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John-Sinclair-Forum ::: Gruselroman-Forum » Roman-Serien » John Sinclair » JS2101-2200 » Band 2122: Mein Berserkergang
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Umfrage: JS Band 2122: Mein Berserkergang
top 
3
30.00%
sehr gut 
3
30.00%
gut 
3
30.00%
mittel 
0
0.00%
schlecht 
0
0.00%
sehr schlecht 
1
10.00%
Insgesamt: 10 Stimmen 100%
 
Michael Michael ist männlich
Administrator




Dabei seit: 22.11.2007
Beiträge: 4681

12.03.2019 20:37
Band 2122: Mein Berserkergang
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„Das Vieh, das so was anrichten kann, muss riesig sein!“
Amaruk hörte den Worten seines alten Freundes Totega nur mit halbem Ohr zu. Sein Blick klebte wie gebannt an den Resten des Kadavers, der eindeutige Fraßspuren aufwies. Die Gedanken hinter seiner Stirn überschlugen sich. Es war bereits der dritte Kadaver dieser Art, den sie innerhalb der letzten zehn Tage während ihrer Patrouillen gefunden hatten. Und wie bei den ersten beiden Funden stellte sich Amaruk auch dieses Mal Frage, wer oder was in der Lage war, einen ausgewachsenen Eisbären derart zuzurichten.
Die Antwort lag auf der Hand: ein anderer Bär!
Amaruk erschauerte, denn er wusste, dass Totega recht hatte. Der Bär musste riesig sein!
Und er war ein Killer!

Geschrieben von Ian Rolf Hill
Erscheinungstag: 12.03.2019

__________________
Wenn die Süße des geringen Preises verflogen ist, die Bitterkeit minderer Qualität wird bleiben.

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115776
Tulimyrsky Tulimyrsky ist männlich
Kaiser




Dabei seit: 08.10.2008
Beiträge: 1418

12.03.2019 20:55
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Ich habe ein TOP vergeben. War ein toller Plot mit einigen Wendungen. Mein Highlight war Johns Ausspruch: Ich hab aber keine Zeit sieben Jahre durch den Wald zu latschen *sinngemäß

Ohne erhobenen Oberlehrerfinger weißt Florian auch gut auf den Klimawandel und ökonomischen Schäden durch die Gier der Menschen hin.

Die silberne Axt, Morgana Layton, nordische Mythologie, die Berserker, Fenris… all das hat hier einen echt tollen Roman erbracht. Nicht zuletzt durch die bekannte hohe handwerkliche Kunst von Florian.

Nachtrag: Die Lesergeschichte in der Mitte empfinde ich als durchweg gelungen. Könnte ein Mehrteiler werden Augenzwinkern

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and the Lord said unto John, "Come forth an receive eternal life." But John came fifth and won a toaster.

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115779
TurboKid TurboKid ist männlich
Routinier




Dabei seit: 10.07.2018
Beiträge: 400

12.03.2019 21:17
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Zitat:
Original von Tulimyrsky
Ich habe ein TOP vergeben. War ein toller Plot mit einigen Wendungen. Mein Highlight war Johns Ausspruch: Ich hab aber keine Zeit sieben Jahre durch den Wald zu latschen *sinngemäß

Ohne erhobenen Oberlehrerfinger weißt Florian auch gut auf den Klimawandel und ökonomischen Schäden durch die Gier der Menschen hin.

Die silberne Axt, Morgana Layton, nordische Mythologie, die Berserker, Fenris… all das hat hier einen echt tollen Roman erbracht. Nicht zuletzt durch die bekannte hohe handwerkliche Kunst von Florian.

Nachtrag: Die Lesergeschichte in der Mitte empfinde ich als durchweg gelungen. Könnte ein Mehrteiler werden Augenzwinkern


Oops, you did it Again? groes Grinsen

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People think that I must be a very strange person. This is not correct. I have the heart of a small boy. It is in a glass jar on my desk.
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115780
Spätaufsteher Sptaufsteher ist männlich
König




Dabei seit: 17.06.2017
Beiträge: 842

15.03.2019 15:02
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Mir hat der Roman "sehr gut" gefallen. Die Ereignisse sind spannend, an vielen Stellen auch dramatisch beschrieben und kommen trotzdem ohne pausenlose Kämpfe aus. In diesem Zusammenhang fand ich die Erwähnung der alten Fälle großartig. Wie John zum Werwolf wurde oder auf Thor in der Lüneburger Heide traf, habe ich gerade erst erlebt. Sollte man beides mal gelesen haben. Augenzwinkern
Bin mal gespannt wie sich das Verhältnis zu den Berserkern weiterentwickelt, wie angeschlagen Fenris wirklich ist und wie sich die Werwolf-Kolonie verhält. Spannender Handlungsstrang...

