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John-Sinclair-Forum ::: Gruselroman-Forum » Roman-Serien » Dämonenkiller » 3. Auflage bei Bastei » Dorian Hunter - Dämonenkiller Nr. 37 - Eine Art Unsterblichkeit
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Umfrage: Dorian Hunter - Dämonenkiller Nr. 37 - Eine Art Unsterblichkeit
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Talis Talis ist männlich
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Dabei seit: 30.07.2016
Beiträge: 3655

27.01.2020 16:23
Dorian Hunter - Dämonenkiller Nr. 37 - Eine Art Unsterblichkeit
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Manuel war es gelungen, von der Schönheitsfarm zu fliehen!
Er stemmte sich hoch und rutschte auf den Knien einige Meter vorwärts, dann brach er erneut zusammen. Doch sein eiserner Wille trieb ihn wieder hoch. Schwankend taumelte er weiter. Seine Augen tränten, sein Körper schien völlig gefühllos zu sein.
Weit vor sich sah er endlich eine alte Hütte. Aus dem winzigen Schornstein stieg ein dünner Rauchfaden in den grauen Himmel. Manuel schien es, als würde es Stunden dauern, bis er die Hütte erreichte. Er lehnte sich an die Tür und schlug mit der rechten Faust dagegen, dann brach er in die Knie.
Die Tür wurde geöffnet, und ein uralter Mann steckte den Kopf heraus. Sein Gesicht verzog sich zu einem Grinsen. »Manuel!«
»Sie kennen mich?«
»Natürlich. Ich bin es, dein Freund Alfonso.«
Aber das war unmöglich! Der Mann vor Manuel war mindestens achtzig Jahre alt ...


Eine Art Unsterblichkeit

von Neal Davenport (= Kurt Luif)

Titelbild: Mark Freier

65 Seiten

28.01.2020

Erschienen in Dorian Hunter-TB (Zaubermond) 8 »Die Frau aus Grab Nr. 13«.


Ein Blick zurück...



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Talis Talis ist männlich
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Dabei seit: 30.07.2016
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27.01.2020 16:35
RE: Dorian Hunter - Dämonenkiller Nr. 37 - Eine Art Unsterblichkeit
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Von meiner Seite aus wieder ein Blick ins Exposé:

VOM TEUFEL DIE UNSTERBLICHKEIT
DAS SCHEUSAL VON DER SCHÖNHEITSFARM
VAMPIRE DES LEBENS
EINE ART UNSTERBLICHKEIT

Der Dämonen-Killer 36
Schauplatz: Orkneyinseln
Zeit: Anfang März (Im Anschluß an Band 35)
Autor: Neal Davenport

Titelbild: liegt vor (PUJOLAR 49 TE) als Dia:
häßlicher Männerkopf über die ganze Seite, pockennarbenähnlich verunstaltet, hat quer über die Stirn blutverkrustete Narbe, rechtes Auge starr, blind, mit blasser Iris und ohne Pupille.
Der Autor möge diesen Herrn im Roman entsprechend schildern; eine Information vorweg: es wird sich herausstellen, daß es sich um den 0.I. Trevor Sullivan handelt.



Situation:
Dieser Roman schließt an die Geschehnisse in Band 27 an, ohne daß auf die dazwischen liegenden Episoden näher eingegangen zu werden braucht. In Band 27 - und in den Folgebänden - wurde nichts weiter ausgesagt, als daß der Observator Inquisitor Trevor Sullivan lebensgefährlich verletzt wurde und von da an die Existenz von Dorian Hunters "Inquisitions-Abteilung" auf des Messers Schneide steht.
Band 36 hat die Aufgabe, Trevor Sullivans Schicksal aufzuzeigen und die Hintergründe zu erhellen, die dafür verantwortlich sind, daß der Secret Service den Dämonen- Killer fallen läßt. Natürlich sind Dämonen im Spiel.
Seit Band 27 sind vier Monate vergangen. Seit dieser Zeit ist Trevor Sullivan unauffindbar. Dorian hat zwischendurch versucht, seinen Aufenthaltsort ausfindig zu machen, doch der Secret Service macht ein Geheimnis daraus. Dorian erhält auch keine finanziellen Zuschüsse mehr und auch sonst keine Unterstützung. Die Exekutor Inquisitoren, soweit sie Gehaltsempfänger des Secret Service waren, wurden aus der Jugendstilvilla abgezogen. Nur der brutale Marvin Cohen ist Dorian erhalten geblieben - man hat ihn aus dem Staatsdienst wegen seiner unpopulären Methoden ohnehin längst schon entlassen.
Zur finanziellen Lage soll ausgesagt werden, daß Coco Zamis den Besitz ihrer Familie veräußert hat und den Erlös Dorian zur Verfügung stellt. Der DK muß also nicht auf Sparflamme schalten, aber er wird sich für später nach einem Mäzen umsehen müssen. Dabei denkt er an seinen Freund Jeff Parker, der ja im Geld schwimmt. Aber damit werden sich spätere Bände befassen.
In der Jugendstilvilla leben neben dem DK und Coco und Marvin Cohen noch der Puppenmann Donald Chapman, die "Haushälterin" Martha Pickford und der Hermaphrodit Phillip. Diese Hauptpersonen kann der Autor nach eigenem Belieben in die Handlung bringen, obwohl im Exposé nur Dorian als Akteur aufscheint.
Bitte auch aussagen, daß Dämonen das Grundstück der Jugendstilvilla nicht betreten können, weil Dorian es abgesichert hat (z.B. Dämonenbanner im schmiedeeisernen Tor etc.)

