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John-Sinclair-Forum ::: Gruselroman-Forum » Roman-Serien » John Sinclair » JS2101-2200 » Band 2113: Die Galgenalm
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Umfrage: JS Band 2113: Die Galgenalm
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Michael Michael ist männlich
Administrator




Dabei seit: 22.11.2007
Beiträge: 4626

09.01.2019 17:58
Band 2113: Die Galgenalm
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Und plötzlich war es so weit. Die Glocke läutete. Ihr klagender und unheimlicher Klang unterbrach die Stille auf der kleinen Alm, auf der zwei Blockhäuser standen.
Wie vom Blitz getroffen fuhr der alte Bernie auf dem Bett in die Höhe. Er atmete erleichtert auf. Auf dieses Läuten hatte er gewartet, deshalb hielt er auch die Alm besetzt.
Er hatte angezogen auf dem Bett gelegen. Ein Wächter, der jetzt auf die Uhr schaute. Er hatte damit gerechnet, dass es zur Tageswende läuten würde, aber das war nicht der Fall. Es war bereits eine Stunde nach Mitternacht ...

Geschrieben von Jason Dark
Erscheinungstag: 8.1.2019

__________________
Wenn die Süße des geringen Preises verflogen ist, die Bitterkeit minderer Qualität wird bleiben.

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Spätaufsteher Sptaufsteher ist männlich
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Dabei seit: 17.06.2017
Beiträge: 671

10.01.2019 11:40
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Bis auf das Ende ein gelungener Zombie-Rache-Roman von Jason.
Vielleicht hätte man ein paar Dialoge weglassen und dem Finale zwei, drei Seiten mehr geben können. Glenda hält das Kreuz an den Henker. Feierabend. Wirkte überhastet und hätte einfach ausführlicher sein können. Der Nebel ist durch seine Vernichtung einfach weg? Seine Zombiediener auch? Was ist mit der besonderen Glocke? Ich hatte nach dem Finale noch mehr Fragen. Es muss ja nicht alles bis ins kleinste Detail aufgeklärt werden, aber ein bisschen mehr ginge schon.
Irgendwie schreibt Dark immer über dieselben Themen. Über Henker hatte er jedenfalls schon mehrere Geschichten. Nicht ganz so oft wie seine Engel, aber schon regelmäßig.

Natürlich gehören die üblichen Textfehler im Heft dazu. Um fehlende Wörter zu ergänzen, doppelte Wörter zu streichen oder einfach die Rechtschreibfehler zu verbessern, muss man kein Lektor sein. Setzt halt den Azubi dran. Lässt sich ab S.40 wirklich grausam lesen...

Für Cover und Roman ein "gut".
Die Bilder auf den letzten LKS sind ja ganz nett, reicht aber jetzt auch. Ist fast ein halbes Jahr her.

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JohnSinclairFanClub
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Dabei seit: 15.10.2018
Beiträge: 42

10.01.2019 12:29
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Erstes Heft Auflage 1, das für 1,90€ im Laden liegt.
Ich habs schon an anderer Stelle angesprochen... gehofft. Aber anscheinend wird man doch nicht mit einem Lektor belohnt unglcklich

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Koboldoo Koboldoo ist männlich
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Dabei seit: 18.02.2016
Beiträge: 509

14.01.2019 09:03
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Ich konnte den Roman zumindest einigermaßen "schmerzfrei" lesen, auch wenn sich die Handlung bis zum Finale etwas in die Länge zog. JD hatte diesmal sogar jede Menge Erotik einfließen lassen, wobei es dann doch manchmal unpassend wirkte. Den Titel "Galgenalm" fand ich richtig lächerlich. Es reicht aber immerhin für eine "mittlere" Bewertung.

Cover: Gefällt mir gut.

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Ich lese John Sinclair + MADDRAX (Ziel für 2019 = Band 180 - 250 lesen)

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114226
Das Gleichgewicht Das Gleichgewicht ist männlich
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Dabei seit: 24.09.2008
Beiträge: 8841

14.01.2019 17:51
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Es war mal wieder soweit, ich hätte das Heft am liebsten weggelegt. Aber dann ist doch der Drang da, es fertig zu lesen, wenn man schon mittendrin ist. Dieses mal lag es aber nicht daran, dass die Geschichte so furchtbar schlecht war. Es ist immer mehr die Luft raus, die allgemeine Motivation und Lust auf Darks Hefte.

Worum geht es bei der Galgenalm eigentlich? „Jetzt war der Galgen zurück. Aber warum? Hatte sich jemand einen makabren Scherz erlaubt? Daran wollte Bernie nicht glauben. Es musste einen Grund geben, und wenn er daran dachte, dann lief es ihm kalt den Rücken hinab.“

Bernie Wald wird dann das erste Opfer des Galgens und seines Henkers, der sich zurück zieht. „Dann hatte er seine Pflicht erfüllt.“

Was die „Pflicht“ des Henkers ist erfahren wir. Rache. Was der Grund dafür ist, dass der Galgen ausgerechnet jetzt wieder zurück ist wird leider nicht geklärt. Der Henker hätte sich die Wald-Familie schon früher holen können. Aber er wird spontan aktiv, als John und Glenda gemeinsam in der Gegend Urlaub machen. Ist klar. Die Hintergründe der Geschichte dienen wieder nur als halbherziges Mittel zum Zweck, dem Geisterjäger einen Fall der Woche zu liefern.

Wie gesagt, John und Glenda fahren gemeinsam in die Berge. Ich ahne Schlimmes. Bitte nicht! Die Hotelchefin ist jedenfalls nicht nur eine gute Freundin von Glenda, sondern auch eine Wald und über sie erfährt der Geisterjäger, dass Onkel Bernie auf mysteriöse Weise gestorben ist.