Der Autor konnte mit seinen letzten beiden Romanen wieder bei mir punkten. Das Thema Klimawandel kommt bei Florian überhaupt nicht oberlehrerhaft daher, wobei es dort (eigentlich) auch keine zwei Meinungen gibt. Beim Thema Politik wäre es schwieriger gewesen. Mit abwertenden Sprüchen gegen Trump, Putin, China usw. kann man in einem Unterhaltungsroman auch ordentlich daneben hauen...Grüße an PZ.

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115855
Shadow Shadow ist männlich
Foren Gott


Dabei seit: 29.10.2014
Beiträge: 2632

15.03.2019 15:21
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Zum Titelbild: Der Bär, der lächelte ...

Urks

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Erhebe nicht den Anspruch, alles zu wissen – versuche es.

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115859
Isaak S. Isaak S. ist männlich
Tripel-As




Dabei seit: 10.03.2018
Beiträge: 184

19.03.2019 03:01
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Fenris-Dynamik
Nur sieben Wochen nach der Lykaon-Fenris-Konfrontation in Bulgarien (Bd. 2014-2015) geht es mit den Wölfen und Bären weiter. Das ist gut. Ich hatte wirklich befürchtet, dass ich bis zum Sommer warten muss, um zu erfahren, ob Morgana Layton wirklich tot ist.
Es geht sofort zur Sache. Wir treffen John ohne jede Vorgeschichte in Anchorage auf seinem Weg zur Fenris-Kolonie (S. 8.) Nur schade, dass bislang mit keinem Wort auf die Konsequenzen von Sukos Abrechnung im Reich der Mitte eingegangen wurde (Bd. 2120). Das wurde auch schon in den Kommentaren zu Band 2121 bemängelt. Gut, Band 2121 stammte von Rellergerd und von ihm ist das wirklich nicht mehr zu erwarten. Aber von IRH hatte ich doch gedacht, dass er auf IRH Bezug nimmt. Aber sei es, wie es ist. Hat ja auch nichts mit dieser neuen Geschichte zu tun.

Motivation
In meinen Kommentaren zur Mordakte Werwolf (Bd. 2098,) sowie auch im folgenden Zweiteiler (2114-2115) hatte ich thematisiert, dass die Idee der Kolonie an sich ja gut ist, ich aber die Motivation dahinter noch nicht nachvollziehen kann. In dieser Geschichte hier ist mir dann noch einmal aufgefallen, dass ich überhaupt nicht folgen kann, wenn die Werwolf-Melodramatik beginnt. Die im Sterben weinende Milena Szabó (2115) hat mich irgendwie noch emotional erreicht. Der Friedhof der Werwölfe in der Kolonie war dann aber zu viel für meinen Geschmack (S. 20): „Sie ruhe in Frieden – unsere Königin, Freundin, Geliebte.“ Da ging es mir dann exakt so, wie es auch John ging: „In mir breitete sich eine innere Leere aus, die mich erschreckte“ (S. 21). Wer oder was wollen diese Kolonie-Werwölfe sein? Wollen sie das Leben der Menschen imitieren? Deswegen die Grabsteine? Wollen sie die Berserker imitieren? Zurück zur Natur? Sind sie sowas wie Hippies? Sind sie Vegetarier oder jagen sie bei Vollmond Hasen? Ich bitte um Entschuldigung! Ich meine das nicht despektierlich. Ich habe bei diesen Werwölfen wirklich ein großes Fragezeichen in meinem Herzen.

Zivilisationskritik
Lykke und ihre Leute kann ich voll nachvollziehen. Sie haben sich ihr Leben lang aus den Angelegenheiten der menschlichen Welt herausgehalten und eine eigene Lebensart aufrechterhalten können. Sie beherrschen ihre Naturmagie und erinnern sich noch an mythische, prähistorische Zeiten. Sie haben Charakter und Identität.

Zitat:
Original von Tulimyrsky:
Ohne erhobenen Oberlehrerfinger weißt Florian auch gut auf den Klimawandel und ökonomischen Schäden durch die Gier der Menschen hin.

Das mag sein. Mit war das an vielen Stellen trotzdem viel zu dick aufgetragen (Salz: S. 28.) Außerdem ging mir Lykke mit ihrer selbstgerechten Art auf die Nerven. Sie ist doch auch ein Mensch, nicht nur eine Bärenfrau. Sie sagt, es sei eine Frechheit, wenn sich die Menschen an die Götter wenden, damit diese ihre Fehler geradebiegen (S. 31; 65). Gut. Von ihrer Jurte aus betrachtet mag das so sein. Aber warum wenden sich dann die Götter an die Menschen (an John), um ihre Fehler (Berengar) gerade zu biegen? Auf mich wirkt Lykke im Vergleich zu John regelrecht naiv. Auch sie behauptet, Morgana hätte ihr die Augen geöffnet (S. 30). Im Bärenpark in Bulgarien sei sie sich des Ausmaßes menschlicher Tierquälerei erst bewusst geworden. John hingegen lebt schon zeit seines Lebens in diesem wahnsinnigen Krieg, von dem er auch schon lange weiß, dass er ihn niemals wird gewinnen können. John hat sein Schicksal (auch ohne Weltenbaum) schon lange akzeptiert. Also macht er sich auch dieses Mal auf, um Lykke mit ihrem Familienproblem zu helfen.

