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John-Sinclair-Forum ::: Gruselroman-Forum » Roman-Serien » Professor Zamorra » PZ1001-heute » Band 1183: Die Nacht der Bestie
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Michael Michael ist männlich
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Dabei seit: 22.11.2007
Beiträge: 4709

01.10.2019 20:43
Band 1183: Die Nacht der Bestie
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Der Mann sah aus, als hätte man ihn in einen Häcksler gesteckt. Tiefe Wunden durchzogen seinen Brustkorb. Seine linke Wange war ein einziges Loch. Der Kerl war nackt, wie Gott ihn geschaffen hatte. Und so tot, wie der Teufel es wollte.
„Scheißdreck“, fluchte Chefinspektor Pierre Robin leise. „Das hier war kein normaler Täter, so viel steht fest.“
„Das hier“, bestätigte die mysteriöse Dubois, „ist alles andere als normal.“
Robin fluchte erneut. Dann griff er zum Telefon und rief Professor Zamorra an.

Geschrieben von Simon Borner
Erscheinungstag: 1.10.2019

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Wenn die Süße des geringen Preises verflogen ist, die Bitterkeit minderer Qualität wird bleiben.

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Dabei seit: 24.09.2008
Beiträge: 9330

03.10.2019 10:46
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Ein amerikanisches Studendenpärchen macht Urlaub in Paris und wird von einer Kapuzengestalt entführt. Schreckliche Experimente werden mit ihnen angestellt.

Zufällig ist Chefinspektor Pierre Robin gerade wegen einer Konferenz in Paris und wird von den Behörden um Hilfe gebeten. Eine übel zugerichtete Leiche wurde gefunden. Mittels eines experimentellen Netzhautauslesegerätes konnte man das letzte Bild festhalten, das der Tote vor seinem Ende sah. Es zeigte eine Kreatur, die riesig sein musste. Sie erinnerte an einen Dinosaurier, gleichzeitig hatte sie auch viel von einem Oktopus und sogar Züge mittelalterlicher Drachen. Das kann ja heiter werden. Robin schaltet lieber direkt den echten Experten ein.

Der hat eigene Probleme. Wie eigentlich immer. Der Leiter der Einrichtung für paranormal geschädigte Kinder in Rom ruft bei Zamorra an, weil die deBlaussec-Stiftung seit einiger Zeit kein Geld mehr überwiesen hat und ihnen die finanziellen Mittel langsam ausgehen. Der Parapsychologe konnte kürzlich in der Stiftung wegen anderen Dingen selbst niemanden erreichen. Das hat zwar auf den ersten Blick nichts mit Dämonen zu tun, aber er geht dem trotzdem nach.

Da steht Robin ohne Vorwarnung vor seiner Haustür. Er ist sofort mit dem Hubschrauber angeflogen gekommen. Och, der Gute hätte wenigstens mal kurz anrufen können. Aber da Zamorra sowieso nach Paris will ist es für ihn kein Problem, dem alten Freund zu helfen.



Dort stattet er dann erstmal der deBlaussec-Stiftung einen Besuch ab, wo er eine simple Erklärung bekommt. Man ist schlichtweg total unterbesetzt. Die Agenten sind alle in der Stadt unterwegs, weil Touristen spurlos verschwinden. Aha. Und da zieht man so viele Leute ab, dass gar niemand mehr ans Telefon geht oder die Buchführung komplett still steht? Hat man etwa auch alle Verwaltungsmitarbeiter an die Front geschickt? Sind die denn wahnsinnig? Sorry, aber das ist Blödsinn. Zumal es die Stiftung gar nicht gebraucht hätte, um den Professor nach Paris zu holen. Das hätte man anders regeln können.

Alles was man gefunden hat ist eine mysteriöse Patrone, die mit einer Chemikale gefüllt war, die große Schmerzen verursacht. Nicole hat sich derweil die Leiche und Akten zu ihrem Fund angeschaut. Sie wurde mit Stromstößen gefoltert. Ein Zusammenhang?

Wieder darf man sich als Autor an den mannigfaltigen Parakräften des Serienhelden bedienen. Dieses mal scannt er komplett Paris auf einer Mentalreise nach dämonische Aktivitäten. Und wird scheinbar angegriffen. "Eine Präsenz. Eine… ja, eine Energie. Weit größer als ich gedacht hätte. Mächtiger." Ach, schon wieder ein mächtiges Wesen?

Wie geht es weiter? Darüber muss sich Zamorra keine Gedanken machen, denn die nächste Leiche wird gefunden. Nur wird die Netzhautkamera hier nicht helfen, denn sein Gesicht ist irgendwie zu einer einzigen Masse verschmolzen.




Ich habe da meine alte Heftromanregel. Die erste Hälfte ist gut, die zweite Hälfte wird schlechter. Sie greift auch hier. Abgesehen von der Erklärung zur deBlaussec-Stiftung gab es keine gröberen Schnitzer. Keine Sorge, das kommt noch.

