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John-Sinclair-Forum ::: Gruselroman-Forum » Roman-Serien » John Sinclair » JS2201-2300 » Band 2218: Im Bann der Hexe
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Umfrage: JS Band 2218: Im Bann der Hexe
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iceman76 iceman76 ist männlich
Administrator




Dabei seit: 22.09.2008
Beiträge: 8448

13.12.2020 16:21
Band 2218: Im Bann der Hexe
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Im Bann der Hexe

„Pass auf, wo du hintrittst“, warnte Megan noch, als Shanes Fuß schon durch den Boden brach und er schreiend nach der Wand griff, um Halt zu finden.
Seine Freundin wollte zu ihm eilen, aber er bremste sie mit einer schnellen Handbewegung. „Komm nicht näher“, sagte er, zog dann vorsichtig seinen Fuß aus dem Loch und pfiff durch die Zähne. „Wow. Das war knapp.“
„Und dumm. Ich habe dir gesagt, wir sollten besser nicht hier reingehen ...“

Geschrieben von Thomas Williams

Erscheinungsdatum: 12.01.2021

__________________

*** Eintracht Braunschweig ***
*** Tradition seit 1895 ***
*** Deutscher Meister 1967 ***
Liest gerade: irgendwas, was mit Grusel zu tun hat!

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140675
Das Gleichgewicht Das Gleichgewicht ist männlich
Team




Dabei seit: 24.09.2008
Beiträge: 10195

13.12.2020 17:06
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Ah, wieder eine vertextete Podcast-Fangeschichte. Die letzte war gut. Ich bin mal wieder sehr gespannt.

__________________
https://gruselroman.fandom.com/de

Aktuelle Lesereihenfolge:

1. Professor Zamorra
2. John Sinclair
3. Dämonenkiller (vielleicht pausiert bis die Neuauflage aufgeholt hat)

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140678
Wynn Wynn ist männlich
Kaiser




Dabei seit: 07.03.2017
Beiträge: 1274

13.12.2020 17:47
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Wobei das ja nicht ganz stimmt. Die Fan-Geschichte gab nur den Anlass für diesen Roman, soweit ich das verstanden habe.

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140683
Sinclair Sinclair ist männlich
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Dabei seit: 12.04.2020
Beiträge: 1528

14.12.2020 14:37
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Zumindest wieder ein neuer unbekannter Autor. Ich bin mal gespannt ob er die Serie verstanden hat, dass kann ja nicht automatisch vorausgesetzt werden, wie es die nähere Vergangenheit bereits gezeigt hat. Urks

__________________
Ob Rügen oder Ostfriesland ? - Hauptsache Meer !Daumen_hoch Buch
Meine Lieblingsfußballvereine: FC Schalke 04, Holstein Kiel, SV Meppen, VfB Lübeck

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140732
Tulimyrsky Tulimyrsky ist männlich
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Dabei seit: 08.10.2008
Beiträge: 1894

13.01.2021 08:59
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Zitat:
Original von Sinclair
Zumindest wieder ein neuer unbekannter Autor. Ich bin mal gespannt ob er die Serie verstanden hat, dass kann ja nicht automatisch vorausgesetzt werden, wie es die nähere Vergangenheit bereits gezeigt hat. Urks


Die Bedenken sind leider berechtigt und haben sich bewahrheitet (zumindest für mein John Sinclair Serienverständnis)

Grundsätzlich finde ich es toll, dass Nachwuchsautoren eine Chance gegeben wird, im Sinclairkosmos mitzumischen. Ich muss zugeben, dass ich weder die Feuertanz Geschichte gelesen, noch gehört habe, also kann ich hier keine Aussage treffen, in wie fern diese überzeugt hat.

Laut LKS hat der Autor schon über 40 Anthologien und ein Drehbuch verfasst/veröffentlicht und ist, laut eigener Aussage, langjähriger Sinclairfan.

Wie man am Beispiel von Simon Borner sehen kann, macht eine gewisse Autorenerfahrung noch keinen guten Sinclair-Roman. Was ich ehrlich gesagt schade finde.