250 Kilometer
Sieben Tage hat John für seinen Berserkergang nach Kaktovik. Dort sei – so vermutet Lykke (S. 30) – Berengar. Dem ist aber seltsamerweise nicht so und anstelle eines finalen Kampfes mit Lykkes Bruder muss John dort auf die Schnelle einen „Hybrid-Problembären“ niederringen. Was war mit Berengar? John tötet Berengar auf dem Weg nach Kaktovik. Warum tötet er ihn? Weil Berengar Johns Kleidung im Lagerfeuer verbrennen will. Diese vier Seiten (S. 47-51) waren für mich positiver wie auch negativer Höhepunkt der Geschichte. John wird zum Berserkerbären (positiv). John tötet Berengar, obwohl dieser ihn vor den Wölfen gerettet hat (negativ). Warum musste Berengar denn hier überhaupt getötet werden? Weil er nicht in die Pläne der Kolonie passte? Er war ein Ausgestoßener. Er war allein. Aber er tat niemandem etwas. Er war auch nicht dieser „Problembär“ von Kaktovik. Sollte er vorsorglich getötet werden? Warum? Um Spuren zu verwischen? Weil seine Schwester das so wollte?
Und: John redet wirr: „Er oder ich. Es gab keine Alternative. Hier herrschte das Gesetz der Wildnis“ (S. 50). Von was für einem seltsamen Gesetz redet John hier? Berengar hatte ihn gerettet. Er hatte sogar seine Nahrung mit ihm teilen wollen. Was für eine seltsame Wildnis soll das auf einmal sein?
Meine einzige Erklärung für diese Seltsamkeiten wäre, dass Lykke genau wusste, dass Berengar nicht der „Problembär“ war. Der „Problembär“ musste aber so schnell wie möglich ausgeschaltet werden, damit das neue Berserkerhabitat in Alaska unentdeckt bleibt. Also wurde John von Lykke instrumentalisiert, damit dieser ihren Bruder tötet, zum Berserker wird, den „Problembären“ beseitigt und bei der ganzen Sache auch noch ein schlechtes Gewissen wegen Morgana hat. Wie Constance Bernard vom Ranger Office unter Beweis stellt, sollte es dann aber doch kein so großes Problem werden, den „Problembären“ abzuschießen (S. 62). Der „Kampf der Giganten“ (John: S. 61) dauerte gerade einmal eine knappe Seite, bevor dann zwei Schüsse, den „Problembären“ töten. Ende. Klappe. Aus.

Meine Lektüre
Yggdrasil, Iñupati, Berserker, die Nornen und Alaska! Das Ganze war eine faszinierend neue Mischung Sinclair-Fantastik. Will man die Handlungsfäden Loki und Lykke in Zukunft zusammenweben? Ich hoffe es! Mögen die drei Spinnerinnen am Weltenbaum schöne Geschichten weben! Diese Geschichte hier fand ich von ihrer Idee her Topp. Von ihrer Umsetzung her, war ich vor allem zum Ende hin eher enttäuscht. Die beiden Handlungsfäden „Kaktovik“ (sehr schöne Sozialstudie eines Mikromilieus) und „Berserkergang“ (phänomenale IRH-Idee!) schienen mir nicht zusammen zu finden. Anstelle eines großen Abschlusses hatte ich das Gefühl, dass beide Fäden lose nebeneinander lagen. Ich hatte das Gefühl, es gäbe zwei Nebenhandlungen, ohne Haupthandlung. Nichtsdestotrotz, die Sinclair-Serie geht mit dem Berserkergang dynamisch weiter. Eine gute Geschichte!

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Am Anfang war... - Was war nochmal am Anfang?

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115972
Tulimyrsky Tulimyrsky ist männlich
Kaiser




Dabei seit: 08.10.2008
Beiträge: 1418

19.03.2019 08:23
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Zitat:
Original von TurboKid
Zitat:
Original von Tulimyrsky
Nachtrag: Die Lesergeschichte in der Mitte empfinde ich als durchweg gelungen. Könnte ein Mehrteiler werden Augenzwinkern


Oops, you did it Again? groes Grinsen


Äh... no groes Grinsen

btw: ich finde es schade, dass IRH hier nicht mehr aktiv ist... unglcklich

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115974
lessydragon lessydragon ist männlich
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Dabei seit: 21.08.2012
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25.03.2019 13:52
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Von mir bekommt er auch ein Top verpasst.

