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Michael Michael ist männlich
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Beiträge: 4470

Band 1138: Das Ende der Saison Antwort auf diesen Beitrag erstellen  Zitatantwort auf diesen Beitrag erstellen      IP InformationZum Anfang der Seite springen



Eigentlich waren Zamorra und Nicole mal ganz privat unterwegs. Aber wenn einer eine Reise tut … Ausgerechnet im beschaulichen Travemünde hat die shoppingsüchtige Nicole eine – ja, tatsächlich, eine Modeboutique geerbt!
Doch wie kaum anders zu erwarten, erweist sich der Weg zu Nicoles neuer Karriere als Modeberaterin für Touristen mehr als nur steinig ...

Geschrieben von Simon Borner
Erscheinungstag: 9.1.2018

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Wenn die Süße des geringen Preises verflogen ist, die Bitterkeit minderer Qualität wird bleiben.

09.01.2018 19:05 Michael ist offline Email an Michael senden Beiträge von Michael suchen Nehmen Sie Michael in Ihre Freundesliste auf                               Diesen Beitrag editieren/löschen Diesen Beitrag einem Moderator melden IP Information

Das Gleichgewicht Das Gleichgewicht ist männlich
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Dabei seit: 24.09.2008
Beiträge: 8446

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Früher war alles besser. Das denken nicht nur die Nebenprotagonisten der Geschichte, zumeist ältere Herrschaften, sondern auch der Autor, so scheint mir. Simon Borner hat nicht nur eine ganz klassische Gruselgeschichte geschrieben. Mit rachsüchtigen Zombiefreibeutern, unheimlichem Nebel und einem Fluch. Sondern auch einen Lokalroman in Travemünde.

Werbereiseführer für Orte, die der Autor persönlich sehr mag, kann ich nicht leiden. So ein Lokalroman, wo aber die Handlung klar im Vordergrund steht und man nicht mit lobenden Fakten und Gaststättenempfehlungen überschüttet wird, ist aber völlig in Ordnung. Spricht mich absolut nicht an, stört mich aber auch nicht. Anders herum gibt es sicher auch genug Leser, die lieber Gegenwartsgeschichten mögen und mit historischen Vergangenheits-Abenteuern in PZ nichts anfangen können.

Auch für den Stil des Romans, für seine Botschaft, bin ich komplett unempfänglich. Simon Borner spricht eindeutig Leute an, die mit diesem Gefühl etwas anfangen können. Wenn durch Globalisierung und Modernisierung der Charme alter Ortschaften verloren geht. Wenn man sich nostalgisch an früher erinnert, wo noch Anstand unter den Menschen herrschte. Man sich Abends zur geselligen Skatrunde in der Dorfkneipe traf und sozial interagierte, statt vor dem Smartphone oder dem Fernseher zu hocken.

Ich muss eigentlich nur Zamorra höchstpersönlich aus dem Roman zitieren: „Ich mag Gestern“ und „Glauben Sie mir: Das gestern hat Stil. Oft genug mehr als die modernen Zeiten.“

Simon Borners Botschaft – von Propaganda will ich nicht sprechen, das klingt mir zu negativ wertend – ist kaum zu übersehen. Ich habe einen anderen Blickwinkel auf solche Dinge. Der Autor und die älteren Figuren sind vielleicht etwas verklärt, aber durchaus sympatisch und ihre Gedankengänge verständlich. In mir hat das Metathema keine Nostalgie hervorgerufen, sondern die Erinnerung an starrsinnige Verwandte die nicht verstehen warum einem Internetanbindung und Co wichtig sind und das sowas für einen jungen Menschen einfach zum Leben gehört.


Bevor ich mich verquassele wieder zur eigentlichen Geschichte. Wie von Simon Borner gewohnt. Nichts für mich, aber so ist wenigstens jede Lesergruppe gut abgedeckt. Die einen wollen am liebsten simple und klassische Geschichten wie aus alter PZ-Zeit.