Der Roman beginnt relativ solide, doch schon bald stoße ich mich an Formulierungen, sowie Wortneuschöpfungen (z.B.: schwarzgefaulte Mundhöhle), die möglicherweise in seinen Anthologien funktionieren, hier allerdings nicht.

Dann folgen so einige Romanheftzufälle, die ich für ein Debüt einfach ungeschickt halte. Aber da könnte ich noch mit einem... 'ja, okay, ist sein Debüt' drüber hinweg sehen...

Ich bin mir jetzt nicht 100% sicher, ob die Figur des Alexander Wise eine Verbeugung vor unserem Alexander Weisheit ist... wenn ja, nette Idee großes Grinsen

Im Gegensatz zum Hexenjäger Pub der Jason's heißt. Das hinterlässt irgendwie einen faden Beigeschmack, da der Autor im letzten Podcast ja geschildert hat, dass er vom Meister der Geister höchstselbst aufgefordert wurde einen kompletten Sinclair-Roman zu schreiben. Quasi als kleines Dankeschön heißt die Kneipe Jason's.

Auch finde ich das Wirken von John und Suko hölzern. Irgendwie unpassend.

Die Geschichte an sich ist gelungen, die Hexe ein interessanter Gegner, wobei ich dann doch mehr Hintergrundinformation über sie gewünscht hätte.

Tut mir leid, mich hat der Roman zu keinem Zeitpunkt überzeugt, was ich ehrlich schade finde... mir macht es absolut keinen Spaß, schlechte Bewertungen zu geben unglücklich aber selbst mit Wohlwollen und Debütbonus kann ich nur mit 'schlecht' abstimmen...

__________________
and the Lord said unto John, "Come forth an receive eternal life." But John came fifth and won a toaster.

If Jesus was real, they wouldn't call it crucifixtion, they would call it crucifact großes Grinsen

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141520
Horror-Harry Horror-Harry ist männlich
Foren Gott


Dabei seit: 23.09.2009
Beiträge: 3734

13.01.2021 13:06
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Eine Textstelle im Roman lautet wie folgt:
"... aber die wirklich interessanten Werke lagen in der gläsernen Vitrine, wo wir unser erstes Gespräch mit Alexander geführt hatten."
Muss ja eine etwas größere Vitrine gewesen sein, wenn da drei Männer reinpassen. großes Grinsen

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141524
Das Gleichgewicht Das Gleichgewicht ist männlich
Team




Dabei seit: 24.09.2008
Beiträge: 10195

16.01.2021 17:01
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Eine in einen Raum eingemauerte Hexe mit hypnotischer Stimme. Ein Pärchen, das gern Lost Places erkundet. Und eine praktisch herumliegende Spitzhacke. Das sind die Zutaten für den Roman von Thomas Williams. Sogleich geht die Hexe auf Rachetour und entzieht der ersten Familie ihre Lebenskraft. Zurück bleiben keine ausgetrockneten Mumien, sondern nur ein Aschehaufen mit Knochen darin.

Als man die Hinterlassenschaften findet, werden natürlich John und Suko eingeschaltet. Die im Haus der Toten direkt ein auffälliges Gruppenfoto finden. Schließlich konnte es ein Schuss ins Blaue sein. Ach, das ist es bei JS doch nie. Solche Zufallsfunde ohne Relevanz aber mit Bauchgefühl entpuppen sich immer als wichtiger Hinweis. Außerdem kennt Reporterfreund Bill die wohlhabende Familie und hat zufällig einen weiteren Hinweis parat. “Es wurde kaum publik gemacht, doch Sebastian hat sich für alte Bücher über okkulte Themen interessiert.“ Johns Bauchgefühl sagt ihm, dass das wieder ein brenzliger Fall für sie werden wird.

Als nächstes erwischt es Alan, leider ohne Nachname. Die Hexe beeinflusst seine Freundin, damit sie auf ihn einsticht. Und sie selbst ist auch anwesend, um einen weiteren Name von ihrer Liste zu streichen. Alan verpasst ihr mit einem Revolver ein Loch in der Stirn. Dadurch wird seine Freundin kurz aus dem Bann entlassen, doch ihr gelingt die Flucht nicht. Schnell hat die Hexe sie wieder unter Kontrolle. Sie ersticht ihren Freund und dient danach als Energiespender für die Hexe.