Der Gang in die Werwlf-Kolonie zeigt deutlich, dass es oft mehrere Seiten / Ansichten gibt und es immer Definitiossache ist, was das Richtige ist.
John geht also nach Morganas Tötung (was ich immernoch nicht glauben mag) in die Kolonie, weil er von Lykke gerufen worden war. Gerufen, um sich rein zu waschen in einem Berserkergang.

Gelungene Geschichte um die nordische Mythologie mit interessanten Erklärungen zu Fenris, Thor und der silbernen Axt... John schaftt die ihm gestellte Aufgabe, auch als zwischenzeitlich selbst mutiertem Bär und ich kann nur sagen, sehr gut ausgedacht, sehr gut aufgelöst, sehr gut wiedergegeben, ein Top Band...

LG Lessy groes Grinsen Alt

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28.03.2019 10:18
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Ich komme jetzt auch mal wieder zum Schreiben - vermutlich sind da ein paar Spoilersachen drin...

WOW! Schon der Anfang war super mit der Klimawandel-Weltanschaungs-Keule zum Thema "Das Aussterben der Eisbären". Und auch die Beschreibung der Eskimos und deren Leben hat mich in die Kälte von Alaska eintauchen lassen. Fand ich alles richtig gut.
Auch der andere Handlungsstrang mit John, dass er sich gegenüber Lykke & der Werwolf-Kolonie für den Tod von Morgana Layton verantworten soll empfand ich als hervorragend umgesetzt.
Der Berzerkergang, das Einbringen der nordischen Mythologie, und die Erklärung zur silbernen Axt war klasse. John war ja quasi wie Bear Grylls "Ausgesetzt in der Wildnis" groes Grinsen
Der Roman war absolut mein Ding und ich habe ein TOP vergeben.


Ich finde es auch schade, dass Ian Rolf Hill hier nicht aktiv ist. Aber ich kann es durchaus verstehen, dass man auf sowas dann irgendwann kein Bock mehr hat, wenn man persönlich "angegriffen" wird. Das war anscheinend der Fall - so hat er auch berichtet - und das muss man sich halt nicht antun. Meiner Meinung nach ist das hier ein klasse Forum, ich habe soviel Zeit mit Lesen verbracht in diesem Webcode wie sonst nirgends. Ich schätze die wertvollen Beiträge und das Wissen der User. Ich mag die Diskussionen und auch die Meinungen. Deswegen bin ich ja nach ewig langem passiven Dasein erst selber aktiv geworden. Natürlich gibt es hier auch negative Gespräche die mich ebenso zur Verabschiedung veranlasst hätten wäre ich betroffen, aber im Ganzen überwiegt es verglichen mit anderen Plattformen und Foren.
Und außerdem ist es wohl eins der letzten Foren dieser Art... wir sollten das Pflegen und Hüten und dass jemand persönlich "angegriffen" wird, so dass er diesen coolen Ort hier verlässt, darf einfach nicht passieren.

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Isaak S. Isaak S. ist männlich
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Dabei seit: 10.03.2018
Beiträge: 184

29.03.2019 12:41
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Zitat:
Original von JohnSinclairFanClub
Ich finde es auch schade, dass Ian Rolf Hill hier nicht aktiv ist. Aber ich kann es durchaus verstehen, dass man auf sowas dann irgendwann kein Bock mehr hat, wenn man persönlich "angegriffen" wird. Das war anscheinend der Fall.
(...)
Und außerdem ist es wohl eins der letzten Foren dieser Art... wir sollten das Pflegen und Hüten und dass jemand persönlich "angegriffen" wird, so dass er diesen coolen Ort hier verlässt, darf einfach nicht passieren.

Angegriffen? Hier? Ich bitte um Aufklärung! Wo denn? In den Kommentaren und Bewertungen hier? Ich mag es wirklich kaum glauben. Wo hat IRH darüber berichtet? Ich kann mich an viel Kritik im letzten halben Jahr erinnern und Unmut über den quantitativen Anteil von IRH an der Serie. Aber ich habe hier nichts gelesen, was mir boese oder gehaessig vorkam. Wie gesagt, ich würde mich über Infos freuen.
Andererseits finde ich, dass ein Autor positiv wie negativ nicht zuviel auf die Leserschaft achten sollte. Das lenkt nur vom Schreiben ab!
groes Grinsen

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Am Anfang war... - Was war nochmal am Anfang?

