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John-Sinclair-Forum ::: Gruselroman-Forum » Roman-Serien » DämonenKiller » 3. Auflage bei Bastei » Dorian Hunter - Dämonenkiller Nr. 23 - Jagt die Satansbrut
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Umfrage: Dorian Hunter - Dämonenkiller Nr. 23 - Jagt die Satansbrut
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Talis Talis ist männlich
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Dabei seit: 30.07.2016
Beiträge: 3156

15.07.2019 13:40
Dorian Hunter - Dämonenkiller Nr. 23 - Jagt die Satansbrut
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Der Rotgekleidete band die Kette um die Teufelsfigur, und die Schwangere kroch auf die schwarze Marmorplatte. Sie legte beide Hände auf ihren geschwollenen Bauch. Er stellte die Kupferschale mit den brennenden Holzkohlen zwischen die Beine der Frau und warf einige Kräuter ins Feuer: Ein braun-grüner Rauch stieg auf und durchdrang das Gewölbe.
»Es ist soweit. Die Geburt des Dämons mit den drei Körpern wird erfolgen. Lasst uns um die Gnade Luzifers flehen, damit seine Geschöpfe zu einem Wegbereiter unserer Idee werden!«


Jagt die Satansbrut

von Neal Davenport (= Kurt Luif)

Titelbild: Mark Freier

65 Seiten

16.07.2019

Erschienen in Dorian Hunter-TB (Zaubermond) 6: »Die Masken des Dr. Faustus«.





Ein Blick zurück...




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Talis Talis ist männlich
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Dabei seit: 30.07.2016
Beiträge: 3156

15.07.2019 14:01
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Von meiner Seite aus wieder ein Blick ins Exposé:

Horror-Exposé von Ernst Vlcek
DER GOLDENE DRUDENFUSS

Der Dämonen-Killer 23
Schauplatz: Vaduz [Gegenwart in Anschluß an Band 22]
und Zeit: Toledo [Vergangenheit, 1508]
Autor: Neal Davenport

Titelbildbeschreibung: Ein goldener Drudenfuß über die ganze Seite, der mit reliefartigen Figuren und Szenen verziert ist. Klar daß es sich um Schauergestalten handelt. Diese lösen sich teilweise von dem Drudenfuß und stürzen sich auf eine nackte Frau im Vordergrund, aus deren geschwollenem Bauch drei Babys mit furchtbaren Fratzen ausbrechen.



Hinweise: Mit diesem Band beginnt ein Zyklus, der sich über einige Bände erstrecken soll und in abgeschlossene Einzelabenteuer unterteilt ist. Damit versuchen wir den Wünschen der Leser gerecht zu werden, die es offenbar gerne haben, von einem Grundthema mehrere Romane lang in Atem gehalten zu werden.
Achtung: Bei dieser Gelegenheit sei nochmals daraufhin gewiesen: daß Grausamkeiten und Perversitäten in Romanen nicht detailliert abgehandelt werden dürfen, selbst wenn sie in den Exposés als Stimmungsmacher für den Autor dargestellt wurden. Klar, daß auch die Sprache des Exposés nicht immer übernommen werden darf.

Ausgangssituation: Nachdem der Dämonen-Killer und seine Helfer den Fluch von dem kleinen irischen Dorf Cruelymoe genommen haben, sind sie nach London in die Jugendstil-Villa zurückgekehrt. Coco ist wieder bei Dorian, sie wird von den anderen: Hermaphrodit Phillip, Martha Pickford, 30 cm-Mann Donald Chapman, freundlich aufgenommen. Das Verhältnis zwischen Coco und Dorian ist keineswegs Liebe und Waschtrog, also nicht ganz ungetrübt. Alles ungewiß. Falls der E.I. Cohen auftaucht, soll der Autor nicht vergessen, seine Person wie in Band 22 zu charakterisieren.
Noch ein allgemeines Wort zu Coco und Dorian. Übers Cocos Vergangenheit (bevor sie Dorian kennenlernte) als Hexe ist dem Leser nichts bekannt, eben so wenig wie über Dorians Leben vor Band 1. Das soll vorerst auch so bleiben. Die Autoren dürfen darüber nicht mehr schreiben, als in den Exposés steht. Es ist nämlich daran gedacht, bei Gelegenheit Cocos Geschichte und Dorians Lebenslauf gesondert abzuhandeln. Das ergibt sicherlich eine gute Story, denn den Leser wird es interessieren, was Coco damals als Hexe getrieben hat. Aber dem wollen wir nicht vorgreifen, kommen wir zur Handlung.