John und Suko statten indes dem okkulten Buchladen einen Besuch ab, den Sebastian Welsh zusammen mit seinem Freund Alexander Wise führte. Wise verplappert sich bei der Befragung. Die Geisterjäger erwähnen nur, dass die Welshs verstorben sind, nicht dass man sie ermordet hat. Kaum dass die Ermittler verschwunden sind, setzt er sich in seinem Wagen ab. Ich startete den Motor und nahm die Verfolgung auf. Das läuft ja wie geschmiert. Wise ahnt wohl etwas und fährt schnurstracks zum alten Haus, wo sie damals die Hexe eingesperrt haben.

Die namenlose Hexe hat offenbar irgendein übersinnliches Radar, denn sie weiß, dass Alexander Wise gerade in ihrem alten Gefängnis ist. Und noch mehr. “Da sind zwei Männer. Sie heißen John Sinclair und Suko. Bis ich wieder im Vollbesitz meiner Kräfte bin, möchte ich ihnen lieber aus dem Weg gehen. Deswegen werdet ihr euch um sie kümmern.“ Hier hätte ich mir wie auch an anderen Stellen der Geschichte mehr Erklärungen gewünscht. Dass sie meinetwegen einen magischen Alarmzauber um das Gebäude gezogen hat oder irgendwelche Vögel ihr als Wächter dienen. Es muss ja nichts ausgefallenes sein, solcher Klischeekram reicht notfalls auch. Na, vielleicht kommt da noch was. Shane und Magen könnten ihre Gegner jetzt überraschen, aber daraus wird natürlich nichts. Gerade wollten wir uns noch einmal in Bewegung setzen, da knirschte etwas über unseren Köpfen. Wir alle sahen zur Zimmerdecke. Das Geräusch wiederholte sich. Mehrmals sogar. Und es kam näher. Irgendjemand war dort oben, ging durch die Zimmer, als wäre die Person auf der Suche nach jemandem. Megan spielt John zwar etwas vor, aber da das Kreuz ihn netter Weise warnt, ist er auf der Hut. Es bereitete mir Bauchschmerzen, Suko mit Wise alleine zurückzulassen, aber sollte die Gefahr von dieser Frau ausgehen, musste ich sie von ihnen beiden entfernen. Nur mit Shane hat der Geisterjäger nicht gerechnet. Megan ringt ihn zu Boden und würgt ihn, während Shane ein Wagenkreuz hochhält, um es auf Johns Schädel zu schmettern. Mhh, es gab auch schon Romane, wo die Nähe zum Kreuz jemanden automatisch aus einem schwarzmagischen Bann befreit hat. Und wenn Megan ihre Hände um Johns Hals hat, dürfte sie nah genug sein. Dieses mal muss John erst sein Hemd aufreißen und das Kreuz entblößen, bevor es seine Wirkung entfaltet. Als sie nach John schlagen will, hat der Glück. Sie wollte mich schlagen, doch ihre Faust traf mein Kreuz. Das reicht aus irgendeinem Grund immer noch nicht, um sie aus dem Bann zu befreien, doch sie flieht. John kann Suko helfen, der sich mit Shane prügelt. Und dieses mal gelingt es ihm, das Böse zu vertreiben.

Währenddessen will sich die Hexe ungestört um Alexander Wise kümmern. John versucht sie zwar zu stellen, aber obwohl er das Kreuz direkt in seiner Hand hält, dringt ihre Stimme zu ihm durch. Normalweise schützte es mich vor den Einflüssen meiner Feinde und das versuchte es auch diesmal. Aber das Kreuz schafft es nicht, und John schießt auf Suko und Wise. Ach komm, als würde so eine 0815-Hexe stärker sein als die schützende Magie des Kreuzes. Daran sind schon wesentlich stärkere Gegner gescheitert.