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Beiträge: 133

29.03.2019 13:26
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PN

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Sheila Conolly Sheila Conolly ist weiblich
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Dabei seit: 24.06.2009
Beiträge: 866

30.03.2019 21:00
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Es gibt zwei Handlungsstränge in diesem Roman, die am Ende auch zusammenfinden.
Einmal steht John zu den Geschehnissen in Bulgarien und kommt Lykkes "Einladung" nach, als eine Art von Wiedergutmachung/Verantwortung übernehmen/Bereitschaft zur Koexistenz den Berserkergang zu meistern.
Als zweites gibt es den Strang um den Problembären/Killerbären und dessen Angriff auf die Iñupiat in Kaktovik.
Am Schluss kommt es zum Showdown in Kaktovik, als John sich in Berserkergestalt dem Problembären stellt, der in dem Örtchen unter den Iñupiat mächtig gewütet hat ...
Nach den Geschehnissen sagt Lykke, dass sie nicht unbedingt Feinde sein müssen und John antwortet darauf, dass es ganz bei ihnen läge. So ganz richtig finde ich diese Aussage von ihm nicht, denn auf Grund seiner Besessenheit in Bulgarien stehen die Bewohner der Kolonie/die Berserker ihm und den Menschen doch auch wieder skeptischer gegenüber, was man sogar irgendwie verstehen kann. (mal abgesehen davon, dass John sich damit rechtfertig, sie seien immer noch Bestien, die Menschen töten.)
Wenn es jemals ein gesundes Minimum an Akzeptanz zwischen den verschiedenen Wesen/Kreaturen/Menschen geben soll, die sich ja schon in einer empfindlichen Angangsphase befinden hat, dann müssen auch alle Seiten geschlossen dazu bereit sein ... ohne Wenn und Aber.
Natürlich wird es immer Abtrünnige oder Gegner geben, aber das darf man dann nicht auf den kompletten Rest der jeweiligen Gattung beziehen ...

Ganz besonders beeindruckt, bzw. in gewissem Maße geschockt haben mich die Ereignisse bei den Iñupiat.
Da werden als erstes die drei Eskimos Amaruk, Totega und Panuk angegriffen. Der braunfellige Problembär geht anscheinend nicht (nur) aus Hunger, auf der Suche nach Nahrung zum Angriff über, denn er frisst nicht jeden Toten.
Amaruk kommt als einziger mit dem Schrecken davon und kann im Dorf davon berichten.
Dann wird seine Familie angegriffen. Auf dem nicht allzu langen Weg nach Hause wird dann seine Schwester Nunik mit ihren Kindern Kira und Tulok attackiert und da war ich, obgleich der Härte dieses Angriffs, doch überrascht. Natürlich muss man in einem Gruselroman auch irgendwie damit rechnen, aber trotzdem war es hart und ich musste echt schlucken. Ist halt so bei mir, wenn Kinder involviert sind und/oder es mehrere Tote auf kleinem Raum gibt.
Kira kann auf Zuruf Nuniks entkommen und läuft zurück zu den Großeltern, für ihre Mutter kommt jede Hilfe zu spät. Und sie erträgt ihren Tod sogar noch stumm, damit es für Kira nicht noch schlimmer wird.
Was aus dem kleinen Tulok wird, erfährt man nicht genau ... aber auf Grund der Härte, mit der der Killerbär vorgeht, muss man davon ausgehen, dass er das Kind nicht nur verschleppt, sondern auch getötet hat. Aber gewiss ist das auch nicht wirklich ...
Später wird Kira abermals von ihm attackiert. Das Mädchen muss angesichts dieses frühkindlichen Erlebnisses eine Phobie gegen Bären entwickeln ... dachte ich.
Doch das, was am Schluss passiert, biegt das einigermaßen wieder hin: sie sieht, dass nicht alle Bären Killer sind! Egal, ob es ein Berserker, John als Berserker oder ein ganz normaler Kodiakbär, etc. ist/war: wichtig fand ich doch irgendwie, dass der (Hybrid-)Bär an sich nicht als Tötungsmaschine hingestellt wurde, selbst wenn die Umstände, die dazu geführt haben mögen, ihn sogar irgendwie ein kleines bisschen dazu berechtigten ...

An dieser Stelle kann ich auch kurz auf die Message eingehen, die in der Story zu finden ist (bzw. die ich jetzt als solche so empfunden habe): Müllhalden, Nahrungsknappheit, Veränderung der natürlichen Lebensräume, generelle ökologische Schäden durch Menschenhand, etc.
Es wurde viel und oft erwähnt, ja, aber trotzdem habe auch ich da keinen Oberlehrer-Fingerzeig herausgelesen. Es wirkte mehr wie ein Aufgreifen von Veränderungen und Geschehnissen in der Natur, die aktueller den je sind, aber eben auch bestens in die Story eingeflochten wurden.
Es geschah wieder mehr aus der Sicht der Protagonisten, in diesem Falle eben besonders von Amaruk und dadurch hatte es (für mich) eher den Charakter von aufmerksam machen und informieren über die Zukuntspläne und aktuelle Situation Amaruks, als vom erhobenen Zeigefinger.
Es war nicht der Autor direkt, der mir hier klarmachen wollte, was schief läuft ... es passierte durch Amaruk, der mir mitteilte, wie seine Gesinnung und seine Ansichten gegenüber der Natur und den Tieren sind und was er noch aus seinem beruflichen Leben machen will.
Vielleicht habe ich damit das Thema verfehlt (setzen, 6!), interpretiere da zu viel oder zu wenig hinein, aber so kam es eben bei mir an. Und das war für mich völlig ok, inhaltlich zur Story, wie auch von der informativen Seite her.

