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John-Sinclair-Forum ::: Gruselroman-Forum » Roman-Serien » Dämonenkiller » 3. Auflage bei Bastei » Dorian Hunter - Dämonenkiller Nr. 48 - Panik
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Umfrage: Dorian Hunter - Dämonenkiller Nr. 48 - Panik
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Talis Talis ist männlich
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Dabei seit: 30.07.2016
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29.06.2020 11:48
Dorian Hunter - Dämonenkiller Nr. 48 - Panik
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Der Sturm heulte, die Brandung toste, und die Gischt spritzte hinauf bis zu dem einsamen Wanderer auf den Klippen am Moray Firth.
Olivaro, der als Magus VII. zum Herrscher der Schwarzen Familie und zum Fürsten der Finsternis aufgestiegen war, blickte finster über das Meer.
Er wusste inzwischen, dass Coco Zamis sich immer noch zu Dorian Hunter hingezogen fühlte. Nicht nur wegen des ungeborenen Kindes, das sie gemeinsam mit dem Dämonenkiller gezeugt hatte.
Aber nun würde Coco sich entscheiden müssen – für Olivaro, der ihr ein Weltreich und die Herrschaft über die Schwarze Familie bot ... oder für die Panik und den Tod, den sein Geschöpf Tangaroa über die Menschheit bringen würde!

Panik

von Earl Warren (= Walter Appel)

Titelbild: Mark Freier

65 Seiten

30.06.2020

Erschienen in Dorian Hunter-TB (Zaubermond) 11 »Das Kind der Hexe«.


Ein Blick zurück...




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Talis Talis ist männlich
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Dabei seit: 30.07.2016
Beiträge: 3439

29.06.2020 11:55
RE: Dorian Hunter - Dämonenkiller Nr. 48 - Panik
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Von meiner Seite aus wieder ein Blick ins Exposé:

TANGAROA ERWACHT
DAS DING (AUS DEM MEER)
(weitere Titelvorschläge vom Autor erwünscht)

Dämonenkiller 47
Schauplatz: Südsee
Zeit: Ende Juli und ganzer August
Autor: Warren-Appel

Titelbild:
Ein riesiges Ungeheuer, groß wie ein Wolkenkratzer, mit bläulicher Haut und roten Schwimmhäuten an Rücken und Armen, taucht halb aus dem Meer auf, stemmt mit den Händen einen Passagier-Ozeanriesen über den Kopf, der in der Mitte bereits Bruchstelle hat. Zwei Augen, gewaltiges Zahnmaul, am Kinn zwei sich schlängelnde Tentakel (wir sagen im Roman aus, daß diese klebrig sind und sich das Ungeheuer damit ihre Opfer z.B. aus dem Schiffsrumpf holt)
!Titelbild-Foto bitte mit Exposé an Autor weiterleiten!

Zum Psychogramm Olivaros
Olivaro ist ein uralter Dämon, erinnern wir uns, daß der DK ihn in seinem Leben als Conde (Band 10) schon im 15. Jahrhundert kennenlernte, der sich damals Cornelius Mudt nannte. Aber wie alt war Olivaro damals schon?
Darauf wollen wir auch jetzt nicht näher eingehen, es nur andeuten. Dieser stille Dämon also, der sich immer zurückhielt und bereits zwei Asmodis überlebte, hat Zeit genug gehabt, seine Macht zu festigen. Er hat gewußt, was für ein schwerer Job es ist, als Fürst der Finsternis die Schwarze Familie zusammenzuhalten. Deshalb hat er abgewartet.
Olivaros Macht muß gewaltig sein. Als er Asmodi II. (mit Dorians Hilfe) zur Strecke brachte, glaubte er, seine Zeit sei gekommen, glaubte, die zerstrittene Schwarze Familie einen zu können. Doch mit Macht allein läßt sich das nicht bewerkstelligen. Die Dämonen sind von seinen Machtdemonstrationen nicht so beeindruckt, daß sie winselnd angekrochen kämen. Man könnte also sagen, Olivaro fehlt das Charisma, das ein Führer unbedingt braucht. Er hat sich in der Vergangenheit zu still verhalten.
Zu diesem Ungeschick Olivaros kommt noch etwas hinzu, daß den Dämon unter Umständen noch mehr wurmt: Es scheint so, daß er nicht in der Lage ist, die Zuneigung (nicht Liebe!) der Hexe Coco endgültig zu gewinnen. Er wird das Gefühl nicht los, daß die Hexe ihn täuscht, daß sie immer noch, auf welche Art und Weise auch immer, irgendwie Dorian Hunter liebt. Olivaro ist sich ihrer also keineswegs sicher, argwöhnt, daß sie sich zu diesem Schwächling, der dazu noch ein Sterblicher ist, hingezogen fühlt. Was hat Dorian Hunter denn nur, was er nicht hat? Olivaro kann sich dieses gewisse Etwas nicht durch Schwarze Magie verschaffen. So mächtig er ist - in dieser Beziehung muß er passen. Kann die Liebe wirklich eine so gewaltige Macht sein, daß sie über das geballte Böse, das Magus VII. in Händen hält, triumphiert? Wenn das stimmt, so stehen die Dämonen letztendlich auf verlorenem Posten... so und ähnlich philosophiert Olivaro.
Er ist der potentielle Beherrscher der Welt, ja, er könnte diese Welt vielleicht sogar mit allen Sterblichen darauf in Stücke reißen - und doch steht er einem winzigen, schwächlichen Sterblichen fast ohnmächtig gegenüber. Oder doch nicht?
Olivaro will sich Gewißheit verschaffen. Coco hat gesagt (Band 46), daß sie Dorian Hunter wolle sterben sehen. Olivaro hat aber ihr Gespräch mit dem Werwolf (Hunter) belauscht und weiß auch, daß Dorian nicht in seinem richtigen Körper kam (Dämonen mußten ihm zu dem Körpertausch verholfen haben). Nun wird Dorian in seinen richtigen Körper zurückgekehrt sein. Olivaro erinnert sich auch gut daran, wie Coco von der melanesischen Insel Neu-Britannien sprach. Hat sie Dorian bewußt ein Zeichen geben wollen?
Olivaro will es genau wissen. Er will das Schicksal herausfordern und es schließlich lenken. Wenn Coco die Chance hatte, mit dem DK durchzubrennen - würde sie es tun? Wenn ja, dann wird sie mit Dorian sterben - durch das furchtbarste Ungeheuer, über das Magus VII. verfügt. Wenn nicht, muß Dorian allein dran glauben - und Coco wird vorn Fürst der Finsternis verwöhnt werden.

