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John-Sinclair-Forum ::: Gruselroman-Forum » Roman-Serien » John Sinclair » JS2101-2200 » Band 2148: Die Blonde, Vampire und ich
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Umfrage: JS Band 2148: Die Blonde, Vampire und ich
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0
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sehr gut 
2
13.33%
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4
26.67%
mittel 
5
33.33%
schlecht 
3
20.00%
sehr schlecht 
1
6.67%
Insgesamt: 15 Stimmen 100%
 
iceman76 iceman76 ist männlich
Administrator




Dabei seit: 22.09.2008
Beiträge: 8075

28.08.2019 22:17
Band 2148: Die Blonde, Vampire und ich
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Die Blonde, Vampire und ich

Niemand kann behaupten, dass er die Natur beherrscht. Starkregen und Sturm kamen in diesem Fall zusammen, der mich bis nach Schottland trieb.
Dort hatte das starke Wasser einen Friedhof unterspült und das zutage gefördert, was lange Zeit dort verborgen gelegen hatte.
Alte Leichen. Sie waren kein Problem, im Gegensatz zu den Vampiren, die endlich wieder frisches Blut wollten ...

Geschrieben von Jason Dark

Erscheinungsdatum: 10.09.2019

__________________

*** Eintracht Braunschweig ***
*** Tradition seit 1895 ***
*** Deutscher Meister 1967 ***
Liest gerade: irgendwas, was mit Grusel zu tun hat!

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121537
Tulimyrsky Tulimyrsky ist männlich
Lebende Foren Legende




Dabei seit: 08.10.2008
Beiträge: 1709

11.09.2019 06:55
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Das Cover ist okay, der Titel sehr gewöhnungsbedürftig...

__________________
and the Lord said unto John, "Come forth an receive eternal life." But John came fifth and won a toaster.

Hey, Jesus! Who does your nails? großes Grinsen

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122113
Das Gleichgewicht Das Gleichgewicht ist männlich
Team




Dabei seit: 24.09.2008
Beiträge: 9811

11.09.2019 17:40
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Mir gefällt der Titel gerade. Irgendwie schön oldschoolig.

__________________
https://gruselroman.fandom.com/de

Aktuelle Lesereihenfolge:

1. Professor Zamorra
2. John Sinclair
3. Dämonenkiller (vielleicht pausiert bis die Neuauflage aufgeholt hat)

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122132
Wicket Wicket ist männlich
Foren Gott




Dabei seit: 30.04.2012
Beiträge: 2156

11.09.2019 21:37
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Der Titel wirkt auf mich irgendwie stumpf, trivial und einfallslos.

__________________
Der Optimist erklärt, dass wir in der besten aller möglichen Welten leben. Der Pessimist fürchtet, dass dies wahr ist. (J.B. Cabell)

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122148
MH1974
Mitglied


Dabei seit: 07.06.2019
Beiträge: 26

16.09.2019 08:28
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puh, nicht ganz so schlimm wie der letzte JD den ich gelesen habe, aber immer noch ziemlich
mies leider.
Gefühlt hätte man die Story auf 30 Seiten packen können-viel passieren tut da eher wenig.
Schade, aber das war wohl mein letzter Versuch...

Zum Glück gibts die Classic Reihe..

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122336
Spätaufsteher Sptaufsteher ist männlich
Kaiser




Dabei seit: 17.06.2017
Beiträge: 1211

18.09.2019 11:46
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Viel Handlung hat der Roman ja nicht, aber das hat ein Western in der Regel auch nicht. Das Finale in Marykirk erinnerte stark an eine Szene aus diversen Filmen mit Clint Eastwood etc. Die Revolverhelden verschanzen sich zum letzten Duell in der Stadt, es wird von Dächern geschossen usw. Ich glaube Jason bringt diesen Vergleich sogar selbst zweimal. Die Dialoge sind wie immer. Die Fehler auch. Der Busfahrer ist gerade in Richtung Marykirk abgedampft (S.27), da steht er plötzlich wieder im Bus und bewacht die zweite Tür (S.28 ). Diese Dinge bewerte ich bei JD gar nicht mehr, es kommt nur noch auf die Unterhaltung an. Obwohl es keine gewaltige Geschichte ist, hat es mich "gut" unterhalten! Die Rolle der dominanten Justine gefiel mir sehr gut. John sagt zu ihr "du bist der Chef" und trottet wie ein Hündchen immer hinter ihr her. großes Grinsen

