos.

John-Sinclair-Forum ::: Gruselroman-Forum » Taschenbücher und die Phantastische Literatur im Buchformat » Bücher » Bibliothek des Hauses Usher » Bibliothek des Hauses Usher Bd. 19: Das Haus an der Grenze von William Hope Hodgson
« Vorheriges Thema | Nächstes Thema » Druckvorschau | An Freund senden | Thema zu Favoriten hinzufügen
Neues Thema erstellen Antwort erstellen
Olivaro Olivaro ist männlich
Administrator


Dabei seit: 15.05.2013
Beiträge: 7320

02.11.2014 23:48
Bibliothek des Hauses Usher Bd. 19: Das Haus an der Grenze von William Hope Hodgson
Antwort auf diesen Beitrag erstellen  Zitatantwort auf diesen Beitrag erstellen      IP InformationZum Anfang der Seite springen



Das Haus an der Grenze

und andere phantastische Erzählungen

von William Hope Hodgson

Aus dem Englischen von Traude Dienel

Titelillustration von Hans Ulrich & Ute Osterwalder

258 Seiten

Bibliothek des Hauses Usher Bd. 19

Erschienen 1973 im Insel Verlag



Inhalt:

1. Das Haus an der Grenze

2. Das pfeifende Zimmer

3. Der Schicksalsring der Anderson-Familie

4. Der grunzende Mann

__________________
He stood in the cold, listening to the rain hiss faintly on the fallen leaves, wishing he could stand there forever, that time would cease its motion and this moment would never pass. (Darrell Schweitzer, Clocks)

                                    Olivaro ist offline Email an Olivaro senden Beiträge von Olivaro suchen Nehmen Sie Olivaro in Ihre Freundesliste auf                               Diesen Beitrag editieren/löschen Diesen Beitrag einem Moderator melden IP Information
67603
Olivaro Olivaro ist männlich
Administrator


Dabei seit: 15.05.2013
Beiträge: 7320

23.01.2020 20:09
Antwort auf diesen Beitrag erstellen  Zitatantwort auf diesen Beitrag erstellen      IP InformationZum Anfang der Seite springen

Dieser Band bietet einen Kurzroman sowie drei Erzählungen aus Hodgsons Erzählzyklus um den "Geisterfinder" Carnacki.

Während die drei Geschichten nette Gruselunterhaltung bilden, obwohl sie sich ob des Ablaufs der Handlung und Carnackis recht einheitlicher Vorgehensweise doch sehr ähneln, wird der Leser vom Kurzroman mehr gefordert.

Der Erzähler und ein Freund machen Urlaub in einer abgelegenen irischen Gegend, um dort unter anderem zu angeln. Beim Spazierengehen folgen sie ihrem Forellenfluss, der jedoch im Boden verschwindet. Auf der Suche, ob der Fluss wieder zutage tritt, kommen sie zu einem Wasserfall und einer Ruine, in derem Inneren sie ein vermodertes Tagebuch vom ehemaligen Besitzer finden - dies ist der erste Handlungsstrang. Die zweite Ebene bildet die Ereignissen, die das Tagebuch schildert. Darin findet sich dann neben den realen Erlebnissen eine (imaginäre?) Reise des Protagonisten durch Sonnensysteme, vorbei an Planeten und sterbenden und entstehenden Sonnen, dort gibt es auch noch emotionale Begegnungen mit einer verstorbenen Geliebten (dies die dritte Handlungsebene).

Dies alles ist nicht unbedingt miteinander kompatibel und bietet ein entsprechendes holpriges Lesevergnügen. Vor allem aber ist das Verhalten des alten Besitzers, der mit seiner betagten Schwester das Jahrhunderte alte Haus irgendwo im Nirgendwo bewohnt, nicht nachvollziehbar.
Warum macht man das überhaupt, zumal ohne Bedienstete, und warum ergreift man nach dem ersten Angriff durch die Schweinewesen nicht einfach die Flucht, wenn man doch Tage danach ausreichend Zeit und Gelegenheit hat? Nein, man haust weiterhin unter solchen Bedingungen und latenten Gefahren, bittet oder imformiert weder "die Landbevölkerung, welche die Wildnis ringsum bewohnt" noch andere Stellen um Hilfe. Es ist doch davon auszugehen, dass das alte Geschwisterpaar zumindest Dinge des täglichen Lebens benötigt wie eben Nahrungsmittel, Kleidung oder sonstige Sachen. Das alles erscheint doch sehr unlogisch.

Bildhaft beschrieben, aber dennoch ermüdend und auch zu konträr zu den zwei Handlungssträngen in der jeweiligen Realität, sind die Reisen durch Zeit und Raum zu lesen Man könnte diese Elemente jedoch als Blaupause oder Vorstudie zu Hodgsons Roman "Das Nachtland" (1912) betrachten, der vier Jahre nach dem "Haus an der Grenze" erscheinen sollte.

Ein Setzfehler auf Seite 146 wurde leider auch nicht in der Taschenbuchausgabe im Jahr 1985 nicht korrigiert.

__________________
He stood in the cold, listening to the rain hiss faintly on the fallen leaves, wishing he could stand there forever, that time would cease its motion and this moment would never pass. (Darrell Schweitzer, Clocks)

                                    Olivaro ist offline Email an Olivaro senden Beiträge von Olivaro suchen Nehmen Sie Olivaro in Ihre Freundesliste auf                               Diesen Beitrag editieren/löschen Diesen Beitrag einem Moderator melden IP Information
128009
Neues Thema erstellen Antwort erstellen
Gehe zu:
Geisterspiegel.de - Das grosse Online-Magazin
Powered by Burning Board Lite © 2001-2004 WoltLab GmbH
Design based on Red After Dark © by K. Kleinert 2007
Add-ons and WEB2-Style by M. Sachse 2008-2018