Vergangenheit: Anno 1508, Toledo - das als Hochburg der Schwarzen Magie gilt. In einem dunklen Gewölbe beginnen, wo eine Schwarze Messe gehalten wird. waschechte Dämonen sind anwesend und auch deren sterbliche Diener. Ein schauriges Ritual nach eigener Fantasie schildern. Stimmen von überall verkündigen in einem liturgischen Gesang die Geburt eines Dämons, den Asmodi gezeugt und von einer Sterblichen austragen ließ. Es soll ein besonderer Dämon sein. Ein Dämonen-Drilling.
Auf einem Opferstein liegt eine Schwangere, sie ist die leibliche aber nicht geistige Mutter (also nur Trägerin) des Super-Dämons. Wehen, ihre Schmerzenslaute vermischen sich mit dem obszönen Geschimpfe der Dämonen und Teufelsanbeter. In dem Augenblick als das dämonische Dreiergespann aus ihrem Körper hervorbricht, erreicht auch das Ritual seinen Höhepunkt.
Entweder sagt der Autor aus, daß die Frau bei der Geburt das Leben verliert, oder, wenn er dies geschickt zu umschreiben weiß, daß die Dämonen-Babys sie auffressen. Aber auf jeden Fall soll herauskommen, daß gerade die Geburt eines abscheulichen Ungeheuers mal drei stattgefunden hat. Der ehemalige Inquisitor Lucero sollte dabei sein und später von Tabera getötet werden.

Haupthandlung:
Gegenwart. Damit beginnen, daß das Leben in der Jugendstil-Villa seinen normalen Verlauf nimmt. Nun, da Coco wieder da ist, scheint alles wie früher zu werden. Die Hauptpersonen in frei zu erfindenden Szenen vorstellen. Aber bald in die eigentliche Handlung einspringen.
Coco sagt Dorian, daß sie auf ihrer Reise durch Europa bei einem Sammler von Okkultem (Dorian frönt bekanntlich ebenfalls diesem Hobby) den "Goldenen Drudenfuß" gesehen hat, von dem ihr Dorian schon vorgeschwärmt hat und den er besitzen möchte. Das war in Vaduz. Der Mann heißt Thören Rosqvana, sie kennt ihn von früher, als sie noch zur Schwarzen Familie gehörte. Sie weiß aber nicht, ob er ein Dämon ist. Jedenfalls ist er stinkreich, bewohnt eine pompöse Villa und handelt mit Antiquitäten. Sie nimmt eher an, daß er kein Dämon ist, sondern mit der Familie Zamis nur in Geschäftsverbindung stand. Als sie nun vor eineinhalb Monaten in Vaduz war, war Thören Rosqvana nicht im Haus, sein Diener ließ sie ein, im Haus nächtigen. In der Nacht schlich sie durch das Haus - eben um Anhaltspunkte zu finden, ob Rosqvana ein Dämon ist oder nicht -, dabei entdeckte sie den goldenen Drudenfuß. Sie ist sicher, daß es das Stück ist, von dem Dorian geschwärmt hat.
Das Aussehen des Drudenfußes: Die fünf überkreuzten Stäbe, die einen fünfeckigen Stern ergeben, weisen seltsame Schriftzeichen, Symbole aus der Kabbala auf und zeigen verschiedene fremdartige Wesen in Reliefform. Auf den fünf Stäben hängen wie bei einer Kinderrechenmaschine (statt Kugeln) geometrische Figuren, die wiederum Symbole aus der Astrologie aufweisen. Diese kann man beliebig verschieben und an den Kreuzungspunkten auf andere Stäbe umleiten, so daß es unzählige Variationsmöglichkeiten gibt. Es gibt 78 solcher geometrischer Figuren – eben so viele wie Karten beim magischen Tarot. Die Parallele zu diesem Kartenlegespiel ist unverkennbar.
Es würde hier zu weit führen, näher auf das Tarot einzugehen. Aber der Autor sollte sich vor der Niederschrift des Romans ein wenig damit beschäftigen, damit er ein wenig Ahnung davon hat.
Coco meint, daß die Seitenlänge des goldenen Drudenfußes etwa fünfzehn Zentimeter betrage. Dorian weiß dazu zu sagen, daß er keine bestimmte Größe habe, sondern variabel sei, er könne sich ausdehnen und zusammenschrumpfen - je nach der Konstellation der magischen Figuren. Außerdem bestimme die Konstellation auch seine Farbe. Er schimmert nicht immer golden. Auch sein Gewicht ist nicht immer gleich.
Coco will wissen, warum Dorian so gut über den goldenen Drudenfuß Bescheid wisse. Dorian antwortet, er habe ihn einmal, im Jahre 1508, als Juan Garcia de Tabera (Band 19) kurz besessen und habe ihm dann in späteren Leben durch die Jahrhunderte nachgejagt.