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122397
Koboldoo Koboldoo ist männlich
Haudegen




Dabei seit: 18.02.2016
Beiträge: 655

18.09.2019 12:51
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War wirklich nicht soooo schlecht. Was mir gefehlt hat, war die Erklärung, warum Templer die Vampire nicht vernichtet, sondern nur vergraben haben. Ein bisschen Hintergrund hätte dem Roman gut getan. Justine finde ich sehr interessant, doch ihr Motiv (Reduktion der Vampire) bleibt weiterhin etwas dürftig. Vielleicht darf ja mal ein anderer Autor dort reingrätschen...

Bewertung: Mittel

Cover: Würz gehört zu JS wie damals Ballestar. Auch hier gefällt mir das Bild sehr gut.

Titel ;-) Nun ja, ziemlich merkwürdig, aber irgendwie auch wieder gut.

__________________
Ich lese John Sinclair + MADDRAX (Ziel für 2020 = Band 220 - 280 lesen)

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122401
JohnSinclairFanClub
Routinier




Dabei seit: 15.10.2018
Beiträge: 448

25.09.2019 11:09
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Oh,... den fand ich tatsächlich auch GUT.
Viel weniger Fehler und "Verdrehungen", sowie Wiederholungen für meinen Geschmack als die vorherigen Geschichten von JD. Eine super simple Story, die oldschool rüber kommt - auch der Titel, wie Das Gleichgewicht schon geschrieben hatte. Einfach gestrickte Vampirgeschichte, die aber trotzdem einige Fragen bei mir aufwirft:
Die Vampire können anscheinend Sonnenlicht ab... okay... woher sie kommen wird "leider" nicht richtig erklärt (naja, Templer sollen die damals vergraben haben) - irgendwie schade, aber hinterlässt auch etwas Spannendes & Mystisches.
Und ob nun tatsächlich alle Vampire vernichtet worden sind weiß man ja nicht zu 100%... ich meine, Justine kann die zwar "riechen", oder "spüren" - auf eine bestimmte Entfernung und Johns Kreuz kann auch ein bisschen "empfangen", aber in meinem Kopf schwirren die verrücktesten Ideen rum, wie doch noch welche entkommen sein könnten. (Särge durch den Fluss weiter abwärts getrieben, vielleicht haben sich nicht alle sofort befreien können und das kommt erst später, oder es haben einige einfach einen anderen Weg eingeschlagen...)

Ein bisschen unsinnig war es schon, dass Justine & John den Angler mit auf ihren Feldzug geschleppt haben. Sonst will John immer, dass er das alleine macht... und möglichst "Zivilisten" daraushalten... Der Angler wird mit einer MP ausgestattet somit automatisch zu einem potenziellen Mitglied von Sheilas "Dämonen-Opfer-Stiftung" großes Grinsen Was er gesehen und getan hat, das wird sicherlich Auswirkungen auf seine Psyche haben.

Spätaufsteher hat es auch sehr gut mit seiner Beschreibung und dem Vergleich zu Western getroffen - das Gefühl hatte ich auch.

Das Ende kam für mich ein wenig zu easy und zu knapp rüber. Eine kleine Überraschung hätte gut getan, zumal die Story tatsächlich auf einige Seiten hätte gestutzt werden können. Auch dass John die Blonde da einfach so stehen lassen hat und weggegangen ist... kam mir vor als wenn der Autor kein bock mehr hatte und endlich schnell fertig werden wollte.

Das Cover bekommt von mir eine glatte 1! Fand ich richtig stark.