Anfangsepisode:
Sie spielt einen Monat vor der eigentlichen Handlung. Und zwar auf einer (fiktiven) Orkneyinsel. Nicht näher auf die Umgebung eingehen, das soll erst im weiteren Verlauf der Handlung geschehen.
Einen jungen Portugiesen schildern, der durch Schwarze Magie (was er aber selbst nicht weiß) ziemlich willenlos gemacht worden. ist. Aber einen Rest seines eigenen Willens hat er sich bewahrt, so erkennt er, daß mit ihm etwas Teuflisches geschehen soll. Und er versucht sich dagegen zur Wehr zu setzen.
Ein Freund (noch keinen Namen nennen!) hat ihm geholfen, die magische Beeinflussung in Grenzen zu halten und ihm den Auftrag gegeben, Hilfe herbeizuholen.
Damit beginnen, wie der Portugiese in ein Zeremoniengewand gekleidet wird und zusammen mit seiner Freundin in den "Tempel" gebracht werden soll. Eine geifernde, uralte Millionären, häßlich, kann es kaum mehr erwarten, sich von dem Jungen zu holen, was sie benötigt. Die Millionärin heißt Agathe Barrymore. Mystische Atmosphäre schildern, ähnlich wie sie bei einem Hexensabbat zu finden ist.
Als die Ereignisse dem Höhepunkt zustreben, flieht der junge Portugiese, er heißt Manuel, mit seiner Freundin. Es ist alles genau vorbereitet. Manuel hat sich mit seinem noch ungenannten Freund und Gönner abgesprochen.
Manuel holt zwei Shetlandponys aus der Koppel und reitet mit seiner Freundin los. Sie werden von einer Meute von dämonischen Bluthunden verfolgt. Das Mädchen stürzt vom Pferd. Manuel kann nicht mehr umkehren und dem Mädchen zu Hilfe kommen. Schweren Herzens reitet er weiter, sieht, wie die Hundemeute über das Mädel herfällt. Die Dämonenhunde zerfleischen sie aber nicht, sondern halten sie nur fest, etwa ein Raubtiergebiß spannt sich um ihre Kehle ohne zuzuschnappen.
Manuel erreicht die Küste. Es ist Ebbe, und ein fünfzehn Kilometer langer Pfad bis zur Küste liegt frei. Das alles hat Manuel bei seinem Fluchtplan berechnet. Wenn er sich beeilt, kann er das Festland noch vor der Flut erreichen.
Es gelingt auch. Doch kaum ist er an Land, da haben ihn die Hunde erreicht. Er springt vom Pferd, jagt es fort, um von seiner Spur abzulenken und erreicht mit letzter Kraft eine ärmliche Hütte.
Dort trifft er einen uralt, wie mumifiziert wirkenden Mann. Der begrüßt ihn mit seinem Namen und sagt, er sei sein Freund Alfonso. Aber Alfonso ist so alt wie ich, wundert sich Manuel. Der Alte antwortet nichts, denn in diesem Augenblick sind die Todesschreie des Shetlandponys zuhören. Die Bluthunde haben es eingeholt, und Alfonso meint lächelnd, daß man auf der Insel nun glauben wird, auch Manuel sei von den Bestien zerrissen worden.