Suko gelingt es natürlich im letzten Moment, sich aus der Schusslinie zu bringen. Da ist noch Wise, aber der spricht beruhigend auf John ein, der sich gegen den mentalen Befehl wehrt. Seltsam, der Buchhändler weiß nicht nur, dass John den Beiname „Sohn des Lichts“ trägt, sondern auch wie dessen Eltern heißen. Da John sich gegen die dunkle Magie wehrt, schaut die Hexe Suko an und das reicht, um ihn sofort innerhalb einer Sekunde in ihren Bann zu ziehen. Ist sie jetzt eine Art Hexenmedusa? Suko zögerte nicht, riss seinen Waffenarm in Wises Richtung und drückte ab. Es ist relativ simpel. Auch Wise gelingt es wie zuvor Suko einfach, dem Schuss auszuweichen. Er reißt sogar noch John mit sich. Die Hexe tritt die Rückzug an und die Anwesenden können wieder klar denken. Die Dame hat Shane und Megan wieder unter ihre Kontrolle bekommen und nimmt sie mit sich.

Alexander Wise rückt endlich mit der Wahrheit heraus. “Ich war Mitglied einer Gruppe Hexenjäger. Bis vor etwa zwanzig Jahren haben wir in ganz Europa Mörder gejagt, die schwarze Magie benutzte.“ Und als Hexenjäger kennt man natürlich die Biografie des Sohns des Lichts. Wieso? Tja, zufällig waren gleich mehrere Hexenjäger beim Yard und haben Johns Einsatzberichte gelesen. Natürlich, wieso sollten die Akten der Spezialabteilung auch Classified sein? Das Hexenjägerleben ist aber in der Praxis nicht ganz so nett, also haben sie sich schließlich wieder aufgelöst. Die Hexe Malia – endlich bekommt die Gegnerin der Woche einen Name – drehte den Spieß um und wollte die Gruppe bei ihrem Abschlusstreffen töten. Das misslang und die Hexenjäger sperrten sie lebendig ein. Ja klar, alle anderen Hexen haben sie getötet. Aber ausgerechnet die Hexe, die ihre Identitäten kennt und ihnen sehr gefährlich geworden ist, lassen sie leben. Leute die Erfahrung mit Schwarzer Magie haben, sollten außerdem sehr gut wissen, dass Malia in ihrem Gefängnis nicht zwangsläufig verhungern wird. Und wenn sie auf ihrer Liste war, müssten sie doch auch wissen, dass sie die Fähigkeit des magischen Bezirzens hat und nur warten muss, bis sich ihr jemand nähert. Vielleicht haben sie sogar aus Trotteligkeit die Spitzhacke dort zurück gelassen? Wer weiß.

“Wollen Sie Ihre alte Truppe zusammentrommeln, um Malia ein unwiderstehliches Festmahl zu servieren? Glauben Sie, dass sie so einfach in die Falle tappen wird?“ Das will er tatsächlich. Die restlichen Jäger zusammentrommeln und es zu Ende bringen. In ihrem alten Versteck, das Malia schon einmal gestürmt hat. Grandiose Idee. Aber noch in Ordnung, solange John und Suko ihn begleiten und als Bodyguards agieren. Schade nur, dass Johns Kreuz nicht wie sonst immer vor der Beeinflussung schützt.

Der Treffpunkt ist ein Pub mit dem netten Name Jason’s. Natürlich war John zufällig schon öfter hier gewesen und hat nie gewusst, was sich in den Hinterzimmern so abspielt. Die Hexenjäger bewaffnen sich, sie haben noch ihre alten geweihten Schwerter. Das hat Stil, gefällt mir. Aber warum hatte Alexander Wise das nicht dabei, als er nach Malia gesehen hat, sondern ist unbewaffnet dorthin gefahren?

Ok, da sind also noch Trevor und Janet. Den Rest konnte der Buchhändler nicht erreichen und hat ihnen eine Nachricht hinterlassen. Und die kommen wohl auch nicht mehr. Dann reagiert Johns Kreuz. Das Kreuz warnte mich vor einer drohenden Gefahr, doch ich wollte mir nichts anmerken lassen. Wird also Zeit für's Finale! Die böse Hexe hat Trevor übernommen. Wie genau das funktioniert, begreife ich immer noch nicht. Mal über Blickkontakt, mal ist der nicht nötig. Auch die Entfernungen ändern sich immer. Hätte man genauer ausarbeiten können.

