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John-Sinclair-Forum ::: Gruselroman-Forum » Roman-Serien » Professor Zamorra » PZ1001-heute » Band 1159: Geboren an Halloween
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Michael Michael ist männlich
Administrator




Dabei seit: 22.11.2007
Beiträge: 4603

30.10.2018 10:25
Band 1159: Geboren an Halloween
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Halloween – die Nacht, in der die Kinder von Haus zu Haus ziehen, Süßigkeiten erbetteln oder üble Streiche spielen.
Halloween ist aber auch die Nacht der Geister und Dämonen.
Als Zamorra in einer solchen Nacht aus dem Fenster seines Schlosses schaut, glaubt er draußen etwas zu spüren, eine Gefahr. Aber er entdeckt nichts, und das Amulett, das sich kurz erwärmt zu haben schien, beruhigt sich wieder.
Da sieht er eine Gestalt unten am Tor. Draußen steht, gruselig verkleidet, ein einzelnes Kind und bittet um etwas Süßes – oder Saures.
Was er nicht ahnt: dass der Schrecken dieser Nacht ihn viele Jahre später wieder einholen wird ...

Geschrieben von Timothy Stahl
Erscheinungstag: 30.10.2018

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Wenn die Süße des geringen Preises verflogen ist, die Bitterkeit minderer Qualität wird bleiben.

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111428
Spätaufsteher Sptaufsteher ist männlich
Haudegen




Dabei seit: 17.06.2017
Beiträge: 610

31.10.2018 12:32
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Ohne jetzt eine Inhaltsangabe abgeben zu wollen: Ein genialer Roman von T. Stahl!
Ich mag seinen Schreibstil und seine manchmal etwas "härtere" Ausdrucksweise. Dabei ist Teil 1 eine gelungene Vorbereitung auf den nächsten Band. Ähnlich wie bei den beiden Romanen von Borner wird im ersten Teil das "Grundgerüst" gesetzt.

In der Gegenwart passiert nicht ganz so viel, wobei der Handlungsstrang in Creux d'Urban sehr mysteriös und spannend ist. Ansonsten besteht die andere Romanhälfte aus Nacherzählungen Veroniques mit Ereignissen von vor 15 Jahren.

Die Zusammenhänge scheinen komplex zu sein, es gibt einige offene Fragen. Der gelungene Cliffhanger am Ende macht Lust auf mehr. Jetzt 14 Tage warten zu müssen ist allerdings mies. Man hätte Teil 2 auf den 30.10. legen sollen, damit die Halloween-Story nicht erst am 13.11. sein Ende findet. unglcklich

Bei der Fortsetzung erhoffe ich mir noch etwas mehr Handlung von Zamorra und Nicole. Beide sind hier überwiegend Zuhörer gewesen.
9 von 10 Amuletten

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111454
TurboKid TurboKid ist männlich
Tripel-As




Dabei seit: 10.07.2018
Beiträge: 220

31.10.2018 19:29
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Da kann ich mich nur anschließen!
Klasse Roman von T. Stahl.
Ich tendiere zum Top. Aber eine Wertung gibt's erst nach dem zweiten Teil. groes Grinsen
Ich würde mich freuen, wenn demnächst mehr Zamorras von Stahl kommen würden.
Und Ja, zwei Wochen warten, werden hier echt zur Qual!
Prognose: 10/10 Amuletten

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1. Professor Zamorra 2. Dorian Hunter 3. Bad Earth 4. John Sinclair

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111472
Icho Icho ist männlich
Jungspund




Dabei seit: 18.02.2018
Beiträge: 18

01.11.2018 09:07
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Ich mag ja die JS-Geschichten von T. Stahl, aber dieser Roman ist eine ganz andere Hausnummer.
Auch wenn er 'nur' als Vorbereitungsroman für den 2. Teil dient, fand ich die Gesdchichte unheimlich gut geschrieben und aufgebaut.
Die einzelnen Handlungsfäden wurden gut eingeführt, später sehr schön zusammengeführt und mündeten in einem richtig fiesen Cliffhanger.
Der Prof und Nicole sind zwar nur Zuhörer, aber das tut der Atmosphäre keinen Abbruch.
Absolut lesenwert....trotz oder wegen der ruhigen Erzählweise.
Von mir gibt's ein sehr gut! Das Top möchte ich mir gerne für den 2. Teil aufheben smile

__________________
ich lese PR Neo, PR Genesis-Zyklus und quer durch den Garten

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111492
Sheila Conolly Sheila Conolly ist weiblich
Haudegen




Dabei seit: 23.06.2009
Beiträge: 712

05.11.2018 13:37
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Bin ich irgendwie besessen oder so? Neee, kann doch gar nicht sein ...^^
Jedenfalls hatte ich beim anfänglichen Lesen (besonders der ersten Seite) das Bild vor Augen, als Sheila mit Johnny in "John Sinclair - Die Vampirfalle" aus Kaluracs Schloss flieht ... die Szene an sich, dass Mutter und Kind unterwegs/auf der Flucht sind ... die Worte "Still, Kind", dass es halt ruhig sein soll, um sie beide nicht zu verraten ... auch die Stimmen vom entsprechenden TSB-Hörspiel waren sofort da, das Gequärke des Kindes ...