Haupthandlung:
Dorian und Coco haben sich Karten für eine Theaterpremiere besorgt - diesmal muß, der DK wohl oder übel in einen Smoking schlüpfen - bei der die seit Jahrzehnten gefeierte Virginia Cherrill die Hauptrolle spielt. Die Frau ist ein Phänomen. Niemand weiß, wie alt sie wirklich ist, und man hat sie schon abgeschrieben, als sie plötzlich vor zwei Jahren ein Comeback feierte und jugendlicher und attraktiver ist als je zuvor. Man nennt sie die "schönste Oma", ähnlich wie Marlene Dietrich.
Aber Dorian und Coco machen diesen Theaterbesuch nicht wegen ihr, sondern weil sie von Marvin Cohen erfahren haben, daß hier auch Victor Shapiro anzutreffen ist.
Victor Shapiro ist ein hohes Tier beim Secret Service, und der DK hatte schon einige Male mit ihm zu tun, als er sich in den vergangenen vier Monaten über Trevor Sullivans Schicksal erkundigen wollte. Dorian wurde von Shapiro aber immer abgewimmelt und wie der letzte Dreck behandelt. Diesmal will Dorian aber mit allen Mitteln versuchen, ihn zum Sprechen zu bringen. Er ist sogar bereit, ihm mit einem Skandal zu drohen.
Shapiro ist nämlich dem weiblichen Geschlecht nicht abhold, und Dorian weiß von Cohen einiges über ihn, was für einen handfesten Skandal reichen würde.
Shapiro, blond, sportive Erscheinung, 1,85 Meter groß, jugendlich wirkend wie ein Dreißiger, obwohl er über fünfzig sein muß, ein Beau, soll laut Cohen auch ein Verhältnis mit Virginia Cherrill haben.
Dorian stellt ihn nach der Vorstellung und droht ihm. Shapiro reagiert äußerst feindselig. Der DK soll nur je die Finger von diesen Dingen lassen, denn sonst werde er, Shapiro, ihn zerquetschen wie eine Wanze - und über Trevor Sullivans Aufenthalt erfährt er nichts, das ist Top Secret. Mit den Worten, es gäbe genug Mittel und Wege, dem DK das Handwerk zu legen, wendet sich Shapiro dem Kreis von Verehrern um Virginia Cherrill zu.
Das sind alles Leute von penetranter Schönheit und Jugendlichkeit; die Männer sehen aus wie kraftstrotzende, strahlende Jünglinge, die Frauen wie taufrische Mädchen, obwohl sie alle im reiferen Alter stehen müssen. Und es sind alles Leute der besseren Gesellschaft, Politiker, Industrielle.
Unter ihnen ist aber auch ein Zwerg, knapp einen Meter groß, der eine brandrote Mähne hat - im übrigen aber auch ein glattes Kindergesicht aufweist. Obwohl ihm alle mit ausgesuchter Höflichkeit begegnen, scheint ihnen seine Anwesenheit peinlich zu sein. Er wirkt irgendwie wie ein verlorener Clown.
Mit einer Wut im Bauch fährt Dorian mit Coco zurück zur Jugendstilvilla. Dort werden sie an der Einfahrt von einem heruntergekommenen, verwahrlosten Mann angesprochen Sind Sie Dorian Hunter, ich habe eine Botschaft von Trevor Sullivan für sie. Sein Name sei Manuel, sagt er.
Dorian, durch das Abenteuer mit der Kannibalin Eva (Band 35) gewitzt, will sichergehen, daß es sich nicht um eine Falle handelt. Er bittet den Mann ins Haus. Wenn er das Grundstück nicht betreten kann, dann ist er als Dämonendiener entlarvt. Es bereitet ihm aber keinerlei Schwierigkeiten, das Grundstück zu betreten.
Im Haus übergibt Manuel Dorian ein Tonband. Darauf befinde sich eine Nachricht von Sullivan, sagt Manuel, der sein Alter mit 18 angibt, aber wie vierzig aussieht. Dorian spielt das Band ab. Zweifellos, das ist Sullivans Stimme. Er begrüßt Dorian, sagt, es gehe ihm ausgezeichnet und Dorian solle nicht nach ihm forschen; wenn er völlig genesen ist, wird er sich schon melden.
Manuel meint, daran sei etwas faul, denn Sullivan habe ihm selbst gesagt, daß es ihm alles andere als gut ginge und daß er einem furchtbaren Geheimnis auf der Spur sei.
Dorian horcht Manuel aus und erfährt, daß es auf der "Schönheitsfarm" auf einer der Orkneyinseln in der Pentland Firth gar seltsam zuginge. Manuel selbst sei ein politischer Flüchtling. Die Menschenschmuggler, die ihn aus Portugal schmuggelten, brachten ihn zur Schönheitsfarm und sagten, das sei nur vorübergehend. Manuel wurde zu verschiedenen Arbeiten gezwungen. Er tat es, weil er glaubte, daß er hier nur Zwischenstation machte. Gelegentlich mußte er in einem düsteren Gewölbe auch ältere Damen beglücken. Wie ihm erging es auch den anderen "Gastarbeitern", jungen Männern und Frauen aus Griechenland, Italien, Spanien und anderen Südländern, die illegal auf die britische Insel wollten und von den Menschenschmugglern zuerst hierhergebracht wurden.
Menschenschmuggel und Kuppelei fällt nicht in den Aufgabenbereich des DK, und er wäre der Sache nicht nachgegangen, wenn Sullivan nicht darin verwickelt gewesen wäre. Dorian vermutet, daß, auch Dämonen im Spiel sind, denn wie sollte Sullivans Tonbandnachricht manipuliert worden sein, wenn nicht durch Schwarze Magie?
Als Dorian von Manuel wissen will, auf welcher Insel die Schönheitsfarm liegt, sagt dieser, er werde ihn hinbegleiten. Dorian muß nachgeben, obwohl er auf Manuel als Begleiter keinen Wert legt.
Die beiden machen sich auf den Weg nach Schottland. Die langweilige Reise nicht erst schildern. Sondern umblenden in einen Ort im nördlichsten Schottland, nahe Barrogil Castle.
Hier wohnen nur uralt aussehende Männer und Frauen, von denen nach eigener Aussage aber keiner älter als fünfundzwanzig ist. Die Inschriften auf den Grabkreuze des Friedhofs zeigen Dorian, daß hier nur Leute begraben sind, von denen keiner älter als fünfundzwanzig wurde. Und es sind alles Ausländer. Sie wurden in verschiedenen Südländern geboren und starben hier. Auch die uralt wirkenden Dorfbewohner sind alles Ausländer, kaum des Englischen mächtig. Und sie scheinen alle geistesgestört zu sein. Jedenfalls benehmen sie sich so, und aus ihnen ist kaum ein vernünftiges Wort herauszubringen. Aber sie warnen Dorian, zur Insel mit der Schönheitsfarm zu fahren. Dorian bringt aber doch einen dazu, ihn und Manuel zur kaum zwanzig Kilometer weiten Insel zu rudern. Er hätte auch mit der Privatfähre des Sanatoriums hinfahren können, doch soll sein Besuch nicht offiziell sein.
Der schrullige „Alte“ bringt die beiden zur Insel und setzt sie in einer geschützten Bucht ab. Seit Manuel von hier geflohen ist, sind vier Wochen vergangen!