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122736
Sheila Conolly Sheila Conolly ist weiblich
Kaiser




Dabei seit: 24.06.2009
Beiträge: 1062

27.09.2019 15:38
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Ein netter Vampirroman smile
Es gab eigentlich drei Haupt-Handlungsstränge:
- Justine Cavallo, Duncan Hunthill, Vampir
- John, der Bus, Vampire
- Justine, Vampire und John in der City

Am Anfang macht der Angler Hunthill eine vampirische Entdeckung und als ich schon dachte, dass er wohl das Eingangsopfer wird, erschien Justine Cavallo und hat sich der Sache angenommen.
Duncan Hunthill musste nicht dran glauben ... sich aber mit Justine unterhalten.
Diese Unterhaltung fand ich okay und Justine bekam die Infos, die sie wollte. Größtenteils jedenfalls. Genau wie auch Hunthill, der anschließend Bescheid wusste, dass die wagen Vermutungen und Erzählungen wahr sind, von denen man so hört, bzw. sich im Dorf so hinter vorgehaltener Hand erzählt.

Dann ist man bei John, der sich auf Justines Geheiß auf den Weg nach Marykirk macht.
Und das läuft nicht ganz ohne Probleme. Schließlich sitzt er im Bus, der von Vampiren angegriffen wird.
Diese "Jeepers Creepers"-Bus-Szene fand ich ganz cool, denn John musste sich nicht nur den Blutsaugern stellen, sondern auch noch mit einigen menschlichen Besserwissern im Bus fertig werden, die ihn mal eben opfern wollten und tatsächlich denken, dass sich die Sache damit erledigt hat.
Und Busfahrer Danny Field ist auch ein brauchbares und tatkräftiges Kerlchen und bildet zusammen mit Justine Cavallo die Kavallerie

Die blonde Bestie ist ja sehr eigenwillig und hat ihren eigenen Kopf. Daher hat sie auch immer noch keinen Nerv drauf, dass sich zu viele Vampire auf der Welt tummeln und ist deshalb sehr drauf bedacht, diese zu dezimieren. Wenn es dann mal so kommt, wie in Marykirk, dass die Natur dazwischenfunkt und gleich mehrere Vampire aus ihren sargigen Gefängnissen entlässt, bzw. rausspült, holt sie sich eben John ins Boot, um es offiziell zu machen. Schließlich weiß sie, dass es doch auch in seinem Sinne ist, wenn Vampire vernichtet werden, die Menschen gefährlich werden könnten.
Ihre Intention ist damit dieselbe, wie eigentlich immer und damit für mich völlig ausreichend.
Was etwas fehlte, war ein bisschen mehr Info über den Zustand der Vampire. Nämlich dass sie irgendwie gebannt in ihren Särgen tief in der Erde vergraben lagen, anstatt völlig vernichtet worden zu sein. Vielleicht haben die Templer damals auch gedacht, dass irgendwelche Bannsprüche ausreichen würden, wenn man sie zusätzlich tief vergräbt? Eventuell war man ganz früher auch etwas zwiespältig drauf, weil die Vampire auch mal Menschen waren und hat sie deshalb nicht ganz vernichtet? Oder man wusste es (noch) nicht besser?

Die Cavallo hatte natürlich auch ihre "spaßigen" Metzel-Momente ... Sehr zu Johns Leidwesen, weil der immer noch nicht besonders gut abkann, wie sie dabei so manches Mal vorgeht.
Am Schluss gilt es dann noch, die letzten Kreaturen der blutsaugenden Gattung zu suchen, zu finden und endgültig zu vernichten.
John ist, gerade während der Dunkelheit, auf Justine angewiesen, was ich auch mal nicht schlecht fand.
Tatkräftige Unterstützung bekommen sie bei der Jagd auf die letzten übriggebliebenen Vampire von Duncan Hunthill, der sich John und Justine mutigerweise anschließt, anstatt sich nur hinter seiner Haustür zu verschanzen und einfach abzuwarten! Da niemand weiß, mit wie vielen Blutsaugern sie zu rechnen haben, geht John wohl auch darauf ein. Da sie ja um die Tatsache wissen, diese Vampire auch mit ner Ladung Blei in die untoten Schädel zu eliminieren und Hunthill bekräftigt, schließlich auch mal Soldat gewesen zu sein und schon ne Waffe in der Hand gehabt zu haben, nimmt John ihn mit.

Zitat:
Original von JohnSinclairFanClub
[...]Der Angler wird mit einer MP ausgestattet somit automatisch zu einem potenziellen Mitglied von Sheilas "Dämonen-Opfer-Stiftung" großes Grinsen Was er gesehen und getan hat, das wird sicherlich Auswirkungen auf seine Psyche haben.