Achtung! Es bleibt dem Autor überlassen, ob er Auszüge aus diesem Gedankengut in einem Prolog bringen möchte, um Olivaros Situation dem Leser näherzubringen. Aber er sollte dann so vorgehen, daß nur Andeutungen gemacht werden und die Spannung der folgenden Action nicht vorweggenommen wird.
Zur weiteren Information des Autors hier gleich weitere Daten über das Ungeheuer TANGAROA (so heißt bei vielen Völkern der Südsee der Meergott und Schutzpatron der Fischer - wir geben diesem Namen eine entgegengesetzte Bedeutung). Die Dämonen können ja bei den Eingeborenen das Gerücht ausgestreut haben, daß sie wegen irgendwas Tangaroas Mißfallen erregt haben und er deshalb mit der Zerstörung der Welt beginnt):
Olivaro nennt es das Ding! Er hat vor Jahrhunderten im Mariannengraben bei Japan das Riesenei entdeckt, sofort erkannt, daß darin schreckliches Leben lauert und es sich für spätere Verwendung aufgehoben. Er weiß selbst nicht genau, was passiert, wenn er das Ei pellt, aber er glaubt, das Ding nach Belieben beeinflussen zu können, zumindest soweit, daß es sich als Dessert den DK grapscht.
Olivaro weckt das Ding allerdings ohne seine verbündeten Dämonen davon informiert zu haben - er hat nicht einmal die Einwilligung von Te-Ivi-O-Atea eingeholt, der sich ja für den Herrn der Südsee hält.
Apropos Te-Ivi-O-Atea: Er hat auf Neu-Britannien die Dukduk mobilisiert, um dem DK einen gebühren Empfang zu bieten. Das nur für den Fall, daß ich später vergesse, diese Erklärung zu bringen.

Achtung! Der Autor hat im Aufbau der Handlung freie Hand, aber es drängt sich förmlich auf, daß er zwei Handlungsebenen nebeneinander laufen laßt (Katastrophenstimmung -DK-Schicksal), die am Ende zusammenfließen.


Ende des Auszugs von DK-Exposé Nr. 47.

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29.06.2020 12:18
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Solide und durchaus spannend geschrieben, aber ich mag es nicht, wenn die ganze Welt Kenntnis von Dämonen bekommt und die Menschheit von mehrstöckigen Ungeheuern bedroht wird. Das kann man mit Godzilla machen, aber im DK hat das nichts verloren (wie in Da lacht der Satan oder Das Monster aus dem Nichts). Das war wirklich kein guter Einfall von Ernst Vlcek, und wie gesagt: die Schreibe von Walter Appel rettet vieles.

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He stood in the cold, listening to the rain hiss faintly on the fallen leaves, wishing he could stand there forever, that time would cease its motion and this moment would never pass. (Darrell Schweitzer, Clocks)

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30.06.2020 08:36
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Die Schlußbemerkung von Dämonenkiller-Exposé Nr. 47 zeigt, das Ernst Vlcek gerne Figuren mehrmals für die DK-Serie einplane.

Schlußbemerkungen:
Über den Dämon Te-Ivi-o-Atea sollen nur unverbindliche Aussagen gemacht werden, weil wir in späteren Bänden, wenn die Südsee wieder Schauplatz ist, wir uns näher mit ihm befassen wollen.
Die Art beide Handlungsebenen getrennt niederzuschreiben, obwohl sie gleichzeitig ablaufen, habe ich gewählt, um dem Autor völlig freie Hand für die Überblendungen zu geben und ihn nicht zu beeinflussen. Er soll es halten, wie es ihm am liebsten ist.

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Olivaro Olivaro ist männlich
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30.06.2020 09:36
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Te-Ivi-o-Atea war ein seltener, aber doch einprägsamer Gast im DK. Eine interessante Figur, die nicht durch inflationäre Auftritte um ihre Wirkung gebracht wurde. Das ist auch so eine Besonderheit der Serie: charismatische Charaktere, die ge- aber nicht verbraucht wurden,

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He stood in the cold, listening to the rain hiss faintly on the fallen leaves, wishing he could stand there forever, that time would cease its motion and this moment would never pass. (Darrell Schweitzer, Clocks)

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