Der Handlungsverlauf ist sehr einfach und mit Zufällen gespickt. Mir ist aufgefallen, dass Simon damit offen und locker umgeht. Zamorra und Co sprechen mehrmals direkt an, dass gerade ein „Zufall“ am Werk ist. Sicher keine Intention des Autors, für mich aber ein kleiner lustiger Running Gag.

Nicole erbt in Travemünde gerade jetzt eine Boutique. Die Verstorbene war mit Dämonen im Bunde und steckt hinter den Ereignissen der Geschichte. Was für ein...richtig. Da wird auch mal eine Geheimtür im Kleiderschrank rein zufällig aktiviert, weil man mit der Hand nebenbei den Auslöser betätigt. Da versammelt sich die Polizei ausgerechnet direkt vor dem Modegeschäft, als es einen Mord gibt und man zum Schauplatz aufbrechen will. Zamorra bekommt das deshalb mit. Und wer soll sich die Leiche anschauen? Ein Arzt, den Zamorra gestern erst kennen gelernt hat. Dem folgt er einfach und schaut sich die Tote mit an. Stört keinen, passt schon. Ich könnte so weiter machen. Ich habe das Gefühl, Simon steht dazu. Er vereinfacht sich die Sache sehr, er möchte sich gar keine Gedanken zu alternativen Lösungswesen machen. Das ist ihm nicht wichtig. Früher zur Goldenen Heftromanzeit ging es doch auch. Nur an einer einzigen Sache habe ich mich gestoßen. Zamorra, erst seit einem Tag in Travemünde, kann durch seine Zeitschau Informationen sozusagen aus dem Nichts herbeizaubern. Ohne logisch erklären zu können, wie er diese Hinweise hergeleitet hat. Muss er auch gar nicht. Man glaubt ihm alles. Wieso sollte er auch Tatverdächtiger sein, der sich irgendwas einfallen lässt, um von sich abzulenken? Wenn man schon klassische „Früher war alles Besser“-Senioren schreibt, dann doch bitte auch mit den negativen Seiten. Zum Beispiel neugierig und misstrauisch Fremden gegenüber.


Mit Teri Rheken taucht dann eine Figur aus der Stammbesetzung auf. Eine, zu der ich immer noch keine Bindung aufbauen kann. Sie warnt vor Anzeichen eines paranormalen Sturms, der bald die Küste erreichen wird. Pascal kann dank seiner Technik jetzt auch schwarze Energien vorhersagen, was für ein Glück. Da ist man schonmal grob vorgewarnt. Dann setzt auch noch ihr Zeitloser Sprung aus. Glück im Unglück. Sie landet nicht dort wo sie will, dafür einen halben Tag in der Zukunft. Und wird Zeugin des blutigen Zombieüberfalls auf Travemünde. Zurück in die Vergangenheit klappt der Zeitlose Sprung – wieso eigentlich zeitlos, das widerspricht dem doch – wieder. Damit sie Nicole genauer warnen kann. Hier muss ich auch wieder meckern. Der Zeitlose Sprung klappt ausgerechnet jetzt nicht, damit Teri diese zukünftigen Ereignisse miterleben kann. Als das erledigt ist funktioniert die Teleportation wieder einwandfrei. Gibt es eigentlich ein deutsches Wort für „pure Plot device?“ Immer diese neumodischen englischen Begriffe, weil sich aus Fernsehserien im amerikanischen Raum seit Jahren eine eigenständige Kulturform mit entsprechendem Vokabular entwickelt hat. Beim Tatort ist alles besser. Ok, jetzt fange ich an zu sticheln, Verzeihung.