Hihi, stimmt, da war ja was ... Auf den Gedanken bin ich allerdings irgendwie so gar nicht gekommen^^, aber ganz abwegig ist das nicht und vielleicht hat John ihm das ja auch schon gesteckt?! Augenzwinkern smile

In der Stadt kommt's dann zum Showdown und jeder kriegt mal die Chance auf nen guten Schuss ... inklusive Justine als Sniper auf den Dächern über der City Augenzwinkern smile
Dass John sie am Ende hat stehenlassen, fand ich irgendwie gleichermaßen blöd, wie auch cool.
Immerhin hat er ja oft genug gesagt, dass er ihre Vorgehensweise nicht besonders toll findet und sie lediglich toleriert, andererseits kann er sich zuweilen auch glücklich schätzen, sie an seiner Seite zu wissen. Immerhin hat sie ja schon einiges drauf ...
Aber ich finde, dass genau dieses "sie ist ok/nicht ok" mit seiner Reaktion auf ihren heiteren Spruch, da gemeinsam toll rumgekillt zu haben, rüberkommt und irgendwie alles offen lässt. Er schließt eine weitere Zusammenarbeit ja nicht aus (weil er genau weiß, dass es manchmal seeehr nützlich ist, sie im Boot zu haben), andererseits ist ihm genauso klar, dass sie machmal auch vor "bösen Menschen" nicht Halt macht und die dann zur Strafe einfach auslutscht (wie sie's mit diesem irren Wissenschaftler gemacht hat, was ja sehr zwiespältig aufgenommen wurde Augenzwinkern ).

Die Blonde, Vampire und John .... und ein bisschen Western-Flair mit ordentlich Geballer, sorgen zusammen für nette, blutdürstige, kurzweilige und für mich sehr gute Unterhaltung! smile Daumen_hoch 

Das Cover find ich ok. Auch wenn ich mit dem Stil, was Menschendarstellungen angeht, oft genug meine Probleme habe, Justine ist hier doch recht gut getroffen!! smile Daumen_hoch
Eine ähnliche Szene wird am Anfang ja auch beschrieben, als Hunthill den Sarg findet und vom darin liegenden Vampir angegriffen wird. Justine erscheint auf dem Sargdeckel stehend und den Fluss entlang "surfend" ... wäre hier Wasser auf dem Cover, dann hätte es noch besser gepasst.
Aber so ist's auch ok großes Grinsen

Auf der LKS gibt's, sehr zur Freude JD's, auch wieder zwei nette Leserbriefe, wobei mir der Name der Gruselautorin auf dem Bild nicht unbekannt ist ... meine ich ... irgendwie ist mir so ... Augenzwinkern großes Grinsen

__________________
"Man sieht es, man hört es und man riecht es ... !"
"Also ... das musst du uns erklären, Sheila ... !"
"Man sieht, dass die Whiskyflasche leer ist und hört, dass du voll bist ... und man riecht deine Fahne!"

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122870
Florianhh
Jungspund


Dabei seit: 22.05.2019
Beiträge: 23

25.10.2019 12:10
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Diese Geschichte hat mir sehr gut gefallen.

Eine simple aber für mich dennoch durchgehend schlüssige und überzeugende Story.
Für meinen Geschmack sehr wohltuend mal keine mit Handlungssträngen und Charakteren überfrachtete Geschichte mit Vor- und Rückblenden und Insiderwissen vor mir zu haben.
Sowohl für die Leser als auch für den Autor besteht also keine Gefahr sich zu "verzetteln" großes Grinsen
Nach 20, 30 Seiten wartete ich schon förmlich auf einen seitenlangen sinnlosen Dialog oder Handlungsstrang. Dies blieb zum Glück aus und die Geschichte wurde stimmig bis zum Schluß
weitergeführt.
Hier hat JD wirklich einen guten Job gemacht. Zusammen mit dem Cover ein gelungener Band.

