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John-Sinclair-Forum ::: Gruselroman-Forum » Roman-Serien » Dämonenkiller » 3. Auflage bei Bastei » Dorian Hunter - Dämonenkiller Nr. 84: Sturm auf das Hexenhaus
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Umfrage: Dorian Hunter - Dämonenkiller Nr. 84: Sturm auf das Hexenhaus
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Talis Talis ist männlich
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Beiträge: 4050

15.11.2021 10:01
Dorian Hunter - Dämonenkiller Nr. 84: Sturm auf das Hexenhaus
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In Dorian krampfte sich etwas zusammen. Als er Ulf versprochen hatte, dass er seine Frau wiedersehen würde, war das nicht gelogen. Denn er erinnerte sich noch gut daran, dass er als Michele da Mosto von Ursulas unerklärlichem Verschwinden aus dem Hexenhaus erfahren hatte. Damals verursachte das ziemlichen Aufruhr. Und Dorian hatte daraus geschlossen, dass es ihnen gelungen sein musste, Ursula aus den Fängen der Henkersknechte zu retten. Daran glaubte er immer noch – nur schien es, dass sie vorher noch der Folter unterzogen werden sollte.
Das musste er verhindern!

Erneut haben sich die Zeiten vermischt, und nun ist auch Dorian mit den Hexenjägern aus der Vergangenheit konfrontiert. Der Kommissär Erasmus von Keittel und seine Schergen und Folterknechte bereiten den Sturm auf das Hexenhaus vor. Wird es Dorian gelingen, Ursula aus Keittels Fängen zu befreien und den Fluch zu brechen?


Sturm auf das Hexenhaus

von Ernst Vlcek

Titelbild: Mark Freier

65 Seiten

16.11.2021

Erschienen in Dorian Hunter-TB (Zaubermond) 18 »Die geraubte Mumie«.

Ein Blick zurück...



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Dabei seit: 24.09.2008
Beiträge: 10677

20.11.2021 13:07
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Dorian und Coco wollen die Leute im Hexenhaus in Sicherheit bringen, bevor die Vergangenheit wieder aktiv wird. In diesem Augenblick geschieht natürlich genau das. Ursula steckt noch immer in der Vergangenheit fest und Dorian will sie befreien. Man hätte den Cliffhanger besser setzen können, denn im Urprungsroman befindet sich dieser mitten in einem Absatz und mitten in der Action. So gestaltet sich der Einstieg schwierig, nachdem ich eine Woche auf die Fortsetzung gewartet habe und nicht mehr im Lesefluss bin. Dorian schleicht nämlich gerade herum, um Ursula zu retten, was ihm auch gelingt. Coco passt indes auf Sabrina, Split und Ulf auf. Dank ihres Zeitzaubers kommen sie problemlos an den Folterknechten vorbei nach draußen. “Ich begreife diese verrückte Welt nicht mehr ... aber mir scheint, das wird doch noch ein Happy End.“

Das wäre doch ein guter Cliffhanger gewesen und zusätzlich ein natürliches Absatzende des Taschenbuches. Natürlich ist es mitnichten ausgestanden. Man fährt ins Dorf, wo Leute magisch beeinflusst sind. Dann treffen sie zufällig auf jemanden, der sie auf die Spur des Bürgermeisters bringt. Außerdem steht Ursula ebenfalls unter einem Bann. Es gibt genug Spuren, denen man folgen kann. Als erstes heften sich Dorian und Coco der Frau an die Fersen und folgen ihr zur Gruft des Hexenjägers und Dämon Erasmus von Keittel. Der dort nicht mehr liegt und vermutlich im Dorf wieder sein Unwesen treibt. Die altertümlichen Folterknechte sind bei ihrer Rückkehr ins Dorf auch pünktlich wieder aktiv geworden und schnappen sich Bewohner. “Das wird noch eine lange, unruhige Nacht werden, Coco. Wir können ein Blutbad nur verhindern, wenn wir entweder den Dämon zur Strecke bringen oder den Fluch aufheben.“ Was Dorian als Michele da Mosto damals leider nicht gelungen ist.

