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John-Sinclair-Forum ::: Gruselroman-Forum » Roman-Serien » John Sinclair » JS2001-2100 » Band 2100: Friedhof der blutenden Gräber
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Umfrage: JS Band 2100: Friedhof der blutenden Gräber
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Michael Michael ist männlich
Administrator




Dabei seit: 22.11.2007
Beiträge: 4588

09.10.2018 17:48
Band 2100: Friedhof der blutenden Gräber
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Matthias, mein teuflischer Erzfeind, vermietete seine Killer-Engel an die Mafia, und in deren Auftrag schlug erneut einer der geflügelten Auftragsmörder zu ‒ in Manby, einem verschlafenen Nest an der nördlichen Ostküste von England. Dorthin führte mich mein Weg, doch in Manby bekam ich es nicht nur mit dem Killer-Engel Lucio zu tun, sondern auch mit einer mysteriösen Hexe und dem Friedhof der blutenden Gräber ...

Geschrieben von Jason Dark
Erscheinungstag: 10.10.2018

__________________
Wenn die Süße des geringen Preises verflogen ist, die Bitterkeit minderer Qualität wird bleiben.

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110174
Spätaufsteher Sptaufsteher ist männlich
Haudegen




Dabei seit: 17.06.2017
Beiträge: 562

10.10.2018 12:57
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Wenn man von Rechtschreibfehlern und fehlenden Wörtern absieht, wieder ein "guter" Roman von Jason. Wieder geht es um die Mafia und ihre Killer-Engel. Dieses Mal mischen noch Mandragoro und die Hexe Clara Clayton mit. Die Geschichte um die blutenden Gräber und der Deal mit Mandragoro ist dabei nur ein kleiner Nebenschauplatz. Vielleicht nicht von der Seitenzahl gesehen, aber von der Handlung her passiert dort nicht wirklich viel.

Besonders die Hexe, welche zusätzlich als Banshee beschrieben wird, hat mir gefallen. John arbeitet sogar mit ihr zusammen und bekommt von ihr am Ende eine dauerhafte Hilfe angeboten. Falls sie etwas bemerkt was John etwas angeht, würde sie sich bei ihm melden.
John lehnt leider ab. Warum? Nur noch Gut und Böse gibt es nicht mehr, wie wir gerade beim Thema Morgana gelernt haben.
Hoffentlich taucht Clara bald wieder auf.

Von Matthias liest man hier nichts, obwohl es seine Engel sind. Der Bezug zum Taschenbuch fehlt weiterhin, also kann ich die Sondergeschichte entspannt irgendwann später lesen. Purdy kommt zum Glück nur kurz vor. Als ich ihren Namen las, ahnte ich erst Böses...

Die Kurzgeschichte ist wie die Story beim Hundefrisör beste Comedy.
Bei den Titellisten achte man besonders auf Platz 11. Snick Ers groes Grinsen

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110252
Tulimyrsky Tulimyrsky ist männlich
Kaiser




Dabei seit: 08.10.2008
Beiträge: 1266

10.10.2018 13:25
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Jo,

die Kurzgeschichte hat mir auch sehr gut gefallen. Ich denke, die Jungs haben echt Spaß daran, das Gruselgenre ab und an ein wenig zu äh... auf die Totengräberschippe zu nehmen... recht so groes Grinsen groes Grinsen

__________________
and the Lord said unto John, "Come forth an receive eternal life." But John came fifth and won a toaster.

What type of meat do priests eat on Friday... nun.

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110255
Wolf86 Wolf86 ist männlich
Jungspund


Dabei seit: 21.09.2018
Beiträge: 12

10.10.2018 16:21
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Ja die Geschichte hat mir auch gut gefallen. Die Hexe hat mir sehr gut gefallen und hoffe vielleicht mal wieder von ihr zu lesen smile

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110262
Isaak S. Isaak S. ist männlich
Doppel-As




Dabei seit: 10.03.2018
Beiträge: 112

12.10.2018 18:09
RE: Band 2100: Friedhof der blutenden Gräber
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Das Ereignis
Der Mafia-Buchhalter Burt Hailey flüchtet mit viel Mafia-Geld und wird deswegen von einem Mafia-Engel getötet. Seine Schwester informiert Purdy Prentiss über den Engel und ihren Bruder. Purdy Prentiss informiert John, der der Sache nachgeht.

Von Jubiläum zu Jubiläum
Nachdem IRH nach der 2. Sinclair-Convention den legitimen Jubiläumsband zu 40 Jahre Sinclair-Serie vorlegen durfte (Bd. 2097), obliegt es Helmut Rellergerd nun die ersten Hundert der 2000er rund zu machen. Der Friedhof 2100 ist eine Art Zweiteiler zum Engelssturz (2099), aber ansonsten kann ich hier nichts Rundes sehen.