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124723
Das Gleichgewicht Das Gleichgewicht ist männlich
Team




Dabei seit: 24.09.2008
Beiträge: 9811

12.12.2019 19:06
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Die Idee mit dem Vampirfriedhof ist echt nett. Dass die Hintergründe nicht erklärt werden, ist bei Dark Standard. Auch dass die Flut nicht nur Erde abträgt, sondern direkt ganze Särge fortspült, sollte man nicht hinterfragen. Jetzt sind die Vampire halt da und müssen schnell erledigt werden.

Es gibt genug zu tun und auch jede Menge Action. Schon im Bus, bevor John den Ort überhaupt erreicht. Da sitzen sie eine Weile fest, auch weil sie sich nicht gerade schlau anstellen. Hier hat mich am meisten gestört, dass einige Fahrgäste ihren Retter und einzigen Beschützer niederschlagen, um ihn den Vampiren zu opfern. Passt irgendwie nicht. Zur Geschichte, zu Dark schon. Er schreibt halt furchtbar gern platte Figuren.

Fast zwei Drittel der Geschichte nimmt dieser „Prolog“ im Bus ein. Ziemlich langgezogen, aber nicht unbedingt langweilig. Das hier wäre doch mal ein guter Kandidat für einen Mehrteiler gewesen. Schließlich geht es weiter. Ok, erst bleibt John unbedingt im Bus, um die Leute zu beschützen. Als er hört, dass der Abschleppdienst auf dem Weg ist, lässt er sie aber sofort allein. Na hoffentlich braucht der nicht zu lange und weitere Vampire greifen in der Zeit an. Wie gesagt, wenigstens geht es dann weiter und Justine ist mit dabei. Nächste Station: Vampirfriedhof. Oder auch nicht. Es folgt ein weiterer Zwischenstopp an einer verdächtigen Hütte, in der zwei frisch gebissene liegen. Natürlich erwachen sie genau jetzt, wo man sie gerade vernichten will. Aber sie greifen nicht direkt an, da können John und Justine erstmal in Ruhe ihr Vorgehen bereden. Es besteht keine Gefahr, John macht vom Kreuz gebraucht und Justine schießt dem anderen mit einer MP den Schädel zu Klump.

Als es dann endlich mal zum Vampirfriedhof geht, ist die Sache auch schnell erledigt. Hier gibt es keine Vampire mehr. Also ab ins Dorf, wo langes Gequatsche folgt. Ich könnte damit echt leben, wenn ich wüsste, dass es eine Fortsetzung gibt und nicht knappe Seiten mit sowas vertrödelt werden. Wieso ist Duncan Hunthill überhaupt so wichtig? Er war nur der Angler, der zufällig vom ersten Vampir angegriffen wurde. Mehr nicht. Ein Dorfbewohner wie der Rest.

Als die Dämmerung einsetzt, könnte es endlich spannend werden. Es sind Vampire im Dorf! Aber ihr Potential wird nicht ausgeschöpft. Zum Beispiel nehmen sie Geißeln, obwohl sie seit Jahrhunderten ausgehungert sind und wahnsinnig vor Blutdurst sein müssten. Es ist echt Schade, dass Dark bei zivilen Opfern so zimperlich ist und sich ständig unlogische Ausreden einfallen lässt.

Am Ende kommen im Dorf die restlichen Blutsauger zusammen, damit es ein fröhliches Zielschießen für die Helden gibt. So, jetzt sind alle erledigt. Kann man natürlich nicht sicher sagen, weil man keine Hinweise oder eine genaue Anzahl an Vampiren auf dem Friedhof hat. Auch das sind Fragen, die sich der Leser bei Dark nicht stellen muss.

Noch ein paar Kleinigkeiten: Früher hat John sich keine Mühe gemacht, die Spezialabteilung und Existenz übernatürlicher Wesen zu verschleiern. Inzwischen redet er den Leuten sogar aktiv ein, dass es Vampire gibt und sie daran glauben müssen. Wieder geht keinerlei Aura vom Kreuz aus. Ein Vampir berührt John nichtsahnend doof am Kreuz und stirbt daran. Und dann Justine. Es gefällt mir, dass sie in einer größeren Rolle dabei ist und mit markanten Sprüchen auf den Putz hauen kann, während John von ihrem Verhalten genervt ist. Ich liebe diese Dynamik, auch wenn Dark das Potential nicht nutzt. Aber wieso ballert sie mit Schusswaffen herum? Ich habe es lieber wenn sie sich ins Handgemenge stürzt oder wenigstens ihre Armbrust benutzt.