Ende des Auszugs von DK-Exposé Nr. 36.

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Olivaro Olivaro ist männlich
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27.01.2020 18:34
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Immer wieder gerne gelesen, auch weil die finsteren Umtriebe sehr dezent und faustisch daherkommen. Keine Brutalitäten, Dämonen oder Blut werden geboten, nein, um den uralten Wunsch nach ewiger Jugend geht es hier. Das liest sich angenehm zurückhaltend, und auch wenn das Prozedere um den Erhalt dieser Begehrlichkeit dezent geschildert wird, ist der Grundgedanke für die damalige Zeit schon sehr gewagt. Das Ende einmal mehr sehr bitter, aber wenigstens trifft der neue alte Titel den Kern des Romans perfekt.

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He stood in the cold, listening to the rain hiss faintly on the fallen leaves, wishing he could stand there forever, that time would cease its motion and this moment would never pass. (Darrell Schweitzer, Clocks)

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Talis Talis ist männlich
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27.01.2020 19:27
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Kurt Luif hat auch Coco Zamis in dem Roman mitspielen lassen, obwohl sie nicht von Ernst Vlcek - laut Exposés - nicht dafür vorgesehen war...

Dieser Beitrag wurde schon 1 mal editiert, zum letzten mal von Talis am 27.01.2020 19:27.

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Tulimyrsky Tulimyrsky ist männlich
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01.02.2020 18:49
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Ein 'sehr guter' Roman, auch wenn eigentlich schon relativ früh klar, wer sich hinter dem Monstrum verbarg Augenzwinkern

Dennoch hat es durchweg Spaß gemacht, Dorian zu folgen. Richtig mitgefiebert habe ich jetzt zwar nicht, aber trotzdem war es mit ein atmosphärischer Roman. Abgesehen davon mag ich ja Roman mit Kliniken, Ritualen und vieler schwarzer Magie, auf die hier leider nur ungenügend eingegangen wurde. Aber laut Teaser kommt da vielleicht noch was großes Grinsen

Hat mir Lesespaß bereitet.