Biederer Fan-Service
Ich persönlich finde die Idee, eine Geschichte auf Titel-Vorschlag eines Lesers zu schreiben bieder und banal. Wenn dann aber auch noch dieser Titel-Friedhof in die Geschichte hineingezwungen wird, obwohl er mit der Geschichte eigentlich gar nichts zu tun hat, dann wird es grotesk.

Gleichmäßig schlecht
Ich habe in allen erzählerischen Bereichen (Dialoge, Plot, Geschichte) schon schlechtere JD-Sachen gelesen. Dennoch ist dieses mal alles gleichmäßig schlecht. Die Dialoge beginnen schlecht (Burt Hailey & Walter, S. 4-6), erleben ihren Tiefpunkt mit Purdy Prentiss („Himmel, du bist so super, John!“ S. 15) und bleiben schlecht (John & Clara). Der Plot ist nicht nachvollziehbar. Und die Geschichte ist an und für sich – wie ich schon sagte – grotesk. Wenn man es sich schön lesen möchte, ist es Sinclair-Comedy. Aus diesem Grund brauchte ich auch „Die veganen Zombies vom Bio-Hof“ gar nicht. Mir reichte es vollkommen, dass die Banshee-Hexe nichts anderes will, als von John begattet zu werden und der Engel am Schluss im Auto sitzt und Geld zählt. Rellergerd ist der interne Comedy-Spin-Off der Sinclair-Serie. Ja! Das ist echt der Hammer, aber das muss man so sehen.

Meine Lektüre
Ich finde die Geschichte schlicht und ergreifend schlecht.

PS
Eine kleine Kleinigkeit hat mich dann doch sehr gefreut: John spricht von „Schwarzblüterinnen“ (S. 46). Also nicht: Schwarzblütlerinnen. Ich finde das gut.

__________________
Am Anfang war... - Was war nochmal am Anfang?

                                    Isaak S. ist offline Email an Isaak S. senden Beiträge von Isaak S. suchen Nehmen Sie Isaak S. in Ihre Freundesliste auf YIM Screenname: Siavan                               Diesen Beitrag editieren/löschen Diesen Beitrag einem Moderator melden IP Information
110448
Das Gleichgewicht Das Gleichgewicht ist männlich
Team




Dabei seit: 24.09.2008
Beiträge: 8713

15.10.2018 18:24
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Gerade der Jubiläumsroman ist leider einer dieser typischen verworrenen Darks, die ich so überhaupt nicht leiden kann. Das fängt bei der Hexe an. Eine Banshee ist sie, womit aber keines der Aibonwesen von den Autorenkollegen gemeint ist. Erst ist sie eine klassische böse Hexe, in einem „gemeinsamen Stall“ mit dem Killerengel. Dann wird aus ihr eine Esotante gemacht, die mit dem Teufel nichts zu tun hat und bestenfalls harmlose Hellseh-Fähigkeiten besitzt. Bei dem eigenartigen Hexendialog auf dem Friedhof ist sie John und seinem Kreuz gegenüber aber wieder sehr aggressiv gesinnt.

Der titelgebende Friedhof der blutenden Gräber hat mit allem anfangs scheinbar nichts zu tun. Weder der Engel noch die Hexe sind damit verbunden. Dann kann die Hexe aber die Wesen unter dem Friedhof zu sich rufen, kennt sich also aus und hat eine gewisse Kontrolle über das Gelände. Das hindert sich nicht daran, dass sie sich total ungeschickt anstellt, als das kochende Blut sich ausbreitet. Sie hat Angst und muss von John gerettet werden.

Eine der wenigen guten Ideen ist, dass das Auftauchen des Killerengels die dunklen Kräfte hier erst zufällig aktiviert hat. Genau so zufällig wie der Engel auf die Hexe getroffen ist. Er schnappt sich das Bindeglied Burt Hailey und verschwindet mit ihm. Dann kommt er aber wieder, weil die Hexe das geklaute Geld an sich genommen hat. Wenn die Kohle so wichtig ist, warum hat er sie dann überhaupt erst zurück gelassen?

Kurz darf Mandragoro sich mal wieder melden. Toll, noch ein in die Story gequetschtes Element. Der Friedhof ist ein Druidenfriedhof. Der Umweltdämon macht mich John einen kurzen Deal, der Geisterjäger will die Sache hier ruhen lassen. Damit ist das Thema „blutende Gräber“ Mitte des Romans schon abgeschlossen. Dass die Hexe die Totenruhe stören kann und das in der Vergangenheit offenbar auch getan hat, macht Mandragoro aber nichts aus?