Naja. Wie gesagt, über Hintergründe, Motivationen, detaillierte Erklärungen oder Monsterverhalten versuche ich mir bei Dark keinen Kopf zu machen. Das klappt hier ganz gut. Der Altmeister hat momentan echt kein gutes Händchen für Fortsetzungsgeschichten. Die letzten beiden Mehrteiler fand ich unnötig, da hätte ein Roman gereicht. Hier hätte ein zweiter und vielleicht sogar dritter Teil die Handlung für mich aufgewertet. Dann hätten mich auch einige breitgetretene Szenen und Zwischenstopps nicht gestört.

So erinnerte mich die Geschichte an Darks gute alte Zeit. Nicht die Romane um die 300, sondern als Justine in den 1200er/1300er-Bänden fleißig dabei war. Für Dark ein kleines Highlight. Ein ungeschliffener Rohdiamant. Da hätte es sich enorm gelohnt, nochmal drüber zu gehen oder wenn es nur das Skript für einen Roman der Co-Autoren gewesen wäre. Eine GUTe Geschichte, bei einem Mehrteiler hätte ich es sogar für möglich gehalten einem der Teile eine Sehr Gute Wertung zu geben.


großes Grinsen großes Grinsen großes Grinsen großes Grinsen großes Grinsen großes Grinsen großes Grinsen Baff Baff Baff (7 von 10 Kreuzen)

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25.01.2020 22:56
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Das wird mein nächster Band und ich habe die Rezis schon interessiert gelesen. Der Titel verrät ja schon, dass es in den Bereich Vampire geht, und da ich gerade Vampira lese, wo das Thema Vampira natürlich sehr interessant aufgearbeitet wird, werde ich hier wahrscheinlich besonders drauf achten und habe schon bemerkt, dass es wohl Lücken gibt.
Insgesamt kommt dieser JD aber ja ganz gut weg, ich hoffe, dass Justine gut eingesetzt wird, da gibt es ja mal richtig gute und mal richtig schlechte Bände... Mal sehen...

LG Lessy großes Grinsen Alt

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27.01.2020 11:39
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Als derzeitiger Vampira-Leser war ich von diesem Vampir Band nur mittelprächtig begeistert. Im Vergleich zu den Vampiren dort fehlt mir hier dann doch oft die richtige Struktur. Mal grunzen und röcheln sie, dann redet mal wieder einer, und es sind so viele kleine Reaktionen, die den Blutrausch nicht so rüberbringen.
Der Band war ganz gut geschrieben und verzichtete auf seitenlange Kreisdialoge, das hat sich auf jeden Fall wieder gebessert, aber manche Sachen wie Justine und John, die mit dem Motorrad ind Dorf fahren, aber ihren Wagen abstellen, das ist halt zu auffällig um es ganz zu ignorieren.
Zu John, früher schoss er eher wie ein wilder um sich, nun schont er ständig Kugeln und bringt sich durch die entstehenden Nahkämpfe für meinen Geschmack zu oft in unnötige Gefahr. Versucht dann eine. vampir zum Reden zu bringen, erlöst ihn dann doch, beim nächsten wieder, dann sieht er es ein, nur um es beim übernächsten wieder vergessen zu haben, wirkt auf mich doch manchmal unsouverän.
Um Justine finde ich es schade, ich denke fast, dass die Sehnsucht des Autors zu Lady X sie nun derart bewaffnet hat, für mich ist ihr Typ aber mit dem turboschnellen Auseinandernehmen ihrer Feinde aber halt anders entwickelt worden. Auch hätte mir ihr agieren mit der Nadel wievorher oft besser gefallen, hätte tollin die Hütte gepasst und John würde wahrscheinlich auch besser damit klar kommen.
Und wenn sie John schon dazu holt, dann hätte man das ruhig erweitern soll, diese Zahl der Gegner war ja nun auch für sie allein ein Witz.
Das hat den Band für mich von einem Gut runter geholt...