Amaruk und seine Familie scheinen schließlich an erster Stelle auf der Liste des Killerbären zu stehen, denn durch ihn stirbt auch noch sein Vater Notako und ganz zum Schluss auch seine Mutter Meriwa.
Ebenfalls der Nachbar Yomito (der halt nebenan wohnt, nahe den Sillas. Oder das kleine Dorf war SO klein, dass nur so wenige Leute da wohnten und eben die Silla-Familie recht groß war und so wohnte, dass es für den Bären eben die beste Gelegenheit war).
Umso mehr schätze ich das Happy End, das es noch für Amaruk gab. Die Rangerin Constance Bernard taucht auf seine Meldung hin auf und findet ihn sogar ganz nett, bzw. gutaussehend ... wer weiß, vielleicht wird da ja noch was draus...?!^^ Außerdem schätze ich mal, dass sie maßgeblich daran beteiligt war, dass Amaruk mit seiner Nichte Kira nach Anchorage umziehen und einen Job als Park Ranger antreten kann. Dieses Ende war für den/die Iñupiat auch wirklich nötig, fand ich!! smile

Nun zu John.
Erstmal fand ich es generell gut, dass seine Taten in Bulgarien nochmal auf den Tisch kamen, speziell in diesem Fall.
Er tötete Morgana Layton, Milena Szabo und weitere Leute der Kolonie. Im Nachhinein war es für ihn immer noch relativ in Ordnung, nur eben die Umstände nicht.
Während diese Umstände für ihn auch noch eine Rolle spielen, zählt für Lykke, Michail und Co hauptsächlich die Auswirkung, der Tod ihrer Freunde und Artgenossen.
Bei seiner Ankunft wird ihm mit den unterschiedlichsten Emotionen begegnet: Hass, Gleichgültigkeit, Skepsis ...
Wirklich gefreut, ihn zu sehen, hat sich niemand. Doch Lykke und auch Aleksandra bleiben relativ neutral und halten ihm zugute, dass er gekommen ist und sich verantwortet.

Lykke hat für ihn zwei Dinge am Start: Erklärungen zur silbernen Axt und den Berserkergang.
Die Infos über die Herkunft und Erschaffung der silbernen Axt bringen John auch Erkenntnis über Fenris' Verbleib und Handlungsweise.
Was den Berserkergang angeht, da muss sich John mit Magie und nordischer Mythologie auseinandersetzen (die ihm ja nu auch nicht gänzlich unbekannt ist).
Die Infos um die silberne Axt fand ich natürlich klasse, aber die Beschreibungen um den Berserkergang haben mich schon regelrecht beeindruckt. Angefangen von der Art und Weise, wie es aufgezogen wurde, weil bisher von diesem Gang immer nur gesprochen wurde, aber nichts wirklich genaueres darüber bekannt war, über die traumähnlichen Sequenzen mit den Nornen, bis hin zur eigentlichen Verwandlung zum Berserker und den dazugehörigen Aufgaben.
Ich fand auch besonders die Beschreibung in und der Wildnis an sich super, so dass man es sich richtig gut vorstellen konnte. Auch das Wechseln der Schauplätze/Jahreszeit, wenn John nach einem "Schlaf" mal wieder irgendwo aufwachte und die darauf bauenden Beschreibungen waren toll.

Ob die Gesinnung von Lykke und ihre Forderung an John, diese speziellen Aufgaben auch tunlichst zu erfüllen, rechtens waren, bzw. nicht nur eine einseitige Rechtssprechung darstellten, lass ich jetzt mal offen. Dafür kann ich den Berserkermythos irgendwie (noch) zu wenig einschätzen, bzw. ihm bis ins kleinste Detail folgen. Bei der nordischen Mythologie verhält es sich bei mir, wie mit japanischen Mythen und Sagen: es ist nicht ganz so meins und ich weiß darüber nur das, was ich aus Film und Fernsehen, bzw. vom Nachlesen, Googeln, etc. so "kenne".
Ich fand es interessant und informativ zugleich und von der Weltenesche Yggdrasil hatte ich sogar schon mal gehört (vielleicht durch Avatar, Quizz-Duell oder sowas^^).
Mich hat daher mehr das Handeln, Agieren, Denken, Fühlen, die Emotionen, etc. von John in den Bann gezogen.
Sein Denken gegenüber Berengar, der ihn ja gerettet hatte und den er mehr versehentlich tötete, als dass er es beabsichtigte, wie Lykke es von ihm verlangte.
Ich musste mehrfach darüber sinnieren, warum sie es John aufbürdet, ihren abtrünnigen Bruder zu töten und es nicht selbst tat.
John erlangt zwar die Erkenntnis, dass Berengar tatsächlich kaum noch menschliche Züge besaß, aber es ist für ihn eigentlich noch nicht Grund genug, ihn zu töten. Um diese Aufgabe zu erfüllen kommt ihm quasi mehr der Zufall zur Hilfe und ich bin froh, dass er es doch irgendwie noch bedauert, obwohl er gleichzeitig sieht, dass Berengar dadurch auch ein wenig erlöst wurde. Erlöst von seinem persönlichen Hass und auch von seinem veränderten Dasein, er hat seinen Frieden gefunden ... wie Lykke es nennt.
Super war auch die Darstellung mit Berengars Fell, dass fast schon ein gewisses Eigenleben entwickelte.