Doch schnell war diese Schiene dann vergessen, als ich weiter las und eine andere Gruselstimmung kam gleich auf, als Herve Plouyann über Creux d'Urban, der Halloween-Hochburg Frankreichs sinniert, während er mit der verkohlten Katze auf dem Arm durch die Gegend läuft ...
Und als er nach seinem Besuch bei Augustine Jugnot und der Friedhof's Action das Gefühl hatte, nicht alleine nach Hause zu gehen, da dachte ich schon, dass die Engelsfigur, also Alice, sich seiner bemächtigt hätte ... würde zumindest auch zu den grünen Augen passen, die seine Kollegin Brigid dann gesehen hatte. Aber da täusche ich mich wohl oder sehe wieder zu viele (grünäugige) Gespenster, wo wahrscheinlich keine sind^^

Die Beschreibungen von Monsieur le Vampir, der weißen Frau und dem leichenblassen Schlossdiener fand ich toll smile Hatte echt kurz gedauert, bis der Groschen fiel, noch bevor die Herrschaften namentlich erwähnt wurden^^

Veronique Jugnot oder Bouvier??? Das ist hier die Frage ...
Dann ging es weiter im Sanatorium de Bathory und mit Veronique's Geschichte.
Hier fand ich gleich mehrere Sachen fesselnd und erstklassig. Erstmal waren da der Doc und Schwester Louise. Dass man neben den eigentlichen Begebenheiten immer noch einiges über sie selbst erfuhr (besonders bei Louise Dubois. Irgendwie hatte ich, wohl wegen der Namensgleichheit, bei ihr die "non, je ne regrette rien"-singende Trulla aus Madagascar 3 vor Augen^^).
Die Szene, in denen alle zusammenhocken und Veronique lauschen, war irgendwie wie früher, wenn meine Mutter mir und meinen Schwestern aus Grimm's Märchen vorgelesen hat. Und genauso ging's mir dabei auch. Ich wollte immer wissen, wie es weitergeht und Unterbrechungen wurden nicht geduldet! Zunge raus
Ich hab den Roman dann tatsächlich in einem Rutsch durchgehabt, weil ich gar nicht aufhören konnte!! Super!
Genauso wie die Zwischeneinwürfe des Unglaubens von Louise oder dass sie annimmt, Zamorra und Nicole seien Spinner, Meister des HokusPokus, etc.
Die eigentliche Geschichte von Veronique war schon sehr atmosphärisch und irgendwie auch erschreckend, wie lange sie unter einer Art Bann stand, der alles Reale zu verschleiern schien ... ihre Wahrnehmung und sogar die Zeit, die verging ...
Die Sache mit Alice auf dem Friedhof, wie sie eins wurde mit dem Engel ... das war ebenfalls irgendwie beklemmend, wenn man bedenkt, wie lange sie darin nun schon gefangen ist, ohne tot zu sein ... alles mitzukriegen und sich doch nicht rühren zu können, nicht zu leben, aber auch nicht zu sterben ...

Die Puppe, die anfangs mehr beiläufig erwähnt wird, nachher aber noch mehr Gewicht bekommt, fand ich an sich schon leicht gruselig. Besonders mit der Beschreibung speziell in dieser Story.
Bei Puppen weiß man ja im Grunde nie genau, ob da noch was hinter steckt oder ob sie wirklich so harmlos sind, wie sie normalerweise wirken sollen ... Augenzwinkern

Szenenwechsel ...
Als Brigid dann die offene Kellertür vorfindet, folglich Herve im Keller vermutet und runtergeht, hatte ich schon kein gutes Gefühl. Aber als sie dann noch die Leiche sieht und hinter ihr jemand auftaucht und der- oder diejenige ihr auch noch so unheilvoll sagt, dass die Arbeit noch nicht beendet wäre ...
"Einer muss der Nächste sein. Einer ... oder eine."
"Nein ... bitte nicht."
"Doch."
Dieses einzige Wort "doch" war so hart und unmissverständlich, wie eine endgültige, unumgängliche Prophezeiung, dass Brigid den Keller nicht mehr lebend verlassen wird ... dass allein ein Wort schon gruselig oder eben unheilvoll wirken kann.
Aber wer hat das überhaupt ausgesprochen? Wer kam da in den Keller ... oder war schon dort und zeigte sich erst jetzt?
Brigid deutete noch an, dass sie schon mal in diese (ich vermute mal "Augen") gesehen hätte ... und dann müsste es also Herve gewesen sein. Der war's aber nicht, wie sie ja ebenfalls schon feststellte ...