Langsam muss man auf eine konkrete Spur kommen. So hört Robin zufällig Kollegen über einen Film quatschen, der von Paralleluniversen und Leuten die zwischen ihnen wechseln können handelt. Keine Ahnung, wie er auf den Gedanke kommt, aber Und mit einem Mal wusste Robin es! Er schaut sich den Film selbst an und ruft danach begeistert Zamorra an. Pures Hollywood, nicht wahr? Aber wer weiß? Sie könnte auch ein Volltreffer sein. Natürlich ist es ein totaler Volltreffer. Oh Mann. Der Parapsychologe denkt weiter. Vielleicht ist die Gegenseite niemand, der zwischen den Dimensionen reisen kann. Sondern jemand, der es gern würde. Und er experimentiert mit den Entführten. Oder braucht sie als Energiequelle. Weitere Volltreffer beim fröhlichen Ins-Blaue-Raten. Außerdem ruft er im Schluss an, ob man doch bitte tiefergehend recherchieren kann.



Ich spoilere schonmal. Gegner der Woche ist Isaac Rousseau, ein wahnsinniger Wissenschaftler mit allerlei Technik und strunzdummen Handlanger. Dazu noch Professor an der Sorbonne, der wegen verrückten Paralellwelttheorien erst ausgelacht wurde und dann sogar ausgeworfen. Ein verbitterter wahnsinniger Wissenschaftler, der es allen beweisen will, das ist ja noch eine Stufe schlimmer.



Die Agenten der deBlaussec-Stiftung sind in ganz Paris verteilt und warten, ob sich etwas ereignet. Nicole unterstützt sie dabei, aber bis jetzt ist die Aktion Zeitverwschwendung. Sie will gerade zurück ins Hotel, zu ihrem Gefährten, als sie zufällig sieht, wie sich zwei Ratten um einen menschlichen Finger streiten. Die Biester hauen ab, Nicole rennt hinterher. Genau auf eine mysteriöse Röhre zu, hinter der Licht brennt. Klassische Musik weist ihr dann den Weg zum Versteck von Rousseau, wo sie natürlich erwischt wird.

Zamorra scannt nochmal die Stadt. Dieses mal klappt es. Außerdem erhält er jetzt einen Anruf vom Château, wo man über einen Artikel zu einem gewissen Isaac Rousseau gestolpert ist, der sich mit dem Thema Parallelwelten beschäftigt hat. Kaum hat der Meister des Übersinnlichen aufgelegt, da meldet sich schon der nächste. Nicole ist verschwunden!

Und so hat man zum Finale den klassischen Wettlauf gegen die Zeit. Zamorra muss die holde Maid retten, bevor Rousseau ihr etwas antun kann. Nach Monaten oder Jahren gelingt es ihm aber genau jetzt endlich, das Tor in eine andere Realität zu öffnen. Dabei zerstört er sich selbst. Energieblitze schlagen in ihn ein, doch in seinem Wahn kümmert ihn das wenig. Pech! Hauptsache Zamorra kann seine Nicole retten.




Mist! Da bin ich mit MX durch und wechsele motiviert zu PZ. Und jetzt ist auch da die Luft raus. Gut, bei Simon Borner überrascht es mich wenig. Wie fast immer ein solider Fall von ihm, der aber nicht sehr geschickt aufgebaut und erzählt ist. Ich bin nicht von MX weg, um weiter Geschichten zu lesen, die durch unglaubwürdige Zufälle geprägt sind. Bei dem Autor habe ich auch irgendwie das Gefühl, manche Szenen schonmal in anderen Heften gelesen zu haben. Mag daran liegen, dass er sich gern den Klassikern bedient.

groes Grinsen groes Grinsen groes Grinsen groes Grinsen Baff Baff Baff Baff Baff Baff (4 von 10 Amuletten). Es fällt mir momentan schwer, Bewertungen zu vergeben. Es dümpelt so vor sich hin. Das klingt jetzt böser als es ist. Und es tut mir Leid. Aber ich schreibe es einfach mal. Warum sind momentan so viele mittelklassige Autoren bei PZ? Die Serie hatte schon ein ganz anderes Niveau. Gut, es waren jetzt auch einige Einzelabenteuer in Folge. Und bei den Neuautoren erwarte ich gar nicht mehr, als einen soliden Einstieg. Im Endeffekt bin ich aber auch bei PZ gerade nicht mehr so begeistert dabei. Da ich jetzt aufgeholt habe könnte ich es bei JS auf einen Versuch ankommen lassen.



PS. Bitte keine neue Geheimorganisation. Davon haben wir bei PZ schon mehr als genug, die zu selten genutzt werden oder als Logiklöcher dastehen, wenn ein Roman in ihrer Stadt spielt und man sie dann ignoriert, als gäbe es sie nicht.

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Aktuelle Lesereihenfolge:

1. Professor Zamorra
2. Maddrax
3. John Sinclair

4. Dämonenkiller (pausiert bis die Neuauflage aufgeholt hat, was ich aber garantiert nicht solange aushalten werde)

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Loxagon Loxagon ist männlich
Lebende Foren Legende


Dabei seit: 04.09.2011
Beiträge: 1932

06.10.2019 00:28
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Oje ...

Borner in Schlechtform. Mal wieder. Dabei kann ers viel besser. Der Roman jedoch ... da hat man auf seinen MX wenig Lust.

Andererseits: SF kann er besser als Grusel.

Ein PZ der unteren Mittelklasse. Nicht der schlimmste Borner, aber langweilig und unspannend.

Hier vergebe ich ein SCHLECHT.

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