Und damit zurück nach 1564. Bis jetzt war Michele da Mosto auf freiem Fuß, doch inzwischen hat er sich zu sehr mit dem Hexenjäger angelegt und soll abgeholt werden. Die Schergen sind zum Glück zu dämlich sein Haus zu umstellen und er flieht durch den Hintereingang. Danach begibt er sich durch einen Fluss ungesehen in die Höhle des Löwen. Er will endlich wissen, was im Hexenhaus vor sich geht. Michele erreicht Sidonies Zelle und will sie befreien. Doch die hat andere Pläne und will sich nicht helfen lassen. Scheinbar hat sie einen echten Hexenfluch über Erasmus von Keittel und seine Leute verhängt. Michele soll schnellstens abhauen, sonst trifft ihn der Zauber ebenfalls. Doch er stellt sich dem Dämon und kann ihn mit Feuer und ein wenig Heftroman-Doof-Stolpern vernichten. Zumindest ist er davon überzeugt. Sidonie ist zwar plötzlich spurlos verschwunden, aber egal. Mit Keittels Tod waren auch jene, die den Fluch über ihn gesprochen hatten, aus diesem Leben geschieden – allen voran Sidonie. Damit war für mich der Fall abgeschlossen.

Wie sich in der Gegenwart zeigt, ist er das offenbar nicht. Erasmus von Keittel ist wieder da und Sidonie auch. Die Dörfler und die Helden stecken mitten im Konflikt dieser beiden Parteien fest. Coco und Dorian stolpern schließlich über Sidonie und reden auf sie ein, doch sie geht weiterhin ohne Rücksicht auf Verluste vor. “Ich will nur meine Rache, alles andere ist mir egal, mein kleiner Michele. Um die Unschuldigen kümmere dich nur du.“ Am Ende wird aufgedeckt, dass der Dämon die Gestalt des Bürgermeisters angenommen hat, um die Bewohner gegen die Hexen zu mobilisieren. Der obligatorische Fackelmob wendet sich nun gegen Erasmus von Keittel. Der flieht ins Hexenhaus, wo Sidonie sich ebenfalls befindet. Es kommt zum finalen Kampf, bei dem die Hexe ihren Widersacher vernichten kann. Da die Leute das Hexenhaus anzünden, erwischt es auch Sidonie. Oder die Verfluchten sind endlich erlöst und gehen in himmlische Gefilde ein. Egal, Ernst Vlcek muss einfach schnell zum Ende kommen. "Es ist vorbei“, sagte der Dämonenkiller.



Naja, gut. Das war also dieses extra lange DK-Taschenbuch. Man bekommt den gewohnten Ernst Vlcek. Für mich nichts aufsehenerregendes. Solide altmodische Gruselgeschichte. Mit zwei Vergangenheitsabsätzen, die wie meistens ganz nett sind. Die Handlung wird mit Heftromanzufällen und seichten Logiklöchern gestrickt. Aber das nostalgische Schauergefühl ist für Fans wieder erstklassig.

Von mir gibt es solide großes Grinsen großes Grinsen großes Grinsen großes Grinsen großes Grinsen Baff Baff Baff Baff Baff (5 von 10 Freaks). Hätte ich wirklich nicht gebraucht, ist aber auch kein Roman zum Haareraufen, den man am liesten weglegen würde.

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koldir koldir ist männlich
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Dabei seit: 07.07.2021
Beiträge: 10

20.11.2021 16:12
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Das Heft habe ich noch nicht gelesen - beim Hunter hänge ich gnadenlos hinterher. Eine Lanze möchte ich aber für die ursprünglichen Titelbilder brechen. Klar, die neuen sind um ein vielfaches ansprechender und wahrscheinlich auch verkaufsfördernder. Die Urfassungen haben aber einen herrlich morbiden Trashfaktor. Vor vielen Jahren hätte ich mich allein schon wegen der Fratze vor Angst in die Hose gemacht. großes Grinsen

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