LG Lessy großes Grinsen Alt

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Dabei seit: 12.04.2020
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29.04.2020 13:31
RE: Band 2148: Die Blonde, Vampire und ich
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Handlung: Justine Cavallo bittet John darum nach Marykirk in Schottland zu kommen. Das Hochwasser des örtlichen Flusses hatte einen alten Friedhof beschädigt und die Leichen aus ihren Gräbern gespült. Dabei sind auch unzählige alte Vampire befreit worden, die den Ort nun bedrohen. Johns Anreise steht unter keinem guten Stern. Vor dem letzten größeren Ort vor dem Ziel, verweigert sein Leihwagen die Weiterfahrt. Für John geht es mit dem Bus wei-ter nach Marykirk. Doch bevor der Bus den Ort erreicht, wird er von einem Vampir gestoppt, den John vernichten kann. Allerdings wurden auch die Reifen des Busses zerstochen. Dem Busfahrer, Danny Field, gelingt es einen Motorradfahrer anzuhalten. Mit diesem fährt er in den Ort um Hilfe zu holen. Derweil hat John alle Hände voll zu tun, die Fahrgäste gegen die angreifenden Vampire zu verteidigen. Zumal ihm noch zwei Fahrgäste zusätzliche Schwierig-keiten bereiten. Endlich kehrt Field mit einem Ersatzfahrzeug zurück. Während Field die Fahrgäste nach Marykirk bringt, wendet sich John, Justine zu, die ebenfalls mit einem Motor-rad eingetroffen ist. Gemeinsam machen sich Justine und John auf, um die Vampire zu jagen und zu vernichten und damit die Bewohner von Marykirk vor einer Vampir-Plage zu bewah-ren. Wird dem ungewöhnlichen Paar dieses gelingen?

Meinung: Ein solider und überwiegend spannender Roman von Jason Dark. Lieber Jason, mit dem vorliegenden Roman, ist Dir ein recht spannender und unterhaltsamer Vampir-Roman gelungen. Dieses Mal hattest Du dich der Frage gestellt, was geschieht wenn ein Fluss über die Ufer tritt und dabei alte Vampire aus ihren Gräbern gespült werden. Ein durchaus aktuel-les Thema. Der Roman erhielt einen ungewöhnlichen, aber einprägsamen Titel und wurde zudem durch ein hervorragendes Titelbild von Timo Wuerz verziert. So weit so gut. Leider war er aber auch nicht fehlerfrei. Ich war gerade beim Lesen in der spannenden Handlung versunken, als mein Kopf-Kino plötzlich durch den innerlichen Aufschrei: „Oh nein!“ unterb-rochen wurde. Was war geschehen? Auf Seite 27 stand, dass der Busfahrer Danny auf den Rücksitz eines Motorrades klettert, um Hilfe zu holen. Auf Seite 28 stand dann plötzlich zu lesen: „Der Busfahrer hielt sich im Hintergrund auf. Er bewachte praktisch die zweite Bus-tür.“ Hat sich der Busfahrer plötzlich verdoppelt? Er war doch fort. Auf Seite 46, rechte Spal-te gab es dann folgenden Textfehler: „An der Hinterseite ließen wir den Wagen stehen, usw.“ Welchen Wagen bitte schön? John und Justine waren doch mit einem Motorrad un-terwegs. Eigentlich zwei unnötige und vermeidbare Fehler, die die Qualität des Romans schon beeinflusst haben. Auch die Spannung an sich hat besonders im letzten Drittel immer mehr nachgelassen. Die Vampire waren zu harmlos und wurden fast in Fließbandtechnik routinemäßig einer nach dem anderen vernichtet. Lediglich um das Leben des unerfahrenen Duncan Hunthill musste man ein wenig bangen. Bekannter weise finde ich die wieder er-neuerte zwielichtige Partnerschaft zwischen Justine und John alles andere als gut. Da ich darüber aber bereits mehrfach geschrieben habe, möchte ich es hier bei einem einfachen Protest belassen. Insgesamt gebe ich die Note 3 = Befriedigend und damit 3 von 5 Kreuzen, für einen zumindest insgesamt soliden Roman der Mittelklasse. Daher habe ich auch für Mittel gestimmt.

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Ob Rügen oder Ostfriesland ? - Hauptsache Meer !Daumen_hoch Buch

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