Auch wenn Zamorra und Nicole hier erstmal "nur" Randfiguren waren, die Story hat mir bombig gefallen. Schließlich muss man ja erstmal die Geschichte kennen, um handeln zu können ... oder zu wollen. Und so wie Veronique gewillt ist, uns mehr zu geben und nach ihrer Tochter Lilou zu suchen und Zamorra und Nicole sie dabei unterstützen, genauso bin auch ich gewillt, mehr davon zu lesen!!
Schade, dass es echt zwei laaaaange Wochen dauert, bis es dazu kommt ...

Ich kann nicht anders, als die komplette 10/10 Port-au-prince-Amulett-Sammlungs-Truhe auszupacken, da ich, auch wenn es noch einen Teil II gibt, diesen ersten atmosphärischen und fesselnden Teil I nicht schmählern will ... oder kann ... Augenzwinkern groes Grinsen Daumen_hoch
Ich ... will ... meeeeeeehhhhrrrr .... Bse

Das Cover ist auch total genial und genauso atmosphärisch gestaltet, wie die Story an sich! Schön düster und schaurig, aber auch mit dem Hellen über dem nicht erreichten Schloss, wo es Hilfe gegeben hätte ... und sogar die beschriebene Hand des Kindes ist zu sehen, als würde es der Mutter zum Abschied winken und man der armen Frau seinerstatt nur die Puppe überließ ...
Man hatte auf jeden Fall gleich Lust auf's Lesen! smile

Die LKS war schön informativ und gespickt mit Filmen, die auch meiner Meinung nach unbedingt auf die Guckliste gehören (nicht nur zu Halloween^^)! Sehr cool!
Da bei uns auf dem Lande Halloween (noch) nicht wirklich durchgebrochen ist, sondern nur auf Privat-Parties oder Feten eine gruselige Chance hat, ist es immer wieder interessant, wie das so in originalen Gefilden abläuft.
Die Aussicht, dass es mehr in diese Richtung für die Geisterjägerchen der Heftromane geben soll, finde ich natürlich sehr begrüßenswert und erwarte sie mit Spannung!! Grusel Ohnmacht Bse

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"Also ... das musst du uns erklären, Sheila ... !"
"Man sieht, dass die Whiskyflasche leer ist und hört, dass du voll bist ... und man riecht deine Fahne!"

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111653
Das Gleichgewicht Das Gleichgewicht ist männlich
Team




Dabei seit: 24.09.2008
Beiträge: 8763

09.11.2018 17:43
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Der Fachmann für Halloweenromane darf bei PZ gleich einen Mehrteiler beitragen. Wobei sich das Heft eher wie die Vorgeschichte zum eigentlichen Fall liest, der dann nächstes mal beginnt.

Ich muss sagen, bei und mit Herve passiert am Anfang ziemlich viel auf einmal. Der Vergessenszauber, die Katze, die Hexe, der Engel, der Lichtblitz, das ganze Brimborium drumherum. Zum Glück wird das später alles aufgeklärt. Ich mag einfach keine Szenen, die den Leser überfordert im Regen stehen lassen, weil zu viel auf einmal passiert.

Im Rückblick von Veronique erfährt man dann alles. Wie schön, dass sie zufällig in ihrer großen Notlage den Name von Zamorra heraus lauschen konnte. Was ihr erstmal nichts bringt, da die Hexen sie abfangen, bevor sie sich Hilfe holen kann. Da muss schon ein zweiter Zufall her, ein magisches Gewitter, das sie gerade jetzt aus ihrem Bann befreit. Das interessiert mich. Hat das mit den Vorgängen auf dem Friedhof zu tun? Ist es von den Hexen selbst verschuldet? Dieses magische Gewitter hätte mir als übergreifendes Handlungselement der Serie sehr gut gefallen. Es hätte mannigfaltige Auswirkungen auf die verschiedenen Plots haben können. Aktiviert schlummernde Magiekräfte in Menschen, bringt bereits aktive Zauber durcheinander, bricht Bannzauber auf gefangenen Dämonen und hätte für diese Zeit auch gern mal das Amulett abschwächen können. Aber halt, mit den Amulettkopien hat PZ schon ein großes Hauptthema und dabei sollte es auch bleiben.

Am Ende habe ich immer noch nicht verstanden, was Lolou nun falsch gemacht hat, als sie die Katze wiederbelebte und wer sie aufgehalten hat. Ich vermute ihre Hexenmütter, aber sie hätten Lilou ruhig tadeln und belehren können, um so indirekt den Leser aufzuklären. Auch kann ich mir nicht vorstellen, dass die Erweckung eines toten Tieres ein mächtiges Magiegewitter heraufbeschwört.

Obwohl der Roman in der Gegenwart keinerlei direkte Bedrohung aufbaut und eher eine Erzählstunde ist, hat mir das Heft gefallen. groes Grinsen groes Grinsen groes Grinsen groes Grinsen groes Grinsen groes Grinsen groes Grinsen groes Grinsen Baff Baff (8 von 10 Amuletten) Das ist die gewünschte PZ-Qualität.

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Aktuelle Lesereihenfolge:

1. Professor Zamorra
2. John Sinclair
3. Dark Land
4. Dämonenkiller
5. Coco Zamis

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