Egal. Jetzt ist die Hexe wieder lieb und lässt sich von John beschützen. Deshalb versucht sie ihn auch geil zu machen und zu verführen. Das hat gerade noch gefehlt! Zum Glück greifen die Engel rechtzeitig an. Die Hexe bekommt spontan eine neue Superkraft, nachdem sie schon hellsehen kann und einen Bansheeruf ausstoßen. Nun hypnotisiert sie einen der Engel und kann das übernatürliche Wesen mit einem Pfeil aus seinem eigenen Köcher töten. Eine kurze Zwischenbemerkung: Die Killerengel passen sehr gut zu Matthias. Verhalten sich genau so dilettantisch wie ihr Chef.

Ich mache den Rest kurz. Die Engel können die Hexe dann trotzdem töten. Dann lebt die Hexe doch wieder, weil sie halt eine Hexe ist und ganz tolle Hexenkräfte hat. Man kann die restlichen Engel töten. John lässt die Dame/Dämonin leben.

Puh. Mir fällt jetzt erst auf, dass ich bei aller Kritik sehr lange keinen Roman des Altmeisters mehr hatte, wo ich ab einer gewissen Stelle die Seiten nur noch lustlos und zähneknirschend überflogen habe. Dieses hin und her mit der Hexe hat mich fast wütend gemacht. Die strickt Dark sich auch, wie er es für die Geschichte gerade braucht. Der Romantitel-contest auf Facebook war eine feine Sache. Das Siegerthema um den Friedhof spielt aber nur eine Nebenrolle. Wirkt irgendwie reingequetscht. Das Killerengel-Thema stand sicher schon vorher fest und Dark hat sich einen Gewinnertitel ausgesucht, den er gut unterbringen kann. Was ja eigentlich nicht verwerflich ist, das hätte man aber besser machen können.

Allgemein hat Dark extrem viel Potential verschenkt. Es gibt einen Friedhof der Aibon-Druiden. Mandragoro passt da nicht wirklich. Die Banshee hätte aber als Hüterin des Friedhofs perfekt gepasst, wenn Dark sich an die Co-Autoren gehalten hätte. Die Killerengel hätte man komplett rauslassen können.

Von kleinen Details fange ich gar nicht erst an. Lucio kann sich anfangs durch feste Materie bewegen (das konnten seine Artgenossen einen Roman zuvor nicht), das wäre sehr nützlich gewesen, um das Geld zurück zu holen. Leider hat Dark das später wohl vergessen. Oder dass Purdy ein fremdes Handy behalten will, weil Fotos darauf sind. Die hätte sie sich doch auch einfach auf ihr Handy schicken lassen können. Die Fotos von dem fremden „geliehenen“ Handy schickt sie dann aber John.

Leider muss ich hier eine sehr schlechte Wertung geben. Die Dialoge gehören auch zu den schlechteren Beispielen, das kann Dark besser. Action und Grusel bietet der Roman genug, das ist mir aber nicht so wichtig wie eine Geschichte mit Konzept und klarer Linie.

__________________
Aktuelle Lesereihenfolge:

1. Professor Zamorra
2. John Sinclair
3. Dark Land
4. Dämonenkiller
5. Coco Zamis

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110619
Isaak S. Isaak S. ist männlich
Doppel-As




Dabei seit: 10.03.2018
Beiträge: 112

15.10.2018 23:26
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Zitat:
Original von Das Gleichgewicht
Von kleinen Details fange ich gar nicht erst an.

Also, von mir aus doch. Bitte! groes Grinsen
Ohne die Kommentare hier im Forum würde ich die Lektüre der JD-Sachen sowieso nicht überstehen. Wieso-weshalb-warum auch immer: Herr Rellergerd bekommt es (alleine) nicht mehr hin. Während ich die Geschichte las, wurde ich immer wütender und wütender. Nach deiner Kritik, liebes Gleichgewicht wird aus der Wut eine Traurigkeit, weil ich das Potential dieser ganzen Sache mit den Engeln, dem Friedhof und der Banshee stärker sehe. Ja, in Zusammenarbeit mit den Neu-Autoren hätte das ein grandioser Zwei- oder Dreiteiler werden können/sollen/müssen.

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Am Anfang war... - Was war nochmal am Anfang?

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110645
Koboldoo Koboldoo ist männlich
Routinier




Dabei seit: 18.02.2016
Beiträge: 474

Heute,  10:22
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Das war eindeutig zu viel des Guten! Killer-Höllenengel, Mafia, Banshee-Hexe, Druiden, blutende Grabsteine, Aibon, Mandragoro und Purdy.
Es grenzt schon an ein Wunder, dass JD es geschafft hat diese ganzen Sachen in einem Roman zu verarbeiten. Leider löste das bei mir keine Begeisterungsstürme aus. Im Gegenteil! Dieser John-Sinclair-Cocktail erinnerte mich an meine Jugend, in der man sich aus der Hausbar der Eltern auch mal einen Drink aus allen möglichen Sorten Alkohol gemixt hat. War genauso schrecklich wie dieser Roman!

Bewertung: Schlecht

Cover: Auch schlecht

Habe fertig.

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Ich lese John Sinclair + MADDRAX

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110656
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