Vergangenheit:
1508. Spanien. An die Vergangenheitsepisode aus Band 19 anschließen. Der Großinquisitor Diego Deza ist abgedankt, aus Angst; Ximenes ist an seine Stelle getreten. Lucero, der blutrünstige Inquisitor von Kordova, hat sich ebenfalls aus Angst zurückgezogen. Da Lucero immer schon nur die Unschuldigen durch die Inquisition verfolgen ließ, mit den wahren Dämonen jedoch (womöglich aus Unkenntnis) paktierte, vermutet Juan Garcia de Tabera (nunmehr 21), alias der Dämonen-Killer, daß dieser Bluthund nunmehr noch mehr der Schwarzen Magie verfallen wird. Tabera weiß, daß Lucero in Toledo untergetaucht ist und folgt ihm hierher.
Lucero wird jetzt oder später getötet. Tabera wird Zeuge der in der Anfangsepisode geschilderten Geburt der Dämonen-Drillinge. Er kann den Teufelsanbetern mit knapper Not entkommen und fluchtet zu einem befreundeten Alchimisten, der ein anerkannter Magier der Weißen Magie ist. Dieser Alchimist weiß dem jungen Tabera über ein unglaubliches Experiment zu berichten: Es sei ihm gelungen, aus Blei Gold zu gewinnen. Tabera erfährt, daß das Experiment zur Geburtsstunde des dreifachen Dämons gelang.
Dies kann kein Zufall sein, es muß eine besondere Bewandtnis haben. Darauf schwört auch der Alchimist und beginnt aus dem gewonnen Gold einen Drudenfuß zu formen. Es wird ein Kunstwerk (siehe Beschreibung), das aber zusätzlich noch die Kraft haben soll, die Dämonen-Drillinge zu vernichten. Der Alchimist experimentiert mit den magischen Symbolen, als diese jedoch eine bestimmte Konstellation haben, wird der Alchimist von einem Blitz getroffen. Der goldene Drudenfuß ist nun im Besitz von Tabera.
Er flüchtet damit, wagt es aber noch nicht, damit zu experimentieren. Er kümmert sich zuerst um den Dämonen-Drilling. Von Mittelsmännern erfährt er, daß die drei Dämonen-Babys auf ein von der Umwelt hermetisch abgeriegeltes Schloß gebracht wurden. Offenbar handelt es sich dabei um eine Art Schule des Bösen, in der Dämonenkinder aufgezogen und auf ihre spätere Bestimmung vorbereitet werden. [Eine ähnliche Institution kennen wir aus Band 8]. Noch nichts über das Aussehen der Dämonen-Drillinge sagen.