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Hey, Jesus! Who does your nails? großes Grinsen

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Wolf55 Wolf55 ist männlich
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03.02.2020 19:37
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Romanbewertung: "Mittel"
rWI: 16
Cover: Ich liebe diese Tibis!

"mystery-press": Leserbriefe

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Olivaro Olivaro ist männlich
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03.02.2020 19:39
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Zitat:
Original von Wolf55
Romanbewertung: "Mittel"


Nanu, ein "Mittel"? Woran lag es?

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Weltenbummler
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Beiträge: 125

03.02.2020 19:43
Daumen hoch!
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Moin,

(((es ist frustrierend, wie oft ich aus dem Forum geworfen werde ...)))

Auch dieser Roman Top. Das Lesen bringt mich irgendwie in meine Jugend zurück. Ich kann die Zeit bis zum nächsten Band kaum abwarten. Aber jetzt konnte ich ja gleich zwei Bände hintereinander lesen.

Auch nach 37 Bänden ermüdet diese Serie nicht. smile

DWB

Dieser Beitrag wurde schon 1 mal editiert, zum letzten mal von Weltenbummler am 03.02.2020 19:44.

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Olivaro Olivaro ist männlich
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03.02.2020 20:01
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Zitat:
Original von Tulimyrsky
Ein 'sehr guter' Roman, auch wenn eigentlich schon relativ früh klar, wer sich hinter dem Monstrum verbarg Augenzwinkern

Abgesehen davon mag ich ja Roman mit Kliniken, Ritualen und vieler schwarzer Magie, auf die hier leider nur ungenügend eingegangen wurde.


Dass der böse Bube nicht überrascht, hat mich da nie gestört. Die Grundidee und das Wie haben mich dafür umso mehr fasziniert und die Kaltblütigkeit der Täter einerseits und die dramatischen Auswirkungen auf die Opfer auf der anderen Seite.

Und wenn Dir die Mischung "Klinik, Rituale und schwarze Magie" zusagt, ist dieser Roman absolut zu empfehlen:

http://www.gruselroman-forum.de/thread.php?threadid=6117&sid=

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03.02.2020 20:03
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Zitat:
Original von Olivaro
Zitat:
Original von Wolf55
Romanbewertung: "Mittel"


Nanu, ein "Mittel"? Woran lag es?


Netter Versuch Augenzwinkern Aber weil Du es bist:

Für mich war das Beste an diesem Roman der neue Titel! Augenzwinkern

Ernsthaft: Für die damalige Zeit eine fortschrittliche Idee, klasse Thema!
Aber was der Autor daraus machte, hat mich nicht überzeugt. Eine (für mich) schwache Umsetzung des Themas, fast schon langweilig. Auch die Schreibe des guten N. D. habe ich schon weit besser empfunden; ich mag diesen abgehackten Stil nicht so besonders. Was das betrifft, hat K. L. erhebliche Schwankungen in seinem Stil, dieser war nicht meins.
Abgesehen davon fand ich die Story durchgehend zu leicht durchschaubar - Du merkst schon, die Wertung ist letztendlich noch wohlwollend ...
Und wenn dann noch dauernd "verzerrte Gesichter" auftauchen, finde ich das leider null innovativ. Für mich einer der Bände, die man getrost auslassen kann.

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Tulimyrsky Tulimyrsky ist männlich
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03.02.2020 21:51
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Zitat:
Original von Olivaro


Und wenn Dir die Mischung "Klinik, Rituale und schwarze Magie" zusagt, ist dieser Roman absolut zu empfehlen:

http://www.gruselroman-forum.de/thread.php?threadid=6117&sid=


...und wo bekomm ich den her? Augenzwinkern

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geisterwolf
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12.02.2020 13:42
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Der erste Roman innerhalb der Serie, bei dem das Titelbild nicht zum Romaninhalt passt - was aber nichts über die Qualität des Covers an sich aussagt. Das ist wie immer gelungen.

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Wolf55 Wolf55 ist männlich
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12.02.2020 13:59
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Recht hast Du! Hab den nächsten Band (# 38 - "Sieg der schwarzen Magie") angefangen, da passt (mit Wohlwollen) das Tibi zu einer Szene mit - möchte nicht zu viel verraten, aber da kommt ein Vogelkäfig vor, auch wenn die Statur des darin Gefangenen wohl eine andere ist ...

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Olivaro Olivaro ist männlich
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12.02.2020 14:27
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Wobei das Titelbild von Band 38 das Cover vom Hörspiel mit der Nummer 34 ("Familiensache") darstellt. Und das Hörspiel wurde wieder völlig frei nach Motiven der Serie gestaltet, nicht nach einem vorliegenden Roman.