Zamorra stellt sich also dem Fluch und den Zombiepiraten entgegen. Und es passiert etwas, das mir mittlerweile autorenübergreifend auf den Keks geht. Bei JS werden/wurden oftmals Gegner der Woche im Schlendergang so nebenbei mit der Kreuzformel vernichtet, ohne das Spannung aufkommt. Bei PZ ist das krasse Gegenteil die Regel. Ich zitiere „Es würde sein Tod sein. Das wusste er.“ […] „Aber es wäre einer nach eigenen Bedingungen. Ein Tod im Kampf.“ Zamorra erneut in einer total ausweglosen Situation, wie er mit seinem Leben abschließt. Hatte ich in einer vergangenen Rezension kürzlich schonmal angeprangert. Jetzt war es das für ihn, dieses mal Todsicher. Jaja. Damit lockt man mich nicht mehr hinter dem Ofen hervor, diese Überdramatik kann man sich auch sparen. Ein guter Kompromiss aus JS (da ist es Dank Co-Autoren besser geworden) und PZ wäre nett.



Und meine Wertung? Tja, die Geschichte geht schon in Ordnung. Aber absolut nicht mein Geschmack. Die Lokalthematik ist an mich vergebene Mühe. Und die Metabotschaft betrifft mich nicht.

großes Grinsen großes Grinsen großes Grinsen großes Grinsen Baff Baff Baff Baff Baff Baff (gute 4 von 10 Amuletten)

PS. Simon Borner rechtfertigt sich sogar mit einem Augenzwinkern auf der Leserseite für den Lokalroman. Muss er gar nicht, aber die Idee hat mir sehr gefallen. Und direkte Werbung für „Lübecks schönste Tochter“ ist hier auch besser aufgehoben, als in der Handlung. Bitte mehr solche kleinen Autorenberichte!

__________________
Aktuelle Lesereihenfolge:

1. Professor Zamorra
2. John Sinclair
3. Dark Land
4. Dämonenkiller
5. Coco Zamis

30.01.2018 19:19 Das Gleichgewicht ist offline Email an Das Gleichgewicht senden Beiträge von Das Gleichgewicht suchen Nehmen Sie Das Gleichgewicht in Ihre Freundesliste auf                               Diesen Beitrag editieren/löschen Diesen Beitrag einem Moderator melden IP Information

Sheila Conolly Sheila Conolly ist weiblich
Haudegen




Dabei seit: 24.06.2009
Beiträge: 520

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Ganz ehrlich: zuerst dachte ich
Oh man, Das Ende der Saison ... klingt ja nicht gerade spannend ...
... und ich wollte diesen Roman schon wieder eine Etage tiefer stecken und einen anderen vorziehen.
Aber eigentlich hab ich mir vorgenommen, schön der Reihe nach zu lesen. Immer einen Sinclair, einen Zamorra, den Nummern nach.
Also hab ich Das Ende der Saison doch gelesen ... gestern quasi in einem durch ... ich konnte nicht aufhören!
Wie gut, dass ich diese Story nicht einfach so nach unten verfrachtet habe, denn auch wenn der Titel recht harmlos klingt, ich hab das Lesen dieser Geschichte echt genossen!

Alles war so schön ge- und beschrieben, dass ich es mir richtig schön vorstellen konnte!
Guuuut, ein bisschen, also an manchen Stellen zumindest, fühlte ich mich an "The Fog" (den schönen alten, nicht das mMn blöde Remake^^) erinnert, aber das war irgendwie gut und völlig ok smile
Es hat das Kopfkino nochmal beflügelt und die schönen Beschreibungen des "Travemünde-Idylls" in den dunklen Szenen noch ein wenig unterstrichen! Quasi mit Musik ... die kam nämlich ganz automatisch noch dazu, als der Nebel sich verdichtete, bzw. Teri Rheken die Vision/das Erlebnis 15 Stunden im Voraus hatte, die Zombies erschienen, etc.