Ende des Auszuges aus DK-Exposé Nr. 23

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Olivaro Olivaro ist männlich
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15.07.2019 17:30
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Grandioser Einstieg in den Drudenfuß-Zyklus, und einmal mehr weiß man nicht, wer teuflischer ist - die Dämonen oder die Menschen. Die Geburt der Dämonendrillinge und das Schicksal ihrer Mutter ist zugleich eine der schaurigsten Szenen innerhalb der gesamten Serie (ähnlich wie jene im Roman Das Dreigestirn der Hölle [Dämonenkiller Bd. 88]). Weil es diese Neuauflage hier am Ort nicht gibt, weiß ich nicht, ob Bastei/Zaubermond die schöne Grafik verwendet hat, die Ernst Vlcek für die Erstauflage angeferigt hat. Deshalb sei sie hier zum besseren Verständnis noch einmal gezeigt.

Schade, dass im Leben von Juan Garcia de Tabera kein Platz mehr war für weitere Ereignisse, und sollte der Zaubermond-Verlag das halbwegs hinbekommen, hätte ich nichts gegen Einschub- oder Ergänzungsbände bei Georg Rudolf Speyer oder Michele da Mosto.


__________________
Er saß am Fenster und sah zu, wie das blasse Gold der vergilbten Bäume langsam zur Erde sank und die roten Blätter wie toll die lange Allee heruntertanzten.

Oscar Wilde: The Canterville Ghost

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Shadow Shadow ist männlich
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15.07.2019 19:06
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@Olivaro: Da sieht man schon, dass in den 1970ern die Exposé-Ersteller und die Autoren mit weitaus mehr Herzblut dabei waren, als sie dies heute tun bzw. sich dafür Zeit nehmen dürf(t)en ...

__________________
Erhebe nicht den Anspruch, alles zu wissen – versuche es.

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Wolf55 Wolf55 ist männlich
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16.07.2019 02:00
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Zitat:
Original von Shadow
@Olivaro: Da sieht man schon, dass in den 1970ern die Exposé-Ersteller und die Autoren mit weitaus mehr Herzblut dabei waren, als sie dies heute tun bzw. sich dafür Zeit nehmen dürf(t)en ...


Ein wahres Wort!
Immerhin versorgen uns hier Olivaro und Talis mit Informationen zur Heftserie, DANKE Euch beiden!
@ Olivaro: Nein, die Leserseite befasst sich mit dem "Hexenhammer"-Buch, dazu gibt's auf vier Seiten ein Interview mit Uwe Voehl; im nächsten Band soll ein Interview mir "Earl Warren" und in Band 25 Leserbriefe folgen.

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Wolf55 Wolf55 ist männlich
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16.07.2019 02:44
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Dies war mal wieder ein klasse Roman. Keine Rücksicht auf Feingeister und Dorian sowie Coco so, wie man sich die beiden vorstellt. Spannend von Anfang bis Ende.
Juan und seine Mitstreiter erleiden hier schon fast zu viel, aber dies macht ja auch einen Teil des Reizes aus.
Einzig offen bleibt bei mir zunächst die Frage nach Cocos Erklärung, wie sie denn nun (anders als auch von Dorian vermutet) ihre Fähigkeiten wiedererlangt hat - mal sehen, ob auf der Reise nach Amsterdam Coco Zeit und Willen bleibt, sich zu erklären.

Dieser Band erhält von mir die Wertung: "Top"!

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Talis Talis ist männlich
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16.07.2019 10:41
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Zitat:
Original von Wolf55
Einzig offen bleibt bei mir zunächst die Frage nach Cocos Erklärung, wie sie denn nun (anders als auch von Dorian vermutet) ihre Fähigkeiten wiedererlangt hat - mal sehen, ob auf der Reise nach Amsterdam Coco Zeit und Willen bleibt, sich zu erklären.

Dieser Band erhält von mir die Wertung: "Top"!


Im DK-Exposé Nr. 23 kann man am Ende des Exposé dazu folgendes lesen:

Dazu keine weiteren Aussagen machen. Bleibt nur noch zu klären, wie es möglich war, den Vampir zu überwältigen. Die Antwort ist einfach: Coco hat während der Auseinandersetzung einen weiteren Teil ihrer übernatürlichen Fähigkeiten zurückgewonnen und Rosqvanas Zauber gegen ihn selbst zurückgeschleudert. Dorian könnte über diese Fügung glücklich sein, ist es aber nicht. Denn resümiert er: Coco, du hast deine Fähigkeiten als Hexe verloren, als du dich in mich verliebtest, (Band 2) jetzt hast du deine Fähigkeiten wieder zurückerhalten, weil du mich nicht mehr liebst.
Nein, sagt Coco, so ist es bestimmt nicht. Aber es klingt nicht recht überzeugend. Sie ist sich ihrer Liebe zu Dorian offenbar nicht mehr sicher. Bitte aber auf keinen Fall eine klare Aussage darüber machen. Der Leser soll mit Dorian in Ungewißheit bleiben.

