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John-Sinclair-Forum ::: Gruselroman-Forum » Roman-Serien » Dämonenkiller » 3. Auflage bei Bastei » Dorian Hunter - Dämonenkiller Nr. 35 - Der schwarze Hengst
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Umfrage: Dorian Hunter - Dämonenkiller Nr. 35 - Der schwarze Hengst
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Talis Talis ist männlich
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Dabei seit: 30.07.2016
Beiträge: 3185

30.12.2019 21:07
Dorian Hunter - Dämonenkiller Nr. 35 - Der schwarze Hengst
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Der Tierarzt durchtrennte die Nabelschnur, und einer der Helfer beugte sich über das neugeborene Vollblutpferd und griff nach der schillernden Haut, die das Fohlen umhüllte.
Krachend zerriss die Haut, und die kräftigen Beine und der Leib des Tieres waren zu sehen. Dann zerbarst knirschend die Haut über dem Kopf.
Arnod stieß einen Entsetzensschrei aus. Der Arzt und seine Helfer wichen von Grauen geschüttelt zurück. Das Fohlen bewegte sich langsam und versuchte aufzustehen, eine ganz normale Reaktion.
»Was ist das?«, fragte jemand mit versagender Stimme.
Das Fohlen stand auf und bewegte den abscheulich hässlichen Tigerkopf mit den rotglühenden Augen. Es riss weit das Maul auf, das Raubtierzähne zeigte. Arnod war wie gelähmt. Etwas Ähnliches hatte er nie zuvor gesehen.
Ein Fohlen mit einem Tigerkopf!
Das konnte es einfach nicht geben!

Der schwarze Hengst

von Neal Davenport (= Kurt Luif)

Titelbild: Mark Freier

65 Seiten

28.12.2019

Erschienen in Dorian Hunter-TB (Zaubermond) 8 »Die Frau aus Grab Nr. 13«.


Ein Blick zurück...




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Talis Talis ist männlich
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Dabei seit: 30.07.2016
Beiträge: 3185

30.12.2019 21:20
RE: Dorian Hunter - Dämonenkiller Nr. 35 - Der schwarze Hengst
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Von meiner Seite aus wieder ein Blick ins Exposé:

Dämenenkiller-Exposé 34
Titel: Eiskalt wie der Tod/Der schwarze Hengst/Das Würgemal
Handlungsort: Wien/Nizza-Cannes
Handlungszeit: Februar (im Anschluß an vorangegangenen Band)
Autor: Neal Davenport
Termin: Nach Vereinbarung.
=========================================================

Vorbemerkungen:

Dieser Roman wird als Ersatz für die in der Neuauflage weggelassene Nr. 7: AMOKLAUF eingeschoben, soll aber weit mehr als ein Lückenfüller sein. In der DK-Serie klafft nach dem Zamis-Zyklus eine Lücke von ca. 3 Wochen; wichtige Ereignisse aus dieser Zeit wurden in den Folgebänden nur erwähnt. Nun wollen wir sie aufrollen und ein wichtiges Bindeglied schaffen.

1. Wir wollen die Figur der Sandra Thornton beleben, die in Nr. 31: HEXENSABBAT als bösartige Hexe und Cocos Lehrerin Erwähnung findet (p 16)
2. In Bd. 34 wird im Finale geschildert, wie Coco und Dorian auf Schloß Behemoth und auf der Flucht vor der untoten Agnes Houlkmann (Cocos "Mutter") in ein Spiegelzimmer geraten.
Bekanntlich stürzte die Untote in einen dieser Spiegel; Dorian sah als Spiegelbild, wie Coco von der Untoten gewürgt wurde und dabei wirklich das Bewußtsein verlor. Wir sagen in diesem Band nun aus, daß, als Agnes in die Spiegelwelt verschlagen wurde, ein Etwas, ein Schatten, die rachsüchtige, lebenshungrige Seele eines der Opfer von Graf Behemoth, ins Diesseits verschlagen wurde und nun ein besonderes Verhältnis, eine Art Abhängigkeit, zu Coco hat und diese bedroht.
3. In Bd. 44, p 60 erinnert sich Dorian an eine Liebesnacht in Wien, bei der ihr gemeinsamer Sohn gezeugt wurde, und in Bd. 46, p 55 wird auf eben diesen Aufenthalt in Wien eingegangen.
Dort wird das Hotel "Imperial" genannt, wir sollten es allerdings auf das fiktive "Kaiserkrone" umtaufen. Herr Delfs müßte diesen Namen dann aber auch in Bd. 46 ändern!
Die unter 3. festgehaltenen Aussagen sollten u.a. Ausgangspunkt für diesen Roman sein. Als Anfangsepisode sollte jedoch ein Ereignis stehen, daß scheinbar nichts mit der Haupthandlung zu tun hat.