Man mischt sich kurzerhand in die Sache ein, ohne die örtliche Polizei zu verständigen. Und das Kreuz erwärmt sich vor Ort ganz klassisch. Obwohl unmittelbar keine Gefahr da ist. Später erhält John natürlich die obligatorische Drohung der Gegenseite, sich ja rauszuhalten, die wie immer das Gegenteil erreicht.

Hotelchefin Mara erzählt ihnen die alte Legende, die John schon früher vom Henker selbst gehört hat. Dieser will Rache an der gesamten Wald-Familie nehmen. Nun findet ausgerechnet die Tage eine Party auf der Alm statt. Absagen will Mara sie nicht, aber John und Glenda sollen als eine Art Bodyguards anwesend sein. Naja, wenn der Henker sich nur an Familie Wald rächen will und keine willkürliche Metzeltour veranstaltet, dürften die Gäste in Sicherheit sein. Andererseits soll die Richtstätte wieder ein Grab für Menschen werden. So richtig ausgearbeitet ist das alles nicht. Es liest sich nicht so, als hätte Dark sich Mühe gegeben.

Abends duscht Mara, als ein Zombie angreift. Mit einer Axt, die sie sich vorsorglich beschafft hat, kann sie ihn köpfen. John und Glenda machen gerade das gleiche, zusammen. Beim fröhlichen Rumficken werden sie von einem zweiten Wiedergänger gestört. Auch dieser wird erledigt.

Wieso gibt es neben dem Henker nun mehrere Zombies? Und wer genau sind die Zombies? Woher kommen sie? Wieso kann der Henker sie beherrschen? Wie kommen sie unbemerkt in die Hotelräume? Durch die Dimension?

Egal, jetzt da die Gefahr gebannt ist, können John und Glenda dort weitermachen, wo sie zuvor unterbrochen wurden. Zu der Thematik „John und verschiedenste Frauen“ habe ich meine eigene Meinung. Es hat sich schon gezeigt, dass andere Leser das viel lockerer sehen.

Die beiden sollen also die Gäste bewachen. Wenn sich Mara so unsicher ist, wieso schickt sie den Vorbereitungstrupp dann allein ohne Beschützer auf die Alm? Zum Glück ist der Henker brav und es bleibt bei einer Warnung. Er hätte hier wunderbar die Chance auf leichte Ziele nutzen können, und sich ein paar Opfer holen.

Die Gäste treffen ein und die Party geht los. Der Henker meuchelt nicht überraschend einige Menschen, sondern kündigt sich an und wartet, bis John ihn stellt. Danach redet ihr mit ihm und zieht sich zurück. Warum Pat dann ausgerechnet auf den Galgen zu läuft habe ich nicht so richtig verstanden. Er ist wütend und hat keinen Bock auf die Scheiße, klar. Aber will er dort austreten gehen oder gegen den Unterstand treten? Will er das Ding abfackeln? Die Sache selbst in Augenschein nehmen? Was ist seine Motivation, außer als nächstes Opfer zu dienen, damit der Fall tragischer wird, weil John ihn nicht retten kann?

Als man endlich einsieht, dass man die Feier besser abbrechen sollte, sind die Reifen der Autos zerstochen und die Alm von einem tödlichen Nebel eingekesselt. Nun zeigt sich der Henker zum Finale. Glenda kann John aber retten. Wieso hat er eigentlich das Kreuz in der Hosentasche, statt offen um den Hals, wenn er weiß, dass es gefährlich wird? Aus dem gleichen Grund, aus dem Pat in seinen sicheren Tod läuft, damit Spannung entstehst?


Mittlerweile mache ich mir gar keine Gedanken mehr darum, ob der Roman nach allgemeinem Heftroman-Leser-Verständnis gut oder schlecht ist. Er ist Kunst. Er ist eigenwillig. Er ist eine spezielle Nische. Der Roman bietet für Dark-Fans in der ersten Hälfte tolle Beschreibungen und das begehrte Ambiente. Zum Beispiel eine der bekannten Restaurant-Szenen. Der Kritiker könnte schimpfen, dass Dark sich ständig wiederholt und die gleichen Dialog-Bausteine bis zum Erbrechen wiederverwendet. Für den Dark-Genießer ist das sicherlich gerade ein Grund, sich zu freuen.

Auch die zweite actionreichere Hälfte ist gewohnte Dark-Kost. Ich bilde mir ein, dass diese vor 20 Jahren stilsicherer war und mehr Charme besaß. Aber vielleicht spricht daraus die verklärte Nostalgie.


Logikfehler und Widersprüche gibt es im Detail wieder genug. Zum Beispiel als es auf den ersten Seiten klar heißt, es gibt nur ein bewohntes Blockhaus. Das andere dient als Lager für landwirtschaftliche Geräte. Dann sind aber beides voll eingerichtete Wohnhäuser. Sowas ändert rein gar nichts an der Handlung und ist an sich unwichtig. Mich ärgert es dennoch.

Und damit bin ich wohl einfach falsch bei Dark. Mal schauen ob ich der Geschichte nachträglich mal eine Bewertung verpasse, bin ich doch die falsche Zielgruppe für seine Romane. So schwanke ich auf meiner Dark-Skala zwischen einem Mittel und einem Schlecht.

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Aktuelle Lesereihenfolge:

1. Professor Zamorra
2. John Sinclair
3. Dark Land
4. Dämonenkiller
5. Coco Zamis

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