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Weltenbummler
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19.07.2019 08:11
Daumen hoch!
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Moin,

wieder mal ein Top!

Warum? Weil der Roman super ist, ja ja, aber wegen einer Stelle ganz besonders.

Dieser ganz kleine Augenblick, in dem es sich entscheidet, dass Coco und Dorian doch etwas füreinander empfinden. Diese kleine, unscheinbare Szene im Zug. Die ist so wundervoll beschrieben.

Mit ein paar Sätzen blüht das ganze Universum. Das bereitet einfach Freude.

DWB

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119850
Icho Icho ist männlich
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Beiträge: 102

23.07.2019 09:31
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Das ist mein zweiter DK und ich muß feststellen, das die Geschichten um Dorian und seine Leute in Würde gealtert sind und auch heute noch funktionieren. Dorian als eigenbrötlerischer Grantler....keine Ahnung warum, ich mag den Kerl.
Ich kann mittlerweile nachvollziehen, warum die Serie in der 1.Auflage scheinbar einen solchen Kultstatus erlangt hat

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Lese PR, PZ und MX
Racing is life, anything that happens before or after is just waiting

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Tulimyrsky Tulimyrsky ist männlich
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Beiträge: 1578

23.08.2019 15:59
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Nach dem etwas schwammigen Vorgänger hier wieder ein TOP-Roman. Von vorne bis hinten genial, over-the-top atmosphärisch, stimmungsvoll und Jippie-ay-yeah-Schweinebacke groes Grinsen groes Grinsen

Brontal genitaler Roman groes Grinsen groes Grinsen und jetzt bitte endlich wöchentlich erscheinen!!!

Besonders die Folterszenen hatten es mir angetan und wieder einmal bewiesen, dass dem Sadismus des Menschen keine Grenzen unterliegen unglcklich

__________________
and the Lord said unto John, "Come forth an receive eternal life." But John came fifth and won a toaster.

Did Jesus pay for our sins with cash or credit card? He used praypal

Hey, Jesus! Who does your nails? groes Grinsen

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Wynn Wynn ist männlich
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12.11.2019 09:02
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Die Vergangenheits-Abenteuer sind einfach der Bringer! Die Folterszenen sind nicht von schlechten Eltern für einen Heftroman. Da hat die Zensur sicher geweint damals.

Helnwein haben wir leider viel zu früh verloren, ist eine großartige Figur, und Coco hat wieder Kräfte. Wahnsinnig spannend, immer auch mit einer derben Schippe Österreich smile

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Wicket Wicket ist männlich
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14.11.2019 08:42
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Einfach mal wieder TOP.

Vieles, was den Roman und die Serie an sich besonders macht, wurde hier schon erwähnt.

Die kleine Szene mit Coco und Dorian im Zug mochte ich auch. Solche Dinge verleihen dem großen Ganzen die nötige Authentizität, um mit all dem anderen bluttriefenden Unheil zurecht zu kommen. Gemeint sind hier die Geburt der Drillinge, sowie die Folterszenen in der Vergangenheitssequenz.

Wieder einmal wird hier klar, welch tragende Rolle ein gut ausgearbeitetes Skript inne hat.

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Olivaro Olivaro ist männlich
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14.11.2019 21:12
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Es wäre interessant gewesen, woher der Verlag das ursprünglich geplante Titelbild der Erstauflage hätte nehmen wollen. Das hätte Ärger geben können... groes Grinsen

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Oscar Wilde: The Canterville Ghost

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Wicket Wicket ist männlich
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14.11.2019 21:54
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Das wäre schon ein echter Hingucker geworden.

Trotzalledem - ich genieße (als unberührter Neuleser) die Cover von Mark Freier sehr.

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