Anfangsepisode:
Ein Gestüt irgendwo in Südfrankreich. Es gehört dem schwerreichen Sektkönig George Arnod, ein richtiger Pferdeliebhaber. Von diesem Gestüt kommen die besten Galopper, die horrende Preise erzielen und wahre Siegläufer sind. Vater dieser Vollblüter ist der schwarze Hengst "Capricorn", eine lebende Legende bereits, schier unerschwinglich und natürlich unverkäuflich.
Aber irgendein Fanatiker hat sich in den Kopf gesetzt, diesen Hengst in seinen Besitz zu bringen. Er hat anonym einige Angebote gemacht, wurde von Arnod aber nur verlacht. Als sein Lizitieren nichts fruchtete, hat er gedroht, sich "Capricorn" eben auf andere Weise zu beschaffen. Auf dem Gestüt ist es zu verschiedenen merkwürdigen Zwischenfällen gekommen, die der Anonymus angezettelt haben könnte (Autoreninfo: Bei dem Anonymus handelt es sich um einen Dämon). Es ist alles wie verhext...
Es herrscht Aufbruchsstimmung auf dem Gestüt. Capricorn und ein paar andere Pferde sollen nach Cannes gebracht werden, wo zur Wintersaison einige Rennen stattfinden und sich Trainer aus ganz Europa treffen.
Für zusätzliche Hektik sorgt eine trächtige Stute, deren Beschäler "Capricorn" ist, von der man jede Stunde ein Fohlen erwartet. Arnod ist so nervös als wäre er der Vater des Fohlens.
Endlich ist es soweit. Aber anstatt eines gesunden Fohlens wirft die Stute eine unförmige, zuckende Fleischmasse, aus dem sich ein unförmiger Schädel mit Raubtiergebiß reckt etc. Man kann sich Arnods Entsetzen vorstellen. Er ist auch um den Ruf von Capricorn besorgt, denn wenn bekannt wird, daß der Hengst Vater eines Monstrums ist...
Der Autor kann den Kampf gegen das unheimliche Monstrum schildern, wie es schließlich besiegt und verbrannt wird, um alle Spuren zu verwischen. Zeuge ist nur der Jockey Charles Casprin.
Inzwischen meldet sich aber wieder der Erpresser bei Arnod und sagt, daß dies nur ein Vorgeschmack dessen sein wird, wenn Arnod nicht endlich Capricorn ihm überläßt.
Der Autor kann das nach Belieben ausschlachten.

Haupthandlung:

Um die unheimliche Stimmung gleich anzuheizen, aus der Warte der Sandra Thornton beginnen. Sie ist eine große, magere Frau mit gelblicher, vertrockneter Haut und einem Geiergesicht, stechendem, bösartigen Blick, grobknochigen, gichtig wirkenden Händen, verbitterten Gesichtszügen. Also der Prototyp einer alten Jungfer und bösen Hexe. Letzteres ist sie auch, ersteres nicht, denn sie kann auf ein ausschweifendes Leben zurückblicken. Uralt.
Sie wollte bei Behemonts Vermählung mit Coco dabei sein, kam aber verspätet und fand das Schloß in Flammen vor. Als sie von den panikartig flüchtenden dämonischen Gästen hört, daß Coco und ihr Gefährte Hunter, der in der Schwarzen Familie bereits sattsam bekannte Dämonenkiller, für Cyranos Tod und das Inferno verantwortlich sind, schwört sie furchtbare Rache.
Sie folgt den beiden unbemerkt nach Wien, quartiert sich im selben Hotel im Zimmer darüber, nämlich 345 ein. Dort beobachtet sie und wartet auf ihre Gelegenheit.
Dorian und Coco (ihr Zimmer haben sie mit Dämonenbannern gesichert) trafen in der Hotelbar Marvin Cohen, der gekommen ist, um den Puppenmann Donald Chapman nach London mitzunehmen. Er hat einen speziellen Aktenkoffer, in dem er Chapman durch den Zoll bringen will. Cohen so unsympathisch wie je schildern, er quält den Puppenmann wo er kann. Er schlägt ihm vor, ihn in einer ausgestopften Katze zu transportieren, oder ihm eine Spritze zu verpassen, die ihm vorübergehend todesähnliche Starre verursacht, so daß er wirklich als Puppe gelten kann. Der Autor kann sich auch andere Gags einfallen lassen. Jedenfalls sollte man es so darstellen können, daß Don in der schummrigen Bar nicht auffällt, und wenn doch, so wird der Betroffene seinen Augen nicht trauen.
Coco und Dorian wollen sich von den Strapazen erholen und einige Tage Urlaub machen und gemütlich nach London zurückkehren. Bitte erwähnen, daß der O.I. Trevor Sullivan noch nicht wieder aufgetaucht ist.
Als Coco mal zur Toilette geht, wird sie von einer Gruppe junger Leute an der Bar angepöbelt. Es handelt sich um Elmar Lang und seine Clique, die mit einem Privatjet noch diese Nacht nach Nizza fliegen, um beim dortigen Pferdespektakel dabei zu sein. Sie laden Coco ein, sie zu begleiten. Obwohl Cohen kein Deutsch versteht, erkennt er die Situation, und weil Dorian keinen Finger rührt, stürzt er sich auf Lang und gibt ihm eins auf die Nase. Die Gemüter beruhigen sich aber. Nachdem Cohen mit Chapman abgereist ist, versuchen Dorian und Coco ihr Wiedersehen gebührend zu feiern, dabei tut Coco auch den Ausspruch, daß sie sich von Dorian ein Kind wünscht (bitte wie in Bd. 44, p 60 wörtlich übernehmen).


Ende des Auszugs von DK-Exposé-Neuauflage Nr. 34

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Olivaro Olivaro ist männlich
Administrator


Dabei seit: 15.05.2013
Beiträge: 6662

30.12.2019 21:45
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Mir persönlich war das eine Idee zu viel Pferdesport, aber da konnte Kurt Luif wohl nicht aus seiner Haut. Als Ergänzung zum Zamis-Zyklus ist es natürlich ideal, auch nett der kleine Brückenschlag zurück zum "Kopf des Vampirs". Ob es in der Bastei-Ausgabe wohl noch den "heruntergekommenen Sandler" gibt?

__________________
Hinter ihnen war's wie ein Geflüster, und wie Schemen und Schatten huschte es zu beiden Seiten auseinander. Beständig schien hinterrücks etwas heranzuschleichen und nur auf den Moment zu lauern, ihnen ein Leid anzutun.

Algernon Blackwood: The Empty House

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127209
Wolf55 Wolf55 ist männlich
Routinier




Dabei seit: 02.10.2018
Beiträge: 345

31.12.2019 09:22
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Romanbewertung: "Gut"
rWI: 16
Cover: Passt!

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127226
Weltenbummler
Doppel-As




Dabei seit: 24.10.2018
Beiträge: 103

06.01.2020 18:01
Daumen hoch!
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Moinsen,

hätte es keiner gesagt, hätte ich nicht mitbekommen, dass der Roman 10 Jahre jünger ist.
Für mich stimmig, rund und super gut geschrieben - Top.
Die Pferdeszenen waren für mich okay. smile

DWB

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127434
Tulimyrsky Tulimyrsky ist männlich
Lebende Foren Legende




Dabei seit: 08.10.2008
Beiträge: 1608

11.01.2020 19:45
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Das ist der erste DH, der mich nur mittelmäßig in seinen Bann gezogen hat.

Natürlich gab es auch hier Highlights und wie immer gut geschrieben, keine Frage, aber die Story an sich hat mich halt nicht so vom Hocker gerissen.

Mittel

__________________
and the Lord said unto John, "Come forth an receive eternal life." But John came fifth and won a toaster.

Did Jesus pay for our sins with cash or credit card? He used praypal

Hey, Jesus! Who does your nails? großes Grinsen

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