Wie Wolf55 richtig erwähnt, gehört das Titelbild zu einer Szene im Folgeband; zwar nicht 1:1, aber in leichter Abweichung (zumindest in Heft und Buch ist es eine Glasglocke).

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12.03.2020 11:27
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Zitat:
Original von Olivaro
Wie Wolf55 richtig erwähnt, gehört das Titelbild zu einer Szene im Folgeband; zwar nicht 1:1, aber in leichter Abweichung (zumindest in Heft und Buch ist es eine Glasglocke).


Im Dämonenkiller Nr. 37 "Sieg der Schwarzen Magie" kommt ein Vogelkäfig als Gefängnis von Don Chapman vor.
Hier ein kleiner Textauszug:

Auf dem Tisch der Kabine stand ein Käfig, ähnlich einen Vogelbauer, aber viel stabiler. In ihm hockte wie ein Häufchen Elend Donald Chapman. Die Kleider des Dreißig-Zentimeter-Mannes waren zerfetzt. Auf dem Käfigboden sah ich Blutspuren.
„Don!“ rief ich entsetzt.
Er winkte müde ab.
„Der alte Satan hat mich persönlich vorgenommen und mich fast umgebracht“, sagte er. „Als alles nichts fruchtete, hat er eine Ratte mir in den Käfig gesperrt. Ich konnte ihr die Kehle durchbeißen.“

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12.03.2020 11:36
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Aber erst in der Glasglocke erfolgt der auf dem Titelbild dargestellte Spinnenangriff. Augenzwinkern

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12.03.2020 11:59
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Im DK-Exposé Nr. 37 finde ich folgende Stelle über Don Chapmans "Tod" und der anderen.

Dorian wird Zeuge, wie man Don Chapman mit Stecknadeln aufspießt, wie Martha Pickford unter den Händen des brutalen Negers stirbt und auch Trevor Sullivan hingerichtet wird. Das alles aber bitte nicht in Details schildern, sondern in einer unwirklich scheinenden Traumszene.

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12.03.2020 12:51
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Da hat Walter Appel aber sehr realistisch und grausam geschrieben und beleibe nicht "wie in einem Traum". War in meinen Augen auch die richtige Entscheidung, weil es dadurch weitaus eindringlicher und deshalb glaubhafter war und eben nicht "unwirklich".

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Wynn Wynn ist männlich
Kaiser




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30.03.2020 10:35
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Kein besonders interessanter Roman, aber durch sein eigenwilliges Setting immerhin noch im mittleren Bereich. Wobei immer gesagt werden muss, dass ein "mittel" beim Dämonenkiller einem "sehr gut" bei allen anderen Serien ebenbürtig ist.

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Das Gleichgewicht Das Gleichgewicht ist männlich
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06.04.2020 16:28
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Das Thema Sullivan bleibt im Fokus der Serie. Dorian ist mit Coco in der Oper, um dort den Secret Service Agenten abzufangen, der momentan das Sagen hat. Victor Shapiro lässt die beiden aber eiskalt abblitzen und will auch nicht verraten, wo Sullivan sich gerade von seinen Verletzungen erholt. Lieber genießt er die Gesellschaft seiner Freunde, die alle für ihr Alter erstaunlich jung aussehen. Seltsam, aber das kann Dorian ja egal sein. Oder?

Vor der Jugendstilvilla trifft er auf Manuel Fuente. Der hat auf einer der Orkney-Inseln auf dem Gelände einer Schönheitsfarm gearbeitet. Soweit so gut. Allerdings wurde er dort unter dämonischem Bann gefangen gehalten und musste den Damen und Herren auch in unseriösen Belangen zu Diensten sein. Angeblich hat er dort Sullivan getroffen, der ihn um Hilfe gebeten hat, Dorian zu holen. Manuel konnte fliehen und da steht er jetzt und wartet auf die Antwort des Dämonenkillers. Die Idee hätte auch wunderbar zu meiner Version der Sullivan-Sache gepasst. Vielleicht sogar besser. Sullivan mag enorme Scheiße gebaut haben. Aber er wird von Dämonen gefangen gehalten und es ist einfach Dorians Job, Menschen in dieser Lage zu helfen. Entgegen seiner Wut auf den O.I. wäre er der Sache dann nachgegangen.