Nun ist Malia damit beschäftigt, Trevor zu steuern oder so. Shane und Megan hat sie zwar mitgebracht, aber irgendwie verliert sie die Kontrolle über sie. Janet und Alexander übernimmt sie dann auch noch mal fix. “Ein paar meiner Tricks habe ich euch noch gar nicht gezeigt.“ Die drei Hexenjäger schweben nun, weil die Hexe offenbar auch Leute schweben lassen kann. Hätte ihr früher viel genutzt, fällt Thomas Williams aber wohl erst jetzt als tolle Idee ein, die man zum Finale doch mal bringen kann. Puh. Man hätte es so simpel aber spannend beenden können. Jetzt ist es totales Chaos, welchen Regeln Malias Fremdbeeinflussung folgt und was sie plötzlich noch für Kräfte aus dem Hut zaubert. Schade, das macht jetzt keinen Spaß mehr. John muss den Schwerthieben ausweichen, bis er eine Gelegenheit hat, das Kreuz einzusetzen. Malia kommt plötzlich eine Idee. “Vielleicht sollte ich die beiden leben lassen und zu meinen Sklaven machen. Mit ihren Waffen wären sie mir bestimmt sehr nützlich.“ Ja, warum eigentlich nicht. Bei Suko hat vorher ein kurzer Blick genügt. Also lässt sie ihn auf John losgehen. Megan ist zwar schwach, hat aber wieder die Kontrolle über ihren Körper und lenkt die Hexe ab. Und auch Shane springt ein und rangelt mit Malia. Suko hat sich inzwischen wieder aus dem Bann befreit. Wie lange soll das Hin und Her noch gehen? Während des Kampfes hat Suko versucht, den Stab des Buddha einzusetzen. Der wurde ihn von einem Schwerthieb aus der Hand gerissen und ist zufällig genau richtig gelandet. Ganz gleich, wie schwach sie sich fühlte, Megan wollte aufstehen und ihm helfen. Dafür musste sie sich hochstemmen, aber ihre rechte Hand berührte dabei etwas anderes als den Boden. Verwirrt sah sie den Gegenstand an. Der Stab mit den spiralförmigen Linien. Sie wirft den Stab fix in die Richtung von John und Suko. Der Geisterjäger hat dann Glück. Beim nächsten Schritt trat ich auf etwas drauf, blickte verwirrt nach unten und entdeckte den Stab des Buddha. Mir blieb keine Zeit, mich zu fragen, wie er dorthin gekommen war. Also hebt er ihn auf, ruft die magischen Worte, legt auf die Hexe an und wartet 5 Sekunden, um dann abzudrücken. Doch sie schafft es in sekundenschnelle ihn zu bannen, als das Kreuz in meiner Hand eine Art elektrischen Impuls von sich gab. Das Weiß bekam Risse. Wieder kämpften sie und das Kreuz um die Kontrolle. Und dieses mal gelingt es, der Roman muss ja enden. John drückt ab und erwischt die Hexe. Janet, Alexander und Trevor können wieder klar denken. Für Megan und Shane ist es aber zu spät. Und Noch wollte ich es Alexander nicht wissen lassen, aber früher oder später würden wir bestimmt noch einmal auf ihn zukommen. Die Umstände unseres Kennenlernens mochten schlimm gewesen sein, aber ich glaubte, dass wir beide davon profitieren konnten.



Ich blende das Finale erst einmal aus. Dann kann ich sagen, dass es ein netter Fan-Roman von Thomas Williams ist. Er liest sich eher wie ein JS, als die Drachengeschichte von Marlene Klein. Aber kommt an keiner Stelle an das Niveau von Stefan Carl-McGrath heran. Mhh, mehr weiß ich gar nicht zu schreiben. Die Geschichte ist einfach weder im Stil noch in der Erzählung etwas interessantes. Einzig die Hexenjäger haben mir als Idee gefallen. Sowas würde Vielfalt in die Serie bringen. Andere unabhängige Gruppierungen, die auch gegen das Böse kämpfen. Das fehlt JS, fällt mir jetzt auf. Es gibt nur Johns direkte Freunde. Und alle anderen Kämpfer aus Deutschland, Indien oder Russland sind Johns enge Freunde geworden. JS könnte Fraktionen gebrauchen, die ihr Ding durchziehen und nur mit John in Kontakt stehen oder mit denen er sogar aneinander gerät, wenn sie das gleiche Ziel verfolgen.