Ach ja, genau ... Teri Rheken ... eine "neue" für mich. Sie kann zeitlose Sprünge, um von irgendwo nach irgendwoanders zu gelangen. Nette Sache und anscheinend ist sie ja auch schon länger dabei, bzw. ein Mitglied der "Zamorra-Gang" smile

Mich hat hier auch überhaupt nicht gestört, dass alles etwas zufallsbehaftet war ... wie sonst sollten Zamorra und Co denn in sowas reingezogen werden? Irgendwie muss so ne Story ja ins Rollen kommen und wenn etwas nicht gewollt herbeigeführt wird, um z.B. etwas Bestimmten nachzugehen, dann ist eben Mister Zufall mit von der Partie. Find ich ok, denn die Zufälle wurden hier teilweise auch als solche erwähnt oder (für mich) harmonisch eingebracht ... und ansonsten kommt's mir eigentlich mehr auf die Geschichte an sich an, als auf den Umstand, wie sie jetzt explizit und durch was ins Rollen kam.
Nicole hat ne Verwandte, die sie gar nicht kannte (lustiges Reimchen großes Grinsen). Die Verwandte gibt den Löffel ab, von Rechtswegen und Erberei wird nach Verwandtschaft gesucht, Nicole fällt da rein und erbt ne nette Boutique. Natürlich will sie sich das ansehen, schleppt Zammy mit (der arme Kerl und dann auch noch so'n Schickimickietepeteteklamottenkram^^) und leidet auch weiterhin unter ihren komischen Launen (bin gespannt, was schließlich dahinter steckt. Die ist doch bestimmt schwanger! Augenzwinkern Zunge raus großes Grinsen ).
Oki, zufällig war das verblichene Tantchen ne Art Hexe .... oder schlichtweg unzufrieden mit dem Ort, den Leuten, dem ganzen altbackenen Kram. Also muss Action her ... und wie klappt das besser, als ne Teufelei heraufzubeschwören oder selbst der Teufel zu sein?! (lustig auch die Bezeichnung, die dazu noch super zum Namen passt ..." Dewel - Duval")
Ganz klare Sache: genau sowas will ich ja auch lesen! Und dann noch mit diesem Ambiente ... fand ich super! Deswegen waren mir auch sämtliche zufälligen Zufälle total zufällig egal! großes Grinsen Daumen_hoch

Was andere vielleicht nervt, wie z.B. das Kennenlernen des Arztes und dann die "Zusammenarbeit" mit ihm, fand ich hier irgendwie total nett und richtig schön. Und vielleicht hat der Prof so viel Überzeugungskraft oder Charme in seiner Stimme oder einfach ne sympathisch Vertrauen vermittelnde Art (auch ohne Hypnose oder Beeinflussung), dass er da überall mitmischen durfte, als das Trüppchen sich zum Tatort begeben will.
Und so wie Karl, der Polizist oder Jens Krohn, der Arzt beschrieben wurden, kann ich nichts negatives daran finden, wenn die beiden Zamorra da am Tatort rummachen lassen. Ist vielleicht etwas befremdlich, nen Außenstehenden da so nahe und viele Einblicke oder sogar Untersuchungen zu gewähren, aber immerhin hat Zammy sich dem Arzt ja auch als gelegentlicher Ermittler vorgestellt. Und wenn die Leute in Travemünde noch nie so einen bestialischen Mord erlebt haben, kann ich mir schon vorstellen, dass sie Zamorras Hilfe/Unterstützung nicht misstrauisch ablehnen. Was sollte der da am Tatort auch groß anstellen? Das wichtigste war doch eh schon geklaut worden ...
Nee, das hat für mich alles so gepasst und mich auch bei der Stange gehalten (sonst hätte ich die Story sicherlich nicht in einem Rutsch und mit Begeisterung durchgehabt! Augenzwinkern ).

Von Anfang an war herauszulesen, dass dort nix los oder der Hund begraben ist ... das Ende der Saison halt ... quasi so, als würde niemand bemerken, wenn Travemünde von Zombies platt gemacht wird. Und das wird auch Jessica - Kapitän Dewel - Duval gedacht haben, wenn sie schon mit ihren kleineren "Hexenversuchen" nicht so groß aufgefallen ist, dass niemand mal der Polizei nen Tipp gibt, wegen seltsamer Vorkommnisse oder dergleichen. Hat also auch gepasst.