Ins Hier und Jetzt geholt, bzw. sich deutlich von den mystischen "Nornen-Sequenzen" abgesetzt hat sich dieser doch eher "magisch-mystische" Berserkergang für mich dann am Schluss, als John sich in Bärengestalt dem Killerbären stellt. Er rettet damit Kira und die übrigen Dorfbewohner.
Warum er jetzt diesen Berserkergang machen musste, erschließt sich mir noch nicht so ganz.
Sollte es jetzt eine Probe sein, ob er noch die Akzeptanz gegenüber den Berserkern/Werwölfen besitzt, um eine Koexistenz und gegenseitige "Duldung" zu gewährleisten oder war es, um ihn selbst erleben zu lassen, wie man in Berserkergestalt denkt, da Lykke immer wieder erwähnt, dass er noch zu sehr wie ein Mensch denkt?
Aber er IST ein Mensch ... und warum sollte er die Denkweise der Menschen ablegen, wo er doch auch so schon einigermaßen zur Akzeptanz der Kolonie bereit war? Er musste doch im Grunde "nur" beweisen, dass er nicht von Grund auf und wegen der Vorfälle in Bulgarien die Denkweise besitzt, Werwölfe und Berserker als Gegner anzusehen und diese auch bei jeder Begegnung zu töten ...
Oder sollte er nur mal selbst erfahren, wie andere Arten/Wesen denken, dass sie auch nicht die Killer sind, für die sie oft auf den ersten Blick gehalten werden?
Aber warum dann als Berserker? Denn hauptsächlich hatte er durch seine Besessenheit den Werwölfen geschadet. Oder besitzt Lykke inzwischen so viel Einfluss, auch auf die Werwölfe, dass diese seinen Berserkergang ebenso anerkennen, wie Lykke und die Berserker es tun? Wollten die Wesen "nur" erreichen, dass er auch mal selbst fühlt und handelt, wie ein Nicht-Mensch? Aber das hatte er doch bereits hinter sich, als er für kurze Zeit unter Lupina ein Werwolf war ...

Wie dem auch sei, ich sehe seinen Berserkergang jetzt hauptsächlich als Bereitschaft an, sich 1. der Verantwortung für seine Taten gestellt zu haben und 2. den Berserkern und Werwölfen gegenüber zu zeigen, dass er sie nicht generell hasst oder grundlegend dafür ist, alles und jeden, der oder das nicht eindeutig auf der Seite der Guten steht, angreifen und vernichten zu wollen.
Auch wenn es wohl in Lykkes bester Absicht lag, John mit Wissen der Berserker und Werwölfe diesen Gang machen zu lassen, um wieder eine Basis für gegenseitige Akzeptanz zu schaffen ... irgendwie kam sie mir hier dennoch herrisch, bestimmend und leicht rechthaberisch vor. Sie maßt sich an, das für alle beteiligten Parteien zu regeln. Doch ob gerade die Werwölfe den Tod ihrer Königin UND Johns guten Willen durch den Berserkergang so hinnehmen, steht ja noch auf einem anderen Blatt ...

Und dann ist das noch die Tatsache, dass immer noch nicht eindeutig feststeht, ob Morgana Layton wirklich vernichtet wurde. Immerhin gibt es ja noch genügend, auch im Roman selbst erwähnten Zweifel und somit auch die Möglichkeit einer "Vertuschungsaktion".
Aber das finde ich völlig ok, denn es darf auch ruhig etwas Ungewissheit, etwas Mystisches zurück bleiben .... zumal es bei John Sinclair ja doch einige überraschende Möglichkeiten gibt, etwas zu belegen, widerlegen, neu aufzuziehen oder wiedererscheinen zu lassen ... smile Daumen_hoch

Mich hat diese Story sehr gut unterhalten, informiert, schockiert, nachdenken - wie auch mitfühlen lassen.
Es war ein Erlebnis der anderen Art ... John mal in eine andere Haut, bzw. in ein Bärenfell zu stecken und ihm eine andere Sichtweise aufzuzeigen, wie auch erleben zu lassen.
Reden und erklären kann man nun mal viel ... manches muss man einfach erleben, um es zu verstehen smile

Das Cover war nur bedingt mein Fall. Der Bär sieht "schön" blutrünstig aus, wüst, gefährlich ... und durch die Fellfarbe gehe ich davon aus, dass es den Killerbären darstellt. Denn so "rot" hat John auch als Berserker nicht gesehen ... Augenzwinkern smile
Aber irgendwie will der Funke trotzdem nicht so recht überspringen ...