Manuels Zusammentreffen mit Sullivan und die anschließende Flucht sind nicht astrein erklärt. Er hört rein zufällig beim Putzdienst ein Stöhnen aus einem Zimmer und schaut neugierig nach Ebenso zufällig stand er zu diesem Zeitpunkt irgendwie noch nicht unter der Knute der Dämonen. Was für ein Glück! Und dass die Jagdhunde mit ihrem hervorragenden Geruchssinn ihn dann nicht auf dem Baum entdecken oder riechen ist auch irgendwie unlogisch. Davenport hat eben schnell etwas zusammen getippt, damit der Fall ins Rollen kommt. Die Idee dahinter ist ja gut und die Flucht ist schaurig geschrieben.

Obwohl die Sache wie letztes mal eine Falle sein könnte, untersuchen Coco und Dorian die Sache. Manuel nehmen sie auch mit. In einem Dorf vor der Insel treffen sie nur auf gealterte Menschen. Während die beiden Männer dann zur Insel überlegen, soll Coco als Rückendeckung zurück bleiben. Die Gruppe trennen, immer eine gute Idee. Schnell stellt sich heraus, was auch immer hier vor sich geht, es ist starke Magie. Dorians Dämonenbanner und sein Schutzamulett schmelzen einfach. Es sind solche ganz kleinen Einfälle, die ich mag und auch würdige.

Was ich auch zur Kenntnis nehme, aber definitiv nicht mag, sind diese Zufälle. Als Dorian und Manuel sich anschleichen, wer trifft da gerade jetzt mit seinen Freunden hier ein. Agent Shapiro. Sachen gibt es! Und es geht weiter, ausgerechnet jetzt kommt der nächste Ausreißer um die Ecke. Die Missgestaltete Figur kann die Jagdhunde abschütteln, dafür werden diese auf Dorian und Manuel aufmerksam. Ziemliches Pech, das war es mit einer heimlichen Aktion. Beide werden erstmal aufgegriffen und in das Gebäude gebracht.

Shapiro würde Dorian ja am liebsten direkt töten lassen. Leonhard Goddard, Leiter der Schönheitsfarm, sieht dafür keine Notwendigkeit. Er ist die Ruhe in Person, erklärt Dorian dass das hier ein Geheimprojekt unter dem Secret Service ist und der Dämonenkiller keine Handhabe hat. Er darf später sogar Sullivan sehen. Wir alle wissen, wie das ausgehen wird und dass Shapiros Idee besser gewesen wäre. Und obwohl es nicht gerade schlau, sondern einfach nur überheblich und selbstüberschätzend ist – dass Dorian kein Gefangener ist, sondern sich frei bewegen darf, ist eine interessante Abwechlung zum üblichen Gruselroman-Ablauf in solchen Fällen. Der arme Manuel ist leider wieder unter der Kontrolle der Gegenseite.

Auch der Verjüngungsprozess der Patienten entspricht meinem Geschmack. Keine „verrückter Wissenschaftler“-Operation in einem klinischen Raum. Davenport wählt die mystische Variante mit einer düsteren Zeremonie. Singsang, seltsame Flüssigkeiten zum Trinken und natürlich Sex. Das lebensspendende Mädchen ist schon von 20 auf 50 gealtert, jetzt kommt nochmal eine Schippe drauf und sie wird zu einer runzeligen alten Frau.
Da Dorian wie gesagt nicht eingesperrt ist, wird er natürlich zufällig auf die Prozession aufmerksam. Er kann das Ritual nicht verfolgen, sieht aber wie die „Mitarbeiter“ älter und die Patienten jünger werden. Da kann er sich seinen Teil denken. Der nächste Zufall, die Tür zu Goddards Büro steht offen und Dorian kann einen Streit zwischen ihm und seiner Frau mithören.

Nun nähert sich langsam das Ende der Geschichte und von Sullivan hat man noch nichts gesehen. Endlich ist es soweit. Der O.I. erkennt Dorian aber nicht. Dieser vermutet sofort einen Trick, das kann doch nicht Sullivan sein. Aber bis jetzt geht Goddards Plan auf. Dorian kann nur mit leeren Händen und zähneknirschend zurück auf's Festland gehen.

Shapiro muss ihn auf dem Rückweg aber hereinlegen. Dorian wird von dem geflohenen Scheusal vom Anfang der Geschichte gerettet. Man kann schon vermuten, wer dahinter steckt. Tatsächlich ist es Sullivan. Goddard hat seinen Geist in dieses Monster transformiert, um aus seinem freien Körper einen Doppelgänger zu machen. Der sollte sich das Vertrauen des Dämonenkiller-Teams erschleichen und sie dann alle niedermetzeln. Zum Glück kam es dazu nicht, das hätte mich nur aufgeregt. Nach all den – von den Autoren vergessenen – Ereignissen dürfte Dorian Sullivan ganz sicher nicht vertrauen. Shapiro stirbt bei der Aktion und ist keine Gefahr mehr.