Ein kleines bisschen gestört hat mich nur, dass Helen Schneider oder Teri Rheken fast immer nur "Schneider", bzw. "Rheken" genannt wurden (ich war zwischendurch schon so weit, dass ich "Rheken" als den Vornamen ansah^^). Ich persönlich stehe da deshalb eher auf die Nennung der Vornamen oder den ganzen Namen (und Nachnamen-Solos nur ab und zu) smile
Aber das ist dann ja doch eher Geschmacks- oder Ansichtssache und sehr subjektiv zu sehen. Ich wollt's ja auch nur mal angemerkt haben smile Daumen_hoch

Auch wenn ich noch nicht genau weiß, ob das bei Zamorra passend ist: ich sehe jede Geschichte irgendwie für sich (vorausgesetzt, sie ist kein Mehrteiler, dann sehe ich schon auch die Zusammenhänge mehrerer Hefte Augenzwinkern ), daher finde ich es trotzdem spannend, dass Zamorra auch mal mit seinem Leben abschließt, wie er es hier auf der Passat angesichts der Übermacht an Zombies und dem Tentakel-Titanen-Wirrwarr in den Wolken tut. In dieser Situation sieht er nun mal keinen Ausweg. Es hat ihn für mich noch sympathischer gemacht. Und das ist auch gleich mehrmals in dieser Story so gewesen (z.B. auch sein Zusammenklappen nach der Zeitschau, sein ausgemergeltes Erscheinen beim Leuchtturm).
Er ist Dämonenjäger, da wird das wohl öfter vorkommen ... also brenzlige Situationen, die ausweglos erscheinen ... und wenn er dann eben des Öfteren denkt, dass es jetzt vorbei ist, dann glaub ich ihm das auch! Schließlich befindet er sich zu dem Zeitpunkt genau dort, in dieser misslichen Lage! Wäre eher unglaubwürdig für mich, wenn er obgleich dieser Situation(en) NICHT an einen möglichen, bevorstehenden Tod im Kampf denken würde ...
Ich find z.B. auch gut, dass die Zeitschau ihn so schwächt, je weiter er zurückgehen muss ... oder eben, dass Merlins Stern ihn (seine Kraftreserven) anzapft, wenn es einen Schutzschild aufbaut. Geben und nehmen, ein Wechselspiel der Kräfte .... das auch sein muss, um glaubwürdig zu sein in so einem Genre.
Ich sehe Zamorra als mächtig an, er hat ein mächtiges Artefakt, diverse Fähigkeiten und mächtige Möglichkeiten ... Wäre da nicht die Energie, die Kraft, die ihm für das Einsetzen der Dinge/Artefakte/Fähigkeiten abgezapft werden würde, so käme er lächerlich übermächtig rüber. Das Lesen würde MIR dann keinen Spaß mehr machen. So aber bleibt er trotz seines ... wie war das jetzt? Unsterblichkeit, Verjüngung, ...?? ... jedenfalls ist er durch das "geschwächt sein" beim Einsatz z.B. von Merlins Stern für mich doppelt sympathisch ... und deshalb darf er in Gefahren-Situationen, die ihm so einiges an Energie und Kraft abverlangen, auch durchaus an seinen möglichen Tod denken, wenn er die jeweilig aktuelle Situation als ausweglos ansieht!

Genauso wie Teri Rheken's Vision 15 Stunden im Voraus: da war erschreckendes Endzeit-Feeling angesagt und hat die Geschichte mit dieser kleinen Portion an Action nochmal zusätzlich aufgewertet. Dieses Einbringen der Druidin fand ich zudem auch wichtig, weil es innerhalb der Geschichte (durch ihre Vision und die Fehlsprünge) zeigte, was eben noch alles passieren könnte ... welches Ausmaß das Geschehen/die Vorkommisse um Jessica Duval haben kann/können.
Da selbst die tollen Telefone von Zamorra und Nicole nicht funktionierten und offenkundig irgendwelche großen Interferenzen (die Pascal ja auch entdeckt hatte) stattfanden, war es auch bestens nachzuvollziehen, dass Teri Probleme mit ihrer Springerei hatte.