Soweit, so gut. Als netter Roman zu einer Kurzgeschichte, die im Fanwettbewerb unter die Top 3 gekommen ist, kann man das durchgehen lassen. Bis zum Finale. Wo die Beeinflussung der Hexe kaum noch Sinn macht und sie plötzlich Leute fliegen lassen kann. Dieses praktische Hin- und Hergewerfe des Stabs an genau den richtigen Stellen und gewisse Heftromandinge nehme ich mal so mit, das möchte ich dem Autor/Fan echt nicht ankreiden.

Zum Schluss noch Kritik an mir selbst. Wieso habe ich Marlena Klein 6 Punkte geben und Stefan Carl-McGrath ebenso? Das kann ich nicht nicht mehr ändern, aber so lässt sich auch dieser Roman schlecht einordnen.

Um einen Vergleich zwischen den „Fanautoren“ zu ziehen wäre das eher:
Marlene Klein: 3,5 Punkte
Stefan Carl-McGrath: 6 Punkte
Thomas Williams: 4,5 Punkte
Und das ist ohne Sympathie-Bonus, den ich Marlene Klein erst gegeben habe. Weil Stefan Carl-McGrath keinen bekommen hat. Das tut mir Leid, ist aber sonst unfair. Um das klar zu stellen, ich würde mir selbst sicher auch nur 3-4 Punkte geben, könnte es also nicht besser. großes Grinsen

Also großes Grinsen großes Grinsen großes Grinsen großes Grinsen Baff Baff Baff Baff Baff Baff (4,5 von 10 Kreuzen) und ein MITTEL.



PS. Ich habe mir jetzt noch den Podcast reingezogen, wie die Geschichte ursprünglich war. „Feuertanz„ ist eine komplett andere Geschichte. Hier wurde also kein Podcasttext nochmal niedergeschrieben wie bei Stefan Carl-McGrath. Schade. Der Feuertanz ist von der Grundidee nämlich viel interessanter als eine Rachehexe. Davon hätte ich gern eine erweiterte Version gelesen.

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141590
Destero Destero ist männlich
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Dabei seit: 28.01.2020
Beiträge: 113

16.01.2021 20:08
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Ich vergebe diesem Debut-Roman ebenfalls ein „Mittel“. Ich hatte erst nicht richtig Lust auf den 4 Debut-Roman in den letzten 18 Romanen. Für mich war er aber am angenehmsten von den 4 zu lesen. Wie, und das ist wirklich ein Kompliment, ein aktueller Dark, aber besser geschrieben. Gut gefallen hat mir, dass Thomas Williams nicht versucht hat, aus seinem ersten Roman gleich ein „Opus Magnum“ zu machen.

Noch ein Wort zur Veröffentlichungs-Politik von Bastei. Seit dem letzten meisterlichen Marc Freund 2-Teiler Band 2199&2200 sind seit diesem Inclusive 2218 19 Romane von 8 Autoren erschienen, Mir fehlt da etwas die rote Linie und ich finde es manchmal etwas schwierig sich permanent auf einen neuen Autor einzustellen.

Weiß jemand was mit MF los ist? schreib Blockade????😀 In der aktuellen Bastei Vorschau war auch nix Neues. IRH schreibt ja zum Glück wieder. Der einzige der in diesem Zeitraum gewohnt „abgeliefert hat“ war RM.

Ist mir nur mal so aufgefallen🤔

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141594
Destero Destero ist männlich
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Dabei seit: 28.01.2020
Beiträge: 113

16.01.2021 20:11
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noch was..... es wäre ja schön, wenn der Bewerter der das „TOP“ gegeben hat, es auch mal begründen würde. Interessiert mich schon.

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141595
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