Auf dem Festland schmiedet man gemeinsam einen Plan. Sullivan muss in seinen Körper zurück. Mein Dorian macht das eher widerwillig, weil der O.I. das nicht verdient hat, trotz seines Verrats. Bis jetzt kann ich mir die Sache im Kopf noch ganz gut zurechtreden und abändern. Wodurch ich wiederum die Handlung besser genießen kann.

Nur das Finale schwächelt. Die Lösung ist nicht ganz überzeugend. Sullivan wird auf die Insel zurück gebracht, wo er sich ergreifen lässt. Er wurde mit einer Wanze ausgestattet, damit Dorian mithören kann. Aber woher weiß er, dass Sullivan die ganze Zeit in Goddards Büro rumsteht? Und nicht irgendwo in einem abgesperrten Zimmer, damit er nicht wieder abhaut. Das ergibt überhaupt keinen Sinn. Nicht nur das, genau wie gebraucht findet ein weiterer Streit zwischen Goddard und seiner Frau statt. Hatte der tote Shapiro ein Verhältnis mit ihr? Das kann Dorian jetzt für sich nutzen. Davenport ist einer dieser Autoren, die mir zu schnell und bedenkenlos auf Heftromanzufälle zurück greifen und für eine gute Idee zu stark die Geschicke der Handlung lenken.

Auch Dorian begibt sich auf die Insel und lässt sich fangen. Mit seinem Wissen manipuliert er Goddard dazu, Shapiro wiederzuerwecken, um einen Beweis zu haben, ob seine Frau ihn betrogen hat. Und wie hilft das jetzt Sullivan?Eigentlich gar nicht. Der Autor greift erneut mit einer sinnlosen Aktion ein. Bei der Erweckung des Toten sind alle anderen Patienten mit im Raum. Keine Ahnung warum. Einen Zweck bei der Beschwörung haben sie nicht, sie liegen halt einfach da rum. Sollte ich da etwas falsch gelesen oder überlesen haben, kann man mich bitte berichtigen. Es ist nur wichtig, als Coco und die gealterten Opfer in den Raum schleichen und die Hexe einen Gegenzauber anstimmt. Die Verjüngung wird rückgängig gemacht, die Lebensenergie der anwesenden Patienten fließt auf die Alten zurück. Auch Sullivan kommt zurück in seinen Körper. Fall gelöst, ein kurzer Abschied, fertig.


Das war also der unvermeidliche Roman, der sich mit Sullivan beschäftigt. Und es ist hier ein echter Zufall, dass Davenport eine Handlung dazu schreibt, mit der ich verhältnismäßig gut zurecht komme. Mein „Kopf-Dorian“ hätte sich der Sache genau so angenommen wie der vergessliche Autoren-Dorian. Als man Sullivan dann gerettet hat gibt es kein freudiges Wiedersehen, Sullivan macht sich schnell wieder aus dem Staub.

Schönheitsfarm-Romane mag ich normalerweise nicht, weil es auf Wissenschaft hinaus läuft. Hier hat alles einen magischen Hintergrund. Wieder ein glücklicher Zufall, dass Davenport damit meine Präferenz trifft. Dazu größtenteils gute Ideen, interessant geschriebene Charaktere und mit Healey die richtige Prise Humor oder Makaberheit.

Bis hierhin hat mir Davenports Geschichte in diesem Band besser gefallen als die von Vlcek. Eigentlich ist das eindeutig anders herum. Einziger Kritikpunkt sind nur die Zufälle an den wichtigen Stellen. Zum Finale wird das besonders deutlich. Man braucht die verjüngten Patienten vor Ort, also werden sie ohne Grund hineingeschrieben. Da ist wieder der Davenport wie ich ihn kenne.

Insgesamt aber ein unterhaltsamer Roman mit einem weniger schlimmen Wiedersehen mit Sullivan als erwartet. großes Grinsen großes Grinsen großes Grinsen großes Grinsen großes Grinsen großes Grinsen großes Grinsen großes Grinsen großes Grinsen Baff Baff (8 von 10 Schnauzern)

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https://gruselroman.fandom.com/de

Aktuelle Lesereihenfolge:

1. Professor Zamorra
2. John Sinclair
3. Dämonenkiller (vielleicht pausiert bis die Neuauflage aufgeholt hat)

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