Alles in allem hat sich der Roman bei mir 8,5/10 Amuletten geangelt!




Die Leserseite war ebenfalls wieder sehr interessant ... aber auch ein bisschen traurig.
Interessant war auf jeden Fall die augenzwinkernde Entschuldigung des Autors und die Erklärung, wie und warum dieser Roman geschrieben wurde.
Ich mag ja generell, wenn sich Begebenheiten/Inhalte einer Geschichte mit der Wirklichkeit vermischen.
So hab ich natürlich auch hier wieder mal rumgegoogelt und konnte mir "Duval Moden" in der Vorderreihe 42 ansehen oder den "Alten Leuchtturm" und das "Maritim-Strandhotel", sowie auch einen Blick auf die echte "Viermastbark Passat" werfen! Super sowas!! großes Grinsen
(Ich hoffe nur, das "Kurhaus-Hotel" an sich ist nicht dauerhaft geschlossen (steht so bei google^^) worden, weil da mal des nachts ein paar Zombies aufgeräumt haben ... ?! Augenzwinkern großes Grinsen )
Den weiteren Text der Leserseite fand ich eher traurig, im Sinne von: dass der überhaupt da stehen musste! Ich war eigentlich der Meinung, dass die Formulierung "Geschmackssache" als Antwort auf spezielle Meinungen von Lesern sehr kompromissbereit ist und dadurch nicht eine einzige "richtige" Meinung vordiktiert wird.
Ein Autor schreibt ja etwas, weil er es so möchte oder davon überzeugt ist, dass die Geschichte so für die Serie funktioniert, wie er oder sie (oder alle zusammen) sich das überlegt hat (haben). Wenn man das als Leser mag oder eben nicht oder infrage stellt, dann ist das doch wirklich Ansichts- oder Geschmackssache des jeweiligen Lesers. Oder will der-/diejenige dann etwa behaupten, seine/ihre Interpretation und Auffassung der Geschichte wäre genau die richtige und andere Leser irren sich, nur weil sie etwas anders empfunden haben??
Ich fing mit Zamorra an, da tauchte 3x hintereinander gar kein Zamorra auf! Trotzdem war es sehr interessant und hat Spaß gemacht, denn irgendwas war immer dabei, das mit Zamorra, bzw. dem großen Ganzen der Serie zu tun hatte.
Aber gut, vielleicht hab ich da auch Scheuklappen auf oder bin zu kurz dabei, um das zu beurteilen.
Jedenfalls fand ich's halt irgendwie traurig, dass man da wegen solcher Vorwürfe überhaupt in die Rechtfertigungs-Situation reingepresst wird. Ich persönlich find's schlichtweg schöner oder auch harmonischer, wenn eine Meinung halt mal "stehen gelassen" oder mit "Geschmacks-/Ansichtssache" kommentiert wird ... einfach aus dem Grund, weil's manchmal genau SO ist: subjektive Wahrnehmung einer Story, respektive Geschmackssache!

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"Man sieht es, man hört es und man riecht es ... !"
"Also ... das musst du uns erklären, Sheila ... !"
"Man sieht, dass die Whiskyflasche leer ist und hört, dass du voll bist ... und man riecht deine Fahne!"

13.03.2018 10:49 Sheila Conolly ist offline Email an Sheila Conolly senden Homepage von Sheila Conolly Beiträge von Sheila Conolly suchen Nehmen Sie Sheila Conolly in Ihre Freundesliste auf Füge Sheila Conolly in deine Contact-Liste ein                               Diesen Beitrag editieren/löschen Diesen Beitrag einem Moderator melden IP Information

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