Die LKS habe ich noch nicht gelesen, denn ich muss eines gestehen: eine Lesergeschichte, die von John und Co handelt, weckt bei mir noch ein gewisses Maß an Interesse.
Bei Stories auf der LKS in einem Sinclair-Roman, die dagegen "nur" Gruselstory sind, für sich stehen, ohne JS-Bezug, also so gar nix mit John und/oder Co zu tun haben, tue ich mich (leider) etwas schwer.
Aber ich werde sie noch lesen und mir dann nochmal ein Urteil bilden ... denn ohne das Corpus Delicti zu kennen, kann ich auch nicht wirklich was darüber sagen. Vielleicht isses ja doch ganz gut ... ?! smile


Zitat:
Original von Tulimyrsky
[...]Mein Highlight war Johns Ausspruch: Ich hab aber keine Zeit sieben Jahre durch den Wald zu latschen *sinngemäß[...]

Auf jeden Fall!! groes Grinsen Daumen_hoch

Witzig fand ich auch noch, dass John sich im Wohnzimmer der Conollys glaubt, als er mit dröhnendem Schädel aufwacht. Also echt ... was wirft das denn für ein Licht auf die??
Dröhnender Schädel = Saufgelage mit Bill ...
Und wer sagt denn, dass Sheila nicht doch Räucherstäbchen mit betäubenden Gerüchen benutzt, wenn John und Bill nach einem Besäufnis im Wohnzimmer pennen und sich dann auch noch nicht die Zähne geputzt haben? So eine mörderische Fahne (im günstigsten Fall NUR die Fahne Zunge raus ), die dann wohl im Raum vorherrscht, möchte ich auch nicht schnüffeln müssen^^ Ohnmacht Zunge raus groes Grinsen




Zitat:
Original von Tulimyrsky
btw: ich finde es schade, dass IRH hier nicht mehr aktiv ist... unglcklich

Allerdings, find ich auch! Es hat immer Spaß gemacht, die eigenen Eindrücke zu beschreiben, wie einem der Roman gefallen hat und was man aus ihm rauslas ... und IRH dann nochmal ein paar Dinge angefügt hat, die mir z.B. dann doch noch irgendwie entgangen sind oder ich auch einfach nur anders aufgefasst habe.
Sehr schade ... aber irgendwie auch kein Wunder: wenn man bestimmte Rezis z.B. bei "Engelstöter" und/oder davor liest ... dann hätte ich auch keine große Lust mehr ... Heul
Dinge, die nicht den entsprechenden Roman betreffen, sollte man doch in anderen Threads diskutieren. So kann man als Autor immer noch entscheiden, ob man daran teilnimmt oder nicht.
Denn oft hängen bei speziellen Themen/Dingen/Über-Themen ja noch mehrere Leutz mit drin oder dran und nicht nur EIN Autor ... ergo auch nix für eine bestimmte Romanrezi, sondern eher als allgemeine Diskussion zu einem bestimmten Thema.
Für romanbezogene Rezis gibt's doch schließlich die einzelnen Rubriken ... sonst könnte man auch einfach nur unter "John Sinclair" jeden Roman rezensieren und nicht zu einem bestimmten Roman in einem extra dafür vorhandenden Thread ... den eben auch ein Autor nutzen kann, um über seinen geschriebenen Roman mitzudiskutieren. Alles andere, was daraus möglicherweise resultiert, kann woanders hin und eine Beteiligung von ihm separat entschieden werden ...
Ob das jetzt deswegen war, weiß ich nicht, ist nur meine Mutmaßung!
Es las sich anhand dieser Rezis/Meinungen/anderen diskutierten Themen für mich halt so ...

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06.05.2019 18:16
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Habe jetzt, aus verschiedenen Gründen, einige Wochen keinen JS mehr gelesen und bin mit diesem Band quasi, wieder eingestiegen.

Schreibtechnisch wie gewohnt sehr gut. Irgendwie passten für mich die zwei parallel laufenden Plots nicht so ganz zusammen.
Kurz - Meine Wertung - gut.

Wo und in welcher Form IRH hier persönlich angegriffen wurde, würde ich auch gerne wissen.

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Grüße aus Österreich Winke

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